CFD – Kosten bzw. Gebühren beim Handel

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CFD Trading Kosten & Gebühren

Diese Inhalte erwarten Sie:

Sie wollen wissen welche Gebühren und Kosten im CFD Handel anfallen können? – Dann sind Sie auf dieser Seite genau richtig. In den nachfolgenden Abschnitten werde ich Sie transparent über alle möglichen Handelsgebühren aufklären und die Begrifflichkeiten definieren. Zudem präsentiere ich Ihnen eine Wahl aus CFD Brokern mit denen Sie direkt Gebühren sparen können.

Zusammenfassung der Kosten und Gebühren im CFD Handel:

  • Spread: Beim CFD Trading schlägt der Broker in der Regel einen Spread auf (Unterschied Kaufs- Verkaufspreis).
  • Kommission. Pro Trade kann der Broker eine Gebühr/Kommission verlangen.
  • Finanzierungsgebühr: CFDs sind Hebelprodukte. Der Hebel muss finanziert werden.

Beispiel einer CFD Handelsplattform

Die Handelsgebühren im Überblick

In den folgenden Punkten werde ich Ihnen nun die möglichen Handelsgebühren erklären. Generell kann man sagen, dass durch das Online CFD Trading die Gebühren für Finanzprodukte extrem gesunken sind. Vermehrter Konkurrenzdruck unter den Brokern vermindert die Kosten und Gebühren für Trader, denn die CFD Broker sind auf einen bleibenden Kundenstamm angewiesen.

Die Handelsgebühren betragen heutzutage nur noch wenige Prozent von den Handelsgebühren von vor 10 Jahren. Aktien, CFDs, Optionen oder andere Derivate können nun problemlos per Online Plattform geordert werden. CFDs gelten als beliebte Finanzprodukte für private Trader. Der Vorteil hierbei ist, dass man mit wenig Kapital und einem hohen Hebel in jeden beliebigen Markt investieren kann.

1. Spread als Gebühr beim CFD Trading

Bei jedem Handel fällt generell ein Spread an. Dies ist ein Unterschied zwischen dem Kaufs- und Verkaufspreis. Übersetzt bedeutet dies Sie bekommen vom CFD Broker einen schlechteren Preis für Ihre Position gestellt als den eigentlichen Marktpreis. Diese Differenz nennt man Spread und der CFD Broker verdient dadurch seine Kommission bzw. sein Geld.

Der Spread ist bei den meisten Anbietern variable und kann von der Marktsituation abhängig sein. Nicht selten kommt es vor, dass der Spread bei starken volatilen Phasen automatisch höher ist. Dies ist meistens durch fehlende Liquidität im Markt und der Broker versucht Ihre Order auszuführen. Manchmal ist es auch nötig, dass der Broker den Spread erhöhen muss, um sich selbst zu schützen.

Preise für Kaufen und Verkaufen

Fakten zum Spread:

  • Unterschied zwischen Kaufs- und Verkaufspreis
  • Der Spread ist variabel und abhängig vom Broker und Marktsituation
  • In starken und schnellen Bewegungen wird der Spread erhöht
  • Der CFD Broker verdient durch den zusätzlichen Spread sein Geld

Weniger Gebühren durch Fixe Spread Konten?

Es gibt CFD Broker, die fixe Spread Konten anbieten. Die bedeutet, dass der Spread sich nicht ändert und immer einen festen Wert hat. Klingt zuerst ziemlich gut, aber der Spread ist dann wesentlich höher als bei variablen Spread-Konten. Der Broker muss im Durchschnitt einen höheren Spread verlangen, um die fehlenden Gebühren in volatilen Phasen auszugleichen zu können. CFD Broker mit fixen Spread Konten sind beispielsweise RoboForex und AvaTrade.

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2. Kommissionen für jeden Trade

Die meisten CFD Broker verfolgen den Ansatz ihren Kunden ein Spread-Konto oder ein Kommissions-Konto anzubieten. Statt einem zusätzlichen Spread wird im Kommissions-Konto eine fixe Kommission pro Trade gezahlt. Diese ist beispielsweise 6$ hoch pro gehandelten 100.000 Volumen. Bei manchen Märkten ist die Kommission abhängig von einer bestimmten Prozentzahl der gehandelten Volumens.

Addidas CFD Trade mit Kommission

Insgesamt sind aus meinen Erfahrungen Kommissions-Konten wesentlich billiger und nachhaltiger als Spread-Konten. Der Kunde bekommt dann den direkten Marktspread zugewiesen, welcher in ruhigen Marktphasen sehr niedrig ist und manchmal gar nicht auftritt.

Fakten zur Kommission:

  • Broker bieten meistens Spread- oder Kommissions-Konten an
  • Fixe Kommission pro gehandelten Volumen
  • Bei Aktien CFDs gibt es eine maximale Kommission abhängig vom Volumen

3. Finanzierungsgebühren der CFD Position über Nacht

CFDs sind gehebelte Derivate. Der Händler leiht sich im Prinzip vom Broker Geld, um seine Position zu eröffnen. Der Vorteil hierbei ist, dass der Trader nur eine geringe Sicherheitsleitung (Margin) hinterlegen muss. Dieses geliehene Geld ist ähnlich wie ein Kredit und muss finanziert werden. Nach der Schließung der Position geht das Geld natürlich wieder über zum Broker.

Für Positionen, die über die Nacht gehalten werden, fällt eine Finanzierungsgebühr an. In der Fachsprache nennt man dies auch Swap. Der CFD Broker leiht sich beispielsweise Geld von anderen Banken und verleiht dieses Geld an seine Trader weiter. Der Zinssatz wird vom Anbieter persönlich festgelegt und ist auch transparent einsehbar.

Generell spricht man hier von der Formel:

Positionsgröße x Zinssatz / 365 Tage = Swap bzw. Finanzierungsgebühr pro Tag

Der Swap wird zwischen 23 Uhr und 0 Uhr vom Broker verlangt und automatisch abgezogen. Jedoch kann der Swap auch positiv ausfallen. Dies gilt allerdings nur für Währungspaare. Je nach Investition wird in Währungen investiert bei denen es einen positiven Zinsunterschied gibt. Diese Differenz wird Ihnen dann täglich auf Ihr Konto gebucht (Auch Carry-Trade genannt – Siehe Video).

Fakten zu den Finanzierungsgebühren:

  • Gehebelte CFD Positionen müssen finanziert werden
  • Der Zinssatz ist vom Broker abhängig
  • Der Swap wird bei Positionen abgezogen, die über Nacht gehalten werden
  • Der Swap kann im Forex Trading auch positiv ausfallen

Gebühren & Kosten sparen mit einem guten CFD Broker

Nicht immer ein CFD Broker mit der auffälligsten Werbung hat die besten Handelsgebühren. Die Kosten für Trader mindern maßgeblich den eigenen Gewinn im CFD Trading. Deshalb sollte man bei der Auswahl eines Anbieters unbedingt auf die Handelskonditionen achten.

Neben den Handelskonditionen gibt es aber auch noch weitere Punkte, die ein guter Broker bieten muss:

  • Günstige Handelsgebühren
  • Schnelle und problemlose Ausführung von Trades
  • Guter Service und Support
  • Schnelle Ein- und Auszahlung von Kundengeldern

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie mehrere CFD Broker mit einem guten Gesamtpaket und günstigen Handelsgebühren. Ein Wechsel kann sich durchaus lohnen, denn hohe Gebühren mindern Ihren Handelsgewinn:

(Ihr Kapital ist gefährdet)

Broker: Bewertung: Märkte & Spreads: Vorteile: Anmeldung:
1. GBE Brokers (5 / 5)
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200+ ab 0.0 Pips + 2€ Kommission # Deutsche Niederlassung
# Beste Ausführung
# Günstigster Anbieter
2. BDSwiss (5 / 5)
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300+ ab 0.3 Pips variable # VIP Angebote
# Hoher Hebel 1:500
# Bester Service
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3. IQ Option (4,7 / 5)
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300+ ab 0.5 Pips variable # Konto ab 10€
# Enge Spreads
# Gute Plattform
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Weitere CFD Gebühren und Kosten

Neben den Handelsgebühren kann es zu Nebenkosten für den Trader kommen. Generell sind diese aus meinen Erfahrungen sehr niedrig und die meisten Anbieter verzichten auf diese. Wichtig ist es, dass der Broker alle seine Kosten transparent offenlegt und nichts verschleiert. Bei meinen Empfehlungen können Sie ein transparentes Kostenmodell erwarten.

Kontoführungsgebühren (Inaktivität)

Dies ist eine ärgerliche Gebühr, wenn man beispielsweise ein Konto hat und längere Zeit nicht traden kann. Aus meinen Erfahrungen braucht man sich aber keine großen Sorgen machen, denn bei den meisten Brokern gibt es diese Gebühr nicht. Sollte es diese Gebühr geben wird Sie in den meisten Fällen erst aktiv nach 3 – 12 Monaten Inaktivität und ist bis zu 50€ hoch.

Ein- und Auszahlungsgebühren

Für eine Einzahlung gibt es in der Regel keine Gebühren. Es werden viele verschiedene Zahlungsanbieter angeboten, welche auch verdienen wollen. Der CFD Broker übernimmt dieser Gebühr für Sie. Bei Auszahlungen kann es aber öfters zu Gebühren kommen. Dies sehen Sie transparent in Ihrem Account Dashboard ein.

In der Regel ist die Auszahlung bei vielen Anbietern kostenlos. Jedoch ist der Aufwand bei sehr kleinen Auszahlung (bsp. bis 200€) zu hoch und der Broker verlangt eine kleine Gebühr. Zusammengefasst sind diese Gebühren nicht besonders hoch und wurden von vielen CFD Brokern bereits abgeschafft.

Fazit: Die Kosten für den CFD Handel sind überschaubar

Generell sind die Gebühren für den Handel mit CFDs sehr niedrig und sie werden in der Zukunft noch weiter Schrumpfen. Neue Technologien und Verbesserungen erlauben es den Brokern ihre Gebühren für Händler zu verringern.

Insgesamt spricht man im Handel von 3 verschiedenen Kostenstellen für den Händler:

  1. Spread
  2. Kommission
  3. Finanzierungsgebühren

Nach dem lesen dieser Seite sollten Sie jetzt wissen, wie ein CFD Broker Geld verdient und wie die Gebührenstruktur funktioniert. Jetzt liegt es an Ihnen sich einen kostengünstigen Anbieter zuzulegen, denn hohe Gebühren bedeuten einen verringerten Gewinn.

Meine Erfahrungen und Tests haben ergeben, dass GBE Brokers derzeit das beste Gesamtpaket für einen CFD Händler anbieten. Mit großer Auswahl an Märkten, einer starken Handelsplattform, verschiedenen Kontomodellen und einem guten Service kann der Anbieter punkten.

CFD – Kosten bzw. Gebühren beim Handel

Was sind eigentlich CFDs?

Die Abkürzung „CFD“ steht für „Contracts for Difference“ und einfach formuliert handelt es sich dabei um Derivate Finanzinstrumente. Letztendlich bedeutet dies, dass bei CFDs eine Ableitung vom Kurs vorhanden ist, der einen zugrundeliegenden Basiswert besitzt. Der Trader nutzt diese Instrumente, um auf eine gewisse Kursentwicklung zu spekulieren. Ein gutes Beispiel lässt sich bei Aktien CFDs finden: Wer mit diesen handelt, der besitzt nicht die Aktie selbst, sondern setzt lediglich darauf, dass es eine Änderung des Kurses zwischen dem Öffnen und Schließen der jeweiligen Position geben wird. Grundsätzlich können CFDs mit sämtlichen Basiswerten getradet werden – also Aktien, aber auch Rohstoffe, Zinsen, Indizes, Währungspaare und viele andere Möglichkeiten.

Ein Blick auf den Forex-Handel zeigt ganz speziell, dass Währungspaare einerseits direkt gehandelt werden können, andererseits jedoch auch hier die Nutzung von CFDs möglich ist – eine Tatsache, die überraschenderweise vielen Tradern gar nicht bewusst ist. Welche dieser Methoden gewählt wird, ist jedoch in erster Linie vom Trader selbst und seiner Arbeitsweise beziehungsweise seiner Strategie abhängig. Im Regelfall bieten Market Maker lediglich Forex-CFDs, wohingegen zum Beispiel ECN-Broker die Kundenorders auf direktem Weg an den Markt der Internetbanken weiterleiten. Der Unterschied zwischen diesen beiden Modellen ist, dass Market Maker ihre Kurse selbst festlegen, wohingegen beim ECN-Handel die besten Kurse von den unterschiedlichen Liquiditätsanbietern verfügbar sind. Darüber hinaus gibt es sogenannte DMA-Broker, die sich beim Handel von CFDs direkt an den Börsenkursen orientieren. Möchte ein Trader dann Aktien-CFDs handeln, so wird die entsprechende Aktie bei einem dieser Broker gekauft und der Trader selbst hält dann den Differenzkontrakt.

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Welchen Vorteil können CFDs liefern?

Es gibt gleich mehrere Vorteile, die beim Handel mit den Differenzkontrakten zu finden sind, weshalb auch viele Trader mit den CFDs arbeiten.

In der groben Übersicht lauten diese:

  • Profit kann bei steigenden Kursen gemacht werden
  • Profit kann bei fallenden Kursen gemacht werden
  • Handel auf Margin
  • Der Spread

Als Trader ist die Möglichkeit gegeben darauf zu spekulieren, dass der Kurs von einem gewählten Finanzprodukt steigen wird. So kann dieses Produkt mit Gewinn verkauft werden, wenn der Trader richtig spekuliert hat – wenn der Wert allerdings sinkt, so erleidet der Trader einen Verlust. Gleiches gilt natürlich auch umgekehrt und so können Trader daraufsetzen, dass der Wert eines gewählten Finanzprodukts sinken wird. Ist dies der Fall, so kann der Trader Gewinne einfahren – steigt der Kurs jedoch, so sind Verluste zu verzeichnen. Hinzu kommt die Tatsache, dass es sich bei CFDs um sogenannte gehebelte Produkte handelt, ebenfalls eine Vorteile mit sich bringt, aber auch einige Nachteile sollten im Hinterkopf behalten werden. Das Prinzip des Hebels besagt, dass eine Position eröffnet werden kann, ohne dass der Gesamtwert als Eigenkapital hinterlegt werden muss. Stattdessen setzt der Trader lediglich einen geringen Prozentsatz dieses Gesamtwerts ein, der Rest wird vom Broker „geliehen“, nachdem eine Sicherheitsleistung (die Margin) hinterlegt wurde. Wie groß ein Margin-Satz ist, hängt dabei vom gewählten Hebel ab. Der Vorteil dabei ist natürlich, dass mit einem relativ geringen Eigenkapital sehr hohe Gewinne erzielt werden können, aber gleichzeitig bedeutet eine falsche Spekulation auch recht hohe Verluste.

So sieht die Webseite von XTB aus

In den meisten Fällen finanzieren sich Online-Broker durch den Spread, denn im Normalfall werden CFDs zu dem Spread gehandelt. Dabei handelt es sich um die Differenz, die zwischen dem Kurs des Ankaufs und dem Kurs des Verkaufs entsteht. Dabei wird der Spread in Pips berechnet und abhängig vom Broker fällt er variabel oder fix aus – diese „Gebühr“ wird entweder mit dem Öffnen oder dem Schließen eines Trades direkt an den Broker entrichtet. In den meisten Fällen bietet das dem Trader die Möglichkeit, die Kosten genauestens zu überblicken. Letztendlich ist der größte Vorteil vom Handel mit CFDs die hohe Flexibilität und die weiteren Marktchancen, weshalb diese Möglichkeit bei vielen Tradern sehr beliebt ist.

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Welche Kosten bzw. Gebühren entstehen beim Handel mit CFDs?

Natürlich ist es enorm wichtig sehr genau die Kosten zu überblicken, die beim Handeln mit CFDs entstehen können. Dabei handelt es sich in erster Linie um die bereits erwähnten Spreads, aber auch die Finanzierungs- und Transaktionskosten spielen eine wichtige Rolle und müssen mit einberechnet werden. Der CFD Spread ist der Unterschied, der zwischen dem Geld- und dem Briefkurs vorhanden ist und letztendlich hängt die Höhe des Spreads von der Marktliquidität ab, von den zugrundeliegenden Basiswerten und natürlich von den Konditionen, die vom jeweiligen Broker festgelegt werden. Die fixen Spreads sind im Regelfall bei den Market Makern zu finden, während ECN Broker die Spreads variabel halten und sich am Interbankenmarkt orientieren.

Die Transaktionskosten sind ebenfalls variabel gehalten und hängen sowohl vom jeweiligen Basiswert, aber auch vom Handelsvolumen ab. Bei den Finanzierungskosten handelt es sich hingegen um eine Gebühr, die nur dann entsteht, wenn eine CFD Position vom Trader über Nacht gehalten wird. Die Höhe dieser Gebühr richtet sich dabei einerseits nach dem Zinsniveau der jeweiligen Währung, andererseits wird der aktuelle Interbankensatz berücksichtigt. Da schnell hohe Kosten entstehen können, wenn CFDs über einen längeren Zeitraum gehalten werden, sind diese Anlagen nicht für einen langfristigen Zeitraum gedacht, sondern richten sich an kurzfristig orientierte Trader.

Die Handelsplattformen bei XTB

Fazit: Ein Vergleich der Kosten ist sinnvoll

Wer sich nur wenige Broker vorab anschaut, der wird feststellen, dass bereits bei nur wenigen Kandidaten recht hohe Unterschiede in den Kosten und Konditionen festzustellen. Sind. Je mehr Broker überprüft werden, desto klarer wird, dass es eine große Menge von unterschiedlichen Angeboten gibt, die alle Vor- und Nachteile mitbringen. Bereits der CFD Spread ist beinahe bei jedem Broker unterschiedlich gewählt und weitere Gebühren unterscheiden sich ebenfalls von Anbieter zu Anbieter. Genau aus diesem Grund ist es sehr sinnvoll, wenn vor der Wahl einer Plattform genauestens recherchiert wird, damit auch wirklich der Broker gefunden werden kann, der den eigenen Bedürfnissen genügt. Ein Anbieter-Vergleich hilft dabei, den richten Broker zu finden und wer die wichtigsten Punkte vorab überprüft, der kann schnell ungeeignete Kandidaten aussieben. Viele Broker bieten sogar die Nutzung eines kostenlosen Demokontos an, mit dem das Angebot überprüft werden kann.

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Welche Kosten entstehen beim Handel

Transaktionskosten

Transaktionskosten sind Kosten, die unter Nutzung des Marktes im Zusammenhang mit der Transaktion von Verfügungsrechten oder einer innerbetrieblichen Hierarchie entstehen.

Abwicklungskosten im Aktienhandel

Während zu den Transaktionskosten ganz allgemein von den Informationsbeschaffungs- bis zu den Kontrollkosten eine ganze Reihe von Kostengruppen zählen, werden beim Aktienhandel in erster Linie die Abwicklungskosten als solche bezeichnet.

Ein Sonderfall ergibt sich dann, wenn neben den Handels- und Abwicklungsgebühren im Wertpapierhandel große Aufträge je nach Marktmodell Market Impact verursachen. Dieser setzt sich aus der Liquiditätsprämie und einer gegenläufigen Preisbewegung zusammen.

Im Laufe der Zeit reduzieren die Transaktionskosten die Performance eines Depots. Durch das Zerteilen des Einzelauftrags in einige kleine, die sich über die Zeit verteilen, können die impliziten Kosten gesenkt werden. Allerdings ist es möglich, dass die expliziten Kosten durch Gebühren pro Auftrag steigen können.

Unterschiedliche Höhe der Transaktionskosten

Wie bei den Depotgebühren sind auch die traditionell orientierten Geldinstitute Spitzenreiter bei den Transaktionsgebühren. Der Hintergrund liegt hierbei ebenfalls in der exponierten Beratungssituation der Hausbanken. Da die Beratung jedoch in der Qualität sehr stark schwankt, sollten Investoren genau abwägen, ob sie diese in Anspruch nehmen wollen oder nicht.

Angebote vergleichen unabdingbar

Das Internet bietet heutzutage zahlreiche Möglichkeiten, um die Angebote der unterschiedlichen Geldinstitute zu vergleichen. So ergibt schon eine einfache Recherche, dass die Transaktionskosten bei traditionellen Bankhäusern bei einem Handel im Kurswert von 10.000 Euro zwischen etwas mehr als 30 und 100 Euro betragen kann.

Direktbanken sind bei vergleichbaren Geschäften deutlich günstiger. Hier werden – ebenfalls bei Käufen oder Verkäufen von Aktien im Kurswert von 10.000 Euro – Beträge zwischen 5 und 30 Euro verlangt.

Selbstverständlich sollten Anleger ihre persönlichen Anforderungen an die Serviceleistung einer ausführenden Bank immer im Auge behalten.

Courtage

Im Börsenhandel wird die Maklercourtage oder Maklerprovision als die Gebühr bezeichnet, die ein Makler oder Skontroführer bei vermittelten Wertpapiergeschäften erhält. Die Maklercourtage ist in Deutschland meist auf einen bestimmten prozentualen Wert des Kurssatzes festgelegt.

Wie beispielsweise die Bankgebühr auch gehört die Maklercourtage zu den Transaktionskosten im Aktienhandel. Der Anleger sollte diese in seine Investmententscheidung mit einbeziehen.

Allgemeine Definition erschließt Hintergrund

Ganz allgemein wird die Provision als die Vergütung für die Vermittlung eines Geschäfts bezeichnet, das zwischen mehreren Geschäftspartnern (zum Beispiel Käufer und Verkäufer; Mieter und Vermieter) geschlossen wird. Die Vermittlung übernimmt in einem solchen Fall ein Dritter, der als Vermittler, Makler, Agentur, Handelsvertreter oder Vertriebspartner auftritt.

Dieser dritte Geschäftspartner erhält eine Provision, die oft einen Anteil der Summe, welche der Käufer dem Unternehmer bezahlt, darstellt. Die Auszahlung der Provision kann nach oder bei Abschluss des Vertrages erfolgen. Allerdings ist der vermittelte Vertrag zwischen den beiden Vertragspartnern zum Zeitpunkt des Abschlusses noch nicht erfüllt. Erst bei der kompletten Erfüllung des Vertrages gilt die Provision als vollständig verdient.

Die Vermittlungsgebühr eines Maklers beim Kauf oder Verkauf von an der Börse gehandelten Wertpapieren, Devisen oder Waren sowie im Immobilienhandel und in verschiedenen Dienstleistungssektoren wird als Courtage oder Kurtage bezeichnet.

Gebührenstruktur Deutschland

In Deutschland werden beim Handel von Aktien und Bezugsrechten beim An- und Verkauf generell 0,06 % verlangt (bei festverzinslichen Wertpapieren 0,075 % des Kauf- bzw. Verkaufspreises). Beim Börsenhandel in Frankfurt liegen die Preise bei 0,04 % bei DAX-Titeln und 0,08 % bei allen anderen Aktien.

Rechtsprechung anlegerfreundlich geworden

Im Hinblick auf Kommissionsgeschäfte hat der Bundesgerichtshof 2006 entschieden, dass Anleger darüber informiert werden müssen, was und in welcher Höhe Banken für eine Finanzvermittlung verlangen. Dadurch haben die Investoren Gelegenheit abzuschätzen, wie groß das Eigeninteresse ihrer Bank an einer konkreten Anlageempfehlung ist.

Da manche Banken dieser Pflicht nicht immer geflissentlich nachkommen, sollten Anleger in Zweifelsfällen nachfragen, bis der Informationspflicht vollständig Genüge getan ist.

Depotgebühren

Geldinstitute verlangen für die Bereitstellung eines Wertpapierdepots üblicherweise Depotgebühren. Meist sind diese nach Höhe und Art der Bestände gestaffelt. Onlinebroker und Direktbanken bieten allerdings auch Angebote zur kostenfreien Depotführung.

In Fällen kostenfreier Depotführung sind die Haupteinnahmequellen für die Bank die Gebühren für An- und Verkauf der Wertpapiere. Es gibt auch die Möglichkeit, dass für die Gutschrift von Erträgen und die Einlösung von fälligen Wertpapieren Gebühren erhoben werden.

Preisvergleiche lohnen sich

Die günstigsten Depotgebühren ergeben sich, wenn die Anleger bereit sind, ihre Wertpapiergeschäfte online über eine Direktbank oder einen Onlinebroker abzuwickeln. Investoren, die dies nicht wünschen oder für ihre Geschäfte eine Betreuung benötigen, müssen den teureren aber auch aufwändigen Service einer Filialbank nutzen.

Keine Kosten bei Depotübertrag

In Deutschland dürfen bei der Übertragung durch die Geldinstitute keine eigenen Gebühren verlangt werden. Dies ist auch unabhängig davon, ob der Übertrag im Zuge einer Depotauflösung vollzogen werden soll oder nur Teilbestände übertragen werden. Allerdings darf die Bank die anfallenden Fremdkosten in Rechnung stellen.

Das Verbot für Übertragungsgebühren wurde erlassen, weil die depotführende Bank bei der Übertragung ihre gesetzliche Pflicht zur Herausgabe der verwahrten Wertpapiere erfüllen muss. Bevor die Rechtsprechung dies durchsetzte, entzogen sich die Banken, indem sie teilweise horrende Gebühren für Depotüberträge verlangt hatten.

Dadurch wurde es für Anleger wenig attraktiv, ihre Depotbank zu wechseln. Die Banken konnten ihre Investoren buchstäblich an sich binden.

Für Vieltrader wenig bedeutsam

Die meisten Onlinebroker und -banken aber auch bereits einige Filialbanken bieten kostenlose Depots an. Das ist für Anleger zwar positiv, aber für jene, die häufig kaufen und verkaufen, nicht das entscheidende Auswahlkriterium.

Vieltrader sollten in erster Linie auf die Transaktionskosten achten, also auf die Provisionen, die die ausführende Bank für die Vermittlung der Wertpapiergeschäfte erhebt. Verglichen hiermit fällt fallen die Depotkosten kaum ins Gewicht.

Nicht bei allen Instituten müssen sich die Kunden zwischen Filial- und Direktdepot entscheiden. Bei einigen Filialbanken können Anleger für ihr Depot je nach Beratungsbedarf sowohl über die Filiale (mit Depotkosten) als auch online über das Internet (ohne Depotgebühren) Aufträge erteilen.

Kostenfaktor Steuern beim Aktieninvestment

Selbstverständlich fallen bei Investments in Aktien neben den durch die Dienstleistungen von Geldinstituten und Maklern entstandenen Kosten auch Abgaben an den Fiskus an. Die steuerlichen Regelungen haben sich in den zurückliegenden Jahren grundlegend geändert.

Spekulationssteuer ad acta

Bis 2009 galt die Regelung, solange die Aktien länger als ein Jahr gehalten wurden, mussten keinerlei Steuern auf die erzielten Gewinne gezahlt werden. Nur wenn die entsprechenden Aktien innerhalb von zwölf Monaten wieder verkauft wurden, wurden Steuern auf Gewinne fällig. Die Öffentlichkeit bezeichnete diese Steuer als Spekulationssteuer.

Welcome Abgeltungssteuer

Mit dem 1. Januar 2009 wurde die Abgeltungssteuer eingeführt. Ab diesem Datum müssen auf alle Aktien unabhängig von der Haltedauer 25% Steuern bezahlt werden. In besonderen Situationen können zusätzliche Steuern anfallen.

Ihrer Charakteristik entsprechend ist die Abgeltungssteuer eine Quellensteuer, was bedeutet, dass die Steuer exakt dort erhoben wird, wo die Einkünfte entstehen, nämlich an der Quelle. Die Abgeltungssteuer wird für Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne erhoben.

Wenn in früheren Zeiten das Steuersystem dem Prinzip folgte, dass alle Einkunftsarten mit dem gleichen Steuersatz besteuert werden, wird heutzutage eine Einteilung vorgenommen. Erwerbs- und Kapitaleinkommen werden durch diese geteilte Besteuerung unterschiedlich erfasst und die Abgeltungssteuer taucht nicht mehr in der jährlichen Einkommensteuererklärung auf.

Berechnung der Abgeltungsteuer

Die Abgeltungssteuer beträgt unabhängig von der Höhe des Betrages, der versteuert werden soll, 25%. Die Gesamtbelastung setzt sich wie folgt zusammen: Die Abgeltungssteuer beträgt wie bereits erklärt 25% zuzüglich dem Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5% der Abgeltungssteuer. Hinzu kommen möglicherweise 8% bis 9% der Abgeltungssteuer als Kirchensteuer.

Vor- und Nachteile der Abgeltungssteuer

In erster Linie haben Anleger, die ein mittleres oder hohes Einkommen beziehen, Vorteile durch die Abgeltungssteuer. In Deutschland beläuft sich der Spitzensteuersatz auf 45%. Demgegenüber werden 25% gering eingestuft.

Eher sozial argumentierende Kritiker räumen ein, dass Vermögende deutlich weniger Geld an den Staat zahlen müssen als zuvor. Für diese Gruppe sehen es als Nachteil an, dass die Abgeltungssteuer eine Ungerechtigkeit gegenüber den weniger vermögenden Leuten darstellt.

Insolvenz des Depotverwalters

Das Wertpapierdepot ist die Basis der Geldanlage jedes Investors, der sich an der Börse engagiert. Mithilfe dieses Depots werden im Allgemeinen Wertpapiere – im Speziellen Aktien – verwaltet. Der Inhalt dieses Depots stellt ist und bleibt Eigentum des Anlegers, abgegrenzt von anderen Wertpapieren, die der Depotverwalter noch hält.

Auch im Falle der Insolvenz des Depotverwalters ändert sich dies nicht, falls vertraglich keine andere Regelung vereinbart worden war. Investoren sollten bei der Auswahl des Depots hierauf achten.

Art der Verwahrung gleichgültig

Die Art der Verwahrung spielt keine Rolle, wenn die bei der Depotbank verwahrten Wertpapiere von einer Insolvenz der Depotbank betroffen sind. Die bei einer Depotbank verwahrten Wertpapiere sind weder bei Girosammelverwahrung, noch bei Streifbandverwahrung noch bei Wertrechtverwahrung von der Insolvenz dieser Depotbank betroffen. Eine Ausnahme stellt sich nur dann dar, wenn die Depotbank selbst der Emittent dieser Wertpapiere ist.

Rechtlich relativ eindeutig

Der Anleger ist bei der Verwahrung in aller Regel Eigentümer seiner Wertpapiere (Alleineigentümer beim Streifbanddepot, Miteigentümer bei Girosammelverwahrung). Andernfalls hat er zumindest einen schuldrechtlichen Anspruch auf Herausgabe (Wertrechtsverwahrung). Demgegenüber ist die Depotbank lediglich Besitzerin (Streifbandepot), Mitbesitzerin (Girosammelverwahrung) oder Treuhänderin (Wertrechtsverwahrung) der Wertpapiere.

Umfangreicher Aussonderungsanspruch

Gesetzlich steht dem Eigentümer, also dem Anleger, bei Insolvenz des Verwalters ein Anspruch auf Herausgabe zu, wobei er seine Wertpapiere vom Verwalter verlangen darf. In diesen Fällen sprechen die Juristen von einem Aussonderungsanspruch. Dieser ist mit damit verbunden, dass der Eigentümer nicht Insolvenzgläubiger ist und somit am eigentlichen Insolvenzverfahren nicht teilnimmt. Die nach Insolvenzeröffnung bei dem Depotverwalter anfallenden Zinsen und Dividenden aus aussonderungsfähigen Wertpapieren sind ebenfalls aussonderungsfähig.

Bei Rechtsverletzungen hilft Einlagensicherung

Wenn die depotführende Bank das Eigentum oder das Miteigentum des Investors durch eine rechtswidrige Verfügung verletzt und so dessen Aussonderungsrecht vereitelt hat, erhält dieser das Insolvenzvorrecht und genießt Vorrang. In Deutschland sind die Geldinstitute für Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften über die Einlagensicherung bis 90% der geschuldeten Summe und bis maximal 20.000 Euro abgesichert.

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