Awesome Oscillator von Bill Williams AO Indikator Interpretation

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Der Awesome Oscillator von Bill Williams

Bill Williams ist eine bekannte Größe in der Entwicklung von technischen Indikatoren. Von ihm stammen beispielsweise der Bill Williams Gator Oscillator sowie der Alligator Indikator. Seine Entwicklungen gehen des Öfteren auf die Chaostheorie zurück. Beschreiben lässt sich diese Theorie simpel mit der Annahme, dass hinter jedem natürlichen Chaos eine Struktur steckt, sofern man dieses Chaos in seine Einzelteile zerlegt. So geht unter anderem auch der Fraktal Indikator auf diese Annahme zurück.

Der Awesome Oscillator (AO Indikator) ist jedoch ein Indikator, der das Momentum einer Kursbewegung feststellen soll. Er wird recht einfach kalkuliert, und zwar durch die

  • Differenz zwischen der 34- und 5 Perioden Moving Average (MA) des Kurses.

Dementsprechend werden Kauf- sowie Verkaufssignale identifiziert, wenn sich die beiden Durchschnitte kreuzen.

  • Ein Kaufsignal entsteht, wenn die MA mit der kurzen Periode die MA mit der längeren Periode nach oben hin kreuzt und vice versa.

Die genaue Kalkulation des AO Indikators geht wie folgt:

AO= (5 Perioden Durchschnitt von (Hoch + Tief) /2) – (34 Perioden Durchschnitt von (Hoch + Tief) /2)

Interpretation des AO Indikators

Auf den ersten Blick ist die Interpretation des AO Indikators recht einfach. Der Oszillator wird in Form eines Histogramms dargestellt. Dabei werden steigende Tendenzen im Kurs mit grünen Balken und fallende mit roten dargestellt. Schauen wir uns das im Kurs des EUR/USD Währungspaares an.

Screen 1: Tageschart des EUR/USD

So wie es aussieht, folgt der AO Indikator ziemlich genau dem Kursverlauf. Daher erschließt sich im Vorhinein kein Vorteil gegenüber einer einfachen Set-up-Analyse des Kurses. Der AO Indikator sollte darauf hinweisen, wie stark der Trend ist. Das heißt, schwache Trends sollten im Indikator angezeigt werden, da sich die Stärke im Kurs selbst nicht immer identifizieren lässt. Bei genauerer Betrachtung wird klar, dass dies nur teilweise zu bewerkstelligen ist.

Der AO Indikator hat nämlich mit der Nulllinie ein Level, das auf eindeutige Trendstärke hinweist. Wird die Nulllinie nach oben hin überwunden, ist Vorsicht mit Put-Optionen geboten, da der Aufwärtsdruck größer ist.

Im gezeigten Chart für den gewählten Zeitraum sind solche Nulllinienüberschreitungen fünf Mal vorgekommen (eingekreiste Flächen). Beim ersten Mal war das Signal eindeutig und zeigte damit, dass der bestehende Abwärtstrend gefährdet ist. Es erfolgte eine dynamische Aufwärtsbewegung, wenn auch nicht von langer Dauer.

Die zweite Nulllinienüberschreitung deutete auf ein Fortsetzen des Abwärtstrends hin, wäre jedoch ein Fehlsignal gewesen, denn der Kurs drehte kurz darauf wieder nach oben. Das vierte Signal war kein Fehlsignal, jedoch währte der Trend ebenfalls nicht lange, sodass mittelfristige Anleger sich nicht zu sehr darauf hätten verlassen dürfen.

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Es lässt sich daher kurz zusammenfassen: Auch der AO Indikator hat seine Schwächen, nämlich bei langfristigen Seitwärtsphasen, da er nur die Stärke eines kurzfristigen Trends erkennt – bezogen auf die eingestellte Zeitbasis des Charts. Diese Schwäche gilt es durch Optimierung zu umgehen, was wir im nächsten Beitrag zur Strategieentwicklung mit dem AO Indikator auch tun werden.

Das gilt jedoch für nahezu jeden Indikator. Daher stellt sich generell nicht die Frage, ob ein Indikator als alleiniges Werkzeug nutzbar ist, sondern ob er sich gut optimieren lässt.

Fazit: Lässt sich der AO Indikator optimieren?

Der AO Indikator oder Awesome Oscillator lässt sich durchaus auf verschiedenen Wegen optimieren. Man könnte beispielsweise die Periodeneinstellungen für die Durchschnitte anders wählen, die betrachtete Zeitbasis des Charts verändern oder einen Filterindikator nutzen. Man könnte aber auch auf die Reversalerkennung des Indikators setzen, statt in Trendfolge zu handeln.

Screen 2: Tageschart des EUR/USD

Schaut man sich das obere Chart an, so ist erkennbar, dass ein starkes Reversal oft durch den abrupten Wechsel zwischen roten und grünen Balken einherging. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Bereits das erste Signal hätte ein starkes Reversal angezeigt, der Trend konnte sich allerdings nicht etablieren. Auch hier wird die Seitwärtsphase als Schwäche des Indikators sichtbar. Jedoch sind die Fehlsignale deutlich weniger als bei der Trendfolge. Im nächsten Beitrag werden wir uns der Schwäche in Seitwärtsphasen annähern.

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Awesome Oszillator (Awesome O)

Vergleicht das augenblickliche mit dem historischen Momentum.

Der von Bill Williams entwickelte Awesome Oszillator (auf Englisch Awesome Oscillator oder AO Indicator) ist ein Indikator zur Bestimmung beziehungsweise Erkennung von Trendentwicklungen und Signalen von Trendwechseln.

Definition

Der Awesome Oszillator (AO) ist, vereinfacht gesagt, ein Einfacher-Gleitender-Durchschnitts-Oszillator, der aus zwei Simple Moving Averages (SMAs) berechnet wird. Die Kurve, die dabei entsteht, oszilliert um die Nulllinie und kann auf unterschiedliche Weise als Signal-gebend gelesen werden. Trader verwenden diesen Indikator gerne für das Daytrading, weil er sich gut für kurze Zeitfenster einsetzen lässt.

Ein eindeutiger Vorteil des Awesome Oszillator Indikators ist seine einfache Berechnung und Anwendung. Vorsicht ist allerdings bei seiner Interpretation geboten, denn seine Werte hängen dem Markt zeitlich hinterher, wodurch der Indikator keine eindeutigen Prognosen geben kann.

Berechnung

Um den Awesome Oszillator zu berechnen, benötigt man die Werte von zwei SMAs unterschiedlicher Perioden, deren Differenz das Momentum des Marktes abbildet. Die Periodenlängen der MAs sind auf die Standardlängen 34 und 5 festgelegt.
​
Die Berechnung sieht folgendermaГџen aus:

AO = MA (5) – MA (34)
​
Die Qualität der Signale kann verbessert werden, indem die längere Periode 34 auf 50 oder gar 100 erhöht wird. Dadurch verringert sich die Anzahl der Signale, diese werden allerdings deutlicher.

Anwendung und Deutung

Es gibt drei Merkmale, die ein mögliches Kauf- oder Verkaufssignal ergeben können. Üblicherweise gilt es als Signal, wenn der Awesome Oszillator die Nulllinie schneidet. Kreuzt die Kurve die Nulllinie von unten nach oben, spricht es für einen steigenden Markt und ein Kaufsignal wird generiert. Verläuft die Kurve entgegengesetzt von oben nach unten, kann man von einem Verkaufssignal ausgehen. Aufwärtstrends werden in unserem Beispielchart durch blaue Flächen verdeutlicht, Abwärtstrends durch orange Flächen.

Ein weiterer Indikator für Auf- und Abwärtstrends sind die sogenannten „Untertassen”. Ein über der Nulllinie fallender und schnell wieder steigender Kurs bildet die Form einer Schale und signalisiert im Aufstieg einen Aufwärtstrend. Ein Verkaufssignal wird gegeben, wenn eine „umgekehrte Untertasse“ unterhalb der Nulllinie entsteht, da dies für einen fallenden Kurs steht.

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Modul von Handelssignalen nach dem Bill-Williams-System

Einleitung

Jeder Trader kennt bestimmt das Handelssystem von Bill Williams, das er in seinem Buch New Trading Dimensions erläutert. Das ist eines der Systeme, die klare und gut verständliche Regeln für Anfänger darstellen. Aber der Schein trügt, das Handelssystem ist nicht so einfach, wie es aussieht, und verfügt über dutzende Handelsmuster.

Viele haben versucht, Expert Advisors nach diesem System selbständig zu schreiben, aber die Formalisierung von Mustern, richtige Suche und Interpretation bereiten häufig große Schwierigkeiten für angehende Entwickler. Für die Automatisierung des Handels sowie für die Identifizierung und Markierung von Mustern des Systems habe ich ein Modul für die Erstellung von Handelsrobotern im MQL5 Wizard entwickelt.

Ich habe versucht, es möglichst bequem für die potentiellen Nutzer des MetaTrader 5 Terminals zu gestalten, die das Handelssystem selbständig erlernen möchten. Das Handelsmodul unterscheidet sich von den anderen 60 Modulen für MQL5 Wizard dadurch, dass es mithilfe des visuellen Interfaces eingestellt werden kann.

Grundfunktionen des Handelsmoduls:

  1. Einstellung von Parametern des Handelssystems mit dem grafischen Panel.
  2. Die Option, die Identifizierung und die Markierung ausgewählter Muster zu deaktivieren.
  3. Die Option, Handel nach ausgewählten Mustern zu deaktivieren.
  4. Optimierung von Parametern des Handelssystems.

Struktur (der Quellcode ist in der angehängten Zip-Datei billwilliamsts.zip zu finden):

  1. CBillWilliamsTS MQL5 Klasse. Hier ist die ganze Logik für die Bestimmung der Handelsmuster des Systems sowie die Logik der Abwicklung von Handelsoperationen nach gefundenen Mustern enthalten. Optional kann man gefundene Muster mithilfe der Klasse auf der Grafik eines Symbols markieren. Die Klasse befindet sich in der Datei BillWilliamsTS.mqh.
  2. MQL5 Klasse des grafischen Panels CBillWilliamsDialog. Diese Klasse dient zur Anzeige der Eistellungsleiste für eine interaktive Verwaltung des Objekts der CBillWilliamsTS Klasse. Die Klasse befindet sich der BillWilliamsPanel.mqh Datei.
  3. SignalBillWilliams MQL5 Klasse. Das Modul von Handelssignalen für eine automatische Erstellung von Expert Advisors automatisch im MQL5 Wizard zu erstellen.
  4. BillWilliamsEA MQL5 Expert Advisor. Handelsexperte, der auf Basis von Handelsklassen und des grafischen Panels entwickelt wurde. Er ist für die Automatisierung des Handels nach Mustern des Bill-Williams-Handelssystems bestimmt und befindet sich in der Datei BillWilliamsEA.mq5.
  1. Kurze Beschreibung der Handelsstrategie von Bill Williams, Muster und Markierung, die der entwickelte Expert Advisor ausführt.
  2. Beschreibung des grafischen Panels.
  3. Testergebnisse für verschiedene Symbole.

1. Kurzer Überblick zum Bill-Williams-Handelssystem

1.1. Allgemeines

Im Buch New Tradig Dimensions behauptet Bill Williams, dass man für einen erfolgreichen Handel auf den Finanzmärkten Erkenntnis über die Marktstruktur erlangen muss. Laut dem Autor verfügt der Markt über fünf Dimensionen. Wenn man diese als eine Ganzheit untersucht, bekommt man ein wahres Bild und kann bis zu 80% von der Trendbewegung nehmen:

  1. Fraktal (Raum der Phase)
  2. Triebkraft (Energie der Phase)
  3. Beschleunigung/Verlangsamung (Kraft der Phase)
  4. Zone (Kombination aus der Kraft/Energie der Phase)
  5. Kontostand-Linie

Zusätzlich zu den fünf Marktdimensionen führt Bill Williams allgemein bekannte Marktzustände ein: Trend und Flat. Für die Identifizierung schlägt der Autor vor, den von ihm entwickelten Alligator Indikator zu nutzen und nur auf den Trend-Abschnitten des Marktes zu arbeiten.

Des Weiteren werden Elemente des Handelssystems, die auf ihnen beruhenden Muster und die Besonderheiten der Markierung gefundener Signale mittels des entwickelten Moduls von Handelssignalen erläutert.

1.2. Alligator

Der Alligator Indikator stellt eine Kombination aus drei gleitenden Durchschnitten dar (Abbildung 1):

  • Kiefer (jaws), die blaue Linie, in der Regel Gleitender Durchschnitt über 13 Perioden;
  • Zähne (teeth), die rote Linie, in der Regel Gleitender Durchschnitt über 8 Perioden;
  • Lippen (lips), die grüne Linie, in der Regel Gleitender Durchschnitt über 5 Perioden;

Abbildung 1. Alligator

Laut dem System muss man Trades nur dann ausführen, wenn die Linien des Alligators in der Trendrichtung in der absteigenden Reihenfolge der Periode abgebildet werden: Preis, Lippen, Zähne, Kiefer. Auf der Abbildung sind der Anfang und das Ende des Abwärtstrends dargestellt.

Es ist offensichtlich, dass Alligator ein Indikator mit einer großen Verzögerung ist, genauso wie alle Indikatoren anhand Gleitender Durchschnitte. Aber die Kreuzung der Linien Gleitender Durchschnitte ist an sich kein Signal zum Markteintritt, sondern nur ein Filter für Trades.

1.3. Fraktale – Signale der ersten Marktdimension

Ein Fraktal ist eine Einheit aus 5 Kerzen. Als Sell-Fraktal gilt das Fraktal, dessen Low-Preis der mittleren Kerze minimal ist. Als Buy-Fraktal gilt das Fraktal, dessen High-Preis der mittleren Kerze maximal ist. Fraktale werden auch als die erste Marktdimension bezeichnet (dimension 1):

Abbildung 2. Fraktale

Das Fraktal gilt als gültig, wenn es über der mittleren Linie des Alligators (Zähne) für den Aufwärtstrend und unter der mittleren Linie für den Abwärtstrend entsteht.

Der entwickelte Expert Advisor markiert gültige Fraktale auf folgende Weise: (FrB — FractalBuy — gültiges Buy-Fraktal, FrS — FractalSell — gültiges Sell-Fraktal):

Abbildung 3. Gültiges Buy-Fraktal

Abbildung 4. Sell-Fraktal

Die Buy Stop Pending Order wird ein Pip höher als das Maximum des Balkens platziert, auf dem gültiger Buy-Fraktal entsteht. Die Sell Stop Pending Order wird ein Pip niedriger als das Maximum des Balkens platziert, auf dem gültiger Sell-Fraktal entsteht. Weitere Positionen (Fraktale und anderer Indikatoren) werden nur dann eröffnet, sobald das erste Fraktal nach der Trendänderung vom Alligator überwunden wurde.

1.4. Awesome Oscillator — AO — Signale der zweiten Marktdimension

1.4.1. Allgemeines

Der Zauber-Oszillator Awesome Oscillator — AO bestimmt die Schwungkraft des Marktes. Das ist die Differenz zwischen der 34-Periode SMA und 5-Periode SMA, die anhand zentraler Punkte der Balken berechnet werden. Auf dem Chart wird der Indikator als ein Histogramm abgebildet:

Abbildung 5. Awesome Oscillator

In der Handelsstrategie gibt es 6 Muster, die auf diesem Oszillator beruhen. Weiter werden diese beschrieben und mittels des entwickelten Expert Advisors markiert.

1.4.2. Buy-Muster „Untertasse“

Abbildung 6. Buy-Muster „Untertasse“

Das Muster besteht aus drei Säulen. Die erste Säule muss höher als die mittlere sein und kann jede Farbe haben. Die mittlere Säule muss rot sein. Die dritte Säule (Signalsäule) muss grün sein. Das Signal wird durch den Expert Advisor auf dem AO-Indikator angezeigt und mit DiB (Dish Buy) abgekürzt.

1.4.3. Sell-Muster „Untertasse“

Abbildung 7. Sell-Muster „Untertasse“

Das Muster besteht aus drei Säulen. Die erste Säule muss kleiner als die mittlere sein und kann jede Farbe haben. Die mittlere Säule muss grün sein. Die dritte Säule (Signalsäule) muss rot sein. Das Signal wird durch den Expert Advisor auf dem AO-Indikator angezeigt und mit DiS (Dish Sell) abgekürzt.

1.4.4. Buy-Muster „Kreuzung der Nulllinie“

Abbildung 8. Buy-Muster „Kreuzung der Nulllinie“

Das Signal erscheint, wenn das Histogramm die Nulllinie von unten nach oben kreuzt. Als Signalsäule gilt die Säule, die die Nulllinie kreuzt. Das Signal wird durch den Expert Advisor auf dem AO-Indikator angezeigt und mit CrB (Cross Buy) abgekürzt.

1.4.5. Sell-Muster „Kreuzung der Nulllinie“

Abbildung 9. Sell-Muster „Kreuzung der Nulllinie“

Das Signal erscheint, wenn das Histogramm die Nulllinie vom oben nach unten kreuzt. Als Signalsäule gilt die Säule, die die Nulllinie kreuzt. Das Signal wird durch den Expert Advisor auf dem AO-Indikator angezeigt und wird CrS (Cross Sell) abgekürzt.

1.4.6. Buy-Muster „Zwei Spitzen“

Abbildung 10. Buy-Muster „Zwei Spitzen“

Das Buy-Signal wird gebildet, wenn sich das Histogramm unter der Nulllinie befindet, und die letzte Talsohle des Indikators höher als die vorherige liegt. Dabei hat sich das Histogramm zwischen den Extremwerten nicht über die Null erhöht. Das Signal wird durch den Expert Advisor auf dem AO-Indikator angezeigt und wird mit 2pB (2 peak Buy) abgekürzt.

1.4.7. Sell-Muster „Zwei Spitzen“

Abbildung 11. Sell-Muster „Zwei Spitzen“

Das Sell-Signal entsteht, wenn sich das Historamm über die Nulllinie befindet und die letzte Spitze des Indikators tiefer als die des ersten liegt. Dabei war das Histogramm nicht tiefer als die Null. Das Signal wird durch den Expert Advisor auf dem AO-Indikator angezeigt und wird mit 2pS (2 peak Sell) abgekürzt.

1.4.7. Order platzieren

Bei der Erscheinung der Buy-Säule wird die Buy Stop Pending Order 1 Pip höher als das Maximum des Signalbalkens platziert. Bei der Erscheinung der Sell-Säule wird die Sell Stop Pending Order 1 Pip tiefer als das Minimum des Signalbalkens platziert.

1.5. Acceleration/Deceleration Oscillator — AC — Signale der dritten Marktdimension

Das Acceleration/Deceleration (АС) Histogramm bezeichnet die Differenz zwischen dem Awesome Oscillator Histogramm und dem Gleitenden Durchschnitt über 5 Perioden nach dem Awesome Oscillator:

Abbildung 12. AC Oszillator

Das Buy-Signal bildet sich, wenn zwei aufeinandergehende Säulen mit höheren Werten als die letzte niedrigste Säule erscheinen (das Histogramm liegt über der Nulllinie); wenn das Histogramm unter der Nulllinie liegt, dann werden drei aufeinanderfolgende grüne Säulen (Abbildung 13, Signal B — Buy) benötigt.

Das Sell-Signal bildet sich, wenn zwei aufeinanderfolgende Säulen mit niedrigeren Werten, als die letzte höchste Säule erscheinen (das Histogramm liegt unter der Nulllinie); wenn das Histogramm über der Nulllinie liegt, sind drei aufeinanderfolgende rote Säulen gebraucht (Abbildung 13, Signal S — Sell).

Abbildung 13. Muster des AC-Oszillators

Das Signal wird durch den Expert Advisor auf dem AO-Indikator angezeigt und wird mit S (Sell) oder B (Buy) abgekürzt. Bei der Erscheinung der Buy-Säule wird die Buy Stop Pending Order 1 Pip höher als das Maximum des Signalbalkens platziert. Bei der Erscheinung der Sell-Säule wird die Sell Stop Pending Order 1 Pip tiefer als das Minimum des Signalbalkens platziert.

1.6. Handel in Zonen — Signale der vierten Marktdimension

Bill Williams führt den Begriff Handelszonen ein: eine grüne und eine rote. Der Preis liegt in der grünen Zone, wenn die aktuellen AC und AO Säulen grün sind. Der Preis liegt in der roten Zone, wenn die aktuellen AC und AO Säulen rot sind.

Zur Eröffnung neuer Buy-Positionen in der grünen Zone (Sell-Positionen in der roten Zone), müssen mindestens zwei aufeinanderfolgende grüne (rote) Säulen vorhanden sein, dabei muss der Schließungspreis des zweiten Balkens höher (niedriger) als der des ersten sein. Nach fünf grünen bwz. roten Balken werden weitere Positionen nicht mehr eröffnet.

Wenn der fünfte grüne (rote) Balken erscheint, muss eine Stop Loss Order ein Pip tiefer als der minimale Preis (höher als der maximale) des fünften Balkens platziert werden. Wenn die Pending Order auf dem nächsten Bar nicht ausgeführt wird, muss ihre Grenze auf die Grenze geändert werden, die ein Pip tiefer als minimaler Preises (höher als maximaler) des sechsten Balkens liegt usw.

Signale des Handels in Zonen werden als ZS (Zone Sell) und ZB (Zone Buy) auf dem AC-Indikator angezeigt (und stimmen in der Regel mit den Signalen des AC-Indikators überein):

Abbildung 14. Signale des Handels in Zonen

1.7. Handel von der Kontostand-Linie — Signale der fünften Marktdimension

Das Muster „Buy oberhalb der Kontostand-Linie“ wird durch zwei Balken gebildet, wenn der Preis höher als der Alligator Indikator ist. Wenn der Eröffnungspreis des Nullbalkens (er gilt auch als der maximale Preis auf diesem Balken in dem Moment) niedriger als der erste vorherige maximale Preis ist (er kann sich auch einige Balken zurückfinden), dann wird der gefundene maximale Preis zum Eröffnungspreis einer Buy-Position für die grüne Zone. Wenn der Preis tiefer als die Alligator-Linie liegt, wird ein weiteres Maximum über den Preis für den Eintritt in die grüne Zone benötigt.

Das Muster „Buy unterhalb der Kontostand-Linie“ sieht umgekehrt aus.

Der Expert Advisor markiert Muster mit einer horizontalen Linie an der Stelle, an welcher eine Pending Order platziert wurde:

Abbildung 15. Stellen für die Platzierung von Pending Orders

1.8. Positionen schließen

Bill Williams hat mehrere Methoden der Schließung vorgeschlagen:

  • Wenn ein Trend auf dem Markt herrscht, dann müssen Positionen geschlossen werden, wenn der Schließungspreis des Balkens die Zähne des Alligators kreuzt (die rote Linie);
  • Stop Loss wird nach der Erscheinung des fünften aufeinandergehenden Balkens in der grünen (roten) Zone unter dem Extremwert des letzten Balkens platziert;
  • Wenn ein Signal in der entgegengesetzten Richtung erscheint, dann müssen alle offene Positionen geschlossen werden.

2. Grafisches Panel

2.1. Allgemeines

Das Interface des grafischen Panels ist auf der Abbildung unten dargestellt:

Abbildung 16. Grafisches Panel für die Verwaltung des Experten

Das grafische Panel besteht aus vier logischen Einheiten:

  • Einstellungen des Analysators;
  • Einstellungen des Alligators;
  • Einstellungen der Anzeige und des Handels nach Signalen der fünf Dimensionen;
  • Einstellungen des Handels.

Wenn Einstellungen ändern, klicken Sie auf „Accept“, um Änderungen zu speichern.

2.2. Einstellungen des Analysators

Zu den Einstellungen des Analysators gehören die folgenden:

  • Show Signals — Anzeige gefundener Muster nach dem Handelssystem von Bill-Williams;
  • RGB — Farbeinstellungen für Anzeige gefundener Muster;
  • Bar count — Berechnung angegebener Anzahl von Balken aus der Historie für die Markierung des Charts (wenn die Null angegeben wird, wird der ganze Chart markiert).

2.3. Einstellungen des Alligators

Die Einstellungen des Alligators sind die Standardeinstellungen dieses Indikators. Es besteht eine zusätzliche Möglichkeit, die Anzeige dieses Indikators zu deaktivieren (Show-Parameter).

2.4. Einstellungen der Anzeige und des Handels nach Signalen der Dimensionen

Diese Einstellungen ermöglichen es, einzelne Signale (Show-Option) sowie den Handel nach einzelnen Signalen (Trade-Option) anzuzeigen:

  • Fraktale (Zeile Dim1.Fractals);
  • AO (Zeile Dim2.AO);
  • AC (Zeile Dim3.AC);
  • Handel in Zonen (Zeile Dim4.Zones);
  • Handel von der Kontostand-Linie (Zeile Dim5.Balance).

Es besteht eine weitere Möglichkeit, alle Signale unabhängig vom laufendem Trend anzuzeigen (Option „Show out of trend signals“).

2.5. Einstellungen des Handels

Die Einstellungen des Handels verfügen nur über einen Parameter – die Lot-Größe.

2.6. Hauptfenster

Das Hauptfenster ist auf der Abbildung unten dargestellt (die Einstellungsleiste ist minimiert):

Abbildung 17. Hauptfenster

3. Erstellung eines Expert Advisors im MQL5 Wizard

3.1. Vorbereitung

Vor der Erstellung eines Expert Advisors muss man die angehängte Zip-Datei billwilliamsts.zip herunterladen und die Dateien aus dieser Zip in die entsprechenden Ordner des Datenkatalogs im Handelsterminal kopieren.

3.2. Erstellung eines Expert Advisors

Für eine automatische Generierung eines Expert Advisors muss man folgende Schritte unternehmen:

Wählen Sie „Erstellen“ im MQL Editor und anschließend „Expert Advisor (generieren)“ im neuen Fenster aus:

Abbildung 18. Erstellung eines Expert Advisors — Schritt 1

Weiter ist der Name des neuen Expert Advisors einzugeben:

Abbildung 19. Erstellung eines Expert Advisors – Schritt 2

Weiter muss man einen Generator hinzufügen:

Abbildung 20. Erstellung eines Expert Advisors – Schritt 3

Als Generator muss man „Signal of BillWilliams trading system“ wählen:

Abbildung 21. Erstellung eines Expert Advisors – Schritt 4

Der nächste Schritt wird ohne Änderungen bestätigt:

Abbildung 22. Erstellung eines Expert Advisors – Schritt 5

Weiter muss die Wahl des Moduls bestätigt werden:

Abbildung 23. Erstellung eines Expert Advisors – Schritt 6

Wenn nötig werden Parameter für Trailing-Stop gesetzt:

Abbildung 24. Erstellung eines Expert Advisors – Schritt 7

Weiter werden Parameter der Kapitalverwaltung gesetzt:

Abbildung 25. Erstellung eines Expert Advisors – Schritt 8

Des Weiteren ist es notwendig, die Datei des erstellten Expert Advisors zu bearbeiten, damit der EA auf die Änderungen der Parameter im Handelspanels reagiert:

Finden Sie den Codeteil:

ersetzen Sie ihn durch:

Deklarieren Sie die globale Variable filter0:

und fügen Sie den Ereignis-Handler der Grafik hinzu:

Der erstellte Expert Advisor kann genutzt werden.

3.3. Beschränkungen

Der im MQL Wizard erstellte Expert Advisor ist den Beschränkungen der API Standardbibliothek ausgesetzt:

  1. Wenn eine Position bereits eröffnet ist, kann man nicht mehr nachschießen (die Standardbibliothek muss nachgearbeitet werden);
  2. Der Expert Advisor handelt nur Marktorders.

Um diese Mängel zu beheben, wurde aufgrund der Klasse von Handelssignalen der zusätzliche Expert Advisor BillWilliamsEA.mq5 entwickelt, der ebenso in der angehängten Zip-Datei zu finden ist.

4. Testergebnisse

4.1. EURUSD D1, 2020

Abbildung 26. Chart des Tests EURUSD D1, 2020

Detaillierte Ergebnisse sind der Datei EUR-D1-2020.zip zu entnehmen.

4.2. EURUSD D1, 2020 – 2020

Abbildung 27. Chart des Tests EURUSD D1, 2020

Detaillierte Ergebnisse sind der Datei EUR-D1-2020.zip zu entnehmen.

4.3. EURJPY D1, 2020 – 2020

Abbildung 28. Chart des Tests EURJPY D1, 2020

Detaillierte Ergebnisse sind der Datei EURJPY-D1-2020.zip zu entnehmen.

Fazit

Aus den Ergebnissen des Testens kann man die Schlussfolgerung ziehen, dass der Expert Advisor gut auf Trendabschnitten arbeitet, beim Flat aber Verluste erzielt (eigentlich ist es eine gewöhnliche Situation, von der Bill Williams auch gesprochen hat).

Um akzeptable Ergebnisse zu bekommen, muss man verschiedene Techniken der Setzung von Stop Loss kombinieren, denn das Bill-Williams-System ist ein „überfälliges“ System und tritt in den Trend ein, wenn er sich bereits gut entwickelt hat.

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