CFD-Handel verboten- Binäre Optionen 2020

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

ESMA Binäre Optionen Verbot – ESMA verbot den Vertrieb, das Angebot und den Handel für Kleinanleger!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 15.04.2020

  • Minikontrakte: ja
  • Krypto handelbar: ja
  • Konto ab: 0€

Die ESMA (European Securities and Markets Authority) verbot mit einem Schreiben vergangene Woche den Vertrieb, das Angebot und den Handel mit binären Optionen für Kleinanleger. Im Endeffekt bedeutet das, dass binäre Optionen Broker ihre Tätigkeit einstellen oder auf andere Finanzprodukte umstellen müssen. Ganz überraschend kam das binäre Optionen Verbot nicht. Im vergangenen und im laufenden Jahr haben bereits einige binäre Optionen Broker ihr Geschäft eingestellt. Bekannte „Größen“ wie Anyoption, BDSwiss, Banc de Binary, 24option usw. bieten seit geraumer Zeit keinen binäre Optionen Handel mehr an. Die meisten von ihnen haben auf das CFD Trading umgestellt. Die ESMA führt jedoch auch Anpassungen im CFD Handel ein. Das Verbot einer Nachschusspflicht und Bonusverbot auf europäischer Ebene sowie Anpassungen beim maximalen Hebel. Die Maßnahmen der ESMA sind nicht unumstritten. Und noch sind sie nicht rechtlich bindend.

Jetzt zum Testsieger XTB! CFD Service – 77% verlieren Geld

Die Details der ESMA Bestimmungen

Grundsätzlich wollen wir zunächst folgendes festhalten: Der Beschluss der ESMA ist rechtlich gesehen nur eine Empfehlung an die Finanzaufsichten der einzelnen Länder der EU. Theoretisch sind sie nicht verpflichtet, diese auch umzusetzen. So hat zum Beispiel die FCA (die britische Finanzaufsicht) bereits signalisiert, mit der ESMA nochmals Kontakt aufzunehmen, um diverse Einzelheiten zu besprechen. Was konkret die FCA hier nachverhandeln möchte, ist uns nicht bekannt. Doch wir können uns gut vorstellen, dass es Dinge im CFD Handel sind. Schließlich hat ein Großteil der Forex und CFD Broker seinen Sitz in Großbritannien. Ein starker Umsatzeinbruch würde demnach auch in gewisser Weise der Wirtschaft schaden. Und die Maßnahmen der ESMA sind keinesfalls unumstritten, insbesondere die des CFD Handels. Doch nun zu den Details.

Bei XTB einfach alles handeln, nicht nur Forex und CFDs, sondern auch direkt Aktien.

Binäre Optionen de facto verboten

De facto wird der binäre Optionen Handel für Kleinanleger verboten. In der Pressemitteilung der BaFin heißt es dazu auszugsweise:

  1. Binäre Optionen – Verbot der Vermarktung, des Vertriebs und des Verkaufs binärer
    Optionen an Kleinanleger“

Die einzelnen Regulierungsbehörden werden sich dem wohl auch anschließen. Zur Begründung heißt es hier, dass das Verhältnis zwischen erwarteter Rendite und möglichem Verlust in keinem vernünftigen Verhältnis stehen würde. Es gäbe einen ganz klaren Interessenskonflikt zwischen Anbietern und Kunden, da der binäre Optionen Handel so konstruiert sei, dass Anleger auf lange Sicht eine negative Rendite einfahren würden.

Zugegeben, der binäre Optionen Handel ist komplex. Und die Versprechen in einigen YouTube Videos sind tatsächlich haarsträubend. Doch gleich binäre Optionen verbieten? Das geht vielleicht ein wenig weit. Sinnvoller wäre eine umfassendere Aufklärung der Verbraucher gewesen oder möglicherweise Anpassungen am Produkt. Allerdings lohnt es sich hier nicht groß zu philosophieren, da das binäre Optionen Verbot wohl auch überall in der EU in die Praxis umgesetzt wird.

Hier sind viele geteilter Meinung. Es gibt eine ganze Reihe von Experten (auch Trader), die das Verbot begrüßen. Sie werfen binäre Optionen Betrug vor bzw. natürlich den Brokern. Demgegenüber steht das Argument der Anlegerbevormundung. Schließlich sind sich viele Händler der Risiken im binäre Optionen Handel durchaus bewusst und handeln diese Finanzprodukte dennoch.

Jetzt zum Testsieger XTB! CFD Service – 77% verlieren Geld

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

CFD Trading deutlich begrenzt

Jetzt kommen wir zu einem Punkt, der für deutlich mehr Gesprächsstoff sorgen wird. Zunächst eine kurze Übersicht, was hier für Kleinanleger geplant ist:

  • Maximaler Hebel wird auf 2:1 bis 30:1 begrenzt, abhängig von der Volatilität des Basiswertes
  • Negativsaldoschutz auf europäischer Ebene (von der BaFin bereits letztes Jahr eingeführt)
  • Vorschriften, ab welchem Punkt der Broker Positionen glattstellen muss
  • Keine Boni, Prämien oder anderen Anreize für den CFD Handel
  • Noch mehr und umfassendere Risikowarnungen

Im Vorfeld hatten Verbände, Broker, Anleger und Behörden die Möglichkeit gehabt, sich zu möglichen Maßnahmen zu äußern. Herausgekommen ist dann das hier. Schauen wir uns zunächst das Positive an. Das Verbot einer Nachschusspflicht wurde bereits im vergangenen Jahr von der BaFin in Deutschland umgesetzt. Das heißt, dass Anleger nie mehr Geld verlieren können, als was sie investiert haben. Grundsätzlich ist das aus Anlegersicht positiv zu beurteilen. Jetzt wird das Ganze auf europäischer Ebene wohl auch eingeführt. Im Großen und Ganzen war es dann auch schon mit den Vorteilen. Diskussionen gibt es auch bei der Abschaffung des CFD und Forex Bonus auf Einzahlungen.,

Für den Aktienhandel stehen Tradern 5 Free Trades im Monat bereit – Noch ist das von Seiten der ESMA erlaubt.

CFD Hebel maximal nur noch 30:1

Der vielleicht am schwersten zu verdauende Brocken für CFD Trader: Die maximale Begrenzung des Hebels auf 30:1. Die Beschlüsse der ESMA sehen folgende Begrenzungen des maximalen Hebels vor:

  • 30:1 für Hauptwährungspaare
  • 20:1 für andere Währungspaare, Gold und wichtige Indizes
  • 10:1 für Rohstoffe (außer Gold) und andere Aktienindizes
  • 5:1 für Einzelwertpapiere und andere Basiswerte
  • 2:1 für Kryptowährungen

Jetzt zum Testsieger XTB! CFD Service – 77% verlieren Geld

Außerdem ist jetzt festgelegt, ab wann der Broker Positionen des Kunden automatisch glattstellen muss. Sobald eine Position einen Verlust von 50 Prozent bezogen auf den gesamten Depotwert erreicht, muss diese geschlossen werden. Wohlgemerkt, nicht die einzelne Position muss sich mit 50 Prozent im Minus befinden, sondern der Verlust muss so groß sein, dass 50 Prozent des Kontos davon betroffen sind. Die vorherige Regelung war bezogen auf jede einzelne Position, aber das wäre absolut unsinnig gewesen.

Auswirkungen für CFD Trader

Was bedeuten diese Beschlüsse in der Praxis? Für einen Mini-Lot EUR/USD werden nun über 330 Euro Margin fällig, statt bisher 100 Euro (bei Hebel 100:1). Für einen DAX-CFD müssen nun 625 Euro Margin hinterlegt werden, beim Dow Jones gar 1.200 USD! Die Beschränkung bei CFDs auf Aktien ist marktüblich. Für einen Bitcoin-CFD müssen jetzt (beim Stand von rund 7.000 Dollar) 3.500 Dollar Margin hinterlegt werden. Das wird das Krypto Trading wohl einschränken. Auf der anderen Seite befinden sich hier bereits kreative Lösungen der Broker in der Schublade. So spekulieren Händler bei eToro Bitcoin nicht in Form von CFDs sondern kaufen den Basiswert direkt, und das bereits ab 25 Euro je Position.

XTB wurde im CFD Vergleich Testsieger

Reaktionen der CFD Broker

Die Regelungen gelten nur für „Kleinanleger“. Doch CFD Broker haben ja nun nicht nur unerfahrene Kleinanleger als Kunden. Wer möchte kann sich als „professional client“ einstufen lassen (professioneller Kunde). Dann gelten die Hebelbeschränkungen nicht, möglicherweise aber auch das Verbot der Nachschusspflicht nicht. Wie bereits erwähnt, möchte auch die FCA hier nochmal nachverhandeln. Vermutlich möchte sie die Hebelbeschränkungen etwas auflockern. Hinzu kommt, dass ab 2020/2020 Großbritannien ja gar nicht mehr zur EU gehören wird. Dann gelten dort eigene Bestimmungen und Kunden handeln ganz einfach über britische Broker weiter. Bis dahin können Händler auch so einfach Broker aus dem EU-Ausland wählen. Es bleibt abzuwarten.

Jetzt zum Testsieger XTB! CFD Service – 77% verlieren Geld

Konto beim CFD Testsieger eröffnen

Die vorgestellten Neuregelungen sollten Anleger jedoch nicht davon abhalten, nun gar nicht mehr mit CFDs zu handeln. Die Vorteile dieser Finanzprodukte bleiben weiterhin bestehen. Solche Beschlüsse sollten vielmehr als Anreiz für die Broker gesehen werden, ihr Angebot und ihre Konditionen zu verbessern. Und wie gesagt, möglicherweise gibt es nochmal Nachregelungen. Unser Testsieger im CFD Broker Vergleich XTB überzeugt uns im Vergleich in jeder Hinsicht.

Das hat uns konkret an XTB überzeugt

  • Top Spreads, ab 0,1 Pip im STP Konto
  • CFD, Forex, Direkter Aktienkauf uvm. aus einer Hand
  • Kostenfreies Demokonto
  • Regulierung u.a. durch BaFin
  • Keine Mindesteinzahlung
  • Auch Krypto Handel möglich

Vor Kurzem führte XTB den Handel mit Aktien ein. Damit meinen wir nicht CFDs auf Aktien, sondern der direkte Kauf von Aktien, genau wie in einem klassischen Wertpapierdepot. Auch ETFs können beim polnischen Broker gehandelt werden.

XTB klärt umfassend auf.

Jetzt zum Testsieger XTB! CFD Service – 77% verlieren Geld

Fazit: Abwarten und Tee trinken

Wie sagt das Sprichwort: Es wird längst nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird. Das wird sich vermutlich hier auch bewahrheiten. Anleger sollten die weitere Entwicklung zunächst abwarten, bevor sie Panik schieben. Vermutlich werden binäre Optionen komplett verboten. Doch die Einschränkungen im CFD Trading sind sicherlich zu hart. Schließlich profitiert davon ja kaum jemand, auch nicht die Verbraucher, denn die müssen nun noch mehr Geld einzahlen. Das kann nicht im Sinne der „Verbraucherschützer“ sein. Wir gehen davon aus, dass es in den nächsten Monaten noch Anpassungen geben wird. Und wenn nicht, die Broker sind kreativ, was Lösungsvorschläge angeht.

Binäre Optionen-Verbot und CFD-Beschränkung: Startdatum steht fest

1. Juni 2020 13:29

Die EU hat den Binären Optionen den Kampf angesagt und sie verboten. Ebenso wird der CFD-Handel für „unbedarfte“ Privatanleger eingeschränkt. Heute hat die europäische Finanzaufsicht ESMA das Startdatum veröffentlicht. Ab 2. Juli sind Binäre Optionen in der EU endgültig Geschichte – dann sind sie verboten. Kaum jemand, der nur halbwegs ernsthaft an der Börse handelt, wird ihnen auch nur eine Träne nachweinen. Wer als EU-Bürger aber dennoch weiterhin diesen Schrott als Instrument nutzen möchte, muss auf Offshore-Anbieter (Karibik etc) ausweichen, wo die Bedingungen noch viel dubioser sind als bei bisherigen Anbietern in der EU.

Die Beschränkungen für den CFD-Handel tritt in Kraft ab 1. August. Wir hatten Ende März schon darüber berichtet. Wichtig dabei ist: Diese Änderungen sind erst einmal nur für drei Monate gültig und werden danach wohl überprüft. Aber dann, so darf man es annehmen, wird es eh eine Verlängerung der Beschränkungen geben. Wichtig ist, dass sie nur für unbedarfte Privatkunden gelten, von denen staatliche Institutionen grundsätzlich annehmen, dass sie zu dumm sind um Risiken abzuschätzen – anders kann man die Beschränkung dieser Maßnahmen auf Privatkunden nicht verstehen.

Zu den wichtigsten Änderungen gehört erst einmal die Abschaffung der Nachschusspflicht. Der Kunde kann nicht mehr Geld verlieren, als er/sie eingezahlt hat. Dann wäre da noch die Margin Close Out Rule, wonach pro CFD-Tradingkonto ab 50% Verlust Positionen vom Broker geschlossen werden müssen. Die wichtigste Änderung ist aber die Reduzierung der Hebel. Bei Devisen-CFDs sind es ab 1. August „nur noch“ maximal 30:1 bei Hauptwährungspaaren, 20:1 bei exotischen Währungen sowie bei Gold und Indizes. 10% beträgt der Maximalhebel bei Rohstoffen und kleineren Indizes. 5:1 wird der Hebel bei Aktien-CFDs sein und 2:1 bei Kryptowährungen.

Die ESMA feiert sich heute nochmal selbst ab für die neuen Vorschriften. Es sei ein großer Schritt hin zu mehr Kundenschutz. Teilweise mag das zutreffen. Aber im Grunde genommen nimmt man auch vielen Tradern, die sich des Risikos bewusst sind (wir meinen hier nur den CFD-Handel), ihre Freiheit das zu tun, was sie wollen!

Die ESMA im Wortlaut:

Steven Maijoor, Chair, said:
“The measures ESMA has taken today are a significant step towards greater investor protection in the EU. The new measures on CFDs will, for the first time, ensure that investors cannot lose more money than they put in, restrict the use of leverage and incentives, and provide understandable risk warnings for investors.

“ESMA’s prohibition on the marketing, distribution or sale of binary options to retail investors addresses the significant investor protection concerns caused by the characteristics of this product.

“This pan-EU approach is the most appropriate way to address this major investor protection issue. NCAs will monitor the impact of these measures during their application and will assess, with ESMA, what next steps are required.”

© European Union, 2020 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: Etienne Ansotte

Aktuell: US-Arbeitsmarktdaten besser als erwartet, Stundenlöhne steigen stärker, Arbeitslosenquote auf niedrigstem Stand seit dem Jahr 2000

Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei Dax, Dow und Euro

Folgendes könnte Ihnen auch gefallen

Schweizer Franken steigt immer weiter an – SNB-Action verpufft

Türkische Lira: Warum der Absturz derzeit weiter läuft

Banken in Europa: Die Aufseher sind frohen Mutes – Halleluja!

Hinterlassen Sie eine Antwort

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – neue Arbeitsmarktdaten!

16. April 2020 14:56

Markus Koch meldet sich aktuell vor dem Handelsstart in New York. Vor wenigen Minuten sind die aktuellsten Erstanträge für Arbeitslosenhilfe in den USA veröffentlicht worden (hier die Details). Das ist natürlich das aktuelle Top-Thema an der Wall Street. Die Phase der „Verdauung“ sei eingeleitet worden. Die Börsianer in New York würden aktuell nicht negativ reagieren auf die Daten reagieren.

Aktien

Neue Aktiengattung: Profitieren Sie von den Disruptoren – Werbung

16. April 2020 14:02

US-Investoren lieben diese neue Aktiengattung. Die Rede ist von den sogenannten Disruptoren. Was ist das? Den Begriff des Disruptors prägte vor einigen Jahren der US-Ökonom Clayton M. Christensen.

Er meint damit Unternehmen, die das bestehende Marktgleichgewicht in aller Regel mit großer Dynamik kreativ zerstören. Anders formuliert: Hier werden Erfolgsserien bereits bestehender Technologien oder etwa Produktionsverfahren unterbrochen (englisch: to disrupt). Im deutschsprachigen Raum sprechen wir dann von disruptiven Technologien.

Landläufig verstehen viele Anleger darunter vor allem Neuerungen im Bereich Software oder Internet. Tatsächlich ist das faszinierende Feld dieser Disruptoren vieler größer. Auch nicht-technische Innovationen können einen Markt erheblich verändern.

Ein Beispiel aus der Vergangenheit: Nach dem Zweiten Weltkrieg startete ein Einzelhändler, den wir heute unter dem Namen Aldi kennen, ein gänzlich neues Geschäftsmodell. Man setzte nicht mehr auf Frischprodukte wie Obst und Gemüse, sondern lang haltbare Konserven und ähnliches. Das Modell des Lebensmittel-Discounters war geboren.

In der jüngeren Vergangenheit etwa sorgte die US-Kaffeehauskette für Furore und konstruktive Unruhe im Markt. Die Performance dieser Disruptor-Aktie in den vergangenen 10 Jahren: über 2.200 % Kursplus. Tatsächlich machte diese US-Aktie viele Anleger wohlhabend, einige unter ihnen machte die Starbucks-Aktie sogar zu Millionären.

Es muss nicht immer Internet sein

Wie gesagt: Es muss nicht immer Internet sein. Trotzdem gilt natürlich, dass aus dieser Branche in den vergangenen Jahren sehr viele Disruptoren erwachsen sind. Dafür stehen Namen wie Alphabet, Amazon oder etwa in China Tencent oder Alibaba.

Nun kennen wir natürlich alle die Disruptoren der Vergangenheit. Aber was sind die Disruptoren der nächsten Jahren? In meinem Börsendienst RENDITE TELEGRAMM befasse ich mich schwerpunktmäßig genau mit dieser Aktiengattung. Anhand eines aufwendigen Prüfschemas…..

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie sich für den Newsletter „Profit Alarm“ anmelden. Sie erhalten dann täglich per Email eine exklusive Analyse. Der Service ist für Sie völlig kostenfrei!

Aktien

Tesla: Erneut eine mögliche Kursmanipulation mit Optionen?

15. April 2020 18:15

Im Februar und März 2020 zeigte die Aktie von Tesla Motors losgelöst von allen denkbaren Fundamentaldaten eine beeindruckende Rallye. Ich mutmaßte damals, dass gezielte Optionskäufe und darauf folgende Absicherungsgeschäfte den Aktienkurs in die Höhe trieben. Daten vom Optionsmarkt zeigen, dass gerade jetzt das gleiche Schema ablaufen könnte.

Blick auf die Tesla-Aktie

Eine Aktienrallye auszulösen bei einer der am häufigsten gehandelten Aktien der Welt, deren Unternehmen nebenbei mit mehr als 100 Milliarden US-Dollar bewertet wird, ist nicht leicht. Doch bei Tesla kommen einige Faktoren zusammen, die es einfacher machen als bei anderen Aktien. Zunächst wäre der relativ geringe Free Float bei Tesla. Gute 3/4 aller Aktien liegen in den Händen von sehr langfristigen Investoren und der Musk-Familie. Die restlichen Aktien wiederrum dürften zu einem Gutteil von Hardcore-Fans gehalten werden, die auf deutlich vierstellige Aktienkurse spekulieren und sich im Besitz der nächsten Amazon- oder Apple-Aktie wähnen. Es gibt also vergleichsweise wenige Aktienbesitzer, die sich dauerhaft von ihren Aktien trennen wollen.

Auf der anderen Seite haben wir die Leerverkäufer, die je nach Marktlage zwischen 10% und 20% aller ausgegebenen Tesla-Aktien leer verkauften. Ein untypisch hoher Anteil. Sie sind verwundbar bei stark steigenden Kursen. Würden die Leerverkäufer ihre Positionen bei steigenden Kursen eindecken müssen, wäre das wie Benzin ins Feuer zu gießen. Die zusätzliche Nachfrage würde den Aufwärtstrend noch verstärken.

So funktioniert die Preistreiberei mit Optionen!

Nun reicht es nicht, einfach Call-Optionen zu kaufen, um damit eine sich verselbständigende Aufwärtsentwicklung in einer Aktie auszulösen. Wäre es so einfach, würde es jeder machen. Das Prinzip dahinter ist, Call-Optionen kurzer Laufzeit relativ weit aus dem Geld zu kaufen, also mit Ausübungspreisen oberhalb des aktuellen Kurses. Diese Optionen sind günstig und der Optionsverkäufer muss nur wenige Aktien kaufen, um sein Risiko abzusichern. Jetzt braucht es noch eine Zündung des Gemisches. Irgendetwas muss dafür sorgen, dass der Aktienkurs überhaupt erst einmal zu steigen beginnt. Hier kommt ein weiteres Tesla-Phänomen zum Tragen: Die meisten Aktionäre, inklusive den wenigen verbliebenen institutionellen Anlegern, neigen dazu, eine sehr eigene Sicht auf die Realität zu haben. Negative Fakten werden gern ignoriert oder in ihr Gegenteil verkehrt.

Es reicht also keine globale Pandemie mit stillgelegter Produktion, sinkender Nachfrage in wichtigen Märkten, Massenentlassungen bei Tesla, ungünstige Wechselkursentwicklungen in einigen der größten Märkte für Tesla, Cash Crunch (Kürzung von Mietzahlungen) oder Untersuchungen der Sicherheit des Autopilot genannten Fahrassistenzsystems, um den Aktienkurs negativ zu beeinflussen. Mit einer solchen Fan-Basis ist es relativ einfach, Kurssteigerungen zu initiieren. In diesem Fall scheint es genügt zu haben, einige Tage vor Bekanntgabe der Quartalsauslieferungen eine Zusammenfassung einiger drastisch nach unten korrigierte Analystenerwartungen an alle Analysten zu versenden, die dann prompt übertroffen wurden, aber noch immer unterhalb der ursprünglichen Erwartungen lagen.

Doch wenn der Aktienkurs steigt und sich dem Ausübungspreis der gekauften Optionen nähert, müssen die Market Maker als Verkäufer der Optionen immer mehr Aktien nachkaufen, um ihr steigendes Risiko zu kompensieren. So kann sich eine Absicherungsposition schnell von drei Aktien pro Optionskontrakt auf 80 oder 90 steigern, während der Optionskäufer vielleicht nur den Gegenwert von fünf Aktien investieren musste. Diese zusätzliche Hedging-Nachfrage ist es dann, die den Kurs antreibt. Der Optionskäufer wiederrum kann durch kontinuierliche Nachkäufe neuer Optionen mit höherem Strike dieses Spiel am Laufen halten.

Wird Hedging unmöglich, werden die Optionen schnell teurer

Problematisch wird es für die Optionsverkäufer, wenn sich wie bei Tesla enorme Kurssprünge über Nacht ergeben. Denn die können nicht vernünftig abgesichert werden. Entweder, die Optionsverkäufer gehen mit zu kleiner Absicherungsposition in die Nacht und müssen dann am Morgen, wenn die Aktie höher eröffnen sollte als sie am Abend schloss, einen Verlust tragen. Oder sie gehen mit einer zu großen Absicherungsposition in die Nacht. Sollte es dann jedoch eine Abwärtsbewegung geben, stünden sie wieder auf der falschen Seite des Marktes und die zu große Absicherung würde Verlust erzeugen.

Dieses Risiko führt dazu, dass die Market Maker die Preise für die Optionen erhöhen, teilweise drastisch, um ihr Risiko zu kompensieren. Dies drückt sich durch stark steigende implizite Volatilität der Optionen aus. Teilweise stieg die Volatilität im März so stark an, dass mit Put-Optionen ein Gewinn erzielt werden konnte, obwohl der Aktienkurs um 100 US-Dollar am Tag stieg. Das ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, profitieren doch Puts von fallenden Kursen. Doch die Market Maker schossen die Prämien für die Optionen derart in die Höhe, dass die Optionspreise in gewissem Rahmen vom Aktienkurs entkoppelt wurden.

Und genau dieses Phänomen können wir jetzt wieder beobachten. So hat sich zum Beispiel der Preis des in am Freitag fälligen 420 US-Dollar Puts gestern im Tagesverlauf teilweise vervierfacht. Vom ersten bis zum letzten Trades des Tages zeigten sich 70% Gewinn, während der Aktienkurs um 9,1% stieg. Wohlgemerkt handelt es sich um einen Put, der mit allergrößter Wahrscheinlichkeit übermorgen wertlos verfallen wird, und zwar sowohl vor als auch nach dem 9,1%-prozentigen Kursanstieg in der Aktie. Die Market Maker haben die ohnehin abnorm hohe implizite Volatilität im von 155% auf 189% erhöht. Selbstverständlich betrifft das auch Call-Optionen auf Tesla. So stieg die implizite Volatilität des 620 US-Dollar Calls mit Fälligkeit am Freitag gestern um 11,5% auf 93,9%. Im Tagesverlauf lag sie sogar bei 116,55%.

Klar ist, dass dieses Spiel nicht unendlich fortgeführt werden kann. Die Market Maker machen die Optionen mit der Zeit so teuer, dass es schlicht nicht mehr lohnt, weitere Optionen nachzukaufen, um den Kurs weiter in die Höhe zu treiben. Nur um den Kurs zu stabilisieren, müssten die Optionskäufer ihre bereits gekauften Kontrakte vor Fälligkeit in neue Kontrakte mit längerer Laufzeit rollen. Dabei sind die erheblich gestiegenen Optionsprämien zu bezahlen. Es muss also Geld nachgeschossen werden, und das nicht zu knapp. Um weitere Kurssteigerungen zu initiieren, müssen darüber hinaus weitere Optionen gekauft werden. Die Gewinne aus den alten Optionen können dafür jedoch nicht genutzt werden. Schließlich muss die Auflösung der Absicherungsgeschäfte der Market Maker verhindert werden, die beim Verkauf der Optionen einträte. Die Rallye wird also entweder enden, weil die neuen Optionen zu teuer werden oder weil den Initiatoren das Geld ausgeht. Sie wird genauso schnell enden wie die im März. Nur dass dieses Mal die Fundamentaldaten für Tesla noch katastrophaler sind als Anfang März und der Absturz daher noch heftiger ausfallen wird.

Binäre Optionen Broker Vergleich

Bei über 200 Brokern für Binäre Optionen ist es nicht immer leicht, den richtigen Broker für sich zu finden. Mitunter gibt es natürlich auch immer wieder „schwarze Schafe“, die nicht unbedingt gleich äußerst unseriös sein müssen, aber man sein Geld dort aus verschiedenen Gründen nicht unbedingt investieren sollte.
Bei unserem Binäre Optionen Broker Vergleich haben wir uns auf die besten Broker beschränkt, die auf dem deutschsprachigen Markt aktiv sind. Im Folgenden finden Sie eine Tabelle mit den unserer Meinung nach besten binäre Optionen Brokern, die alle eine hohe Reputation aufweisen, Auszahlungen hervorragend funktionieren, einen guten Support haben und einiges mehr.
Jeder Broker wurde ausführlich getestet, den jeweiligen Testbericht können Sie aus der Tabelle heraus aufrufen.

Die von uns gewählte Platzierung ergibt sich ganz objektiv aus vielerlei Gesichtspunkten, jedoch kann für Sie persönlich ein ganz anderer Broker in Frage kommen als einer unserer TOP-Platzierten.
Aus diesem Grunde haben wir es für Sie möglich gemacht, die Tabelle sortierfähig zu gestalten. Mit einem Klick auf den jeweiligen Kopf einer Spalte können Sie die Tabelle nach Ihren persönlichen Kriterien sortieren. Während Sie gleichzeitig die Shift-Taste gedrückt halten, ist die Sortierung sogar über mehrere Spalten möglich.
So wird es für Sie viel leichter sein, einen geeigneten Broker aus unserem Binäre Optionen Broker Vergleich herauszufinden. Möchten Sie ganz detailiert nach besonderen Gesichtspunkten wie der Plattform, Anzahl der Assets, verschiedenen Laufzeiten, Bitcoin-Handel, Handelsarten oder Anderem suchen, dann empfehlen wir Ihnen unsere Binäre Optionen Broker Suche, die spezielle Filter zur Verfügung stellt, um einen Broker Vergleich noch mehr zu vereinfachen.

Binäre Optionen Broker für Deutschland, Österreich und die ganze EU

Die ESMA hat am 2. Juli 2020 bis auf weiteres europäischen Brokern verboten, binäre Optionen anzubieten. Händler, die nach wie vor binäre Optionen handeln möchten, können aber auf Broker ausweichen, die außerhalb der EU lizensiert sind. Der Broker Finmax unterliegt der russischen Regulierungsbehörde CROFR, darf daher nach wie vor binäre Optionen in Europa anbieten und bietet durch seine Regulierung auch entsprechenen Anlegerschutz.

Broker Kontoeröffnung Lizenz Max. Rendite Handeln ab Konto ab Max. Bonus ¹ Demokonto Deutscher Support
Zum Anbieter
Finmax Testbericht
CROFR 90% 1€ 10€ 100% Ja Ja

Binäre Optionen Broker für die Schweiz und sonstige non-EU Länder

Die Schweiz und Länder außerhalb Des europäischen Wirtschaftsraumes sind von dem EU-Verbot nicht betroffen. Händler aus diesen Ländern können wie gewohnt weiterhin mit binären Optionen handeln. IQ Option gilt als einer der populärsten binäre Optionen Broker und kann von uns uneingeschränkt empfohlen werden.

Broker Kontoeröffnung Lizenz Max. Rendite Handeln ab Konto ab Max. Bonus ¹ Demokonto Deutscher Support
Zum Anbieter ²
IQ Option Testbericht
CySec 91% * 1€ 10€ Ja, dauerhaft
kostenlos
Ja
Zum Anbieter
Binary.com Testbericht
FSA 100% 5€ 5€ Ja Nein

Unsere Empfehlung für ehemalige Binäre Optionen Broker, die heute sehr erfolgreich Forex/CFDs anbieten

Broker Kontoeröffnung Lizenz Max. Rendite Handeln ab Konto ab Max. Bonus ¹ Demokonto Deutscher Support
Zum Anbieter ²
BDSwiss Testbericht
CySec 89% 10€ 100€ Nein Ja
Zum Anbieter
24option Testbericht
CySec 89% 24€ 250€ Ja, nach
Einzahlung
Ja

Ehemalige binäre Optionen – Nicht mehr aktiv

–>

–>

Platz Broker Kontoeröffnung Lizenz Max. Rendite Handeln ab Konto ab Max. Bonus ¹ Demokonto Deutscher Support
Zum Anbieter
Banc De Binary Testbericht
Cysec 91% 1€ 250€ 100% Ja, nach
Einzahlung
Ja
1 Zum Anbieter
OptionFair Testbericht
Cysec 100% 10€ 100€ Nein Ja
Zum Anbieter
RorG Testbericht
Cysec 85% 10€ 250€ Ja, nach
Einzahlung
Ja
8 Zum Anbieter
OptionsClick Testbericht
Cysec 89% 10€ 100€ 100% Ja, nach
Einzahlung
Ja
2 Zum Anbieter
ZoomTrader Testbericht
Cysec 83% 10€ 250€ 150% Ja, nach
Einzahlung
Ja
3 Zum Anbieter
OptionWeb Testbericht
Cysec 90% 5€ 200€ 100% Nein Ja
4 Zum Anbieter
Stockpair Testbericht
Cysec 82% 20€ 250€ div Nein Nein
5 Zum Anbieter
OptionBit Testbericht
Cysec 81% 10€ 200€ 100% Ja, auf
Anfrage
Ja
6 Zum Anbieter
anyoption Testbericht
Cysec 71% 25€ 200€ Ja, nach
Einzahlung
Ja

¹ Es gelten die jeweiligen AGBs
² Ihr Kapital unterliegt einem Risiko
* Der Betrag wird dem Konto im Falle eines erfolgreichen Handels gutgeschrieben

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Like this post? Please share to your friends:
Strategien, Indikatoren und Signale für binäre Optionen
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: