Newsrückblick 18. Januar bis 1. Februar 2020

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Newsrückblick 18. Januar bis 1. Februar 2020

In Deutschland kommt die Regierungsbildung voran. Nach Abschluss der Sondierungsgespräche stimmte ein SPD-Parteitag in Bonn mit knapper Mehrheit für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen. Während aus der SPD immer wieder Forderungen zu Nachverhandlungen zu hören sind, verlautet aus der Union, dass es keinen Spielraum mehr gebe.

US-Präsident Donald Trump hat wenige Tage nach seinem Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos seine erste Rede zur Lage der Nation vor dem Repräsentantenhaus gehalten. Darin verkündete er auch Einzelheiten zu seinem angekündigten Infrastruktur-Programm, dass Investitionen in Höhe von 1,7 Billionen Euro innerhalb von zehn Jahren umfassen soll.

Anlässlich des 55. Jahrestags der Unterzeichnung des ÉlyséeVertrags zwischen Deutschland und Frankreich am 22. Januar 1963 sprach der Präsident der französischen Nationalversammlung Francois de Rugy vor dem Bundestag. Zudem bestätigten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Marcon erneut, die Zusammenarbeit beider Länder weiter zu vertiefen und gemeinsam neue Impulse für Europa zu geben.

WIRTSCHAFT

EU

Wirtschaftswachstum in Italien erwartet

Die italienische Notenbank geht in einer Prognose davon aus, dass die Wirtschaft des Landes in diesem Jahr ähnlich stark wachsen wird wie 2020. In ihrem Wirtschaftsbericht für 2020 berechnet die Banca d‘Italia einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent. Im vierten Quartal wuchs die italienische Wirtschaft mit 0,4 Prozent wohl ebenso stark wie im Sommer. In der nächsten Zukunft soll die Binnennachfrage das Wachstum stärken. Erst zum Ende des Jahrzehnts soll das Tempo etwas zurückgehen. Die offiziellen Zahlen zum Wirtschaftswachstum in Italien werden am 1. März – wenige Tage vor den Parlamentswahlen – veröffentlicht.

Weniger Jobverluste in britischer Finanzbranche als befürchtet

Die britische Finanzbranche geht von weniger Jobverlusten aufgrund des Brexits aus als zunächst befürchtet. Catherine McGuinness, die Leiterin der Abteilung für Politik im Finanzbezirk City of London, sagte, dass die Anzahl der Arbeitsplätze, die durch den Brexit verloren gehen werden, am unteren Ende der bisherigen Schätzungen liegen werden.

Nachdem es im Dezember Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien gegeben hatte, ist die Stimmung in der britischen Finanzbranche wohl etwas positiver. Schätzungen zufolge könnten im britischen Finanzsektor 5.000 bis 75.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Allein die amerikanische Investmentbank JP Morgen könnte bis zu 4.000 Jobs aus Großbritannien in andere Länder verlagern. Die Zahlen schwanken stark und die langfristigen Folgen sind bisher nicht absehbar. Die britische Finanzbranche ist für etwa zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts verantwortlich und daher für die gesamte britische Wirtschaft von großer Bedeutung.

Schaden für Finanzplatz London

Dennoch warnt die britische Regierung die EU davor, in den Verhandlungen zum EU-Austritt den Finanzplatz London und die Finanzbranche zu schädigen. Laut Philip Hammond, dem Finanzminister Großbritanniens, werde eine Beschädigung der britischen Finanzindustrie wohl nicht Frankfurt oder Paris zugutekommen, sondern New York oder Singapur würden davon profitieren. Damit würde nicht nur Großbritannien verlieren, sondern auch die EU. Hammond hält weiterhin eine Übergangsphase nach dem Brexit für sehr wichtig. Laut dem britischen Notenbankchef Mark Carney werde das Brexit-Votum der britischen Wirtschaft jährlich zehn Milliarden Pfund kosten.

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Großbritannien findet Anschluss an internationalen Aufschwung

Laut dem britischen Notenbankchef Mark Carney kann die britische Wirtschaft im Laufe des Jahres wieder den Anschluss an den globalen Aufschwung finden. Während sich die Weltwirtschaft beschleunigt, ist dies in Großbritannien nicht der Fall. Auch über die zukünftigen Beziehungen zu Europa und anderen Ländern werde es im Laufe des Jahres mehr Klarheit geben. Die britische Wirtschaft wuchs in den ersten drei Quartalen des letzten Jahres langsamer als in allen anderen G7-Staaten.

DIHK rechnet mit stärkerem Export-Wachstum

Aufgrund der positiven Entwicklung der Weltwirtschaft rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit einem deutlichen Zuwachs der Exporte. Der DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier geht davon aus, dass die Exporte aus Deutschland in diesem Jahr um mehr als sechs Prozent zulegen werden. Noch im Herbst ging man von nur 4,5 Prozent aus. Ein Zuwachs von sechs Prozent wäre mehr als der Durchschnitt der letzten 25 Jahre. Der IWF erhöhte kürzlich seine Vorhersage für das Wachstum der globalen Wirtschaft für 2020 von 3,7 auf 3,9 Prozent. Auch 2020 soll es nach derzeitigen Prognosen ein Wachstum von 3,9 Prozent geben.

DIHK sieht Risiken

Trotzt dieser guten Entwicklungen sieht der DIHK einige Risiken. Vor allem die zunehmend restriktive, national ausgerichtete Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump ist in der deutschen Wirtschaft ein Thema. Dieser verhängte vor einigen Tagen beispielsweise Einfuhrzölle auf Waschmaschinen und Solaranlagen. Auch die Neuverhandlung des Nafta-Abkommens oder Einschränkungen hinsichtlich der Vergabe von Visa für die USA verunsichern deutsche Unternehmen.

Investieren Sie bei IQ Option erfolgreich in Kryptowährungen

USA

Mester für schnelleres Tempo bei Zinserhöhungen

Loretta Mester, die Chefin des Fed-Ablegers in Cleveland, sprach sich kürzlich bei einer Rede in New York für je drei oder vier Zinserhöhungen in diesem und im kommenden Jahr aus. Damit plädiert sie für ein schnelleres Tempo als die Mehrheit ihrer Fed-Kollegen. Wenn sich die Wirtschaft weiter so entwickle wie bisher, sei dies angemessen, sagte Mester. An der Spitze der Fed ist man sich wohl weiter uneinig, wie stark die Straffung der Geldpolitik in diesem Jahr ausfallen soll. Weiterhin halten auch einige Vertreter des Offenmarktausschusses, der für die Zinspolitik zuständig ist, drei Zinsanhebungen in diesem Jahr für zu viele.

Keine Zinserhöhung in den USA

Auf ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr verkündete die Fed keine weitere Zinsanhebung, sondern belässt den Leitzins bei 1,5 Prozent. Wie der Offenmarktausschuss der Fed sagte, erlaubten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen derzeit keine weitere Zinserhöhung. Die Fed traf sich lediglich in kleiner Runde und veröffentlichte im Anschluss lediglich einen kleinen Begleittext, der mit minimalen Veränderungen versehen war.

US-Wirtschaft weiter gewachsen

Laut einer Umfrage der Fed ist die amerikanische Wirtschaft in den letzten Wochen weiter gewachsen. Zwischen Ende November und Ende Dezember sei die Aktivität leicht bis moderat gestiegen. Dies geht aus dem sogenannten Beige Book der Fed hervor. Auch die Inflation sei leicht bis moderat angestiegen. Zudem gaben die meisten Distrikte an, dass die Löhne in ihrem Zuständigkeitsbereich mäßig gestiegen seien. Außerdem gaben einige Distrikte an, dass bei ihnen die Kosten für Herstellung, Bau und Transport gestiegen seinen. Zudem gab es vielerorts Schwierigkeiten für Unternehmen, Fachkräfte zu finden. Dennoch zeigten sich der Großteil der befragten Unternehmen optimistisch für 2020.

US-Steuerreform schiebt vorübergehend die Weltwirtschaft an

Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds IWF wird sich die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump zumindest vorübergehend positiv auf die Weltwirtschaft auswirken. Aus diesem Grund erhöhte der IWF seine Wachstumsprognosen für die USA und Deutschland deutlich.

Die Steuerreform würde die wirtschaftlichen Aktivitäten stimulieren, was sich auch positiv auf Handelspartner wie Deutschland auswirken werde. Bis 2020 würde die Steuerreform positive Auswirkungen haben, aber nach 2022 werde sich die Stimmung ändern, unter anderem aufgrund von steigenden Schulden und einem stärkeren Dollar. IWF-Chefin Christine Lagarde warnte zudem vor langfristigen Risiken.

Schutzzölle auf Waschmaschinen und Solaranlagen

Auf Waschmaschinen, die in die USA eingeführt werden, werden nun Zölle in Höhe von 25 bis 50 Prozent erhoben. Bei Solarzellen und Solarmodulen werden 30 Prozent fällig. Die Aufschläge sollen jedoch im Laufe der nächsten Jahre sinken. Zudem sind Freigrenzen festgelegt worden. US-Präsident Donald Trump begründete diese Maßnahme mit der Schaffung von Arbeitsplätzen in den USA. Vor allem China und Südkorea kritisierten die Schutzzölle.

Senat bestätigt Powell-Nominierung

Der Senat hat die Nominierung von Jerome Powell als neuen Fed-Chef bestätigt. 84 Senatoren stimmten für ihn, 13 gegen ihn. Damit kann Powell Nachfolger von Janet Yellen werden, die ihr Amt am 3. Februar aufgibt. Derzeit wird erwartet, dass Powell ihren geldpolitischen Kurs fortsetzt. Eine Debatte über Powell war nicht nötig, man konnte rasch zur Abstimmung übergehen. Powell ist unter den US-Senatoren weitgehend unumstritten. Er teilt Janet Yellens Ansicht, dass Zinsanhebungen behutsam anzugehen sind, da die Inflation noch immer sehr niedrig ist. Darüber hinaus zeigt sich Powell offen für eine Lockerung der Dodd-Frank-Gesetze zur Regulierung von Banken.

Testen Sie das Demokonto von IQ Option

Mnuchin begrüßt Dollar-Schwäche

Der amerikanische Finanzminister Steven Mnuchin begrüßt die aktuelle Dollar-Schwäche. Er sagte beim Weltwirtschaftsforum in Davos, dass ein schwacher Dollar gut sei für den Außenhandel. Der Dollar reagierte auf diese Aussage mit einem Kursrückgang. Investoren sahen diese Aussage als Bruch mit der traditionellen Währungspolitik der USA. Zudem wurde dies als Zeichen gewertet, dass die US-Regierung im Zuge der Amerca first-Strategie Handelspartner schärfer attackierten werde. Donald Trump sprach sich jedoch für einen starken Dollar aus. Diese widersprüchlichen Aussagen sorgten für Irritationen. Einige Tage später revidierte Steven Mnuchin seine Aussagen und sprach sich für einen starken Dollar und freie Devisenmärkte aus. Das derzeitige Niveau des Dollars sei kein Anlass zur Sorge, dauerhaft sei er jedoch für einen starken Dollar.

EZB-Mitglied Benoit Coeure kritisierte die Äußerung Mnuchins. Aussagen über Währungen von Politikern seine aus seiner Sicht wenig hilfreich. Zudem sollten Wechselkurse nicht zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit eingesetzt werden.

GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK

EZB sucht Vize-Präsidenten

Die EZB ist auf der Suche nach einem neuen Vize-Präsidenten. Die Besetzung des Postens ist interessant, da im Oktober 2020 auch die Amtszeit von Mario Draghi endet. Bislang hat noch kein Deutscher diese Aufgabe erhalten. Vor allem aus Deutschland kommt massive Kritik an der ultra-lockeren Geldpolitik der EZB. Daher könnte sich ein deutscher Kandidat um die Nachfolge von Mario Draghi bemühen.

Doch zunächst muss ein neuer Vize-Präsisdent gefunden werden. Vitor Constancio verlässt Ende Mai nach acht Jahren die Zentralbank. Die Finanzminister der Eurozone haben nun die Aufgabe, einen Nachfolger zu finden. Ende Februar könnte es eine Entscheidung geben. Zunächst wurde nur die Kandidatur des spanischen Wirtschaftsministers Luis de Guindos öffentlich bekannt.

Wenn ein Kandidat aus dem Süden Europas Vize-Präsident der EZB wird, könnte im kommenden Jahr ein Kandidat aus dem Norden Präsident der Notenbank werden. Im Norden befürwortet man tendenziell eine schärfere Geldpolitik, um den Euro zu stärken und die Verschuldung von Staaten zu vermindern.

EZB-Präsident aus dem Norden Europas?

Ein weiteres Indiz auf einen EZB-Präsidenten aus dem Norden des Währungsraums ist, dass bereits der Vorsitz der Eurogruppe mit Mario Centeno an einen Portugiesen und damit einen Vertreter aus Südeuropa gegangen ist. Um das Gleichgewicht zwischen Nord und Süd zu behalten, wäre nun ein EZB-Präsident aus Deutschland oder Frankreich denkbar. Aus Deutschland käme Jens Weidmann, der Präsident der Bundesbank, infrage, der immer wider Kritik an Mario Draghi äußert. Francois Villeroy de Galhau, der Chef der französischen Zentralbank, steht ebenfalls zur Diskussion, allerdings war mit Jean-Claude Trichet schon von 2003 bis 2020 ein Franzose an der Spitze der EZB.

Zwischenzeitlich schlug die irische Regierung den Notenbankchef des Landes, Philip Lane, für den EZB-Vizeposten vor. Dies könnte die Aussichten Weidmanns auf den EZB-Chefposten im kommenden Jahr schmälern. Irland wäre erstmals im EZB-Direktorium vertreten. Noch bis zum 7. Februar können die Länder der Eurozone weitere Kandidaten vorschlagen.

Erste Zinssitzung der EZB im neuen Jahr

Auf der ersten Zinssitzung der EZB im neuen Jahr ging es um die ultra-lockere Geldpolitik der Zentralbank. Die Zinsen wurden wie erwartet nicht verändert. Zudem werden zunächst keine Änderungen am geldpolitischen Ausblick hinsichtlich der monatlichen Anleihenkäufe vorgenommen. EZB-Präsident Mario Draghi geht zudem davon aus, dass es in diesem Jahr nicht zu Zinserhöhungen kommen wird.

Bis Ende September und womöglich auch darüber hinaus wird die EZB weiterhin monatliche Wertpapiere im Wert von 30 Milliarden Euro ankaufen. Das Programm könnte verlängert werden, wenn bis Ende September die Inflation noch immer nicht in Richtung des angestrebten Zielwerts von zwei Prozent geht. Zudem seinen die jüngsten Kapriolen am Devisenmarkt ein Unsicherheitsfaktor, den die EZB weiter beobachten werde. Laut Mario Draghi sind weiterhin geldpolitische Anreize notwendig, damit der unterschwellige Inflationsdruck weiter ansteigen könne.

Jetzt Binäre Optionen beim Testsieger IQ Optionen handeln

Noch mehr interessante Beiträge für Sie aus unserer Redaktion:

Newsrückblick 1. bis 15. Februar 2020

An der Wall Street kam es kürzlich zu dramatischen Turbulenzen. Der Dow Jones verlor so viel wie noch nie an nur einem Handelstag und verlor zwischenzeitlich rund 1.900 Punkte. Die Anleger an der Wall Street sprachen von einem sogenannten Flash Crash. Auch der DAX verlor kurzfristig, konnte sich jedoch wieder stabilisieren. Und auch der Euro fiel nach seinem Drei-Jahres-Hoch wieder.

Turbulenzen gibt es auch bei der SPD. Nach Abschluss der Koalitionsgespräche schien klar, dass die SPD die wichtigen Ministerien Außenamt, Finanzen und das Arbeitsministerium für sich beanspruchen werden. Das Außenamt wollte wohl Martin Schulz übernehmen, der jedoch in der Vergangenheit mehrfach betont hatte, dass er nicht in einer Regierung unter Angela Merkel eintreten werde. Letztendlich verzichtete er auf das Außenamt und stellte auch seinen Posten als SPD-Chef zur Verfügung. Neue SPD-Chefin soll die bisherige Arbeitsministerin Andrea Nahles werden. Wer zukünftig Außenminister wird, ist bislang unklar. Der aktuelle Außenminister Sigmar Gabriel kritisierte Martin Schulz und seine Partei scharf.

WIRTSCHAFT

EU

Weiter Aufschwung in Eurozone

Der EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici rechnet mit einem weiteren Aufschwung in der Eurozone. Laut einer ersten Schätzung stieg das Bruttoinlandsprodukt im letzten Jahr um 2,5 Prozent und damit so stark wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Dies soll laut Moscovici in diesem und im nächsten Jahr anhalten.

Stresstest für griechische Banken wird vorgezogen

Die EZB will die vier größten griechischen Banken früher als geplant einem Stresstest unterziehen. Damit soll Klarheit über deren Situation geschaffen werden, bevor im August das aktuelle Hilfsprogramm für Griechenland ausläuft. Schon im Mai sollten die Ergebnisse des Tests veröffentlicht werden. So sollen die griechischen Kreditinstitute genügend Zeit bekommen, um sich, falls nötig, noch vor dem Auslaufen des Hilfsprogramms stabilisieren zu können. Viele griechische Banken kämpfen noch immer mit einem großen Berg fauler Kredite im Wert von 100 Milliarden Euro. Die Ergebnisse der anderen 33 Banken aus dem Euroraum, die an diesem Stresstest teilnehmen, sollen erst Anfang November bekannt gegeben werden. Die EZB kontrolliert seit 2020 die größten Banken in der Eurozone und ist derzeit für 119 Banken zuständig.

Krisenszenarien bei britischen Firmenbonds

Die britische Notenbank spielt derzeit mögliche Krisenszenarien bei Unternehmensanleihen durch. Damit will man feststellen, ob von solchen Firmenbonds eine Gefahr für die Finanzstabilität ausgehe. Unternehmen geben derzeit mehr Anleihen aus als vor der Finanzkrise. Zudem sind nach Angaben von Banken die Bondmärkte aufgrund der stärkeren Regulierung weniger liquide. Die Notenbank prüft vor allem, ob es auch im Falle einer Krise ausreichend Käufer und Verkäufer für solche Papier gäbe. Bislang wurden keine Schwierigkeiten festgestellt.

Paris bald der größte Finanzplatz Europas?

Der französische Finanzminister Bruno Le Maire will Paris zum größten Finanzplatz Europas machen. Unter anderem wolle die großen amerikanischen Banken JP Morgan, die Bank of America und Goldman Sachs ihre Niederlassungen in Frankreich ausbauen. Zudem will Frankreich eine wichtige Rolle in der grünen Finanzbranche spielen. Zudem plädierte Le Maire für eine europäische Finanztransaktionssteuer.

Paris konkurriert mit Frankfurt und anderen Standorten als einer der größten Börsen- und Bankenplätze in Europa. In Großbritannien sorgt man sich, dass der wichtige Finanzplatz London durch den Brexit Schaden nehmen könnte.

Griechenland zurück am Kapitalmarkt

Trotz der aktuellen Unruhen an den Börsen hat sich Griechenland zurück an den Kapitalmarkt gewagt. Das Land platzierte eine Anleihe im Wert von drei Milliarden Euro und einer Laufzeit von sieben Jahren mit einer Rendite von 3,5 Prozent am Markt. Das Land will so wieder Geld am Kapitalmarkt aufnehmen. Laut Ministerpräsident Alexis Tsipras sei die Nachfrage hoch.

Griechenland musste die Anleihe aufgrund der Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten um einen Tag verschieben. Die großen Ratingagenturen vergeben für die Anleihe nur die Note B oder schlechter. Die hohe Rendite scheint dennoch Investoren anzulocken. Die Emission gilt als Test, ob sich das krisengebeutelte Land wieder selbst refinanzieren kann.

Zinserhöhung in Großbritannien noch in diesem Jahr

Die Bank of England lässt die Zinsen zwar bislang unverändert bei 0,5 Prozent, signalisiert aber dennoch eine Zinserhöhung in diesem Jahr. Aufgrund der hohen Inflation könnte der Leitzins früher erhöht werden als bislang erwartet, sagte der Chef der britischen Notenbank Mark Carney. Diese Ankündigung lies das Pfund zunächst steigen.

Die benutzerfreundliche Plattform von IQ Option entdecken

Zeit für Banken aus Großbritannien wird eng

Für Banken, die nach dem Brexit weiter in der Eurozone aktiv sein möchten, wird die Zeit eng. Sie sollten eigentlich ihren Antrag auf eine Banklizenz bereits eingereicht haben. Banken, die dies noch nicht getan haben, sollten dies bis zum Ende des zweiten Quartals tun. Die Zeit wird knapp, da bislang weiterhin unklar ist, ob es eine Übergangsregelung zwischen Großbritannien und der EU geben wird, in der Londoner Banken weiterhin in der EU arbeiten können.

Bislang haben laut Sabine Lautenschläger, der stellvertretenden Leiterin Bankenaufsicht der EZB, haben bislang erst acht Banken formell eine Lizenz beantragt. Vier weitere wollen ihre Aktivitäten in der Eurozone nach dem Brexit ausweiten. Zudem sei man mit 50 Banken in Gesprächen.

USA

Kriterien für nächsten Bankenstresstest der Fed festgelegt

Die US-Notenbank Fed hat ihre Kriterien für den nächsten Stresstest für amerikanische Banken festgelegt. In diesem Szenario müssen Kreditinstitute beweisen, dass sie auch bei einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf zehn Prozent sowie einem Einbruch der Konjunktur überlebensfähig sind. Am nächsten Stresstest sollen 38 Banken beteiligt werden und bis zum 5. April der Fed ihre Ergebnisse mitteilen. Die Ergebnisse werden dann wohl bis Ende Juni bekannt gegeben. Aufgrund der derzeit sehr guten Konjunktur soll der Test leicht verschärft werden.

Diese Tests wurden als Folge der Finanzkrise eingeführt. Regelmäßig werden die Banken auf ihre Krisenfestigkeit hin getestet. Im letzten Jahr nahmen 34 der größten US-Banken teil und bestanden den Test. Damit erlaubte die Fed ihnen, Aktienrückkäufe und Dividendenpläne umzusetzen sowie einen größeren Anteil ihrer Gewinne an die Eigentümer weiterzugeben.

Mnuchin geht auf europäische Partner ein

Der amerikanische Finanzminister Steven Mnuchin geht auf die Bedenken der europäischen Partner hinsichtlich der amerikanischen Steuerreform ein und ist zu einer Zusammenarbeit bereit. Mnuchin schrieb einen Brief an seine Kollegen aus den fünf größten Ländern der EU. Er will gemeinsam mit ihnen internationale Steuerreformen voranbringen. Außerdem bekannter er sich zu der BEPS-Initiative der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer aus dem G20-Forum. Damit soll auf internationaler Ebene Steuerflucht und Steuervermeidung entgegengewirkt werden.

Im Dezember hatten die Finanzminister aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italiener und Spanien ebenfalls in einem Brief Bedenken an der US-Steuerreform angemeldet. Sie befürchteten unter anderem starke Störungen im internationalen Handel. Auch die EU-Kommission hatte sich diesbezüglich an Mnuchin gewandt.

Mnuchin räumte in seinem Brief nun ein, dass es in der Steuerreform Aspekte gebe, die in Europa Bedenken auslösen würden. Allerdings betonte er ein gemeinsames Interesse an einem stabilen internationalen Steuerregime. Die USA glichen mit ihren Neuregelungen Regeln an, die es in vielen Partnerländern bereits gäbe. Zudem stünden die Reformen in Einklang mit den Empfehlungen der BEPS-Initiative der G20 und anderen internationalen Regeln.

Shutdown in den USA

Nach dem einige Tage andauernden Regierungsstillstand in den USA kam es nochmals zu zwei kleineren Shutdowns von einigen Stunden. Zwischenzeitlich einigte man sich im Repräsentantenhaus über einen Zwischenetat bis zum 23. März. Damit sind bis zu diesem Stichtag die meisten Staatsausgaben sichergestellt.

Eine dauerhafte Einigung im Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern wird dadurch erschwert, dass in der aktuellen Diskussion Gesetze zur Einwanderung und zum Haushalt miteinander verbunden sind. US-Präsident Donald Trump zeigt sich hinsichtlich der Einwanderungspolitik weiterhin unnachgiebig.

Fed warnt nervöse Investoren

Die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten führen zu einer Diskussion über eine straffere Geldpolitik in den USA. James Bullard, der Präsident der Fed von St. Louis, warnte davor, die guten Nachrichten vom Arbeitsmarkt so zu interpretieren, dass sie direkt zu einer höheren Inflation führen würden. Nach einem deutlichen Stellenplus im Januar wurde spekuliert, dass die Zinsen stärker steigen könnten,als bislang erwartet. Dies war einer der Gründe für den Crash an der Wall Street. Nach Ansicht von Bullard sei die Situation am Arbeitsmarkt nicht mehr so eng mit der Preisentwicklung verbunden wie früher. Die Inflation könnte daher trotz des gut laufenden Arbeitsmarkts niedrig belieben. Damit würde auch die Fed ihre Zinspolitik weniger straff gestalten.

Neuer Fed-Chef im Amt

Jerome Powell legte in Washington seinen Amtseid ab. Der erste Tag im neuen Amt wurde vom Crash an der Wall Street überschattet. In einer Videobotschaft sagte Powell, dass er das Wachstum, einen stabilen Arbeitsmarkt und die Preisstabilität fördern will. Er schätzt das Finanzsystem als stärker und widerstandsfähiger als vor der Finanzkrise ein. Zudem sei die Notenbank auf mögliche Gefahren gut vorbereitet. Powell wird wohl die Zinsstrategie seiner Vorgängerin Janet Yellen fortführen.

Entdecken Sie das Trading für sich – mit dem Demokonto von IQ Option

GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK

EZB noch unter Inflationsziel

Laut EZB-Chefvolkswirt Peter Preat hat die EZB ihr Inflationsziel noch nicht erreicht. Im Januar lag die Inflation in der Eurozone bei 1,3 Prozent und sank damit um 0,1 Prozent im Vergleich zum Dezember. Dennoch hält die EZB an ihrem Ziel von zwei Prozent fest. Praet sagt, es sei noch immer umfassende geldpolitische Hilfe erforderlich, damit mit sich mehr Preisdruck aufbaue.

Bei nächster Krise schärfere EZB-Geldpolitik

Sollte es nochmals zu einer Finanzkrise in Europa kommen, würde die Geldpolitik der EZB laut dem EZB-Direktor Benoit Coeure noch stärker ausfallen. In diesem Fall müsste man wohl kurzfristig noch niedrigere Zinsen ansetzten oder riskantere Vermögenstitel erwerben. Die EZB käme dann gefährlich nahe an eine Finanzierung einzelner Staaten.

Laut Coeure sind noch immer institutionelle Schwachstellen nicht behoben, die vor zehn Jahren für die Krise mitverantwortlich waren. Unter anderem sei bisher nur ein kleiner Teil der EU-Reformvorschläge von den Mitgliedsstaaten umgesetzt worden und die Bankenunion sei noch unvollendet. Hier nannte Coeure auch die geplante gemeinsame Einlagensicherung für Bankeinlagen in Europa. Deutschland ist bislang dagegen.

EZB könnte bei Anleihenkäufen an ihre Grenzen kommen

In der Vergangenheit wurden immer wieder Bedenken geäußert, dass die EZB mit dem Kauf von Bundesanleihen im Rahmen ihres Anleihenkaufprogramms an Grenzen stoßen könnte. Dies wies die Bundesbank nun zurück. Man sehe keine Hürden, dass die EZB bis zum Ende des Programms wie geplant Bundesanleihen erwerben könnte. Aufgrund des sogenannten Kapitalschlüssels kauft die EZB mehr Titel von Staaten an, die der EZB mehr Eigenkapital bereitstellen. Aus diesem Grund kauft die EZB sehr viele deutsche Staatsanleihen.

Neuer Gegenwind durch Euro-Aufwertung

Die aktuellen Kursschwankungen des Euro bereiten EZB-Präsident Mario Draghi Sorgen. Der Euro legte zuletzt deutlich zu und erreichte ein Drei-Jahres-Hoch. Kurz danach verlor er wieder leicht. Daher müsse die EZB die Folgen für die Preisstabilität beobachten, denn ein starker Euro bremst die Inflation. Importgüter werden billiger und Exportgüter teurer. Diese sind damit auf dem Weltmarkt weniger wettbewerbsfähig. Dennoch zeigte sich Draghi zuversichtlich, dass sich die Inflationsrate in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels der EZB bewegt. Dennoch müsse man weiter geduldig und beständig in der Geldpolitik sein, damit sich der Inflationsdruck weiter aufbaue.

Spanien nominiert Wirtschaftsminister für EZB-Vizeposten

Wie erwartet wurde der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos von seiner Regierung für den EZB-Vizeposten vorgeschlagen. Die Amtszeit von Vitor Constancio endet nach acht Jahren im Mai. Zuvor nominierte bereits die irische Regierung den Chef ihrer Notenbank, Philip Lane. Wahrscheinlich entscheiden die EU-Finanzminister am 19. Februar über die Personalie entscheiden, die wohl auch Auswirkungen auf die Entscheidung hinsichtlich des Nachfolgers für EZB-Chef Mario Draghi im kommenden Jahr haben wird. Wenn ein Kandidat aus Südeuropa den Zuschlag für den Vize-Posten bekommt, könnte dies die Aussichten für Bundesbank-Chef Jens Weidmann erhöhen, im kommenden Jahr Chef der EZB zu werden.

Jetzt Binäre Optionen beim Testsieger IQ Optionen handeln

Noch mehr interessante Beiträge für Sie aus unserer Redaktion:

Der Newsrückblick im Februar – FinTech Podcast #251

In der letzten Woche haben wir noch ausgiebig unsere 250ste Folge FinTech Podcast als Jubiläum zelebriert. Doch in Zeiten von Corona, Wahldebakeln, Machtkämpfen und anderen Krisen widmen wir uns wieder ersteren Themen. Vielmehr unser „Altherren-Duo“ Bajorat und Siegert, die in fast schon bundesligareifer Kommentator-Manier sich die wichtigsten Meldungen des vergangenen Monats vorknöpfen und unter die Lupe nehmen.

Und darüber haben sie unter anderem gesprochen:

Revolut steigt zum wertvollsten Fintech in Europa auf
Die stolze Summe von 500 Millionen Dollar an frischem Kapital hat die britische Neo-Bank Revolut eingesammelt. Die aktuelle Investitionsrunde wurde von der im Silicon Valley ansässigen Risikokapitalgesellschaft TCV geleitet – einem frühen Investor in Unternehmen wie Facebook und Netflix – und von den bestehenden Investoren. Obwohl die britische Digitalbank noch immer Verluste macht, ist sie mit einer aktuellen Bewertung von 5,5 Milliarden Dollar das teuerste Fintech in Europa – gleichauf mit dem schwedischen Wettbewerber Klarna und Monzo. N26 dürften diese Zahlen nicht gefallen: Die deutsche Neobank wurde bei der letzten Finanzierungsrunde vergangenes Jahr mit 3,5 Milliarden Dollar bewertet.

N26 sagt „bye bye“ zu Großbritannien
Während das britische Revolut nun im Geld schwimmt, zieht sich die deutsche Digitalbank N26 parallel aus dem Königreich zurück. Im vergangenen Jahr hieß es, das Unternehmen gewinne täglich etwa 1000 britische Kunden hinzu. Eigenen Aussagen zufolge geschehe der Rückzug von der Insel als Folge des Brexits, denn die Berliner Onlinebank verfügt über eine europäische Lizenz und darf seine Geschäfte ab jetzt in Großbritannien nicht weiterführen. „In Großbritannien beobachten wir – wie alle anderen Unternehmen – gespannt den Brexit und bewerten laufend, welche Implikationen dieser auf die Bankenwelt haben wird.” Parallel dazu geht Revolut künftig gemeinsam dem offenen Banken-API-Anbieter TrueLayer zusammen, um seine App um Funktionen zur Bankkonto-Aggregation zu erweitern.

Holvi sagt „hello“ zu Großbritannien
Und noch einmal Großbritannien: Holvi, der digitale Banking-Service für Selbstständige expandiert auf die Insel und will somit sein Wachstum in Europa voranbringen.„Das Vereinigte Königreich ist einer der wichtigsten Märkte für Fintechs und seit jeher als Nation der Selbstständigen bekannt“, sagt Holvi-Gründer Antti-Jussi Suominen.
via Pressemitteilung

ING führt Kontoführungsgebühr ein
Irgendwann musste es so weit sein, nun macht die ING den Anfang und führt Kontoführungsgebühren ein. Zum 1. Mai 2020 führt Deutschlands größte Direktbank eine monatliche Kontoführungsgebühr von 4,90 Euro im Monat ein. Die „positive“ Nachricht daran – es soll nicht alle Kontoinhaber treffen, sondern nur für jene, die künftig weniger als 700 Euro Geldeingang pro Monat vorweisen können. „Unsere Strategie ist, die Kunden zu bewegen, Hausbankkunden zu werden“, sagt ING-Diba-Vorstandschef Nick Jue.

Geld für die DHB
Das Family Office „Reimann Investors“ pumpt laut Recherchen von „finanz-szene“ 15 Millionen Euro in die auf die in Finanzierung junger Unternehmen ausgelegte Deutsche Handelsbank (DHB).

Ready2order aus Wien bekommt Geld
Reimann Investors investiert quasi zeitgleich gemeinsam mit dem österreichischen Kapitalgeber Speedinvest sowie der Fintech Growth Fund Europe, Uniqa Ventures und Elevator Ventures in das aus Wien stammende ready2order rund um die Gründer Christoph Zhu, Christopher Fuchs und Markus Bernhart. In Österreich und Deutschland konnte die 2020 gegründete Firma bisher tausende Kunden für seine Cloud-basierte Kassenlösung gewinnen. Das Unternehmen bietet Technologien für den Poin of Sale in der Gastronomie-, Einzelhandels- und Dienstleistungsbranche an.

Fino beteiligt sich an anybill
Passend dazu beteiligt sich das Kasseler FinTech-Unternehmen fino an der techreach GmbH fort, das mit anybill eine App für digitale Kassenzettel entwickelt hat.

Berliner Volksbank legen Fond für Fintechs auf
Die Berliner Volksbank und ein paar kleinere Genossenschaftsbanken haben einen Fonds in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro aufgelegt. Der Fokus soll auf Fintechs und Proptechs liegen. Der Wagniskapitalfond läuft künftig unter dem Namen VR Ventures und wird von Timo Fleig geleitet.

Aus für Yomo
Die Betreiber, namentlich die Sparkassen, der Smartphone-Banking App Yomo., haben einen Schluss-Strich gezogenverabschieden sich von ihrem Vorhaben, die Smartphone-App „Yomo“ als Extrakonto anzubieten. Vier Jahre hatten die deutschen Sparkassen versucht, mit einer Alternative zu Digitalbanken nach N26 Vorbild eine jüngere Klientel zu erreichen.

Zusammenschluss von Worldline und Ingenico
Die französischen Wirecard-Rivalen Worldline und Ingenico schließen sich zusammen. Ingenico wird durch die Transaktion mit 7,8 Milliarden Euro bewertet. Mit der Übernahme entsteht nach eigenen Angaben die weltweite Nummer vier im Bereich der Zahlungsdienstleistungen mit rund 20.000 Mitarbeitern in etwa 50 Ländern mit Präsenz vor Ort. Nach dem Abschluss der Transaktion will die neue kombinierte Gruppe fast einer Million Händlern und 1.200 Finanzinstituten Zahlungsdienstleistungen anbieten.

Management Buy-out bei Traxpay
Payment & Banking Mit-Initiator und im richtigen Leben CFO des Frankfurter Trade-Finance-Fintech Traxpay hat gemeinsam mit Markus Rupprecht, Sven Weissmann und Thomas Fuhrmann einen Management-Buy-Out vollzogen. Bisherige Investoren wie die Commerzbank, die Software AG oder Earlybird nun nicht mehr an Traxpay beteiligt. Drei Family Offices hätten den Deal mitfinanziert, heißt es in dem Bericht von finanz-szene weiter.

Yunar ist Geschichte
Die Deutsche Bank will aus Geldmangel ihr Prestigeprojekt Yunar beenden, schreibt der „Spiegel“ in seiner Printausgabe. Die App sollte ursprünglich zur virtuellen Geldbörse ausgebaut werden, um Fintech-Rivalen etwas entgegenzusetzen. Dafür wäre nun aber frisches Geld nötig.

Kein Interesse mehr an Apples Schnittstelle
Nach zähem Ringen um die Zugriffsrechte auf Apples Schnittstelle zu bekommen, machte der Bundestag den Weg zum Jahresanfang frei. Und nun das! Nach Recherchen von Finance FWD haben die Banken das Interesse an der NFC-Schnittstelle verloren, und Ideen für eigene Bezahlangebote fallen gelassen haben.

Immer stärkeres Interesse an Fintechs
Laut des „2. FinTech Kooperationsradar“von PwC haben sich im Zeitraumzwischen Januar und Juli 2020 hiesige Banken in 36 Fällen an FinTechs direkt beteiligt – Rekord!„Speziell bei den Banken sieht es so aus, als würden sie insgesamt weniger neue Kooperationen mit FinTechs eingehen als noch in den beiden vergangenen Jahren. Aber wenn sie sich zu einer Zusammenarbeit entschließen, dann offenbar mit deutlich größerer Konsequenz“, sagt Leader Fintech bei PwC Deutschland SvenMeyer. Er hält diese Entwicklung „für ein starkes Signal“. Mit insgesamt 693 Fällen sind Banken der eindeutig wichtigste Kooperationspartner von Finanz-Startups hierzulande; Versicherer kommen mit 354 Fällen deutlich dahinter. An dritter Stelle stehen Medienunternehmen mit 127 FinTech-Kooperationen.

Velvon startet nun doch nicht in Deutschland
Das Expansionsprojekt Velvon des tschechischen Finanzinstituts Home Credit ist abgebrochen und vollständig eingestellt worden, berichtet das „Handelsblatt“. Die Investitionen für den geplanten Markteintritt in Deutschland seien bereits abgeschrieben. Der Antrag auf eine deutsche Banklizenz sei zurückgezogen. Dabei war das Projekt noch im vergangenen Oktober vollmundig angekündigt worden. Sogar von einer eigenen BaFin-Lizenz war die Rede. Home Credit werde sich stärker auf die aufstrebenden Märkte in Asien konzentrieren.

Lending Club kauft sich eine Bank
Das Fintech-Unternehmen Lending Club übernimmt die Radius Bank für 185 Millionen US-Dollar.

Qplix bekommt Geld von der Deutschen Bank
Die Deutsche Bank investiert in das Münchner Wealth-Management-Startup Qplix. Das 2020 von Philipp Pötzl und Kai Linde gegründete Fintech entwickelt eine Software zur Analyse unterschiedlichster Asset-Formen – von Aktien über Anleihen bis hin zu Immobilien. Zielgruppe der B2B-Jungfirma sind Family Offices. Die Deutsche Bank hält nun 18 % der Qplix-Anteile.

Iwoca um 100 Mio. Euro reicher
Der Fintech-Kreditgeber für Kleinunternehmen iwoca erhält 100 Millionen Euro von Insight Investment. Mit dem Geld soll das Wachstum in Deutschland beschleunigt werden. Angaben nach hat das deutsch-britische Unternehmen rund um die Gründer James Dear und Chistoph Rieche bereits über eine Milliarde Euro an Darlehen an Kleinunternehmen vor allem in Großbritannien und Deutschland vergeben. Iwoca kündigte, sein Team in Frankfurt auf 100 Mitarbeiter zu verdoppeln. Der Großteil der etwa 320 Mitarbeiter sitzt bislang in London.
FinanceFWD vermutet mit diesem Investment ein Testballon von Insight. Es wäre nicht der erste.

B-Social stockt auf
B-Social wurde im Februar letzten Jahres eingeführt und existiert derzeit als „Social Finance“-App mit begleitender Debit-Mastercard. Sie ermöglicht es den Benutzern, Einkäufe zu tätigen, Ausgaben mit Freunden und Familie zu teilen. Nun gibt das Unternehmen bekannt, dass es weitere 7,8 Millionen Pfund in Form von Startfinanzierung aufgebracht hat, darunter Rudy Karsan von Karlani Capital. Das aufgebrachte Kapital erhöht sich mit der letzten Kapitalspritze auf insgesamt 13,25 Millionen Pfund.

Daimler aus für Payment
Daimler macht PayCash Europe dicht: Der Autobauer schließt sein 2020 gekauftes Luxemburger Fintech, schreibt Heinz-Roger Dohms. Die Kompetenzen für nicht-regulierte digitale Zahlungssysteme und das Know-How im Bereich ePayment soll an den Standorten Stuttgart und Berlin gebündelt werden. Brancheninsider deuteten die Situation so, dass Daimler seine Pläne für eine eigene Mercedes-Wallet möglicherweise nicht weiterverfolge. Den etwa 40 Mitarbeitern in Luxemburg sollen andere Jobs im Konzern angeboten werden. finanz-szene.de, welt.de

Intuit kauft Credit Karma: In den USA übernimmt das Unternehmen Intuit einen Anbieter von Kreditscoring-Daten für 7,1 Milliarden Dollar in Cash und Aktien. cnn.com, techcrunch.com

Adyen steigert Gewinn: Das niederländische Fintech hat 2020 seine Erlöse um 42 Prozent auf 497 Millionen Euro erhöht. Auch der operative Gewinn ist stark gewachsen. Analysten hatten teils aber noch bessere Zahlen erwartet, viele Anleger reagierten enttäuscht. deraktionaer.de, onvista.de

Personalia:

Mastercard bekommt deutschen Chef: Der Bayer Michael Miebach übernimmt im nächsten Jahr die Führung von Mastercard. Bisher hat Miebach als Produktvorstand gearbeitet und dabei technische Expertise gesammelt. manager-magazin.de

Der digitale Kreditmarktplatz CrossLend setzt seine europäische Expansion weiter fort und eröffnet ein Büro in Wien. Den Eintritt in den österreichischen Markt wird Ingo Rieger als Country Head verantworten, der neu zum Unternehmen gekommen ist und über 20 Jahre Erfahrung im Investmentbanking verfügt. Rieger kommt von der Infrastrukturbank Kommunalkredit Austria.

Tobias Wenhart wechselt von der Hiscox SA zur Finanzchef24 GmbH und verstärkt ab Februar die Geschäftsführung. Gemeinsam mit Benjamin Papo soll die führende Position von Finanzchef24 als Anbieter digitaler Versicherungslösungen für Gewerbekunden weiter ausgebaut werden.

Baufi24 beruft Tomas Peeters in die Geschäftsführung im Rahmen der aktuellen Wachstumsstrategie von Baufi24.de (https://www.baufi24.de/) wird die Geschäftsführung erweitert: Ab dem 1. März 2020 verstärkt Tomas Peeters als weiterer Geschäftsführer die Baufi24 Partnervertrieb GmbH. „Baufi24 hat sich in den letzten Jahren überaus positiv entwickelt und ich freue mich sehr, ab jetzt Teil eines so erfolgreich am Markt positionierten Unternehmens zu sein und die zukünftige Ausrichtung entscheidend mitzugestalten“, erklärt Peeters. Sobald der gegenwärtig laufende Formwechsel zur AG abgeschlossen ist, wird er den Vorstandsvorsitz übernehmen. Die Gesellschafter Stephan Scharfenorth und Michael Lorenz freuen sich sehr über diesen Zugang: „Tomas Peeters bringt eine enorme Portion Know-how mit und wir sind überzeugt, dass er auf hervorragende Weise unsere angestoßene Wachstumsstrategie umsetzen wird“. Zuletzt wurde ein umfangreicher Markenrelaunch vollzogen und ein weiterhin starker Ausbau des Franchisegeschäftes verkündet. Peeters soll dieses Wachstum maßgeblich vorantreiben: „Baufinanzierungsexperten die sich als Franchisenehmer ihre Wunschregion sichern wollen, sollten sich schnell bei uns melden, bevor die Gebiete vergeben sind“, erläutert Peeters.

Wir danken unseren großartigen Sponsoren

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
    Binarium

    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
    Ideal fur Anfanger!
    Kostenloser Unterricht!

  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

Like this post? Please share to your friends:
Strategien, Indikatoren und Signale für binäre Optionen
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: