John Bollinger- Binäre Optionen 2020

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Binäre Optionen Strategie mit Bollinger Bändern: Funktionsweise, Handelssignale, Stärken und Schwächen

Das 95 % Prinzip der doppelten Standardabweichung

Wer nach einer Binäre Optionen Strategie mit Bollinger Bändern sucht, stößt nicht nur bei YouTube ganz besonders häufig auf Bollinger Bänder. Wie funktionieren Bollinger Bands? Welche Strategien lassen sich damit umsetzen? In welchen Märkten eignet sich der Indikator? Diese und weitere Fragen zu Bollinger Bändern werden hier beantwortet.

  • Das mittlere Band ist ein gleitender Durchschnitt
  • Das obere und das untere Band sind jeweils zwei Standardabweichungen vom mittleren Band entfernt
  • 95 % der Kurse liegen zwischen oberen und unterem Band
  • Die Distanz zwischen oberem und unterem Band verändert sich mit der Marktvolatilität
  • In starken Trendphasen notiert der Markt sehr nahe am oberen oder unteren Band
  • Antizyklische Positionen sind beim Übergang der Bänder von Expansions- in Kontraktionsphasen sinnvoll

1. Prinzip und Berechnung von Bollinger Bändern

Um das Prinzip Hinter Bollinger Bändern zu verstehen, soll zunächst ein einfacher gleitender Durchschnitt betrachtet werden. Übersteigt der Markt seinen Durchschnitt von unten nach oben, gilt dies in der technischen Analyse meistens als Kaufsignal.

Gleitende Durchschnitte werden mitunter mit Prozentbändern kombiniert. Ein 2 % Band etwa besteht aus zwei Linien: Eine verläuft 2 % über dem Durchschnitt, eine 2 % darunter. Nähert sich der Markt dem oberen Band, könnte dies als Hinweis auf eine bald bevorstehende Korrektur nach unten gewertet werden.

Prozentbänder sind allerdings naturgemäß statisch. Eine Marktbewegung um 2 % kann in einem ruhigen Markt einen bemerkenswerten Impuls mit entsprechend großem Korrekturpotenzial darstellen, zugleich in einem volatilen Markt jedoch von untergeordneter Bedeutung sein.

Bollinger Bänder setzen bei dieser Problemstellung an. Auch hier wird ein gleitender Durchschnitt von zwei Bändern begleitet, von denen eines über und eines unter dem Durchschnitt verläuft. Der Abstand zwischen dem gleitenden Durchschnitt und den Bändern ist allerdings nicht fix, sondern wird über eine doppelte Standardabweichung definiert.

Was bedeutet das? Es bedeutet erstens, dass die Distanz zwischen dem oberen und dem unteren Band sich vergrößert, wenn die Marktvolatilität zunimmt. Ebenso verringert sich der Abstand zwischen den Bändern bei abnehmender Volatilität. Zweitens führt der Einsatz der doppelten Standardabweichung dazu, dass 95 % der Kurse innerhalb der beiden Bänder notieren.

Die Berechnung von Bollinger Bändern ist relativ einfach. Das mittlere Band entspricht dem gleitenden Durchschnitt mit der gewählten Periodenlänge. Das obere Band ergibt sich durch die Addition des zweifachen der Standardabweichung über die gewählte Periodenlänge zum mittleren Band. Das untere Band wird dementsprechend durch die Subtraktion des zweifachen der Standardabweichung über die gewählte Periodenlänge ermittelt.

Bollinger Bänder sind in nahezu jeder Charting Software enthalten. Das Konzept wurde bereits in den 1980er Jahren durch John Bollinger entwickelt und wird seit geraumer Zeit zur Marktanalyse eingesetzt. Im Zusammenhang mit Binären Optionen finden sich Verweise sehr häufig in YouTube Videos, in denen die Bänder als vollständiges Handelssystem dargestellt werden.

2. Interpretation von Bollinger Bändern

Wie werden Bollinger Bänder interpretiert? Eine verkürzte, aber in vielen Publikationen immer wieder anzutreffende Interpretation lautet, dass das obere und das untere Band als Kursziel zu verstehen seien. Dementsprechend könnte bei Kursen nahe am oberen Band eine Shortposition, bei Kursen nahen unteren Band eine Longposition eröffnet werden.

Es ist ausdrücklich davon abzuraten, Bollinger Bänder als einfache Überkauft/Überverkauft Indikatoren zu betrachten. Eine Interpretation ist nur im Kontext des übergeordneten Trends sinnvoll. Wird dieser Kontext nicht berücksichtigt, produzieren Bollinger Bänder notwendigerweise Fehlsignale.

Der übergeordnete Trend spiegelt sich in Expansions- und Kontraktionsphasen der Bollinger Bänder wider. In der Abbildung unten ist der Indikator in einem Chart des AUD/CAD zu sehen. Es lässt sich deutlich erkennen, dass der Markt in stärkeren Trendphasen für einen längeren Zeitraum am oberen bzw. unteren Band notiert. Wer in einem solchen Szenario antizyklische Positionen eröffnet, handelt zwangsläufig mit Verlust, über dessen Höhe allein die Maßnahmen zur Verlustbegrenzung entscheiden.

Deutlich zu sehen: Die Bänder durchlaufen Expansions- und Kontraktionsphasen

Zu betrachten sind deshalb die Entfernung des Marktes von den Bändern, die Entfernung des Marktes vom gleitenden Durchschnitt und der Abstand zwischen den Bändern. Dietmar Rübsamen schreibt dazu in seinem 2004 in 1. Aufl. erschienenen Werk „Technische Kumulationsanalyse“: „In einer Trendphase denen sich die Bänder aus, und der Kurs wird sich beispielsweise in einem intakten Aufwärtstrend immer im Bereich des oberen Bollinger Bands bewegen. Solange die Expansion der Bänder anhält, darf deshalb nicht gegen den der Bewegung zugrunde liegenden Trend gehandelt werden. Antizyklischer Handel ist erst beim Übergang von Expansions- zu Kontraktionsphase sinnvoll. In diesem Fall flachen sich die Bänder wieder ab und beginnen bei einem noch sehr großen Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Band eine kurze Zeit abzuflachen und schließlich horizontal zum Kurs zu verlaufen. Nur in dieser Phase ist antizyklische Handel optimal, da die Bänder aufgrund eines reifen Trends nun echte Widerstands- und Unterstützungsfunktionen darstellen.“

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Die Abbildung unten zeigt einen Chart mit der Entwicklung des Ölmarktes. Wie sich gut erkennen lässt, notiert der Markt insbesondere in starken Phasen nahe am unteren bzw. oberen Band. Links im Chart ist eine stärkere Abwärtstrendphase zu sehen, während der sich der Markt kaum vom unteren Band entfernt. Rechts im Chart ist dagegen ein starker Aufwärtstrend zu sehen, während der der Markt fast durchgängig am oberen Band notiert. In der Mitte findet sich eine längere Konsolidierungsphase, während der antizyklisches Handeln in der Tat vorteilhaft gewesen wäre.

Deutlich zu sehen: in trendstarken Phasen notiert der Markt nahe an einem Band

3. Bollinger Band Strategie: So kann es gehen

Wie lässt sich eine Binäre Optionen Strategie mit Bollinger Bändern konkret umsetzen? Zunächst bedarf es einer Erörterung des übergeordneten Trends. In starken Trendphasen sind Bollinger Bänder kaum als alleiniger Indikator geeignet, da der Markt fast durchgängig am oberen bzw. unteren Band notiert. Interessant für die Betrachtung von Bollinger Bändern sind Korrekturphasen. In seitwärts verlaufenden Trends kann Indikator als Oszillator damit als Überkauft- bzw. Überverkauft Indikator betrachtet werden. Auch in Trendphasen lässt sich der Indikator einsetzen: Relevant sind hier die Konsolidierungsphasen innerhalb des Trends. Während einer Konsolidierung unterschreitet der Markt häufig den gleitenden Durchschnitt und somit das mittlere Band. Kommt es nach einem solchen Unterschreiten zur Wiederaufnahme des Trends, kann das Überschreiten des mittleren Bandes als Handelssignal interpretiert werden.

Die Abbildung unten zeigt einen Chart mit vier Handelssignalen. Diese wurden durch eine Kombination aus Bollinger Bändern und Oszillator ausgelöst. Deutlich sichtbar: Es kommt zu Signalen, wenn die Bänder entweder über einen längeren Zeitraum waagerecht verlaufen sind oder der Übergang von der Expansions- in die Kontraktionsphase erfolgt. Nur dann sind Kurse in der Nähe eines der Bänder möglicherweise überkauft bzw. überverkauft.

Kurse am unteren Band können als Einstiegssignale bewertet werden

4. Schwächen der Strategie

  • Das Intervall mit doppelter Standardabweichung gaukelt Sicherheit vor
  • In trendstarken Phasen verlaufen die Kurse nahe an einem Band

Bollinger Bänder sind nicht frei von Schwächen. Ein häufiges Missverständnis besteht im Hinblick auf die Tatsache, dass 95 % der Kurse sich innerhalb der Bänder befinden. Das ist ganz allein auf die Verwendung einer doppelten Standardabweichung zur Messung des Abstands zum Durchschnitt zurückzuführen. Die Bänder reagieren dadurch sehr schnell auf Kursveränderungen. Das bedeutet allerdings nicht, dass einem Kurs oberhalb des oberen Bandes zwangsläufig fallende Kurse folgen müssten. Vielmehr bedeutet es, dass das Band nach einem oberen Ausbruch sehr stark ansteigt und deshalb den nächsten Kurs wieder einschließt.

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5. Alternative zu Bollinger Bands I: MACD

Der MACD (Moving Average Convergence Divergence) ist bis zu einem gewissen Grad mit Bollinger Bändern verwandt. Der durch Gerald Appel entwickelte Indikator besteht aus mehreren exponentiell gewichteten gleitenden Durchschnitten. Im Chart sind zwei Linien sichtbar: Eine schnellere MACD Linie und eine langsamere Signallinie.

Die MACD Linie ist die Differenz zwischen zwei Durchschnitten. In den Standardeinstellungen der meisten Chart-Programme werden diese mit 12 und 26 Tagen Länge berechnet. Für die Signallinie wird gemeinhin ein 9-Perioden-Durchschnitt verwendet. Zu Kauf- bzw. Verkaufssignalen kommt es, wenn sich die beiden Linien überkreuzen. Überkreuzt die schnellere MACD Linie die Signallinie von unten nach oben, handelt es sich um ein Kaufsignal. Kommt es dagegen zu einem Überkreuzen von oben nach unten, liegt ein Verkaufssignal vor. Der MACD oszilliert um eine Nulllinie herum. Dadurch werden zusätzlich Hinweise auf überkaufte bzw. überverkaufte Situationen geliefert.

Der Abstand des MACD von der Nulllinie gilt als Filter für die durch Überkreuzungen generierten Handelssignale. Besonders relevant sind Kaufsignale demnach, wenn der MACD weit unterhalb der Nulllinie im überverkauften Bereich verweilt.

6. Alternative zu Bollinger Bands II: Gleitende Durchschnitte

Gleitende Durchschnitte sind sehr einfache und häufig eingesetzte Indikatoren. Ein einfacher gleitender Durchschnitt misst den durchschnittlichen Schlusskurs der letzten n Perioden. n ist grundsätzlich frei wählbar, bei den Perioden kann es sich um Minuten, Viertelstunden, Stunden, Tage, Wochen Monate etc. handeln.

Gleitende Durchschnitte funktionieren wie eine Art geglättete Trennlinie. In Aufwärtstrends verläuft der Markt über seinem gleitenden Durchschnitt, in Abwärtstrends darunter. Überkreuzt der Markt seinen gleitenden Durchschnitt von unten nach oben, gilt dies gemeinhin als Kaufsignal.

In der Abbildung unten ist ein Chart mit zwei gleitenden durchschnitten zu sehen. Diese weisen Periodenlängen von 18 bzw. 48 Handelstagen auf. Gut erkennbar: Der Durchschnitt mit 18 Tagen Länge reagiert sehr viel schneller auf Trendwechsel als der längere Durchschnitt.

Chart mit zwei EMAs

Der Zusammenhang zwischen der Länge von gleitenden Durchschnitten und ihre Reagibilität auf Marktveränderungen ist zugleich die größte Aufgabe bei der Optimierung von Handelsstrategien. Werden sehr sensitive gleitende Durchschnitte eingesetzt, generieren diese sehr häufig Signale und produzieren eine hohe Trefferquote. Es kommt zu Kaufsignalen, ohne dass der Markt tatsächlich steigt und zu Verkaufssignalen, ohne dass der Trend tatsächlich gebrochen wird.

Werden sehr lange Durchschnitte verwendet, erzeugen diese erst in einem sehr späten Stadium von Kursbewegungen Handelssignale. Das führt dazu, dass die Eröffnung von Positionen in einem Aufwärtstrend erst erfolgt, wenn die Kurse bereits relativ weit gelaufen sind. Diesen Zielkonflikt zu optimieren, gehört zu den wichtigsten Aufgaben bei der Entwicklung von Strategien mit gleitenden Durchschnitten.

7. Alternative zu Bollinger Bands III: Prozentbänder

Kombinieren Sie einen gleitenden Durchschnitt mit Prozentbändern und Sie erhalten ein mit Bollinger Bändern eng verwandtes Indikatorkonzept. Ein Prozentband wird mit einem festgelegten Abstand zum gleitenden Durchschnitt in den Chart gezeichnet. Vor allem in Seitwärtsphasen gelten Kurse nahe den Prozentbändern als antizyklische Handelssignale.

8. Bollinger Bands in Verbindung mit weiteren Chartsignalen

Wie für alle Indikatoren gilt auch für Bollinger Bänder, dass eine isolierte Betrachtung nie so gute Ergebnisse erzielen kann wie die Betrachtung im Kontext weiterer Indizien.

Widerstand und Unterstützung

Angenommen, der Markt durchbricht nach Kursen in der Nähe des unteren Bands den gleitenden Durchschnitt. Dann liegt ein Kaufsignal vor. Dieses wird deutlich verstärkt, wenn mit dem Überschreiten des mittleren Bandes auch das Überschreiten eines charttechnisch signifikanten Widerstands einhergeht.

Andersherum wäre es fahrlässig, das Überschreiten des Mittelbandes als Kaufsignal einzustufen, wenn kurz über dem Band ein signifikanter Widerstand liegt. Die Eröffnung einer Position sollte erst erfolgen, wenn diese überwunden wurde. Scheitert der Markt an einem Widerstand und fällt er danach wieder unter das mittlere Band zurück, verstärkt dies das Verkaufssignal.

Kursformationen und Trendlinien

Auch für Kursformationen und Trendlinien gilt, dass das kombinierte Auftreten von charttechnischen Signalen und Bollinger Bänder Signal die Aussagekraft erhöht. In der Abbildung unten ist ein Chart mit dem Kursverlauf des USD/CAD zu sehen. Der Markt notiert zunächst in der Nähe des unteren Bandes, bevor eine Aufwärtstrendbewegung einsetzt. Im Rahmen dieser Aufwärtsbewegung wird eine Abwärtstrendlinie überschritten. Dieses Überschreiten kann als besonders aussagekräftiges Kaufsignal gewertet werden.

Hier wird das Überschreiten von mittlerem Band und Trendlinie als Kaufsignal interpretiert

Genauso verhält es sich mit Kursformationen wie zum Beispiel der Schulter Kopf Schulter Formation. Der Bruch der Nackenlinie ist ein Handelssignal. Geht dieses mit einem Unterschreiten des mittleren Bandes einher, wird das Handelssignal verstärkt.

Die Bedeutung der Umsätze

Die Umsätze sollten die Kursbewegung bestätigen. In einem starken Aufwärtstrend notieren die Kurse in der Nähe des oberen Bandes. Dies sollte mit hohen Umsätzen einhergehen. Kommt es im Rahmen einer Korrektur zu einem Rückgang des Kurses in Richtung des mittleren Bandes, sollten die Umsätze zurückgehen. Nimmt der Trend wieder an Fahrt auf und steigen die Kurse wieder in Richtung des oberen Bandes, sollte es zu einem Anstieg der Umsätze kommen. Trifft dies so zu, bestätigt dies den vorliegenden Trend.

Fazit

Bollinger Bänder können für Handelsstrategien eingesetzt werden. Es ist jedoch dringend davon abzuraten, die Bänder ohne weiteren Kontext als Überkauft und Überverkauft Indikator zu betrachten und bei Kursen in der Nähe des oberen Bandes Shortpositionen einzugehen. Das würde dazu führen, dass ausgerechnet in besonders starken Trendphasen gegen den Trend gehandelt wird. Entscheidend für die Bewertung ist auch, ob sich die Bänder in einer Kontraktions- oder einer Expansionsphase befinden.

Strategien Bollinger-Bändern Erfahrungen 2020 – Der ADX-Indikator und binäre Optionen im Test!

Wir haben bereits einige Strategien auf der Basis von technischen Indikatoren vorgestellt. Dabei haben wir auch festgestellt, dass man in den meisten Fällen lediglich zwei Arten von Indikatoren benötigt. Nämlich einen Indikator, der einen Trend anzeigt, und einen weiteren, der die Stärke bzw. die Dynamik des Trends darstellen kann. Der zweite Indikator gilt sodann als Filter-Indikator.

Auch bei dieser Strategie bedienen wir uns einem Trend-Indikator, das sind die Bollinger-Bänder, und einem Filter-Indikator, das ist der ADX.
Die Bollinger-Bänder wurden von John Bollinger, einem technischen Analysten, im Jahre 1980 entwickelt. Bollinger-Bänder bestehen aus drei Bändern, davon bildet das Band, das mittig verläuft, den gleitenden Durchschnitt des Kurses, also die Moving Average bezogen auf eine bestimmte Periode. Das untere und das obere Band werden durch die durchschnittliche Schwankungsbreite innerhalb dieser Periode bestimmt.

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Die Idee ist folgende: Laut statistischen Annahmen bewegt sich der aktuelle Kurs immer in Richtung seines Mittelwertes. Erreicht der Kurs das obere Band, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich der Kurs nun wieder zu seinem Mittelwert bewegt. Im Grunde genommen sind die Bollinger-Bänder zwar Trendfolge-Indikatoren, sie zeigen jedoch auch Zonen an, an denen sich der Trend kurzzeitig umkehren kann.

Bei dem ADX-Indikator handelt es sich um einen Indikator zur Trendstärkebestimmung. Der Indikator wurde von Welles Wilder, ebenfalls technischer Analyst, im Jahre 1978 entwickelt. Er vergleicht Höchst- und Tiefstkurse innerhalb einer Periode und errechnet so Extra-Werte, die darauf hindeuten, ob ein Trend besteht oder nicht. Anschließend wird die Schwankungsbreite mit in die Berechnung einbezogen. Nur so kann ein Vergleich der Auf- und Abwärtsbewegungen stattfinden und die jeweilige Stärke des Trends definiert werden.

Screen 1: Anwendung des ADX im 4-Stundenchart des S&P500

Der ADX-Indikator zeigt die Stärke des Trends an, aber nicht die Richtung. Das heißt: Steigt der ADX an, gewinnt der Trend an Stärke, unabhängig davon, in welche Richtung sich der Trend bewegt (Screen 1).

Strategie mit binären Optionen handeln

Wann können Put- bzw. Call-Optionen auf Basis der beiden Indikatoren gekauft werden?

Screen 2: 4-Stundenchart des S&P500 mit möglichen Käufen

Nehmen wir nur die Bollinger-Bänder und wenden sie auf den 4-Stunden-Chart an, könnten wir jedes Antasten an das obere Band nutzen, um Put-Optionen zu kaufen (Screen 2). An dieser Stelle sei gesagt, dass es, sofern man es auf vergangene Kurse anwendet, auch gut aussieht. Doch in der Praxis ist das Abprallen der Kurse an den Bändern nicht so einfach zu identifizieren, vor allem weil das Bollinger-Band kein vorlaufender Indikator ist, sondern aus dem Kurs berechnet wird.
Was wir aber tun könnten ist, mithilfe des ADX in Trendrichtung zu handeln. Genauer gesagt, wir kaufen nur dann Optionen, wenn der ADX einen starken Trend anzeigt und nur in Richtung dieses Trends. Unseren Kaufzeitpunkt bestimmt dann das mittlere Band der Bollinger-Bänder (Screen 3).

Screen 3: 4-Stundenchart des S&P500 mit Trendfilter ADX

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Folgende Regeln können daher aufgestellt werden:

1. Steigt der ADX während eines Aufwärtstrends deutlich an, kaufen wir Call-Optionen am mittleren Band.
2. Steigt der ADX während eines Abwärtstrends deutlich an, kaufen wir Put-Optionen ebenfalls am mittleren Band.
3. Fällt der ADX während eines Aufwärtstrends deutlich ab, kaufen wir Put-Optionen vom oberen Band aus.
4. Fällt der ADX während eines Abwärtstrends deutlich ab, kaufen wir Call-Optionen vom unteren Band aus.
Auf diese Weise nutzen wir den ADX optimal aus, indem wir in Richtung des Trends handeln, wenn der Trend stark ist und gegen den Trend nur dann, wenn der Trend schwach ist.

Fazit

Strategien, die mithilfe von technischen Indikatoren gehandelt werden, sind unter Tradern sehr beliebt. Dennoch muss man bedenken, dass die meisten Indikatoren keinen Vorlauf zu dem eigentlichen Kurs haben, sondern aus eben diesem errechnet worden sind. Daher ist es wichtig, auf die richtige Filterung zu achten.
Wenn der Filterindikator einen Trend bestätigt, dann sollte die Option immer in diese Richtung gekauft werden. Counter-Trend-Strategien sollten nur dann Anwendung finden, wenn der Filterindikator Schwäche anzeigt.

Bollinger-Bänder und ADX-Indikator – Binäre Optionen in 5 Schritten handeln

Gezielt Strategien beim Handel anzuwenden, kann die Erfolgschancen durchaus erhöhen, obgleich sie natürlich keinesfalls als Garantie für einen Gewinn zu betrachten sind. Weit wichtiger ist, dass Trader wissen, was genau binäre Optionen sind und wie sie gehandelt werden. Um Tradern die wichtigsten Informationen mit an die Hand zu geben, haben wir relevante Fakten für den Handel mit binären Optionen in der folgenden Slideshow zusammengestellt:

Mit dem Broker StockPair können solche Strategien gut umgesetzt werden. Der Broker sticht durch seine Einfachheit und die übersichtliche Trading-Plattform heraus. Darüber hinaus kann der Kunde von StockPair sich einer erweiterten Chart-Analyse-Funktion bedienen, sobald er einen Account eröffnet. Auf Anfrage beim Support ist ein Demo-Account möglich.

Binäre Optionen Indikatoren 2020: Optionen Handel mit Bollinger Bänder

Der Handel mit binären Optionen erfreut sich bei immer mehr Anlegern immer größerer Beliebtheit und die Frage lautet mittlerweile eher „Wer kennt Binäre Optionen nicht?“. Die Gründe sind offensichtlich. Mit relativ geringem finanziellem Einsatz lassen sich weit überdurchschnittliche Renditen erzielen. Die Vorgehensweise erscheint ebenso einfach wie einleuchtend. Der Anleger entscheidet beim Kauf der Option lediglich, in welche Richtung sich der Kurs eines unterlegten Basiswertes bis zum Verfallszeitpunkt der Option entwickeln wird. War die Prognose korrekt, winken bereits im klassischen Call- und Put-Handel Renditen weit über 50 Prozent. Was auf den ersten Blick wie eine Art Roulette klingt, basiert jedoch auf einer vorangegangenen gründlichen Marktanalyse, welche auf binäre Optionen Indikatoren fußt.


    1.) Bollinger Bands – der Einstieg in die Welt der Chart-Analyse

  • Zur Ermittlung werden drei Werte benötigt.
  • 2.) So erkennt man den Trend bei Bollinger Bands
  • 3.) Die Wirtschaftsnachrichten als Wegweiser für Trendentwicklungen
  • 4.) Welche Wirtschaftsnachrichten sind bei der Analyse besonders wichtig?
  • 5.) Bollinger Bands im Demokonto testen
  • 6.) Bollinger Bands und Wirtschaftsnachrichten als Prognosemittel
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  • 1.) Bollinger Bands – der Einstieg in die Welt der Chart-Analyse

    Die Anwendung von Bollinger Bands ist für Anfänger der einfachste Weg, Binäre Optionen Indikatoren zu erkennen. Die Vorgehensweise ist ausgesprochen einfach. Benannt wurde sie nach John Bollinger, der in den 1980iger Jahren diese Methode zum Erkennen und Interpretieren von Trends entwickelte, was außerordenlich wichtig ist, wenn man die Binäre Optionen Trend Strategie verfolgen möchte. Der Grundgedanke ist, dass es im Rahmen einer Normalverteilung einen Mittelwert gibt. Künftige Kurse orientieren sich an der Vergangenheit. Die Prämisse ist, dass diese näher an den vergangenen Kursen liegen werden, als weiter davon entfernt. Die Anwendung basiert auf der einen Seite auf der Nutzung mathematischer Formeln, Trader sind allerdings mit der grafischen Umsetzung deutlich besser bedient, da sie nur wenige Schritte erfordert, um die notwendigen Informationen zu erhalten.

    Auf seiner Handelsplattform stellt der Broker IQ Option verschiedene Indikatoren zur Verfügung.

    Zur Ermittlung werden drei Werte benötigt.

    1. Zunächst wird auf der Basis des gleitenden Durchschnitts für die letzten zwanzig Tage der Mittelwert berechnet.
    2. Danach werden die Bänder, in diesem Fall die binäre Optionen Bollinger Bands berechnet. Jede Statistik beinhaltet auch die sogenannte Standardabweichung. Diese Standardabweichung wird, so empfiehlt es der Begründer John Bollinger, mit dem Faktor zwei multipliziert.

    Die allgemeine Formel für das mittlere Bollinger Band

    Die allgemeine Formel für das obere Bollinger Band

    Die allgemeine Formel für das untere Bollinger Band

    John Bollinger rät allerdings dringend davon ab seien Bands als alleinige Indikatoren zu nutzen. In der Praxis wird immer wieder suggeriert, dass Bollinger Bands die wegweisenden Indikatoren im Bereich der Binären Optionen seien, welches nicht der Fall ist. Eine gute Marktkenntnis ist zwingend notwendig um aus den Aussagen der Bollinger Bands auch einen Trend vorhersagen zu können.

    Fazit: Die Bollinger Bands orientieren sich an einem Mittelwert der Vergangenheitswerte. Die Berechnung dieser Werte ist relativ einfach und mit Hilfe grafischer Darstellungen können auch Einsteiger von diesen Kenntnissen profitieren.

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    2.) So erkennt man den Trend bei Bollinger Bands

    Aus diesem Chart lässt sich jetzt eine Wahrscheinlichkeit für die künftige Kursentwicklung ablesen. Je näher beispielsweise der Kurs des Basiswertes an einem der beiden Bänder liegt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Trendumkehr, zumindest zu einem kurzen Kursausbruch in die entgegengesetzte Richtung kommt. Eine Trendumkehr wird auf jeden Fall vermutet, wenn es an einem der Bänder zu einer Plateaubildung, also einem anhaltenden Seitwärts-Trend, kommt. Die Vermutung verdichtet sich, wenn eine Wiederholung des Plateaus auftritt. Bollinger Bands sind dynamisch und müssen sich nicht statisch analog zum Durchschnittswert entwickeln. Laufen die Bänder zusammen und es kommt zu einem engen Kanal, ist ein Kursausbruch zu erwarten. Dies lässt sich einfach erklären, da es zu weniger Ausschlägen in der Kursentwicklung gekommen ist. Der Graf verläuft nahezu glatt ohne gravierende Peaks. In Anbetracht dessen, dass wir uns auf reellen, dynamischen Märkten befinden, in der sich alle Einflussfaktoren ständigen Veränderungen unterziehen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Kurs auf Dauer einem stabilen Trend folgt. Irgendwann subsumieren sich die minimalen Einflüsse derart auf, dass es zwangsläufig zu einer Reaktion im Kursverlauf kommen muss. Nicht definiert werden kann jedoch die Richtung, in welche der Kursausbruch erfolgt. Um den Kursausbruch zu definieren, müssen Anleger noch auf andere Indikatoren, beispielsweise das gesamte Marktumfeld, zurückgreifen. An dieser Stelle kann es auch durchaus hilfreich sein, Charts aus dem vergangenen Jahr zur Analyse hinzuziehen. Manchmal lassen sich so periodische Entwicklungen ablesen.

    Fazit: Die Bollinger Bands vermögen lediglich vorauszusagen ob eine Trendumkehr oder ein Kursausbruch bevorsteht. Während eine Trendumkehr die Entwicklung bereits im Wort beschreibt, ist bei einem nahenden Kursausbruch völlig offen in welche Richtung sich der Trend entwickeln wird. Hier ist ein fundiertes Marktwissen erforderlich um Aussagen treffen zu können.

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    3.) Die Wirtschaftsnachrichten als Wegweiser für Trendentwicklungen

    Handelt es sich bei dem Basiswert um eine Autoaktie, spielt die Situation der gesamten Autoindustrie eine Rolle, die Ankündigung von Absatzzahlen aus dem letzten Quartal lässt auch einen Schluss über die künftige Kursentwicklung zu. Kritiker unterstellen, dass die künftige Kursentwicklung mit diesen Indikatoren nicht präzise genug vorhergesagt werden kann. Aber die Börse wäre nicht die Börse, wenn Anleger mit einhundertprozentiger Gewissheit eine Kursentwicklung prognostizieren könnten. Trotzdem kann mit einem fundierten Marktwissen eine höhere Genauigkeit bei der Vorhersage erzielt werden. Die meisten Broker bieten inzwischen auf ihren Seiten die Wirtschaftsnachrichten an. Hier werden die wichtigsten Ereignisse nochmal zusammengefasst oder Links zu Originalartikeln zur Verfügung gestellt. Natürlich kann auch der tägliche Blick in den Wirtschaftsteil der lokalen Presse oder auch in Online-Nachrichten wie beim „Handelsblatt“, der „Wirtschaftszeitung“ oder auch dem „Wall Street Journal“ nicht schaden. Gerade wenn man sich beim Traden auf internationalem Parkett bewegt sind auch die dort abgelegten Kommentare von Wirtschaftsexperten besonders hilfreich. Einige Broker bieten auch noch wöchentlich stattfindende Tutorials für Einsteiger an, bei denen die Wirtschaftsnachrichten genauer betrachtet werden. Dies kann helfen ein Fingerspitzengefühl für wichtige und weniger wichtige Nachrichten zu entwickeln. Zu beachten sind hier nicht nur die Marktentwicklungen der Branche, sondern auch nationale Konflikte oder internationale Beziehungen, da gerade in unserer globalisierten Welt alles miteinander zusammenhängt. Da lohnt sich auch der Blick auf den Wirtschaftskalender, da selbst so banal anmutende Dinge wie „Bank Holidays“ Einfluss auf den nationalen Wirtschaftsindex und damit auch auf Aktienkurse oder den Devisenhandel haben können. Sollte man sich bei seinen Einschätzungen dennoch unsicher sein, gibt es auch die Möglichkeit sich per Binäre Optionen Social Trading eine Art Bestätigung zu holen. Denn hierbei ist es vor allem Anfängern möglich, Trades von erfolgreichen Tradern zu folgen und diese zu kopieren.

    Fazit: Erfolgreiches Traden kann gerade zu Beginn sehr zeitaufwendig sein, da noch keine individuellen Filtertechniken entwickelt sind und der unerfahrene Trader aus der Masse der Informationen die richtigen und wichtigen Nachrichten herauspicken muss. Hier kommen ihm zahlreiche Broker mit vorgefilterten und aufbereiteten Wirtschaftsnachrichten zur Hilfe.

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    4.) Welche Wirtschaftsnachrichten sind bei der Analyse besonders wichtig?

    Ein kleiner Nachteil der Analyse von Wirtschaftsnachrichten besteht darin, dass die Informationsflut sehr groß ist. Trader können theoretisch jede Sekunde neue Nachrichten einsehen – aus praktischer Sicht ist dies natürlich nicht möglich. Daher gilt es, die entsprechenden Informationen möglichst genau zu filtern:

    • Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen: Egal mit welchem Basiswert Anleger Handel betreiben, gesamtwirtschaftliche Nachrichten haben einen Einfluss auf fast alle Underlyings. Es muss sich dabei nicht immer um extreme News wie etwa zur Finanzkrise 2008 oder der Griechenland-Krise handeln. Auch die Zinspolitik großer Notenbanken haben immer einen signifikanten Einfluss auf die Märkte.
    • Länderspezifische Entwicklung: Trader sollten die Entwicklung der gesamten Wirtschaft praktisch im Hinterkopf behalten und sich regelmäßig hierüber informieren. Auf dieser Basis können dann weitere Informationen über solche Märkte eingeholt werden, in denen Anleger derzeit aktiv traden. Wer beispielsweise binäre Optionen auf den DAX abschließt, informiert sich entsprechend über Neuigkeiten aus Deutschland.
    • Basiswerte: Im Tagesgeschäft gilt es dann, diese Informationen weiter zu spezifizieren. Beispielsweise handeln viele Trader mit binären Optionen auf Aktien. Deren Werte werden sowohl von der gesamtwirtschaftlichen und länderspezifischen Entwicklung, aber auch durch fundamentale Unternehmensdaten beeinflusst. Vor konkreten Positionseröffnung gilt es daher, das Grundgerüst an Informationen durch eine tagesaktuelle Informationseinholung über die Basiswerte zu erweitern.

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    Ebenfalls entscheidend ist, wo diese Informationen eingeholt werden. Besonders geeignet sind Statistiken der EU oder der Bundesregierung. Denn fast alle Marktkommentare basieren ebenfalls auf solchen Informationen, bewerten diese jedoch statt sie ausschließlich darzustellen. Beim Handel mit Aktien sollten Trader zudem einen Blick auf die Homepage der Unternehmen werfen. Zu bestimmten Themen müssen die Konzerne Adhoc-Meldungen verschicken. So erfahren Trader direkt, ob etwa eine Übernahme geplant ist.

    Fazit: Trader haben Zugriff auf hunderte Nachrichten aus der Wirtschaft. Deshalb ist ein strukturiertes Vorgehen bei der Analyse dieser News von entscheidender Bedeutung. Andernfalls kann es vorkommen, dass wichtige Nachrichten untergehen. Insofern empfiehlt sich ein Vorgehen, bei dem nach dem Top-Bottom-Prinzip gearbeitet wird. Zunächst analysieren Trader langfristig die gesamtwirtschaftliche Situation, holen sich dann in regelmäßigen Abständen Informationen über länderspezifische Entwicklungen ein bevor es im Tagesgeschäft um konkrete Basiswerte geht.

    5.) Bollinger Bands im Demokonto testen

    Durch die Kombination von Bollinger Bands und Wirtschaftsnachrichten können Trader also vergleichsweise hohe Renditen erzielen. Allerdings bedarf es einiger Übung, bis die Strategie wirklich Früchte trägt und vor allem dauerhaft zum Erfolg führt. Zu Beginn lassen sich kleinere Fehler bei der Interpretation nur selten vermeiden, weshalb Tradern die Nutzung eines Demokontos empfohlen wird. In diesem haben Anleger Zugriff auf virtuelles Handelskapital, dessen Verlust sich nicht auf das eigene Vermögen auswirkt.

    Ein solches Demokonto lässt sich allerdings nicht bei allen binäre Optionen Broker eröffnen. Einer der wenigen Anbieter ist IQ Option, bei dem die Version explizit nicht an ein Echtgeldkonto geknüpft ist. Auch eine Laufzeitbegrenzung existiert beim renommierten Broker nicht. Binnen weniger Minuten können Anleger ein entsprechendes Konto eröffnen und müssen dazu lediglich eine gültige E-Mail-Adresse angeben. Nach Beendigung der persönlichen Testphase schwenken Anleger dann auf ein entsprechendes Echtgeldkonto um.

    Fazit: Handel mit Bollinger Bands bedarf einiger Übung. Erste Erfahrungen können Trader in kostenlosen Demokonten machen, die mit Spielgeld ausgestattet sind. Unter ansonsten realen Bedingungen lassen sich so erste Testphasen vollziehen. Ist dann ausreichend Fachwissen aufgebaut, handeln Trader anschließend auch mit echtem Geld.

    6.) Bollinger Bands und Wirtschaftsnachrichten als Prognosemittel

    Die Bollinger Bands sind ein beliebtes Instrument um einen möglichen Kursausschlag vorhersagen zu können. Anhand von Mittelwerten und Standardabweichungen bilden sie einen grafisch darstellbaren Indikator um frühzeitig reagieren zu können. Die Bollinger Bands können jedoch nicht vorhersagen in welche Richtung sich ein Trend entwickeln wird. Dafür ist die Welt der Finanz- und Wirtschaftsmärkte viel zu komplex und miteinander verflochten. An dieser Stelle hilft ein Blick in die Wirtschaftsnachrichten. Zu Beginn der Trading-Karriere stehen einem diverse Online-Ressourcen mit Rat und Tat bei der Interpretation der Informationen zur Verfügung. Eine hilfreiche Quelle mit zahlreichen Tipps und Tricks für den Handel mit binären Optionen und vor allem dem Einsatz von Indikatoren ist das Aus- und Weiterbildungsangebot des Brokers 24Option. Hier werden nicht nur Trading Neulinge fündig, sondern auch Fortgeschrittene Trader können sich hier noch zusätzliches Wissen aneignen. Außerdem verfügt die Handelsplattform von 24Option über zahlreiche Einstellungen und Indikatoren, sodass 24Option einer hervorragende Wahl für Trader ist, welche Binäre Optionen mithilfe von Indikatoren handeln möchten und sich der Risiken des Handels bewusst sind.

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