Fundamental-Analyse mit binären Optionen Ist das 2020 möglich

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Fundamental-Analyse mit binären Optionen – ist das 2020 möglich?

Besonders im Intraday-Trading wird die technische Analyse bzw. die Markttechnik als eine der erfolgreichsten Analyse-Techniken propagiert. Zum einen hat das den Hintergrund, dass die Markttechnik einfacher zu verstehen ist und die Information der historischen Kurse fast überall, und zumindest auf Tagesschlusskursbasis, kostenfrei zugänglich ist.

Weiterhin argumentieren eingefleischte Markttechniker damit, dass alle relevanten Ereignisse im Kurs bereits eingepreist sind und man keine weiteren Informationen braucht. Diese Einstellung ist korrekt und vorteilhaft, denn erfolgreiches Trading wird dementsprechend mit Marktfolgestrategien in Verbindung gebracht.

„Man sollte nicht versuchen den Markt zu schlagen, sondern ihm folgen“, heißt es dann vermehrt. Diese Aussage wird von vielen professionellen Händlern bestätigt. Aus ihr heraus wird die fundamentale Analyse kritisiert, indem man ihr vorwirft, zu viel prognostizieren zu wollen. Und da Prognosen statistisch gesehen und auf lange Dauer zu keinem Erfolg führen, hat die fundamentale Analyse in den Augen von Markttechnikern einen entscheidenden Nachteil.

Andererseits argumentieren Fundamentalisten gegen die Markttechnik damit, dass diese ja gar keine Wissenschaft sei und ihre Prognosekraft auf einer Basis fuße, die mit den echten, preistreibenden Faktoren eines Wertes nichts gemeinsam habe. Der Markttechniker versteht somit gar nicht, warum er jetzt von einem steigenden oder fallenden Preis ausgeht.

Objektiv betrachtet haben beide nicht Unrecht. Doch wie nutzt man jetzt dieses Wissen?

Kann überhaupt fundamental spekuliert werden?

Natürlich ist es leichter, sich zunächst mit der technischen Analyse zu beschäftigen, denn der Handel verleitet einen ja quasi dazu, ständig am Chart zu hängen wie vor dem Spielautomaten. Parallel beschäftigt man sich eben mal mit der Markttechnik. Und da das Ganze visuell abläuft, ist es, sofern man keine mathematischen und statistischen Auswertungen macht, um einiges angenehmer als Bücher und Zeitungen zu wälzen.

Doch an dieser Stelle sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zur Markttechnik nicht nur das bloße Ziehen von Linien im Chart gehört, wenn man darin gut werden will. Aber welche sind denn nun die grundlegenden fundamentalen Faktoren?

Das hängt davon ab welche Basiswerte man handeln möchte und was man unter fundamental versteht. In der Regel werden als fundamental alle Faktoren verstanden, die direkten Einfluss auf den Wert haben. Im Falle von Aktien wären es beispielsweise Umsätze oder die erreichten Gewinne in einem Jahr. Man nennt diese Einflussfaktoren dann auch Value-Indikatoren, da sie zum Wert der Aktie beitragen.

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Man könnte sich natürlich hinsetzten und die Unternehmensbewertung mit all ihren Methoden erlernen. Doch auch Profis meinen, dass die theoretische Lehrbuch-Unternehmensbewertung nicht frei von subjektiver Einschätzung ist und es am Ende darauf ankommt, wie gut die Kenntnisse des Bewertenden hinsichtlich des Unternehmens und der Branche sind.

Problematisch wird jedoch die fundamentale Unternehmensbewertung, wenn man kurzfristig an den Märkten spekulieren will. Dann nämlich ist der eigentliche Wert, den man einem Unternehmen in der Zukunft bemisst, nicht wirklich ausschlaggebend. Warum ist das so?

Kapitalmärkte werden zum Großteil durch Erwartungen der Marktteilnehmer getrieben. Diese Erwartungen schlagen sich viel eher in den Kursen nieder als der Wert, der sich über einen längeren Zeitraum ergibt. Daher kommt es auch schnell zu Verwerfungen an den Märkten, sobald erkannt wird, dass diese Erwartungen nicht richtig waren.

Und genau hier kann der Trader anknüpfen. Fundamental bedeutet in seinem Fall nicht mehr, den Wert auf längere Sicht zu prognostizieren, sondern die kurzfristigen Erwartungen analysieren zu lernen. Dabei stehen ihm mehrere Mittel zur Verfügung, doch in Vorfeld muss er herausfinden, von welchen Einflussfaktoren der gehandelte Wert am meisten beeinflusst wird.

Beispiel fundamentale Analyse anhand des kanadischen Dollars

Screen 1: Korrelation USD/CAD und WTI Öl

Dieses Beispiel zeigt vereinfacht eine Benchmark-Analyse und die daraus erkennbare, starke Korrelation zwischen dem Wert des kanadischen Dollars (USD/CAD) und dem Preis für die Rohölsorte WTI (Screen 1).

Die kanadische Wirtschaft ist stark vom Ölpreis abhängig – dies denken zumindest die Marktteilnehmer und erwarten eine stagnierende Wirtschaft. Selbst der Rückgang der Arbeitslosenquote und ein steigendes Handelsbilanzsaldo konnten nicht verhindern, dass der kanadische Dollar an Wert verlor.

Das Beispiel zeigt, dass die fundamentale Analyse nicht zwangsläufig etwas damit zu tun hat, Länder im Falle von Währungen mithilfe von Paritäten und dergleichen zu bewerten. Sich damit auszukennen ist natürlich von Vorteil, jedoch für den kurz- bis mittelfristigen Handel nicht unbedingt notwendig.

Wichtig für den Händler ist es, zu erkennen, an welchen Faktoren Marktteilnehmer ihre Erwartungen ausrichten. Das können Rohstoffpreise, geldpolitische Maßnahmen oder Konjunkturindikatoren sein, die eine hohe Aussagekraft haben. Dem Markt folgen heißt im Falle der Spekulation, auch den Erwartungen der Marktteilnehmer zu folgen.

Im Rahmen der fundamentalen Analyse( wie oben dargestellt) ist es zudem möglich, die technische Analyse mit einzubeziehen. Die Kombination der beiden Analyse-Techniken trägt dazu bei, dass der Händler sich mehr mit der Funktionsweise der Kapitalmärkte beschäftigt und diese besser versteht.

Hedging mit binären Optionen – ist das 2020 möglich?

In der Regel gibt es viele Arten, Hedging zu betreiben. Es gibt das klassische Hedging mit Optionen und es gibt das Hedging mit anderen Produkten wie CFDs oder Futures. Der Unterschied liegt klar in der Struktur der Produkte. Doch was ist Hedging eigentlich genau?

Unter Hedging versteht sich im Allgemeinen das Vermindern des Risikos einer bestehenden Position, indem Trader entweder eine gegensätzliche Position eingehen – so etwa bei Futures – oder eben Produkte handeln, die bereits einen solchen Risikopuffer eingebaut haben. Dazu zählt beispielsweise eine klassische Option.

Anzumerken ist, dass Hedging immer mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, wie eine Versicherung. Das heißt, der Risikopuffer, den ein Trader für eine laufende Position einbaut, kostet ihn auch einen Teil der Rendite. Unter besonderen Umständen ist es allerdings auch möglich, Hedging mit binären Optionen zu betreiben. Schauen wir uns das an zwei Beispielen an.

Hedging mit Optionen und Futures

Produkte wie Optionen und Futures entstanden aus Gründen des Preishedgings. Vor allem Bauern haben sich vor vielen Jahren mit Futures gegen Preisverfälle abgesichert. Wir wollen nicht detailliert auf die Produktstrukturen eingehen, sondern lediglich aufzeigen, wie Hedging damit funktioniert. Dabei ist bei Futures kein Risikopuffer eingebaut. Sollte der Händler eine Position mit Futures absichern wollen, so muss er damit eine Gegenposition eingehen.

Nehmen wir an, in unserem Depot befänden sich 100 Apple-Aktien. Wir könnten das Depot mit dem Verkauf von Futures, die denselben monetären Wert haben, vor weiteren Verlusten absichern, wenn der Kurs der Aktien stark fällt. Damit würden wir mit Futures Gewinn machen, während wir mit den Apple-Aktien Verluste verzeichneten.

Mit Optionen funktioniert das Hedging im Grunde genommen ebenfalls, indem Händler Gegenpositionen eröffnen, also Put-Optionen kaufen – nur dass Optionen einen zusätzlichen Risikopuffer aufweisen. Sollte der Kurs der Aktien weiterhin stabil bleiben, so lässt man diese verfallen, zahlt nur den geringeren Preis dafür und zieht diesen von der Rendite des Depots ab, während man bei Futures unweigerlich den gesamten Einsatz verloren hätte.

Hedging mit binären Optionen

Die folgende Strategie wird nicht wie oben im Beispiel für das Hedging von Depotbeständen genutzt; vielmehr sichern Händler eine andere Position in binären Optionen ab. Es geht also darum, das bestehende Risiko in der laufenden Position zu verringern. Dabei muss ebenfalls klar sein, dass die Rendite dadurch gemindert wird. Das ist der Preis für die zusätzliche Absicherung.

Wie wir oben ebenfalls bereits erfahren haben, ist es notwendig, zwei gegenlaufende Positionen zu eröffnen. Eine binäre Option hat einen Zielpreis. Dies ist der Preis, der bei einer Call-Option vom Basiswert übertroffen werden muss, damit die Call-Option einen Gewinn auszahlt. Bei einer Put-Option muss der Zielpreis untertroffen werden, damit diese auszahlt.

Sollte man also gleichzeitig eine Call- und eine Put-Option mit demselben Zielpreis gekauft haben, so dürften sich die Positionen theoretisch ausgleichen. Das wollen wir aber nicht; wir möchten ein verringertes Risiko. Dafür müssten wir zwar gegensätzliche Positionen aufbauen, aber mit unterschiedlichen Zielpreisen. Warum ist das wichtig?

Nehmen wir weiter an, wir haben eine Call-Option auf Apple-Aktien mit einem Zielpreis von 100 US-Dollar gekauft. Wenn die Laufzeit abgelaufen ist, bekommen wir eine Rendite von 75 Prozent, sofern der Kurs über 100 US-Dollar liegt. Auf der anderen Seite verlieren wir den Einsatz, wenn sich die Option unter 100 US-Dollar befindet. Diesen Fall können wir hedgen, indem wir eine Put-Option kaufen, wenn der Preis der Aktien bereits unter 100 US-Dollar gefallen ist. Wir müssen allerdings ziemlich schnell sein: Bleibt er darunter, so verlieren wir zwar unsere Investition für die Call-Option, doch dieser Verlust verringert sich um den Gewinn der Put-Option.

Das hört sich theoretisch an? Dann probieren Sie es praktisch aus. Wichtig zu beachten ist, dass man seine Strategie dabei weiterhin verfolgt wie bisher und eine Hedgingposition erst eröffnet, wenn die Markttechnik einen wirklichen Einbruch im Kurs verzeichnet. Der Zielpreis muss also eine relevante Zone darstellen.

Fazit – Mit etwas Geschick ist auch Hedging mit binären Optionen möglich

Zugegeben: Hedging mit binären Optionen ist etwas komplex. Mit etwas Erfahrung kann man jedoch auch hier gute Positionen aufbauen, sodass man am Ende zwar eine geringere, aber sichere Rendite verzeichnet. Mit dem Broker BDSwiss können Trader solche Strategien umsetzen.

Forex Fundamentalanalyse – Die Entwicklung auf den Devisenmärkten abschätzen!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 18.11.2020

  • FCA UK reguliert
  • Spreads ab 0 Pips
  • Deutscher Support

Die Basis des Fundamentalen ist das Grundlegende. (Graffito)

Fundamentalanalyse für den Handel mit Forex und Devisen:

Bei der Fundamentalanalyse werden verschiedene ökonomische Indikatoren und politische Entwicklungen eines Staates oder eines bestimmten Währungsgebietes untersucht. Anhand der Ergebnisse wird die Kursentwicklung erklärt und Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung getroffen. Zu den Aufgaben der Fundamentalanalyse gehören die Erforschung und Analyse der Kursveränderungen. Anleger können sich die Daten der Fundamentalanalyse zunutze machen und anhand dieser schließlich Rückschlüsse auf die künftige Kursentwicklung ziehen.

Die Zinsentwicklung

Die Entwicklung der Zinsen innerhalb eines Währungsraums wirkt sich immer auch auf den Devisenmarkt aus. Sind beispielsweise die Zinsen im Ausland höher, werden Investoren ihr Geld vornehmlich dort anlegen. Dadurch steigt automatisch auch die Nachfrage nach der jeweiligen Währung, was zu einem Anstieg der Kurse führt. Im umgekehrten Fall wird die inländische Währung aufgrund der höheren Nachfrage steigen.
Des Weiteren haben auch andere Daten, wie Außenhandelsbilanz, Inflation oder die Parität der Kaufkraft einen Einfluss auf die Entwicklung der Devisenkurse. Anhand der Außenhandelsbilanz ist beispielsweise ein Vergleich der Daten zum Im- und Export möglich. Ein hoher Import führt zu einer stärkeren Nachfrage bei den ausländischen Währungen. Im Gegenzug belasten hohe Exporte die Kurse des exportierenden Landes und sorgen für eine Abwertung der Kurse.

Die Inflationsrate

Auch anhand der Inflationsrate lassen sich Rückschlüsse auf die Entwicklung der Devisenkurse ziehen. Ist die Inflation im Inland höher ergebt sich für die inländischen Produzenten ein Preisnachteil. Die Waren im Ausland werden billiger, wodurch sich die Zahl der Importe erhöht. Dadurch erhöht sich wiederum die Nachfrage nach ausländischen Währungen. Ist dagegen die Inflationsrate gegenüber dem Ausland geringer, steigen die Exporte und die eigene Währung erfährt einen Kursanstieg.

Die Kaufkraftparität

Eine Kaufkraftparität besteht immer dann, wenn der aktuelle Wechselkurs und eine bestimmte Menge an Geld den Einkauf derselben Waren ermöglicht wie im Inland. Erhalten Verbraucher für die gleiche Geldmenge im Ausland mehr Waren, führt dies zu einer steigenden Nachfrage nach der betreffenden Währung. Dies sorgt für einen Anstieg beim Wechselkurs, was sich ungünstig auf die heimische Währung auswirkt.

Weltweiter Umsatz am Devisenmarkt

Das Bruttoinlandsprodukt

Anhand des Bruttoinlandsprodukts lassen sich die Leistungen einer Volkswirtschaft besonders weitreichend messen. Das Bruttoinlandsprodukt gibt Auskunft über die Zahl der während eines Jahres produzierten Güter und Dienstleistungen. Die meisten Händler konzentrieren sich bei ihrer Bewertung auf die zwei Schätzungen, die vor Bekanntgabe der endgültigen BIP-Zahlen veröffentlicht werden. Kommt es zwischen der ersten und der zweiten Schätzung zu erheblichen Auswirkungen, so kann dies zu einer bedeutenden Volatilität führen.

Beschäftigungsindikatoren

Anhand der Beschäftigungsindikatoren lässt sich das allgemeine Wohlbefinden einer Volkswirtschaft darstellen. Wichtige Kriterien sind dabei die Zahl der erschaffenen bzw. abgebauten Stellen sowie der Bevölkerungsanteil, welcher sich in Arbeit befindet. Für eine Bewertung der Inflation ist es zudem wichtig, wie schnell die Gehälter steigen.

Fazit der Fundamentalanalyse

Zur Einschätzung der voraussichtlichen Entwicklung auf den Forex Märkten können eine Vielzahl verschiedener Indikatoren herangezogen werden. Anleger sollten sich in jedem Fall die Zeit nehmen und sich ausgiebig mit diesen zu beschäftigen. Wichtig ist, dass sie verstehen, wie sich die Indikatoren auf die Entwicklung einer Volkswirtschaft auswirken.

Expertentipp:

Die Fundamentalanalyse basiert immer auf ökonomischen Gesichtspunkten. Daher ist es wichtig, den Ergebnissen der Analyse nicht blind zu vertrauen, sondern sich selbst ein Bild über die aktuelle, ökonomische Situation zu machen. Zwar gibt es viele erfolgreiche Investoren, die auf die Fundamentanalyse schwören, dennoch ist auch die technische Analyse nicht aus den Augen zu verlieren. Die Fundamentanalyse zeigt sich gerade auf die Dauer erfolgreich. Um kürzere Abstände einschätzen zu können, bietet sich die technische Analyse an.

FUNDAMENTALANALYSE VS. TECHNISCHE ANALYSE – Teil 2

Warren Buffett ist der wohl bekannteste Verfechter der Fundamentalanalyse. Der Starinvestor pfeift auf kurzfristige
Kursbewegungen und Charts und macht seine Investments einzig und allein vom eigentlichen Wert eines Wertpapiers
abhängig – mit überragendem Erfolg. Die klassische Fundamentalanalyse dürfte den meisten Marktteilnehmern besonders vertraut sein.

Aufgrund von betriebswirtschaftlichen Daten und der volkswirtschaftlichen Lage versucht die klassische Fundamentalanalyse, einen angemessenen Preis für ein Wertpapier zu finden. Als Vater der Fundamentalanalyse gilt Benjamin Graham, der von 1928 bis 1957 an der Columbia University unterrichtete, an der auch Warren Buffett zu seinen Schülern gehörte. Im Anschluss an das Studium absolvierte Buffett zunächst noch eine Ausbildung im Unternehmen seines Vaters, bevor ihn sein ehemaliger Lehrer Benjamin Graham 1954 als Wertpapieranalyst in dessen Unternehmen Graham-Newman holte und die Grundsätze der Fundamentalanalyse lehrte.

Vorteile der fundamentalen Betrachtung

Anhand von Bilanzen und Jahresabschlüssen werden im Rahmen der Fundamentalanalyse verschiedene Kennzahlen ermittelt, unter Berücksichtigung von Konjunktur und Marktumfeld wird versucht, diese Kennzahlen in Form einer Modellrechnung in die Zukunft fortzuschreiben. Zu den wichtigsten Kennzahlen für die fundamentale Betrachtung eines Wertpapiers gehören:

  • das Kurs-Gewinn-Verhältnis,
  • das Kurs-Umsatz-Verhältnis,
  • das Kurs-Buchwert-Verhältnis,
  • die Eigenkapitalquote sowie
  • die Gesamtkapitalrendite.

Anhand dieser Kennzahlen können unterschiedliche Wertpapiere miteinander verglichen und günstig bewertete Titel herausgefiltert werden. Kurzfristige externe Einflüsse, die zu Verwerfungen an den Aktienmärkten führen, werden komplett ausgeblendet. Fundamental orientierte Investoren gehen davon aus, dass sich der Marktkurs eines Wertpapieres über kurz oder lang immer seinem fairen Wert annähert.

Schwächen der Fundamentalanalyse

Tatsächlich kann der Kurs eines Wertpapiers aber auch über einen längeren Zeitraum von seinem inneren Wert abweichen, spielen an der Börse neben fundamentalen Kennzahlen doch auch immer Emotionen und irrationales Verhalten der Marktteilnehmer mit hinein. Investitionskapital kann daher unerwartet lange blockiert werden, was letztlich doch emotional begründete Handelsentscheidungen provozieren kann. Auch in der Komplexität der Fundamentalanalyse liegt eine ihrer größten Schwächen. Gut gemeinte Ratschläge, wie „Keep it simple“, dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass für eine genaue betriebswirtschaftliche Betrachtung eines Wertpapiers zahlreiche Kennzahlen in zeitaufwendiger Arbeit ermittelt werden müssen. Entsprechend klein ist die Zahl an Wertpapieren, die ein Einzelner beobachten kann, weshalb sich Analysten in der Regel auch auf einen bestimmten Markt oder eine bestimmte Branche konzentrieren.

Nicht immer stehen dem Investor für eine Fundamentalanalyse auch ausreichend Daten zur Verfügung.

Fazit

Sowohl die Technische Analyse als auch die Fundamentalanalyse haben ihre Stärken und ihre Schwächen, die je nach Marktlage und Anlagezeitraum unterschiedlich stark zum Vorschein treten. Anleger sollten sich daher im Vorfeld einer Order intensiv Gedanken über das Anlageziel machen. In der Praxis dürfte zumeist eine Kombination aus beiden Strategien den größten Erfolg bringen. Denn was ist schon vielversprechender als ein fundamental unterbewertetes Wertpapier, das gerade ein technisches Kaufsignal liefert?

Fundamentalanalyse : Überblick über die Kennzahlen

Eine Investition ist sehr gut zu überlegen, um sein Geld nicht in die falschen Aktien zu stecken. Damit Anleger eine gute Richtlinie für die Aktienanlage erhalten, muss darauf geachtet werden, dass die Fundamentalanalyse für die weitere Erkennung von Unternehmensdaten genutzt wird. Durch die Verwendung der Daten ist gesichert, dass eine gute Investitionsentscheidung getroffen wird. Mithilfe der Fundamentalanalyse können die Kennzahlen von Unternehmen analysiert werden, um bessere Entscheidungen zu treffen. Vorab sollten allerdings die Zahlen ein wenig näher betrachtet werden, damit gewusst wird, woher die Kennzahlen eigentlich stammen und welche Bedeutung sie haben.

Was ist die Fundamentalanalyse?

Bei der Fundamentalanalyse handelt es sich um eine Analyseart, um Unternehmen einzuschätzen und ihren wahren Wert festzulegen. Die Werte können anhand von Zahlen direkt analysiert werden, um einen fairen Wert zu erhalten. Ist dieser Wert entsprechend dem Wert, der aktuell zu dem Unternehmen an der Börse gehandelt wird, handelt es sich um den wahren Wert. Liegt der errechnete faire Wert einer Firma über dem aktuellen Marktwert, bedeutet das bei der Fundamentalanalyse, dass die Aktien des Unternehmens gekauft werden sollen. Der geringe Wert wird auch als Unterbewertung verstanden, weshalb sich die direkte Investition positiv auswirken wird. Ist der faire Wert hingegen höher, rät die Fundamentalanalyse dazu, die eigenen Aktien des Unternehmens zu verkaufen. Bei der Analyse eines Unternehmens werden unterschiedliche Faktoren hinzugezogen, um den wahren Wert zu ermitteln. Typische Analysewerte setzen sich aus drei Analysearten zusammen:

  1. Die Globalanalyse
  2. Die Branchenanalyse
  3. Die Unternehmensanalyse

Die einzelnen Analysen sollten immer miteinander im Zusammenspiel stehen, um eine optimale Einschätzung erhalten zu können.

Die Globalanalyse zur ersten Einschätzung

Damit die Fundamentalanalyse korrekt durchgeführt werden kann, wird zu Beginn mit der Globalanalyse begonnen. Hierbei werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines Unternehmens unter die Lupe genommen. Es wird, neben internationalen und nationalen Faktoren, die Wirtschaftstätigkeit analysiert. Natürlich ist die konjunkturelle Entwicklung in diesem Hinblick sehr wichtig und spielt eine entscheidende Rolle. Ein Faktor, der diese Entwicklung beeinflusst, ist die Zinspolitik und die Geldmengenpolitik, die von den Zentralbanken verfolgt wird. Sind niedrigere Zinsen vorhanden, können Aktien durchaus attraktiver wirken. Auch die Liquidität eines Unternehmens zahlt sich in der Regel positiv für die Handelsfähigkeit der Firmen aus, die zu beachten ist. Die Globalanalyse nutzt darüber hinaus weitere Kennzahlen, die für die Analyse notwendig sind. Dazu gehören:

  • Wechselkursnotierungen
  • Inflationsniveau
  • Preisentwicklungen an Rohstoffmärkten
  • Preisentwicklung der Konsumgüter
  • Investitionsprogramme durch die Regierung

Nachdem die Globalanalyse komplett erstellt wurde, sollte sich nun im Branchenumfeld umgeschaut werden. Hier ist zu kontrollieren und zu analysieren, wie sich das Unternehmen im Vergleich zu anderen Firmen verhält. Hierbei sind unter anderem spezielle Aspekte in Hinblick auf die Konjunktur näher zu betrachten.

Branchenanalyse

Die Branchenanalyse ist der zweite Schritt, der bei der Fundamentalanalyse wichtig ist. Das Branchenumfeld ist ein sehr wichtiger Indikator, der beim Aktienkauf zu beachten ist. Unter anderem sollte die gesamte Konjunktur näher betrachtet werden, um somit den Grad der Abhängigkeit des Unternehmens zu klären. Es sollten sich in diesem Zusammenhang folgende Fragen gestellt werden:

  • Welche Wettbewerber hat das ausgewählte Unternehmen?
  • Welche Marktanteile hat das Unternehmen mit einem Konkurrenten gemeinsam?
  • Welcher Anbieter ist auf dem gleichen Fachbereich spezialisiert?
  • Wie viele Unternehmen befinden sich in dem gleichen Nischengebiet?
  • Welche Produkte treiben den Markt aktuell voran?

Diese und ähnliche Fragen sollten sich die Fachpersonen stellen, die sich mit dem Analyseverfahren beschäftigen. Die Hinterfragung der Branche ist sehr wichtig, um klären zu können, welches Unternehmen aktuell die Nummer Eins und somit der Marktführer ist. Die anderen Unternehmen, die bessere wirtschaftliche Ergebnisse mit sich bringen, sollten zusätzlich untersucht werden. Eine Veränderung der Handelsmodelle der Unternehmen kann ein wichtiges Indiz mit sich bringen und würden bedeuten, dass auch bei dem ausgewählten Unternehmen eine Veränderung der Kennzahlen in der Zukunft möglich ist.
Die Analyse von politischen Entscheidungen auf die ausgewählte Branche sollte nicht vergessen werden. Veränderungen von Gesetzen sind in vielen Branchen deutlich zu erkennen, da sich die politische Entscheidungen auf einige Unternehmen auswirken können. Die Änderungen im Steuergesetz kann für einige Unternehmen eine deutliche Veränderug mit sich bringen, wobei andere Unternehmen von den veränderten Gesetzen gar nicht betroffen sind. Es kann sogar der Fall sein, dass Unternehmen dazu aufgefordert werden, ihre Atomkraftwerke zurückzubauen oder die Verwendung von grünem Strom nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetze zu vergüten. Besonders die Verwendung von erneuerbaren Energien kann ein Unternehmen in seiner Entwicklung stark zurückdrängen, was bedeuten würde, dass die Analyse deutliche Veränderungen aufweisen würde. Die Branche der Energieversorger ist besonders von dieser Tatsache betroffen. Die Pharmaindustrie ist hingegen unberührt von diesem Gesetz. Bei der Analyse müssen die grundlegenden Faktoren genauer betrachtet werden, um direkte Nachteile auf den ersten Blick vor einer Investition erkennen zu können. Weitere Indikatoren, die für die ausgewählte Branche wichtig sind, sollten darüber hinaus miteinbezogen werden. Lagerbestände oder Zahlen der Auftragseingänge können die Nachfrage und das Angebot näher analysieren. Die berechneten Indizes sowie der Gfk-Konsumklimaindex gehören zu den Zahlen, die auf keinen Fall unter den Tisch fallen dürfen. Nur auf diesem Weg können sichere Prognosen gestellt werden, der über die Branche Klarheit ans Licht bringen.

Unternehmensanalyse als Reflexion nutzen

Ein weiterer Faktor bei der Fundamentalanalyse stellt die Unternehmensanalyse dar, die in die Bereiche Qualität und Quantität unterteilt ist. Diese Art der Analyse soll sicherstellen, dass auch Zahlen für die Fundamentalanalyse verwendet werden, die sonst nicht sehr deutlich sind oder gar offiziell geführt werden. Die Rede ist bei der qualitativen Bewertung die Nutzung von subjektiven Kriterien, die nicht leicht zu erfassen sind. Unternehmen müssen grundsätzlich nicht nur ein gutes Geschäftsmodell aufweisen, sondern auf der anderen Seite eine abwechslungsreiche Produktaufreihung darstellen. Die Produkte sollten modern und effizient genug sein, sodass die Kunden auf diese angewiesen sind. Das Unternehmen sollte darüber hinaus über ein erstklassiges Managementteam verfügen und dieses nutzen können, um viel Erfahrung in das Unternehmen einbringen zu können. Die Bewertung ist in diesem Fall für die Zukunftsaussicht wichtig und sollte keineswegs unterschätzt werden.
Bei der quantitativen Analyseart wird hingegen die Bewertung des Unternehmens in Hinblick auf die Unternehmensbilanz durchgeführt. Zahlen für die Analyse sind notwendig, um eine hochwertige Vergleichsbasis zu schaffen. Grundsätzlich gibt es zahlreiche Kennzahlen, die kurz erwähnt werden sollten:

Bei der weiteren Analyse der Kennzahlen werden direkte Umsätze eines Unternehmens analysiert, damit der Umsatz genauestens benannt werden kann. Es muss natürlich zu beachten sein, dass die gesamte Wirtschaft eines Unternehmens als zusätzliche Faktoren in die Analyse geführt werden sollten, um Beträge im Detail benennen zu können. Das Verhältnis zwischen Marktwert der Aktien sind als weitere Indizien zu nennen.

Brokerempfehlung

Zahlreiche Broker befinden sich im Netz, die unter anderem einen sicheren Handel von Aktien und auch Binären Optionen zulassen. Aktuell ist es empfehlenswert, sich dem Broker Plus500 zuzuwenden. Hierbei handelt es sich um einen Anbieter, der auf dem Markt sehr aktiv und bereits seit dem Jahr 2008 vorhanden ist. Grundsätzlich handelt es sich um eine sehr nutzerfreundliche Plattform, die im Internet eingesetzt und genutzt werden kann. Der Anbieter hat seinen Sitz auf Zypern und wird durch die dortige Finanzaufsicht CySEC kontrolliert.
Der Anbieter Plus500 kann unter anderem mit folgenden Diensten punkten:

  • Leverage bis zu 1:30 / 1:300 bei professionellem Konto
  • Einlagensicherung bis zu 20.000 EUR
  • Deutscher Support vorhanden
  • Professionelle Tools

Zu den Professionellen Tools die unsere Broker Empfehlung Plus500 anbietet gehört der Wirtschaftskalender, dieser weist alle wichtigen Konjunktur- und Wirtschaftsindikatoren auf, zudem bietet der Kalender gute Filtermöglichkeiten, was ihn übersichtlich macht. Auch ein Tool für Risikomanagement ist inbegriffen um Limits bei Handelsaktionen hinzuzufügen. Wer wünscht kann sogar Echtzeit-Alarme per Push-Benachrichtigungen anfordern. Die Nutzer haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich mit dem deutsch sprechenden Support zu verbinden. Per Mail, Chat und sogar WhatsApp Telefonie kann der freundliche Support genutzt werden.

Expertentipp:

Der Broker Plus500 ist für Fortgeschrittene durchaus eine interessante Anlaufstelle. Nicht nur, weil es sich hier um einen erfahrenen Anbieter handelt, der bereits seit einigen Jahren aktiv ist. In erster Linie sorgt ein abwechslungsreiches Handelsangebot mit attraktiven Konditionen dafür, dass Plus500 bei Tradern ganz besonders beliebt ist.

Erfahrungsberichte können Sie sich hier durchlesen.
Lesen Sie sich die Technische Analyse des Forex Handel, das Scalping beim Handeln und die größten Fehler, die man beim Handeln machen kann, durch!
Folgen Sie DEUTSCHE FOREX BROKER auf:
Facebook | | Google + | Pinterest | Youtube | Linkedin | Slideshare

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Like this post? Please share to your friends:
Strategien, Indikatoren und Signale für binäre Optionen
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: