Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 43 KW

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Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 40 KW

Das dritte Quartal ist beendet. Markttechnisch war Q3 wie auch Q2 wenig berauschend. Entwicklungen in Chinas Geldpolitik haben neben der schlecht laufenden Konjunktur und dem stagnierenden Aktienmarkt zusätzliche Unsicherheit an den Märkten verbreitet. In dieser Woche standen einige Daten zu Veröffentlichung aus den USA und der EU an. Die wichtigsten sind die Inflationsdaten für die EU sowie die Arbeitsmarktdaten aus den USA, die am Freitag anstehen. Die Märkte schafften es trotz besser ausgefallener Daten aus China nicht nach oben.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • Verbraucherpreisindizes für Spanien, Deutschland, Italien und die EU
  • Einkaufsmanagerindizes für Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland, EU, Großbritannien
  • Einzelhandelsumsätze für Deutschland und Spanien
  • Arbeitslosenquoten für Deutschland und die EU
  • Das BIP-Wachstum für Großbritannien

Die VPIs für den Monat September und im Vergleich zum Vormonat sind in allen Ländern rückläufig gewesen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete Deutschland keine Veränderung; die EU eine rückläufige Rate von -0,1 %; Italiens Rate wuchs um 0,3 % wie erwartet. Auch die spanische Rate war deutlich rückläufig gewesen.

Die Einkaufsmanagerindizes fielen in den Ländern Spanien, Italien und Deutschland negativ aus. Die EU verzeichnete einen unveränderten Wert. Frankreichs Index für das Herstellungsgewerbe fiel im September ausnahmsweise positiv aus. Der britische Einkaufsmanagerindex fiel im Vergleich zum Vormonat allerdings deutlich besser aus als erwartet.

Die Einzelhandelsumsätze waren in Spanien im Monat August mehr als erwartet gefallen. Die Einzelhandelsumsätze in Deutschland waren im August ebenfalls negativ.

Deutschlands Arbeitslosenquote ist im September bei 6,4 % verblieben, während die EU einen Anstieg von 0,1 % verzeichnete.

Das BIP-Wachstum ist in Großbritannien für das zweite Quartal mit 2,4 % im Vergleich zum Vorjahr etwas schwächer ausgefallen. Auch die Erwartungen von 2,6 konnten nicht getroffen werden. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs das BIP wie erwartet um 0,7 % und war damit auf demselben Niveau wie in Q1.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • PCE-Preisindex und Privatausgaben
  • CB-Verbrauchervertrauen und schwebende Wohnungsverkäufe
  • ADN non-farm Arbeitsplätze sowie die non-farm Gehaltsabrechnungen, AQ
  • Chicago Einkaufsmanagerindex und ISM Einkaufsmanagerindex

Die Daten aus den USA waren etwas rar gesät, jedoch nicht irrelevant. Der von dem Fed beachtete PCE-Preisindex wies im Vergleich zum Vormonat einen unveränderten Wert für die Preise im August aus. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise an. Die Privatausgaben stiegen im August ebenfalls an.

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Schwebende Wohnungsverkäufe sind im August deutlich rückläufig gewesen und damit unter den Erwartungen. Das CB-Verbrauchervertrauen stieg im September allerdings deutlich an. Die ADN non-farm Arbeitsplätze fielen über den Erwartungen aus, der Chicago Einkaufsmanagerindex für den Monat September konnte jedoch nicht überzeugen. Der ISM-Einkaufsmanagerindex fiel ebenfalls unter den Erwartungen aus.

Die non-farm Gehaltsabrechnungen werden mit 200.000 neu geschaffenen Stellen nach 174.000 im Vormonat positiv erwartet. Die Arbeitslosenquote sollte unverändert bei 5,1 % verbleiben.

Geldpolitik

Das Fed hat die Zinswende nicht eingeleitet, jedoch hat Janet Yellen in einer Rede noch mal bekräftigt, dass der Zinsschritt noch dieses Jahr kommen sollte. In dieser Woche kamen einige Fed-Mitglieder zu Wort, allerdings sind nur vereinzelt Gegenpositionen zu erwarten gewesen, daher keine großen Auswirkungen auf die Märkte. Da die EZB ihre Inflationsprognosen bereits letzten Monat angepasst hat, hat auch der rückläufige VPI noch keine Effekte auf den expansiven Kurs der EZB gezeigt.

TECHNISCHE BEWERTUNG DER MÄRKTE:

DAX: Der DAX befindet sich weiterhin in der Nähe der langfristigen Aufwärtstrendlinie. Die chinesischen Daten konnten ihn in dieser Woche dabei unterstützen. Alles wartet allerdings auf die heutigen US-Arbeitsmarktdaten. Technisch gesehen könnte ein Durchbruch durch die kurzfristige Abwärtstrendlinie neues Aufwärtspotenzial hervorbringen. Der Sturz nach unten stellt ein erhöhtes Risiko für eine langfristige Korrektur dar, ausgenommen davon sind Fehlausbrüche.

Screen 1: Tageschart des DAX

EUR/USD: Im EUR/USD haben wir ein ähnliches Bild. Hier stellt die kurzfristige Abwärtstrendlinie ebenso einen relevanten Widerstand dar. Bei Ausbruch nach oben könnten die 1,145 US-Dollar je Euro wieder angesteuert werden, darüber die 1,17 US-Dollar je Euro. Nach unten wird der Euro im Bereich bei 1,105 US-Dollar unterstützt. Darunter kommt die längerfristige Aufwärtstrendlinie auf die Agenda.

Screen 2: Tageschart des EUR/USD

WTI Rohöl: WTI Rohöl hat sich zuletzt etwas stabilisiert. Allerdings konnte über ein Short-Squeeze hinaus noch keine Stärke aufgebaut werden. Ein Durchbruch über die 47 US-Dollar je Barrel könnte weiteren Aufwärtsdruck initiieren. Danach käme die Widerstandszone bei 53 US-Dollar je Barrel infrage. Nach unten bietet der Bereich um die 43 US-Dollar eine Unterstützung.

Screen 3: WTI Öl

Bundesanleihe: Der Bund-Future repräsentiert den Handel auf die Bundesanleihe. Der Kurs weist seit einiger Zeit wieder einen Aufwärtstrend auf. Kurzfristig könnte weiteres Potenzial nach oben entstehen. Dabei sollten die Kanalbegrenzungen zunächst als mögliche Widerstands- und Unterstützungszonen fungieren. Bei einem Durchbruch nach unten wäre der Aufwärtstrend gefährdet.

Screen 4: Tageschart des BUND Future

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Screen 5: Handeln Sie jetzt bei der Banc de Binary

Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 43 KW

Diese Woche war, was konjunkturelle Daten angeht, wenig relevant, allerdings geldpolitisch wieder auf einer Höhe, die sich sehen lassen kann. In der Pressekonferenz hat EZB-Präsident Mario Draghi klare Worte sprechen lassen. Über eine weitere Zinssenkung sowie die Ausweitung des QE-Programms wurde nachgedacht. Unter diesem Aspekt verblassten die wichtigen Quartalszahlen aus den USA, und die Aktienmärkte fanden abermals Unterstützung. Auch der US-Dollar konnte in seinem Trend wieder an Fahrt gewinnen.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht

  • Aus Deutschland die Erzeugerpreise sowie die Einkaufsmanagerindizes
  • Weitere Einkaufsmanagerindizes aus Frankreich sowie der EU
  • Das EU Verbrauchervertrauen
  • Einzelhandelsdaten aus Großbritannien
  • Spanische Arbeitslosenquote und die Handelsbilanz

Die Einkaufmanagerindizes für den Herstellungs- und Dienstleistungssektor sind in den Ländern Deutschland und Frankreich für den Monat Oktober positiv ausgefallen. Die Einkaufsmanagerindizes für die EU werden am Freitag veröffentlicht und es werden stagnierende Werte erwartet.

Die deutschen Erzeugerpreise sind in Deutschland für den Monat September schlechter ausgefallen als erwartet. Das EU Verbrauchervertrauen ist für den Monat Oktober ebenfalls negativ ausgefallen.

Die Einzelhandelsdaten aus Großbritannien haben auf voller Linie überzeugt. Der Kern Einzelhandelsumsatz stieg sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahresmonat. Die gesamten Einzelhandelsumsätze konnten die Erwartungen im September ebenfalls deutlich übertreffen.

Die spanische Arbeitslosenquote fiel von 22,37 % in Q2 auf 21,18 % in Q3. Das Handelsbilanzsaldo stieg jedoch deutlich an.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • Baugenehmigungen und Wohnbaubeginne
  • Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Bestehende Veräußerungen von Eigenheimen
  • Einkaufsmanagerindex für Produktion

Die Baugenehmigungen sind im September rückläufig gewesen und liegen damit auch unter den Erwartungen. Wohnbaubeginne konnten jedoch positive Zeichen setzen und stiegen mehr an als erwartet.

Die Anträge auf Arbeitslosenhilfe fielen im Vergleich zur Vorwoche und waren damit positiv zu bewerten.

Bestehende Veräußerungen von Eigenheimen stiegen im September ebenfalls deutlich an.

Der Einkaufsmanagerindex für das Produktionsgewerbe wird am Freitag veröffentlicht. Es wird ein leichter Rückgang erwartet.

Geldpolitik

Wie auch in den letzten Wochen kamen viele Geldpolitiker zu Wort, unter anderem aus den Ländern Kanada, Neuseeland, Großbritannien sowie den USA. Doch keine dieser Reden hat die Märkte so bewegt wie die von EZB-Präsident Mario Draghi in der Pressekonferenz vom Donnerstag. Wie das Ganze ausging, haben wir bereits in der Einleitung beschrieben.

TECHNISCHE BEWERTUNG DER MÄRKTE:

Screen 1: Tageschart des DAX

DAX: Das Reversal im DAX ist also in vollem Gange. Der Future wurde heute mit einem Gap nach oben eröffnet. Es ist möglich, dass das Gap geschlossen wird, bevor es weiter aufwärts geht. Der nächste relevante Widerstand liegt im Bereich der horizontalen Linie. Darüber kommt die Abwärtstrendlinie in Betracht.

Screen 2: Tageschart des EUR/USD

EUR/USD: Der steile Anstieg im Währungspaar EUR/USD hat sich nach der EZB-Pressekonferenz verflüchtigt. Innerhalb weniger Stunden erreichte das Währungspaar die untere Trendlinie. Der Bruch nach unten ist bei dieser starken Dynamik erhöht. Sollte es dazu kommen, so stellen die beiden horizontalen Linien relevante Unterstützungszonen dar.

Screen 3: Tageschart des S&P500

S&P 500: Auch der US-amerikanische Leitindex konnte von der EZB-Rede profitieren und stieg über die wichtige Widerstandszone von 2050 Pkt. hinaus. Nach einer leichten Korrektur könnte sich der Aufwärtsschub heute fortsetzen. Der nächste Widerstand liegt im Bereich bei 2100 Pkt., darüber die letzten Hochs.

Screen 4: Tageschart von Gold

Gold: Der Goldpreis konnte diese Woche keine wahre Stärke zeigen, jedoch auch keine relevante Schwäche. Der Aufwärtstrend könnte sich also durchaus weiter fortsetzen. Die wichtige Zone nach oben ist die Abwärtstrendlinie in einem Bereich bei 1250 US-Dollar je Unze. Sollte dennoch Schwäche aufkommen, so sollte das Dreieck zunächst als Unterstützungszone beachtet werden. Darunter wird es dann gefährlich.

Screen 5 : Tageschart von Öl

WTI Ölpreis: Der Ölpreis verharrt diese Woche mit leichter Schwäche in einem Bereich von 45 US-Dollar je Barrel. Mit dem wieder starken US-Dollar wird es wahrscheinlich schwierig sein, weiter zu steigen. Technisch gesehen steht der Widerstandsbereich immer noch bei 50 US-Dollar je Barrel auf der Agenda. Nach unten hin sollten die Tiefs beachtet werden.

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