Kryptowährung Steuer 2020 Steuern auf Kryptowährungen im Test!

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Kryptowährung Steuer – andere Behandlung als bei Aktiengewinnen

Als viele Kryptowährungen Ende 2020/Anfang 2020 ihr Rekordhoch erreicht hatten, konnten risikofreudige Anleger beträchtliche Gewinne erzielen. Auch wenn die digitalen Devisen noch längst nicht wieder an ihren historischen Höchststand anknüpfen konnten, sind sie bei vielen Anlegern angesichts der niedrigen Zinsen für klassische Geldanlagen attraktiv.

Wer mit Kryptowährungen handelt, sollte die Kryptowährung Steuer beachten. Bei der Kryptowährung Steuer in Deutschland kann unter Beachtung verschiedener Regelungen gespart werden. Beim Kryptowährung verkaufen ist die Steuer anders als beim Verkauf von Aktien. Eine Abgeltungssteuer wie bei Einkünften aus Kapitalvermögen fällt nicht an. Kryptowährungen werden so wie Kunst- und Wertgegenstände besteuert.

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Besonderheiten bei der Kryptowährung Steuer

Handeln Sie mit digitalen Devisen und erzielen Sie dabei attraktive Gewinne, sollten Sie an die Kryptowährung Steuer denken. Es gibt keine spezielle Kryptowährung Steuer in Deutschland, doch unterliegen die Gewinne aus dem Kryptowährung verkaufen der Steuer. Sie müssen die Einnahmen also in Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Dabei gibt es keine gesonderten Spalten für die Kryptowährung Steuer, doch kommt es darauf an, in welcher Anlage der Steuererklärung Sie die Gewinne angeben. Wie viele Trader mit Kryptowährungen fälschlicherweise annehmen, handelt es sich bei den Gewinnen aus dem Verkauf von Kryptowährungen nicht um Einnahmen aus Kapitalvermögen.

Sie müssen also keine Abgeltungssteuer auf die Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen zahlen. Kryptowährungen gelten nicht als gesetzliches Zahlungsmittel, doch werden sie vom Bundesministerium für Finanzen als privates Geld eingestuft. Kryptowährungen gelten als immaterielle Wirtschaftsgüter.

Bei der Besteuerung werden die Gewinne aus Kryptowährungen so behandelt wie die Gewinne aus dem Verkauf von Kunst- und Wertgegenständen. Sie müssen die Gewinne in der Anlage SO Ihrer Steuererklärung als sonstige Einkünfte angeben. Was Sie an Kryptowährung Steuer bezahlen müssen, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Die Gewinne werden mit Ihrem persönlichen Einkommenssteuersatz besteuert. Zusätzlich werden der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer erhoben. Eine Kryptowährung Steuer in Deutschland kann nicht nur beim Verkauf digitaler Devisen gegen Euro, sondern auch bei

  • Mining von Kryptowährung
  • Cloud-Mining von Kryptowährung
  • Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere
  • Erträgen aus Masternodes

anfallen. Bei der Kryptowährung Steuer in Deutschland wird unterschieden, ob Sie als Privatanleger oder als Unternehmer gelten.

Kryptowährung Steuer in Deutschland auf Gewinne für Privatanleger

Für Privatanleger kommt es bei der Besteuerung von Gewinnen aus dem Verkauf von Kryptowährungen darauf an, wie lange die Kryptowährungen nach dem Erwerb gehalten werden. Es handelt sich dabei um private Veräußerungsgeschäfte, die auch als Spekulationsgeschäfte bezeichnet werden. Es ist nicht relevant, ob Sie die erworbenen Kryptowährungen über eine Krypto-Börse oder privat direkt an einen anderen Trader verkaufen.

Die Kryptowährung verkaufen Steuer ist im Paragraph 23 Absatz 1 Nummer 2 des Einkommenssteuergesetzes geregelt. Dabei geht es nicht konkret um die Kryptowährung Steuer, sondern allgemein um private Veräußerungsgeschäfte.

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Halten Sie die digitalen Devisen nach dem Kauf mindestens ein Jahr lang, bevor Sie sie verkaufen, fällt keine Kryptowährung Steuer an. Es ist unerheblich, wie hoch der erzielte Gewinn ausfällt.

Etwas komplizierter sieht es aus, wenn Sie die Krypto-Devisen innerhalb eines Jahres nach dem Erwerb wieder verkaufen. Hier gilt eine Freigrenze von 600 Euro. Diese Freigrenze gilt nicht nur für Kryptowährungen, sondern zusätzlich auch für den Verkauf von Kunst- und Wertgegenständen.

Erzielen Sie innerhalb eines Jahres nach dem Erwerb von Kryptowährungen und Wertgegenständen sowie deren Verkauf einen Gewinn, der 600 Euro übersteigt, müssen Sie Steuern zahlen. Dabei spielt es keine Rolle, wie hoch der Gewinn durch den Verkauf von Kryptowährungen ist.

Übersteigt der erzielte Gewinn die 600-Euro-Grenze auch nur um einen Euro, zahlen Sie auf den gesamten Gewinn Steuern. Die Besteuerung erfolgt mit Ihrem persönlichen Einkommenssteuersatz. Um den Gewinn zu ermitteln, werden Anschaffungs- und Werbungskosten, zu denen Handelsgebühren an Börsen gehören, vom Erlös abgezogen.

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Verschiedene Möglichkeiten für die Kryptowährung verkaufen Steuer

In der Regel erwerben Trader mehrmals im Jahr Kryptowährungen bei Krypto-Börsen, wie zum Beispiel bei Naga Markets. Die Kryptowährung Steuer in Deutschland kann, wenn die digitalen Devisen innerhalb eines Jahres nach dem Erwerb wieder verkauft werden, unterschiedlich gehandhabt werden:

  • Fifo-Methode (first in, first out) – die zuerst erworbenen Coins werden zuerst verkauft
  • Lifo-Methode (last in, first out) – die zuletzt erworbenen Coins werden zuerst verkauft
  • Methode der gewichteten Durchschnittswerte.

Es ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, welche Methode für die Kryptowährung Steuer angewendet wird. Häufig wird die Fifo-Methode gewählt. Um keine Schwierigkeiten mit dem Finanzamt zu bekommen, sollten Sie alle Käufe und Verkäufe von Kryptowährungen sorgfältig mit Datum, Kurs und Betrag dokumentieren.

Werden innerhalb eines Jahres umfangreiche Geschäfte mit digitalen Devisen getätigt, besteht die Gefahr, dass das Finanzamt sie als gewerbliche Tätigkeit einstuft. Für den gewerblichen Handel mit Kryptowährungen gilt nicht die Haltefrist von einem Jahr.

Da die Anschaffung der digitalen Devisen zu unterschiedlichen Kursen erfolgt, werden beim Verkauf nicht immer Gewinne erzielt. Wollen Sie eine Kryptowährung schnell abstoßen, da der Kurs immer weiter in den Keller rutscht, kann es beim Verkauf zu Verlusten kommen. Solche Verluste können gegengerechnet werden.

Sie können auch für kommende Jahre vorgetragen und mit den Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden. Verkaufen Sie die digitale Währung innerhalb eines Jahres nach dem Kauf, kommt es wieder darauf an, welche Methode gewählt wird.

Kryptowährung Steuer in Deutschland beim Tausch oder bei Zahlung mit Krypto-Devisen

Sie müssen nicht nur beim Kryptowährung verkaufen Steuer zahlen, wenn Sie die Kryptowährung innerhalb eines Jahres veräußern. Die Haltefrist von einem Jahr greift für Privatanleger auch, wenn Sie die Kryptowährung ein Jahr nach dem Erwerb gegen eine andere Kryptowährung tauschen oder mit dieser Kryptowährung in einem Online-Shop bezahlen.

Nutzen Sie die Krypto-Devise allerdings innerhalb eines Jahres nach dem Erwerb zum Tausch gegen eine andere digitale Währung oder zur Zahlung in einem Online-Shop, fällt die Kryptowährung Steuer an, wenn die Freigrenze von 600 Euro überschritten wird. Auch hier kann die Fifo-Methode, Lifo-Methode oder die Methode der gewichteten Durchschnittswerte gewählt werden. Das ist jedoch komplizierter als beim Verkauf einer digitalen Devise gegen Euro oder eine andere Fiatwährung.

Beim Tausch einer digitalen Währung gegen eine andere digitale Währung ist der Kurs relevant, ob Sie einen Gewinn erzielen. Sie sollten daher das Geschäft und den Kurs notieren.

Wird die digitale Devise im Online-Shop oder bei einem Online-Dienstleister als Zahlungsmittel verwendet, handelt es sich ebenfalls um einen Veräußerungstatbestand, auf den die Kryptowährung Steuer in Deutschland gezahlt werden muss. Hier sollten Sie den Wert der Ware oder Dienstleistung und den aktuellen Kurs angeben, damit Sie keine Probleme mit dem Finanzamt bekommen.

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Kryptowährung Steuer für Unternehmen

Für Unternehmen, die mit digitalen Devisen handeln, gilt nicht die Haltefrist von einem Jahr. Die Kryptowährung Steuer fällt unabhängig davon an, wie lange die digitalen Devisen gehalten werden, bis sie verkauft werden. Geschäfte mit den digitalen Devisen aus dem Betriebsvermögen unterliegen der Steuerpflicht nach Paragraph 15 Einkommenssteuergesetz.

Die Gewinne gelten als Einkünfte aus dem Gewerbebetrieb. Die Kryptowährung Steuer in Deutschland fällt zusätzlich zur Gewerbesteuer an und wird von Einzelunternehmern und Personengesellschaften als Einkommenssteuer sowie von Kapitalgesellschaften als Körperschaftssteuer gezahlt.

Zusätzlich darf die Umsatzsteuer für Unternehmen bei Geschäften mit digitalen Devisen nicht vergessen werden. Die Behandlung der Umsatzsteuer für Unternehmen ist bei der Kryptowährung Steuer in Deutschland noch nicht umfassend geklärt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) fällte 2020 ein Urteil, nach dem der Umtausch digitaler Devisen in konventionelle Währung nicht der Mehrwertsteuer unterliegt. In diesem Fall greift das Unionsrecht.

Die Kryptowährung Steuer für Unternehmen ist ein komplexes Thema. Neben dem Handel mit Kryptowährungen werden bei Unternehmen auch das Mining, Cloud-Mining und weitere Dienste mit digitalen Devisen besteuert. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten sich Unternehmen, die Geschäfte mit digitalen Devisen betreiben, rechtzeitig Hilfe bei einem kompetenten Steuerberater holen.

Sie sollten sich auch als Privatperson beraten lassen, wenn Sie im großen Stil mit digitalen Devisen handeln.

Kryptowährung Steuer beim Mining

Kryptowährungen, die auf einer Blockchain basieren, beispielsweise Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum oder Litecoin, werden durch Mining erzeugt. Die Miner werden für die Bereitstellung von Rechnerkapazität mit digitalen Devisen belohnt. Sie erhalten die digitalen Devisen, ohne sie kaufen zu müssen. Das Mining ist jedoch mit Kosten für Hardware, Software und Energie verbunden.

Auch bei der Kryptowährung Steuer auf Mining ist zu unterscheiden, ob das Mining privat oder gewerblich erfolgt. Wie die Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage angab, können die Einkünfte aus Mining im privaten Bereich nach Paragraph 22 Nummer 3 Einkommenssteuergesetz als sonstige Einkünfte behandelt werden. Es ist jedoch nicht geklärt, ob es sich bei diesen Einkünften nur um die Transaktionsgebühren, die an die Miner gezahlt werden, oder auch um die Belohnung für das Finden eines Blocks handelt.

Als Einkommen gelten die beim Mining erhaltenen Coins. Sie werden mit der Kryptowährung Steuer in Form der Einkommenssteuer besteuert, wenn Sie das Mining privat betreiben. Dabei ist es irrelevant, ob Sie das Standalone-Mining allein ausführen oder einem Mining-Pool beigetreten sind, um effizienter zu minen.

Von den durch Mining erzielten Einnahmen werden die Ausgaben für Hard- und Software sowie die Stromkosten abgezogen. Für das Mining von Bitcoin fallen hohe Stromkosten sowie hohe Kosten für Hardware an, sodass nicht immer eine Steuer für die erzielten Coins fällig wird.

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Steuern beim Verkauf der durch Mining erzielten Coins

Verkaufen Sie als Privatperson die Coins, die Sie durch das private Mining erhalten haben, fällt keine Kryptowährung Steuer an. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange die erzielten Coins gehalten werden. Eine Kryptowährung Steuer in Deutschland fällt nicht an, da die erzielten digitalen Devisen nicht durch Kauf erworben wurden. Die Kryptowährung Steuer fällt auch nicht an, wenn Sie die durch Mining erzielten Coins gegen eine andere digitale Devise tauschen oder für die Bezahlung in einem Online-Shop verwenden.

Anders sieht es mit der Kryptowährung Steuer in Deutschland aus, wenn Sie mit der Absicht, Gewinn zu erwirtschaften, Mining betreiben. Das Mining kann vom Finanzamt als gewerbliche Tätigkeit betracht werden. In diesem Fall werden die Kosten, die für das Mining erforderlich sind, steuerlich abgesetzt, genau wie beim privaten Mining. Bei der Veräußerung der erzielten digitalen Devisen kann dann eine Steuer fällig werden. Die Haltefrist von einem Jahr gilt für das gewerbliche Mining nicht.

Eine Umsatzsteuer fällt für Unternehmen auf die durch Mining erzielten digitalen Devisen nicht an, da es sich nicht um Entgelt für eine unternehmerische Leistung handelt.

Bei den Erträgen durch Masternodes wird ebenfalls unterschieden, ob es sich um eine private oder gewerbliche Tätigkeit handelt. Der Betrieb von Masternodes stellt sicher, dass das Netzwerk funktioniert. Es gibt keine Regelung, wie die Erträge bei einer privaten Tätigkeit besteuert werden. Zumeist fällt keine Kryptowährung Steuer an, da die Erträge oft nur verschwindend gering sind.

Kryptowährung Steuer auf die Erträge aus Cloud-Mining

Beim Cloud-Mining schließen Sie einen Vertrag mit einem Anbieter ab, um Rechnerleistung für das Mining zu mieten oder zu kaufen. Sie investieren nicht selbst in Hardware und tragen auch die erforderlichen Stromkosten nicht. Ein solcher Vertrag gilt meistens mit einer Laufzeit von einem Jahr.

Oft wird der gesamte Betrag für die Miete bereits beim Vertragsabschluss bezahlt. Sie erhalten digitale Devisen abhängig von der gemieteten oder gekauften Rechnerleistung. Für das Cloud-Mining kann die Kryptowährung Steuer anfallen. Ob Sie die Steuer zahlen müssen, hängt vom jeweiligen Vertrag ab. Es ist nicht genau geklärt, wie es mit der Kryptowährung Steuer in Deutschland aussieht, da die Anbieter für Cloud-Mining häufig im Ausland ansässig sind.

Die Steuern werden in dem Land fällig, in dem sich die Betriebsstätte befindet. Als Betriebsstätte gilt der Ort, an dem der für das Cloud-Mining genutzte Server steht. Einzelheiten sind im Doppelbesteuerungsabkommen geregelt. Vielleicht müssen Sie auf die Einnahmen aus Cloud-Mining keine Kryptowährung Steuer in Deutschland zahlen.

Fällt die Kryptowährung Steuer in Deutschland an, gelten die Kosten, die beim Vertragsabschluss für den Kauf oder die Miete der Rechnerleistung anfallen, als Werbungskosten. Lassen Sie sich die durch das Cloud-Mining gewonnenen Erträge auf Ihre Wallet auszahlen, zählt das wie ein Kauf. Sie müssen also die Kryptowährung Steuer bezahlen, wenn Sie die erzielten Coins verkaufen. In diesem Fall entscheidet wieder die Haltedauer, ob Sie die Kryptowährung Steuer zahlen müssen.

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Fazit: Kryptowährung Steuer – ein komplexer Prozess

Handeln Sie mit digitalen Devisen oder erzielen Sie Krypto-Devisen durch Mining, werden Sie sich fragen, ob eine Kryptowährung Steuer fällig wird. Für Kryptowährungen, die durch Kauf erworben wurden, gilt für Privatpersonen die Haltefrist von einem Jahr. Werden diese digitalen Devisen nach einem Jahr verkauft, fällt keine Kryptowährung Steuer an.

Eine Kryptowährung Steuer in Deutschland wird jedoch fällig, wenn die erworbenen digitalen Devisen innerhalb eines Jahres nach dem Erwerb wieder verkauft werden. Die Kryptowährung verkaufen Steuer ist keine Abgeltungssteuer, sondern die Einkommenssteuer mit Ihrem persönlichen Steuersatz. Zusätzlich müssen Sie den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer bezahlen.

Die Gewinne aus dem Verkauf der Kryptowährungen werden wie die Gewinne aus dem Verkauf von Wertgegenständen besteuert, wenn sie die Freigrenze von 600 Euro überschreiten. Für Unternehmen, die mit Kryptowährungen handeln, fällt beim Kryptowährung verkaufen Steuer an, unabhängig davon, ob die digitalen Devisen ein Jahr lang gehalten werden.

Eine Kryptowährung Steuer kann auch anfallen, wenn Sie die digitalen Devisen durch Mining erzielen. Die Kosten für Hardware und Strom können abgesetzt werden. Eine Steuer wird nicht fällig, wenn Sie die durch Mining erzielten Coins verkaufen.

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Bitcoin und andere Kryptowährungen versteuern

Disclaimer – bitte beachten: Die kostenlosen und frei zugänglichen Inhalte dieser Webseite wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Die Informationen stammen jedoch nicht von einem Steuerberater. Alle Informationen basieren auf eigenen Recherchen. Der Anbieter dieser Webseite übernimmt daher keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte.

Kryptogewinne versteuern – Das Wichtigste in Kürze

  • Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen sind steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als 1 Jahr lag oder der Gewinn weniger als 600 Euro ist.
  • Dabei kommt die FIFO-Methode zum Einsatz, das heißt es werden immer die Coins verkauft die man am längsten hat.
  • Beim Verkauf innerhalb eines Jahres wird der Gewinn dem steuerpflichtigen Einkommen hinzugerechnet und nach dem persönlichen Steuersatz versteuert
  • Dabei spielt es keine Rolle ob man Kryptowährungen gegen Euro oder eine andere Kryptowährung tauscht.
  • Für komplizierte Fälle mit vielen Käufen und Verkäufen empfehlen wir eine spezielle Software zu nutzen: Cointracking

Kryptowährungen wurden unter anderem geschaffen, um als das digitale Geld der Zukunft zu fungieren. Trotz dieser Handhabe gelten Bitcoin, Ethereum & Co. nicht als „echte“ Zahlungsmittel. Sie sind bisher nur als Tauschmittel anerkannt.

Das wirft allerlei Fragen auf, an vorderster Stelle die Frage nach der Besteuerung. Welche Steuern entfallen auf Kryptowährungen und den mit ihnen erzielten Gewinnen? Gibt es Freigrenzen und ab wann ist Steuer abzuführen? In diesem Artikel geben wir Aufschluss.

Steuern auf Kryptowährungen für Privatanleger

Steuerpflichtige und steuerfreie Vorgänge

Weil Kryptowährungen auch zur Geldanlage genutzt werden, ist die Schlussfolgerung nicht selten, sie seien wie Aktien zu betrachten und es falle Abgeltungssteuer an. Das ist nicht der Fall.

Gewinne aus Kryptowährungen werden wie private Veräußerungsgeschäfte nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG behandelt. Das sind Gewinne aus:

  • dem Verkauf einer Kryptowährung in eine Fiat-Währung, zum Beispiel Bitcoin in Dollar
  • dem Kauf einer Kryptowährung mithilfe einer anderen Kryptowährung, zum Beispiel Ethereum mit Bitcoin
  • dem Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung mit einer Kryptowährung, zum Beispiel ein Getränk in einer Bar

Wird die Kryptowährung ausschließlich angeschafft, um damit eine weitere Kryptowährung zu erwerben, ist dieser Teil des Prozesses steuerfrei.

Gewinne bleiben ebenfalls steuerfrei, wenn die besagten Kryptowährungen länger als ein Jahr gehalten wurden oder der gesamte erzielte Gewinn unter 600 Euro liegt. Ist er höher, fallen Steuern auf die gesamte Summe an.

Hat ein Käufer Coins unentgeltlich bekommen, zählt der Anschaffungszeitpunkt des Vorbesitzers. Das ist auch bei Hard Forks und daraus resultierenden neuen Coins der Fall.

Werfen die Coins „Zinsen“ ab, sind diese steuerpflichtig, NEO ist ein gutes Beispiel hierfür.

Grundlage zur Berechnung

Als Messgrundlage für die Steuerberechnung gilt immer der Wert der Coins in Fiat-Währung am Tag des Geschäftsvorgangs. Die Gewinnberechnung erfolgt aus dem Verkaufspreis minus den Anschaffungs- und Werbekosten. Es lohnt sich also, begleitende Kosten zu dokumentieren und mit anzurechnen.

Doch wie behalten Nutzer die Übersicht? Dafür gibt es spezialisierte Software. Einige Anbieter geben die Möglichkeit, Transaktionen auf Börsen inklusive aller Gebühren zu überwachen und automatisch in die Berechnung zu integrieren. Ähnlich wie in Steuersoftware erhält man so eine Übersicht der abzufühenden Summe. Eine sorgfältige Dokumentation aller Vorgänge ist notwendig, da das Finanzamt jederzeit Einsicht verlangen kann.

Bei Kryptowährungen gehen die Behörden vom FIFO-Prinzip aus. Das bedeutet, dass immer die zuerst angeschafften Coins als ausgegeben gelten. Das Rahmenwerk findet Anwendung, um den Steuerzahler eine Handreichung zugeben. Auf diese Art und Weise ist die Wahrscheinlichkeit, Coins mit Haltedauer von mehr als einem Jahr auszugeben, höher.

Kommt es zu einem Verlust – wie beispielsweise im starken Fall von Bitcoin & Co. 2020 -, kann dieser mit sämtlichen anderen privaten Veräußerungsgeschäften verrechnet werden. Dabei kommt es nicht auf den Zeitpunkt an. Der Ausgleich kann bezogen auf die Vorjahre, das aktuelle Jahr oder auf zukünftige Jahre erfolgen.

Kryptowährungen in der Steuererklärung

Neben Einkommensteuer fällt auf die Gewinne Solidaritätszuschlag, und bei Kirchenzugehörigkeit Kirchensteuer an. Mehrwertsteuer wird nicht fällig. In der Steuererklärung tragen Krypto-Besitzer die Gewinne in der Anlage SO (sonstige Einkünfte) ein.

Achtung: Wer durch Mining oder Staking Coins verdient, unterliegt anderer Gesetzgebung! Diese Aktivitäten fallen in den gewerblichen Bereich (siehe weiter unten).

Zusammenfassung

  1. Es fällt Einkommensteuer, nicht Mehrwertsteuer oder Abgeltungssteuer an.
  2. Geschäfte sind sorgfältig dokumentieren, da dem Finanzamt im Zweifel geeignete Nachweise über ihre getätigten Transaktionen vorzulegen sind.
  3. Spekulationsgewinne gelten als private Veräußerungsgeschäfte. Beim Umtausch gilt die FIFO-Methode (First-in-first-out).
  4. Zinsbringend veranlagte Kryptowährungen, zum Beispiel NEO, sind als Einkünfte aus Überlassung von Kapital steuerpflichtig.
  5. Das Erschaffen (“Mining”) von Kryptowährungen oder im Rahmen von “Staking” erhaltene Coins sind grundsätzlich gewerblich und unterliegen damit steuerrechtlich den gleichen Prinzipien wie die Herstellung sonstiger Wirtschaftsgüter.

Die FIFO-Methode

Das Einkommensteuergesetz § 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG beschreibt das FIFO-Verfahren, das die Reihenfolge des Verkaufs von Wirtschaftsgütern regelt. Es dient dazu, Ordnung im Chaos zu stiften und eine überall anzuwendende Regelung für alle zu etablieren. Denn im alltäglichen Umgang mit Kryptowährungen kommt es ständig zu Käufen und Verkäufen, oft ausgerichtet an günstigen Kurslagen.

Kryptowährungen sind den Wirtschaftsgütern zuzurechnen. Genau wie beim Verkauf von Aktien werden zuerst die Kryptowährungen verkauft und für die steuerliche Betrachtung herangezogen, die sich zuerst im Portfolio befanden. Das Rahmenwerk sorgt also dafür, dass immer die „ältesten“ Coins als veräußert gelten.

Wenn Coins ersichtlich für einen anderen Zweck als angegeben angeschafft wurden, findet FIFO keine Anwendung!

Kryptowährungen mit Kryptowährungen kaufen

Erwirbt ein Käufer Coins nicht mit Fiat-Währung, sondern mit anderen Coins, fällt Steuer an. Steuerpflicht entsteht also auch dann, wenn es sich um einen Tauschvorgang handelt.

Daraus lässt sich ein Vorteil ziehen. Plant ein Käufer beispielsweise eine Transaktion, kann er spezifisch dafür eine Kryptowährung erwerben, die noch nicht im Portfolio ist. Wenn die Ersparnis durch Steuer trotz Kosten für die zwei Kaufvorgänge größer ist, hat sich die Anschaffung gelohnt.

Wichtig: Die Kryptowährung darf noch nicht im Besitz sein. Sonst würden dank FIFO-Regel anteilig die länger gehaltenen Coins ausgegeben werden.

Steuern auf Kryptowährungen für Unternehmen

Unternehmer tätigen keine privaten Veräußerungsgeschäfte und sind daher von der Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer ausgenommen. Umsätze aus und mit Kryptowährungen sind Einkünfte nach Gewerbebetrieb (§ 15 EStG).

Solche Einfünfte unterliegen entweder Einkommensteuer bei Personengesellschaften und Körperschaftsteuer bei Firmen, sowie jeweils der Gewerbesteuer. Auf Produkte und Dienstleistungen ist, wenn keine Befreiung vorliegt, Mehwertsteuer zu erheben.

Der gewerbliche Umtausch von Bitcoin & Co. in konventionelle Währungen wie Dollar oder Euro geht ohne Mehrwertsteuererhebung vonstatten.

Kommt es zu einem ICO beziehungsweise der Herausgabe von Security Token, greifen komplexere Regulierungen und Richtlinien. In diesem Fall ist der Gang zu qualifizierten Steuerberatern und Anwälten empfohlen.

Empfehlenwerte Anbieter zur Übersicht

Cointracking.info

Cointracking.info hilft Nutzer dabei, ihre Trades in einem zentralen Dashboard zu überblicken. Die Software ermöglicht es, Trades zu analysieren und erstellt damit mehr oder weniger den Bericht für die Steuererklärung. Informative Grafiken aus dem Portfolio sind ein nettes Extra.

Die Bedienung erfolgt auf zweierlei Arten und Weisen:

  • Entweder laden Nutzer die Tradinglisten ihrer Portfolios aus den einzelnen Börsen hoch.
  • Oder sie vergeben automatische Leserechte für die Exchanges.

Das sorgt dafür, dass Cointracking.info automatische alle relevanten Informationen von den Konten importiert. Wie das funktioniert? Nutzer erstellen einmalig einen Api Key mit Leserechten im jeweiligen Account. Wichtig: Das sollte nur mit Leserechten erfolgen! Im zweiten Schritt geben sie den Api Key bei Cointracking.info ein.

CoinTracking

CoinTracking ist eine Webseite auf der man alle Krypto Transaktionen protokollieren kann und automatische Steuerreports erstellen kann

  • einfach Bedienung
  • Daten können von vielen Börsen automatisch eingelesen werden
  • gute Portfolioübersicht

Cryptotax.io

Als weiteres vielgenutztes Tool hat sich Cryptotax.io etabliert. Die Plattform aus Deutschland verfügt über eine Reihe von Schnittstellen zu Börsen und berechnet daraus automatisch die anfallende Steuerlast. Andere Quellen lassen sich per csv/xls-Datei importieren.

Sie eignet sich insbesondere für gewerbliche Nutzer, da ICOs, Masternodes, Mining und weitere Klassen entsprechend einkategorisiert und ausgewertet werden.

CryptoTax

Deutscher Anbieter der sich auf Steuerauswertungen für den Kryptobereich spezialisiert hat.

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  • alle großen Börsen können automatisch eingelesen werden
  • umfangreiche Steuerreports
  • lohnt sich nur bei sehr viel Handelsvolumen (relativ teuer)

Bitcoin und Kryptowährung Steuererklärung – Steuer-Tool Vergleich

Die Steuererklärung stellt nach wie vor die Meisten vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Viele sind allein schon von der Vorstellung so überfordert, dass sie direkt einen Steuerberater hinzuziehen. Doch auch der Steuerberater braucht die Unterstützung von dir, wenn es um eine Krypto Steuererklärung geht. Eine übersichtliche Liste mit allen Krypto Käufen und Verkäufen ist hier leider unabdingbar. Doch das Aufbereiten der vergangenen Trades auf den verschiedenen Krypto Börsen kann einen viel Zeit und Nerven kosten. Automatisierte Krypto Steuer-Tools können dir diese lästige Aufgabe abnehmen und sogar deine Steuern optimieren. Daher haben wir für dich die bekanntesten Krypto Steuer-Tools getestet und miteinander verglichen. Aufgrund der umfangreichen Tabellen, empfehlen wir dir diesen Artikel in der Desktop-Ansicht anzuschauen.

Du hast nur wenig Zeit und willst am liebsten automatisiertes Portfolio Tracking, Steuer Tipps & eine Steuererklärung auf Knopfdruck? Dann solltest du unbedingt einen Blick auf Accointing werfen. Portfolio Tracking, Optimierung und Versteuerung werden hier leicht gemacht. Hole für dich das Maximum bei deiner Steuererklärung heraus. Kostenlos anmelden.

Warum sollte ich eine Steuererklärung machen?

Unabhängig davon ob du dich entscheidest die Steuererklärung selbst zu erstellen oder einen Steuerberater hinzuziehen, kommst du um das Tracking deiner Käufer/Verkäufe nicht drumherum. Doch wie soll das nun funktionieren? Muss ich jetzt alle meine Trades auf den ganzen Börsen einzeln raussuchen und in eine Excel übertragen? Das kostet einfach zu viel Zeit und macht auch einfach keinen Spaß.

Deswegen entscheiden sich viele auf eine Steuererklärung ganz zu verzichten. Ganz nach dem Motto: wird schon gut gehen. So anonym wie Kryptowährungen zu sein scheinen, sind sie es am Ende doch nicht. Irgendwann müssen die Kryptowährungen auch wieder in FIAT umgewandelt werden, um sich davon was schönes leisten zu können. Spätestens an dieser Stelle wird es also offensichtlich, dass du mit Bitcoin und Kryptowährungen gehandelt hast. Von hier aus ist das Finanzamt nicht mehr weit und das kann dann am Ende richtig teuer werden.

Es spielt keine Rolle, ob du Gewinne gemacht oder sogar nur Verluste eingefahren hast, eine ordentliche Steuererklärung kann dir in Zukunft einiges an Steuern sparen. Du kannst nämlich auch Verluste beim Finanzamt geltend machen. Daher können wir dir nur wärmstens ans Herz legen, regelmäßig eine Steuererklärung zu machen. Damit bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite und musst dir über das Finanzamt und andere Probleme, die durch eine Verschleierung entstehen könnten, keine Sorgen mehr machen.

Krypto Steuern überfordern dich und du fragst dich wie du Bitcoin & Co richtig versteuerst? Dann solltest du unbedingt einen Blick auf den Krypto Steuer Guide von T3N werfen. Hier erfährst du alles Wissenswerte, sowie Einsparpotential und Tipps bei der Krypto Steuer. Hier geht’s zum Guide: Krypto Steuer Guide

WICHTIG:

Wenn du noch unsicher bist, was genau du versteuern musst, haben wir alle Infos für dich in unserem Ratgeber bzw. unserer Steuerreihe zusammengefasst. Du kannst auch einfach bei Accointing im Telegram Chat die Experten fragen!

Krypto Steuer-Tools im Vergleich

Mittlerweile gibt es eine Fülle von Anbietern, die dir die lästige Arbeit der Verfolgung deiner Trades auf den verschiedenen Börsen automatisiert abnehmen und sogar teilweise deine Steuern optimieren können. Die meisten Lösungen sind relativ neu auf dem Markt und bieten auf den ersten Blick ähnliche Funktionen. Doch der Teufel steckt im Detail. Es gibt einige wichtige Unterschiede, welche du vorab wissen solltest, um am Ende auch das richtige Steuer-Tool für dich zu wählen. Wir haben für dich die bekanntesten Steuer-Tools unter die Lupe genommen und einen Vergleich aufgestellt, um dir die wichtigsten Funktionen und Unterschiede auf einen Blick zu zeigen.

Dazu haben wir die Steuer-Tools in verschiedene Kategorien unterteilt und mit weiteren Unterpunkten miteinander verglichen. Die Hauptkategorien bestehen aus:

  • Datenintegrierung
  • Tracking und Analyse der Daten
  • Steuererklärung-Report Funktionen
  • Benutzerfreundlichkeit und Design
  • Kostenflexibilität
  • Weitere Funktionen

In den Steuer-Tools der Vergleichstabellen wurden drei verschiedene Symbole verwendet, um die jeweiligen Punkten einzustufen. Die folgende Legende soll dir hierzu als Basis dienen:

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