News-Rückblick 5. Juli bis 19. Juni 2020

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Newsrückblick – das Wichtigste vom 5.-19. Juli 2020

US-Präsident Donald Trump war in der letzten Woche auf Europareise. Bei seinem ersten Stopp beim NATO-Gipfel in Brüssel kam es zu einem Eklat, als er forderte, dass alle NATO-Staaten mehr für ihre Verteidigung ausgeben sollen. Es kam zu einem Sondermeeting, bei dem Trump angeblich auch mit einem Rückzug der USA aus der NATO drohte.

Seine nächste Station war Großbritannien. Dort traf er mit Premierministerin Theresa May und Queen Elisabeth II. zusammen und kritisierte unter anderem Mays Vorgehensweise bei den Brexit-Verhandlungen mit der EU. Mit Spannung erwartet wurde allerdings sein Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Helsinki. Die abschließende gemeinsame Pressekonferenz sorgte nicht nur in den USA für viel Kritik, Irritationen und offene Fragen. Auf allen Stadtionen seiner Reise wurden Trumps Auftritte von Protesten begleitet, vor allem in London fand eine große Anti-Trump-Demonstration statt.

In Großbritannien führten die Diskussionen um den Brexit kürzlich zum Rücktritt des Brexit-Ministers David Davis und des Außenministers Boris Johnson. Davis stimmte mit der Vorgehensweise von Theresa May nicht überein, die sich dafür aussprach, nach dem Brexit teilweise Teil der Zollunion zu bleiben. Sein Nachfolger wurde der bisherige Wohnungsbauminister Dominic Raab.

Wirtschaft

EU

Grenzkontrollen könnten Umsatzeinbußen zur Folge haben

Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt vor Umsatzeinbußen bei Einzelhändlern an der Grenze zu Österreich, falls es zu verstärkten Grenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze kommt. Kunden, die ansonsten zum Einkaufen nach Deutschland kommen, könnten aufgrund von Staus an der Grenze diese Möglichkeit weniger wahrnehmen. Bereits jetzt wird von langen Rückstaus an einigen Grenzübergängen berichtet. Dauerhafte Grenzkontrollen könnten diese weiter verschärfen.

Auch die internationalen Lieferketten, auf die der Handel angewiesen ist, könnten beeinträchtigt werden. Der HDE verweist auf Schätzungen des Ifo-Instituts, auf die sich auch das Wirtschaftsministerium in Berlin berufen hatte. Grenzkontrollen an der Grenze zu Österreich könnten das Bruttoinlandsprodukt um ein bis drei Milliarden Euro verringern.

Der Hintergrund der Grenzkontrollen ist, dass Bundesinnenminister Horst Seehofer Migranten direkt an der Grenze zurückweisen will, wenn sie bereits in einem anderen EU-Land registriert wurden. Außerdem hat die bayerische Landesregierung selbst einen Grenzschutz aufgestellt, der die Bundespolizei unterstützen soll. Derzeit gibt es an drei Grenzübergängen feste Kontrollen.

Weitere Zinserhöhung in Großbritannien möglich

Die aktuellen Wirtschaftsdaten stimmen den britischen Notenbankchef Mark Carney zuversichtlich, dass die Schwäche der britischen Wirtschaft zu Beginn des Jahres nur vorübergehend war. Der Dienstleistungssektor kam im April wieder mehr in Schwung. Dies gilt als Hinweis für eine Belebung im zweiten Quartal. Im Juni beließ die Bank of England ihren Leitzins bei 0,5 Prozent. Allerdings sprachen sich bereits damals drei der neun zuständigen Mitglieder der BoE für eine weitere Erhöhung aus. An den Märkten wird weiterhin über eine weitere Zinserhöhung im August spekuliert. Die Bank of England plant schrittweise und begrenzte Zinserhöhungen und will mit einer strafferen Geldpolitik mittelfristig der Überhitzung der Wirtschaft vorbeugen. Derzeit ist die Arbeitslosenquote in Großbritannien so gering wie seit Jahren nicht mehr.

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Übernahmen in Deutschland auf hohem Stand

Im ersten Halbjahr 2020 gab es Firmenübernahmen im Wert von mehr als 2,5 Billionen Dollar. Dieser Wert ist so hoch wie noch nie zuvor in einem halben Jahr. 35 Übernahmen hatten einen Wert von mehr als 10 Milliarden Dollar. An vielen Übernahmen waren Unternehmen aus den USA beteiligt. Der Gesamtwert von Übernahmen, Fusionen und Beteiligungen lag bei 917 Milliarden Dollar. Auch viele chinesische Unternehmen beteiligten sich trotz der derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Spannungen an Übernahmen. In Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2020 Übernahmen im Wert von 225 Milliarden Dollar geplant; ein ebenfalls sehr hoher Wert.

Amerikanisch-chinesischer Handelskonflikt mit Folgen für deutsche Unternehmen

Der Zollstreit zwischen den USA und China wird wohl auch für viele deutschen Firmen Folgen haben. So haben laut dem Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Volker Treier, deutsche Unternehmen mehr als 80 Milliarden Euro in China investiert; in den USA sogar fast 400 Milliarden Euro. In beiden Ländern sind zudem fast eine Million Menschen in deutschen Unternehmen angestellt.

Unternehmen direkt von Zöllen betroffen

Viele Unternehmen sind direkt von Zöllen betroffen, da sie beispielsweise Rohstoffe oder Bauteile aus dem betroffen Ländern erhalten. Vor allem für die Autobauer könnten die Zölle gravierendere Folgen haben. Die Handelszölle könnten vor allem das Geschäft der deutschen Autobauer in den USA belasten. In Deutschland selbst könnten Unternehmen aufgrund ihrer weltweiten Beziehungen zu Kunden und Zulieferern betroffen sein. Laut Trier wird sich die Exportkonjunktur weltweit eintrüben. Erschwerend dazu kommt aus seiner Sicht der Vertrauensverlust in einen Welthandel, der auf Regeln basiert, in den USA. Zwischenzeitlich wurden in China Vergeltungszölle auf amerikanische Waren im Wert von 34 Milliarden Dollar bestätigt.

Etappensieg für May

Theresa May hat einen Etappensieg erzielt: ein Handelsgesetz, mit dem Verträge zwischen der EU und Drittstaaten in bilaterale Abkommen mit Großbritannien geändert werden sollen, passierte das Unterhaus. Noch muss allerdings auch das Oberhaus zustimmen. Hinsichtlich der Zollbestimmungen nach dem Brexit kam Theresa May den Brexit-Hardlinern entgegen.

Chinesischer Präsident zu Gast in Berlin

Mitten im Handelskonflikt war der chinesische Premierminister Li Keqiang zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Beide betonten, dass sie vor allem bei wirtschaftlichen Themen noch enger zusammenarbeiten wollen. Zudem fanden deutsch-chinesische Regierungskonsultationen statt, bei denen ebenfalls das Thema Handel im Mittelpunkt stand.

USA

Protokoll der Fed-Sitzung

Wie aus den Protokollen der letzten Sitzung der Fed im Juni hervorgeht, will man bei weiteren Zinserhöhungen mögliche Risiken für die Konjunktur stärker beobachten. Neben der Anhebung der Zinsen diskutierten die Fed-Verantwortlichen darüber, ob sich aus Marktdaten Risiken für eine drohende Rezession ableiten lassen. Ein mögliches Warnsignal ist, wenn Zinsanlagen mit kurzer Laufzeit mehr Rendite abwerfen, als Zinsanlagen mit längerer Laufzeit. Zuletzt hatte sich hier zwar der Abstand verringert, aber nicht zugunsten der Anlagen mit kurzer Laufzeit verändert. Der Chef des Fed-Ablegers von Minneapolis, Neel Kashkari, sieht den sich verringernden Abstand der Renditen von Staatsanleihen mit kurzer und längerfristiger Laufzeit als Grund, um eine Pause bei den Zinsanhebungen einzulegen. Der Abstand der Renditen fiel kürzlich auf ein Elf-Jahres-Tief. Einige Währungshüter waren der Ansicht, dass man die Zinskurve weiter genau beobachten müsse.

Sorge vor Folgen der US-Handelspolitik bei US-Unternehmen

Der Aufschwung in den USA ist aus Sicht der Fed weiter stark, allerdings könnte die protektionistische Handelspolitik von Präsident Trump Gefahren mit sich bringen. Kontakte aus der Wirtschaft sagten den Fed-Verantwortlichen, dass die Schutzzölle gegen die USA und China das Investitionsklima belasten. Trotz dieser Risiken plant die Fed weiterhin zwei weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr.

Wie aus dem Fed-Konjunkturbereicht, dem sogenannten Beige Book, hervorgeht, machen sich amerikanische Unternehmen zunehmend Sorgen, welche Folgen die Handelspolitik ihres Präsidenten für sie haben könnte. Viele Fed-Bezirke berichtet von höheren Preisen und Zulieferproblemen, die die Unternehmen auf die aktuelle Handelspolitik zurückführen.

Neue Runde im Handelsstreit

US-Präsident Donald Trump droht im Handelskonflikt mit China mit weiteren Zöllen im Wert von 200 Milliarden Dollar. Dazu wurde in Washington eine Liste mit Waren veröffentlicht, auf die nun zehn Prozent mehr Zölle bei der Einfuhr ins Land gezahlt werden müssen. Dazu gehören unter anderem Nahrungsmittel, Toilettenpapier und Unterhaltungselektronik. Diese Pläne wurden nicht nur aus der amerikanischen Wirtschaft, sondern auch von der republikanischen Partei kritisiert. Diese Zölle sollen jedoch erst in zwei Monaten in Kraft treten. Auf chinesischer Seite kündigte man eine Reaktion auf diese weiteren Zölle an.

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GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK

EZB-Präsident warnt vor Protektionismus

EZB-Präsident Mario Draghi warnte bei einer Anhörung vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments vor den Folgen des zunehmenden Protektionismus für die Konjunktur. EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny aus Österreich sagte, es könnte bei einer Zuspitzung des Handelsstreits sogar zu einem Währungskrieg kommen. Derzeit sei die Lage noch nicht dramatisch, könnte allerdings eskalieren.

Konjunktur laut Drahi auf solidem Fundament

Draghi sagte zudem, dass der Aufschwung in der Eurozone trotz der Abkühlung zu Jahresbeginn auf einer soliden Basis stehe. Außerdem nehme der Preisdruck zu. Draghi sieht die EZB immer mehr auf dem Weg, ihr Inflationsziel von zwei Prozent zu erreichen. Zuversicht lösen bei Draghi beispielsweise die aktuellen Lohnabschlüsse in mehreren Ländern aus. Im Juni erhöhten sich die Verbraucherpreise in der Tat um zwei Prozent.

Draghi für europäische Sicherung von Spareinlagen

Mario Draghi sprach sich vor den EU-Abgeordneten zudem für die Einführung einer gemeinsamen europäischen Sicherung von Spareinlangen (Edis) aus. Damit würde in Krisenzeiten der Druck von Geldinstituten genommen und ein Ansturm auf Bankautomaten vermieden. In Deutschland sieht man die Edis-Pläne aufgrund der hohen Anzahl an faulen Krediten in den Bilanzen einiger Banken aus Südeuropa jedoch mit Skepsis. Draghi sagte jedoch, dass es Fortschritte beim Abbau fauler Kredite gäbe. Darüber hinaus betonte Draghi, dass er ein Stabilisierungsinstrument für die Eurozone unterstütze. Auf diesem Weg könnte bei einer Rezession die gesamte Eurozone unterstützt werden. Zu diesem Thema hatten Emmanuel Macron und Angela Merkel bereits Vorschläge gemacht.

Bester Zeitpunkt für Zinswende?

Insider berichten laut der Nachrichtenagentur Reuters, dass sich die EZB uneinig über den besten Zeitpunkt für eine Zinswende ist. Einige Währungshüter sprechen sich für Juli 2020 aus, während andere bis zum Herbst kommenden Jahres warten wollen. Die EZB sagte zuletzt, man wolle die Schlüsselzinsen über den Sommer 2020 hinaus auf dem derzeitigen Rekordtief halten. Seitdem rätseln Investoren, was diese Aussage genau bedeutet. Für weitere Verunsicherung sorgte, dass die EZB in einigen Übersetzungen ihrer Aussage eine anderer Wortwahl verwendete. In der deutschen Übersetzung fehlte beispielsweise der Verweis auf das Ende des Sommers 2020.

EZB hält Zinsausblick bewusst wage

Die EZB sagte, sie habe ihren Zinsausblick bewusst offen gehalten, um weiterhin Handlungsspielraum zu haben. Die Zentralbank will solange an ihrer Nullzinspolitik festhalten, bis sich die Inflation nachhaltig auf zwei Prozent einpendelt. Dies geht aus dem Protokoll der letzten EZB-Sitzung hervor.

Der französische Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau sagte dazu, dass der erste Zinsschritt aus seiner Sicht frühestens während des Sommers 2020 erfolgen könne. Dies sei besonders von den Inflationsaussichten abhängig.

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Rückblick: Die wichtigsten News vom 5. bis 19. Januar 2020

Großbritanniens Premierministerin kündigte vor wenigen Tagen in einer Rede einen harten Brexit an. May machte deutlich, dass sie keine Teilmitgliedschaft oder ein „halb drinnen, halb draußen“ will. Sie stellte zudem einen Zwölf-Punkte-Plan zum Austritt aus der EU vor. Diese sieht auch einen Austritt aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion vor. Die Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU sollen im März formell eingeleitet werden. An den Märkten reagierte man auf Mays lange erwartete Rede mit Erleichterung. Das Pfund legte im Vergleich zum Dollar zu und auch der Dax und der EuroStoxx 50 lagen vorübergehend im Plus.

GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK

EU

Branche kämpft für CFDs

Die Bafin will den Verkauf besonders risikoreicher Papier verbieten, doch die Anbieter stellen sich gegen ein Verbot. Rafael Neustadt, der Geschäftsführer des CFD-Verbandes sagte, eine ganze Produktart zu verbieten sei der falsche Ansatz. Der Verband unterstütze aber Pläne zum Schutz von Privatanlegern. Vor allem Anbieter, die sich der staatlichen Regulierung entziehen, sollten in den Fokus genommen werden, denn von diesen kämen fast alle Anlegerbeschwerden. Dies habe der CFD-Verband auch in einer Stellungnahme an die Bafin erklärt.

Der CFD-Verband will der Bafin dennoch entgegenkommen. In vergangenen Jahr habe man sich auf einen Transparenz- und Fairnesskodex geeinigt, der 2020 um weitere Punkte für Produkte mit Nachschusspflicht erweitert werden könnte. Gerade diese Produkte stehen auch im Fokus der Bafin. Man will CFDs mit Nachschusspflicht aus Anlegerschutzgründen verbieten. Die Finanzaufsicht hatte der Branche eine Frist bis zum Freitag für Reaktionen gesetzt und entscheidet danach über ein Verbot.

Stimmung der Unternehmen im Euroraum so gut wie seit 2020 nicht mehr

Das Barometer zur Messung der Stimmung der europäischen Unternehmen stieg um 1,2 Punkte und liegt nun bei 107,8 Punkten. Dies ist der höchste Stand seit 2020. Experten hatten nur einem Anstieg auf 106,8 Punkte erwartet. Unternehmen aller Branchen von Industrie über Dienstleistungen bis zum Baugewerbe vermeldeten eine bessere Stimmung. Besonders in Deutschland, Frankfurt und den Niederlanden zeigten sich die Unternehmen sehr optimistisch.

Auch das Geschäftsklima-Barometer stieg im Dezember von 0,41 Punkte auf 0,79 Punkte. Hier lagen die Ökonomen mit ihrer Einschätzung eines Anstiegs auf 0,44 Punkte ebenfalls falsch. Die EZB traut der europäischen Wirtschaft insgesamt ein stabiles Wachstum im Jahr 2020 zu. Das BIP soll mit 1,7 Prozent genauso stark wachsen wie 2020.

Deutscher Einzelhandel mit Umsatzplus

Die deutschen Einzelhändler konnten dank der guten Konjunktur 2020 einen deutlichen Umsatzzuwachs verzeichnen. Das Umsatzplus liegt voraussichtlich bei 2,4 bis 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies geht aus Schätzungen des Statistischen Bundesamtes hervor. Rechnet man Preissteigerungen heraus, liegt das Plus bei 1,8 bis 2,1 Prozent. Im Jahr 2020 lag dieser Wert bei 2,6 Prozent.

Der Branchenverband des Einzelhandels HDE sieht den Handel auf einem guten Weg. Die positive Lage am Arbeitsmarkt und die steigenden Löhne sorgen für eine gute Kauflaune bei den Verbrauchern. Die Zahlen des Weihnachtsgeschäfts sind nicht noch nicht eingerechnet. Der Einzelhandel erwartete allerdings einen Rekordumsatz. Für den November hat der HDE allerdings schon einen Anstieg der Erlöse auf etwa 42 Milliarden Euro erwartet, für Dezember steht die Rekordmarke von 50 Milliarden Euro im Raum.

2020 werden die Verbraucher aber vor allem aufgrund der gestiegenen Preise für Energie wieder mehr Geld aufbringen müssen. Dies wird die Kaufkraft wohl schwächen. Eine höhere Inflation senkt damit die Dynamik des privaten Konsums. Der Aufschwung sowie eine gute Arbeitsmarktlage mit stärkeren Lohnsteigerungen könnten dem aber entgegenwirken.

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Investitionsfreude britischer Firmen gedämpft

Bei den britischen Unternehmen überwiegt weiterhin die Sorge vor negativen Auswirkungen des Brexits. Dies dämpft die Investitionsfreude der Unternehmen auf der Insel. Der Geschäftsklimaindex lag im Dezember zwar auf dem zweithöchsten Stand seit dem Brexit-Votum im Juni, aber nur noch 29 Prozent der befragten Unternehmen planen höhere Investitionen. Die Unternehmen bewerten allerdings ihre eigenen Geschäftsaussichten und den Inlandsumsatz für das Jahr 2020 durchaus positiv, bei Investitionen ist jedoch viel Vorsicht zu spüren. Die britische Notenbank sieht in niedrigeren Investitionen eines der größten Risiken für die britische Wirtschaft.

Britische Banken bestehen nicht mehr auf vollen EU-Zugang

Die britische Finanzbranche bemüht sich nicht mehr um einen vollen Zugang zur EU nach dem Brexit. Die Banken und Versicherer des Landes möchten nun eine Handelsvereinbarung abschließen, die einige Finanzprodukte ausschließen könnte. Dies geht aus einem Dokument der einflussreichen Interessenvereinigung CityUK hervor. Man sei zu dem Ergebnis gekommen, dass es nach dem EU-Austritt des Landes keine realistische Chance auf die Beibehaltung der vollen Passporting-Rechte gebe. Dies ist die Erlaubnis, dass Unternehmen mit Sitz in Großbritannien ihre Dienstleistungen in der gesamten EU anbieten dürfen. Eine Einigung könnte sein, dass es einen beschränkten Marktzugang für einige Finanzbereiche auf Basis einer Vereinbarung gibt, in der Großbritannien und die EU gegenseitig ihre Regeln akzeptierten.

Jobverluste in Finanzbranche nach Brexit befürchtet

Die Londoner Finanz-Arbeitsplätzen befürchtet nach dem EU-Austritt Großbritanniens eine massive Abwanderung von Arbeitsplätzen. Der Chef der Londoner Börse LSE Xavier Rolet sagte bei einer Anhörung vor einem Ausschuss des britischen Parlaments, dass einige zehntausend Arbeitsplätze verloren gehen werden, wenn das sogenannte Clearing von in Euro berechneten Finanzprodukten von London aus nicht mehr möglich sei. Davon wären nicht nur das Clearing, sondern auch damit in Verbindung stehende Dienstleistungen wie IT und Verwaltung betroffen. EU-Politiker fordern, dass das Clearing nach dem Brexit auf dem Festland stattfinden müsse, dabei ist die LSE das größte Clearinghaus für Euro-Kontrakte. Derzeit arbeitet die EU an einer Reform des Derivatehandels.

Der Verwaltungsratschef der HSBC, Douglas Flint, erwartet, dass die ersten Banken schon bald ihre Umzugspläne in die Tat umsetzten. Schon nach Beginn der Austrittsverhandlungen könnte dies soweit sein. Vor allem Banken, die mit einer britischen Lizenz und einem sogenannten „EU-Pass“ arbeiten und ihre Produkte und Dienstleistungen so bisher in der ganzen EU anbieten konnten, werden wohl einen Umzug realisieren. Hier würden ebenfalls zehntausende Stellen in Großbritannien verloren gehen.

Verlagerung von Arbeitsplätzen in andere EU-Staaten

Frankfurt erhofft sich ähnlich wie andere Finanzplätze wie Paris oder Dublin einen Zuwachs von Arbeitsplätzen in der Finanzbranche. Bislang ist es aber unklar, ob lediglich der Vertrieb von Finanzprodukten innerhalb der EU erfolgen muss oder ob Dienstleistungs-Jobs in Bereichen wie der Abwicklung oder der Buchhaltung ebenfalls in die EU verlagert werden müssen. Auch hier beschäftigen viele Banken Mitarbeitern in Städten wie Glasgow oder Bournemouth. LSE-Chef Rolet fordert daher, die Regelungen für die Finanzbranche bis zum Jahr 2022 beizubehalten. Andernfalls drohe eine Destabilisierung der Finanzbranche. Andere Verantwortliche schlagen zumindest Übergangsfristen für einen geordneten Umzug vor.

Schweizerische Nationalbank mit Milliardengewinn

Im Jahr 2020 musste die Schweizerische Nationalbank mit 23 Milliarden Franken noch deutliche Verluste hinnehmen, doch 2020 konnte sie sich wieder über einen Milliardengewinn freuen. Der Grund hierfür sind vor allem Wechselkursgewinne. Die Nationalbank schloss das Jahr mit einem Gewinn von 24 Milliarden Schweizer Franken ab. Allein 19 Milliarden Franken entfielen auf Fremdwährungspositionen. Außerdem konnte die Bank von einem gestiegenen Goldpreis profitieren.

Weltbank sagt Konjunkturbelebung voraus

Die Weltbank geht von einer weltweiten Konjunkturbelebung aus. Das globale Wirtschaftswachstum wird in diesem Jahr auf 2,7 Prozent steigen. Im letzten Jahr lag dieses mit 2,3 Prozent auf dem tiefsten Stand seit der Finanzkrise. Vor allem eine weitere Belebung der amerikanischen Konjunktur könnte die Weltwirtschaft deutlich ankurbeln. Für die USA geht die Weltbank von einem Anstieg des BIP von 2,2 Prozent aus.

IWF optimistisch für Weltwirtschaft

Auch der Internationale Währungsfonds blickt trotz politischer Unsicherheiten positiv in die Zukunft und geht von einer anziehenden Weltwirtschaft aus. Die weltweite Konjunktur wird in diesem Jahr laut den IWF-Prognosen um 3,4 Prozent steigen. Dennoch sieht der IWF Unsicherheiten, beispielsweise durch die Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten. Im besten Fall kann Donald Trump der USA aber zu einem Wachstumsschub ohne höhere Verbraucherpreise verhelfen. Aber auch ein Anziehen der Inflation und eine damit verbundene starke Zinserhöhung könnte auf die Amerikaner zukommen. Dies könnte langfristig den US-Haushalt wieder tiefer ins Minus drücken und den Dollar steigen lassen.

Für Deutschland sieht der IWF eine Beschleunigung des Wachstums auf 1,5 Prozent. Italien bereitet dem IWF dagegen Sorgen. Der Währungsfonds senkte seine Einschätzung über Italien auf ein Wachstum von 0,7 Prozent in diesem Jahr und riet dem Land zu Reformen im Bankensektor.

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Französisches Staatsdefizit verringert

Laut dem französischen Finanzminister Michel Sapin hat Frankreich die im letzten Jahr gesetzte Defizitmarke unterboten. Das Staatsdefizit habe sich demnach auf knapp 69 Milliarden Euro verringert. Die Regierung hatte bereits im Haushaltsgesetz eine Lücke von 69,9 Milliarden Euro eingerechnet. Damit ist diese Zahl für Sapin ein guter Wert. 2020 lag das Defizit noch bei 70,5 Milliarden Euro. Der Fehlbetrag 2020 werde damit weniger als 3,3 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen. Die Stabilitätsregeln der EU schreiben eine Defizitgrenze von drei Prozent des BIP vor. Frankreich bekam 2020 von der EU-Kommission eine Aufschub von zwei Jahren zur Defizit-Reduzierung gewährt, musste sich dafür aber zu Strukturreformen verpflichten.

Die größten Handelskonzerne der Welt

Im weltweiten Vergleich liegt Lidl mittlerweile auf dem vierten Platz, Aldi schafft es auf Platz 8 ebenfalls in die Top 10. Unangefochten auf dem ersten Platz im weltweiten Einzelhandel liegt der US-Konzert Walmart. Dahinter belegen ebenfalls amerikanische Konzerne den zweiten und dritten Platz. Dies geht aus einer Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte hervor. Zum ersten Mal gelang auch Amazon der Sprung unter die Top 10 der Welt. Die deutschen Firmen Otto, Zalando und Metro schafften es unter die 50 größten Internethändler der Welt.

USA

Schnellere US-Zinserhöhungen gefordert

Der US-Währungshüter Eric Rosengreen vom Fed-Ableger in Boston fordert die US-Notenbank Fed zu einem schnelleren Tempo bei ihren Zinserhöhungen auf. Er erwartet, dass das Tempo bei der geldpolitischen Straffung höher sein werde als im vergangenen Jahr. In den letzten beiden Jahren wurde nur je einmal der Zinssatz erhöht. Derzeit sei mit einer Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent praktisch die Vollbeschäftigung erreicht. Auch das Inflationsziel der Fed von zwei Prozent ist nach Ansicht Rosengreens bis Ende 2020 erreichbar.

Die Fed plant für 2020 derzeit drei Zinserhöhungen. Auch die geplanten massiven Konjunkturprogramme von Donald Trump machen dies möglich. Wie aus Protokollen der Zinssitzungen hervorgeht, sind fast alle Führungsmitglieder der Fed der Ansicht, dass sich die US-Konjunktur besser entwickeln könnte, als bisher erwartet. Auch der Arbeitsmarkt kann sich stärker entwickeln als prognostiziert. So könnte die Notenbank zu der Auffassung kommen, dass man die Leitzinsen schneller erhöhen kann, als bislang angedacht.

GELDPOLITIK

Schwächephase in Eurozone noch nicht überstanden

Obwohl die Inflation in der Eurozone anzieht, ist dies nach Einschätzung von EZB-Direktor Yves Mersch noch kein Signal dafür, dass die wirtschaftliche Schwäche der Eurozone überstanden ist. Vor allem die Lohnentwicklung sei weiterhin nicht stark genug, um den Preisauftrieb deutlich zu steigern. Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise im Euroraum so stark, wie seit drei Jahren nicht mehr. Die Teuerungsrate stieg damit auf 1,1 Prozent. Im Dezember lag sie noch bei 0,6 Prozent. Dies ist jedoch immer noch weit vom Zwei-Prozent-Ziel der EZB entfernt.

Markttechnische Betrachtung

Tageschart des DAX

Zwar konnte der deutsche Leitindex in den letzten Tagen des Jahres 2020 einiges an Boden gutmachen, doch aktuell scheint Unsicherheit an den Märkten vorzuherrschen. Denn die erhofften Anschlusskäufe sind im Januar diesen Jahres ausgeblieben, sodass der Kurs auf dem aktuellen Niveau um 11600 Punkte verharrt. Aktuell korrigiert der Kurs auf diesem Niveau und baut seine Überkauft-Indikatoren weiter ab. Nach wie vor gehe ich davon aus, dass der Kurs noch einmal korrigieren wird und die ehemalige Seitwärtsrange von oben testen wird. Diese Grenze würde im Bereich von 10.800 Punkten liegen. An dieser Marke würden sich sehr gute Chancen für Call Optionen ergeben.

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News Rückblick

Februar 2020: Mit einem Plus von 4,9 Grad zweitwärmster Februar in Deutschland seit 1881

Frühe Krokusse im Februar. Bild: Rüdiger Manig, DWD

Statt Winterwetter erlebte Deutschland 2020 den zweitwärmsten Februar seit Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1881. Der Monat war zugleich der zweitnasseste seit Aufzeichnungsbeginn, zeigen erste Auswertungen der Ergebnisse der rund 2 000 Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Als Ursache nennt der nationale Wetterdienst eine lange Reihe kräftiger Tiefdruckgebiete, die unaufhörlich vom Atlantik her über den Norden Europas hinwegzogen. Nahezu ununterbrochen transportierten sie in einem breiten Strom sehr milde Meeresluft heran. Mitteleuropa brachten sie schwere Stürme, ungewöhnlich viel Regen und immer wieder extrem hohe Temperaturen. Die Sonnenscheindauer war im Februar hierzulande leicht unterdurchschnittlich.

Höchsttemperatur im Februar im Müllheim bei Freiburg mit 21,5 °C
Mit 5,3 Grad Celsius (°C) lag im Februar der Temperaturdurchschnitt um 4,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Verglichen mit der Periode 1981 bis 2020 betrug die Abweichung + 4,3 Grad. Damit war der Februar 2020 der zweitwärmste seit Messbeginn 1881 – nach 1990 mit einem Plus von 5,7 Grad. Eine sehr milde Südwestströmung brachte Deutschland im Februar häufig zweistellige Temperaturen. In Emmendingen-Mundingen, nördlich von Freiburg, konnte man außergewöhnliche 21 solcher Tage zählen. Das bundesweit höchste Maximum meldete Müllheim, südwestlich von Freiburg, am 16. mit nahezu sommerlichen 21,5 °C. Der tiefste Wert trat am 6. in Oberstdorf mit -14,7 °C auf, als sich der Süden vorübergehend in bodennaher Kaltluft befand.

125 Litern pro Quadratmeter Niederschlag – typisch sind im Februar 49 l/m²
Der Februar erreichte mit rund 125 Litern pro Quadratmeter (l/m²) etwa 250 Prozent seines Solls von 49 l/m². Damit war er der zweitnasseste, regional sogar der nasseste Februar seit 1881. Mehr Niederschlag gab es nur 1946 mit gut 127 l/m². In manchen Orten fielen mehr als 400 Prozent des Klimawertes. Verantwortlich dafür waren zahlreiche Tiefdruckgebiete, die mit ihren Ausläufern über Deutschland zogen. Oft blieben ihre Wolken am Westrand der Berge hängen und sorgten dort für langanhaltende Nieder-schläge. So fielen im Schwarzwald insgesamt örtlich mehr als 400 l/m² und hier allein am 2. in Baiersbronn-Ruhestein 105,5 l/m². Die trockensten Gebiete lagen im Lee von Kaiserstuhl und Harz, wo im Februar teils unter 40 l/m² fielen. Schnee brachte der Februar 2020 im Flachland erst am 27., vielerorts fehlte er aber auch völlig. Stattdessen tobten oft schwere Stürme, die große Schäden anrichteten.

Sonnenscheinbilanz leicht negativ
Der Sonnenschein lag im Februar mit rund 65 Stunden knapp 10 Prozent unter seinem Soll von 72 Stunden. Begünstigt war das Alpenvorland mit örtlich mehr als 125 Sonnenstunden. Im Sauerland und in Schleswig-Holstein schien die Sonne örtlich nur 30 Stunden.

Das Wetter in den Bundesländern im Februar 2020
(In Klammern stehen jeweils die vieljährigen Mittelwerte der intern. Referenzperiode)

Schleswig-Holstein und Hamburg: In Schleswig-Holstein lag die Temperatur bei 5,5 °C (0,7 °C). Der Februar erreichte mit über 145 l/m² etwa 350 Prozent des Solls (42 l/m²) und war damit der nasseste seit Beginn von Messungen im Jahr 1881. Der Sonnenschein kam dagegen mit gut 45 Stunden nur auf 73 Prozent des Klimawertes (65 Stunden). Für Hamburg registrierte der DWD 5,9 °C (1,2 °C). Es fielen mehr als 155 l/m². Das waren knapp 380 Prozent des vieljährigen Mittels (42 l/m²) und damit dort ein neuer Niederschlagsrekord für den Februar. Mit nur gut 40 Stunden, also 64 Prozent des Solls (64 Stunden), war Hamburg das sonnenscheinärmste Bundesland. In List auf Sylt konnte man im Februar 14 Tage mit Sturm zählen. Fünf Sturmfluten sorgten für schwere Schäden an der Westküste. In Hamburg führte das Starkwindfeld des Orkantiefs „Sabine“ am 10. zu einer Sturmflut, die den Fischmarkt überschwemmte.

Niedersachsen und Bremen: Niedersachsen war mit 6,0 °C (1,1 °C) ein warmes Bundesland und verzeichnete mit mehr als 135 l/m² (44 l/m²) einen neuen Niederschlagsrekord für den Februar. Der alte Rekord von 1946 hatte bei 126 l/m² gelegen. Mit kaum 50 Stunden (66 Stunden) war es dagegen ein sonnenarmes Bundesland. Bremen war mit 6,1 °C (1,4 °C) das zweitwärmste Bundesland. Mit etwa 130 l/m² fiel mehr als das Dreifache des Solls (40 l/m²) und der alte Rekord von 1937 wurde überboten. Bremen war mit etwa 45 Stunden (68 Stunden) das zweitsonnenscheinärmste Bundesland. Die durch Orkanböen des Tiefs „Sabine“ entstandenen Wellen brachen am 9. auf Wangerooge den Strand auf einer Länge von 1 km ab. Die Abbruchkante hatte eine Höhe bis zu 2 m. In Nienburg in Niedersachsen starb eine Frau, die von einer Böe erfasst und auf einer Straße von einem Auto überrollt wurde.

Mecklenburg-Vorpommern: Der Februar 2020 kam in Mecklenburg-Vorpommern auf 5,4 °C (0,0 °C) und knapp 65 Sonnenstunden (67 Stunden). Obwohl mit fast 85 l/m² etwa 260 Prozent des Solls (31 l/m²) fielen, zählte Mecklenburg-Vorpommern zu den vergleichsweise trockenen Bundesländern. Boltenhagen an der Ostsee meldete bis zum 14. bereits 82,5 l/m² und damit mehr als das Dreifache des ganzen Februarsolls.

Brandenburg und Berlin: Brandenburg erreichte 6,0 °C (0,2 °C) und war trotz der stattlichen Menge von beinahe 80 l/m² (33 l/m²) das trockenste Bundesland. Die Sonne schien knapp 55 Stunden (70 Stunden). Berlin war mit 6,2 °C (0,5 °C) das wärmste Bundesland. Es fielen gut 85 l/m² (35 l/m²) und die Sonne zeigte sich gut 50 Stunden (71 Stunden). In verschiedenen Bezirken von Berlin blieb der Februar 2020 frostfrei.

Sachsen-Anhalt: Hier notierten die Meteorologen 5,9 °C (0,4 °C) und gut 60 Sonnen-stunden (68 Stunden). Sachsen-Anhalt war im Februar mit mehr als 80 l/m² (33 l/m²) das zweittrockenste Bundesland. Am 22. warfen die Böen von Tief „Xanthippe“ in der Nähe von Wernigerode einen Baum um. Dieser traf eine Frau, die daraufhin starb.

Sachsen: Sachsen war im Februar 2020 mit 5,0 °C (-0,3 °C) ein relativ kühles Bundes-land. Bei rund 100 l/m² (43 l/m²) erreichte es etwa 55 Sonnenstunden (70 Stunden).

Thüringen: Der Februar 2020 war in Thüringen mit 5,0 °C (-0,4 °C) genauso warm wie im Rekordjahr 1990. Bei rund 105 l/m² (44 l/m²) summierte sich der Sonnenschein auf knapp 60 Stunden (69 Stunden).

Nordrhein-Westfalen: Nordrhein-Westfalen gehörte mit 6,0 °C (1,8 °C) zu den warmen und mit etwa 150 l/m² (58 l/m²) zu den nassen Bundesländern. Die Sonne schien gut 50 Stunden (72 Stunden). Sturmtief „Yulia“ sorgte am 23. für Absagen von Karnevalsumzügen. In Köln stürzte ein Baum auf einen Umzugswagen und zerstörte ihn. Erst am 27. Februar kam der Winter mit Schnee. Dieser lag am 28. in der Eifel bis 35 cm hoch.

Hessen: Hessen meldete im Februar 5,1 °C (0,5 °C), mehr als 120 l/m² (52 l/m²) und etwa 60 Sonnenstunden (69 Stunden). Die Böen von Tief „Sabine“ rissen am 9. in Frankfurt einen Baukran um, der auf das Dach des Doms fiel und dieses beschädigte. Am 17. um 0 Uhr zeigte das Thermometer in Schaafheim-Schlierbach 18 °C.

Rheinland-Pfalz: Für Rheinland-Pfalz errechneten die Meteorologen des DWD 5,3 °C (1,2 °C), mehr als 145 l/m² (57 l/m²) und etwa 65 Sonnenstunden (73 Stunden).

Saarland: Das Saarland verzeichnete im Februar 2020 durchschnittlich 5,5 °C (1,6 °C) und gut 60 Sonnenstunden (76 Stunden). Mit dem neuen Februarrekord von rund 205 l/m² übertraf es sein Soll (72 l/m²) um knapp 190 Prozent und war damit das niederschlagsreichste Bundesland. Der alte Rekord von 1970 hatte bei 184 l/m² gelegen.

Baden-Württemberg: Hier lag die Temperatur bei 5,3 °C (0,5 °C). Baden-Württemberg war im Februar mit über 155 l/m² (68 l/m²) das zweitnasseste und mit rund 95 Stunden (76 Stunden) das sonnigste Bundesland. In der Nacht zum 9. herrschte mit 15 bis 16 °C am ganzen Oberrhein eine Wärme wie im Hochsommer. Am 16. meldete Müllheim, südwestlich von Freiburg, mit 21,5 °C die deutschlandweit höchste Temperatur in diesem Monat. In Emmendingen-Mundingen, nördlich von Freiburg, stieg das Quecksilber 21 Mal über 10 Grad. Der Schwarzwald war mit insgesamt etwa 400 l/m² die bundes-weit nasseste Region. Dort fielen am 2. in Baiersbronn-Ruhestein 105,5 l/m².

Bayern: Bayern war mit 4,3 °C (-0,6 °C) das kühlste und mit mehr als 85 Stunden (78 Stunden) das zweitsonnigste Bundesland. Der Niederschlag betrug knapp 130 l/m² (58 l/m²). Oberstdorf meldete am 6. ein Minimum von -14,7 °C. Dies war die bundesweit kälteste Nacht im Februar. Nach starken Regenfällen am 2. traten im Allgäu die Iller und ihre Nebenflüsse über die Ufer. Wegen der Sturmböen des Tiefs „Sabine“ blieben am 10. und 11. zahlreiche Schulen und Kindergärten geschlossen.

Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte. Die für die letzten zwei Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung.

Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als „Thema des Tages“.

Pressestelle
Deutscher Wetterdienst
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Offenbach, den 28.02.2020

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