niedriger Kurs – Binäre Optionen 2020

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Binäre Optionen aktiv handeln 2020: Nützliche Hinweise für Trader

Der Unterschied zwischen einem klassischen Anleger oder Investor und einem aktiven Trader liegt klar auf der Hand: Ein Anleger legt sein Kapital entweder nach seinem eigenen Ermessen auf mittel- bis langfristiger Basis an oder er übergibt es in die Obhut eines Vermögensverwalters. Ein aktiver Trader verwaltet sein Kapital zumeist selbst. Er muss dafür jedoch viel Zeit investieren.

In den meisten Fällen entwickeln aktive Trader Strategien, die individuell auf sie zugeschnitten sind. Bis sie jedoch die richtige Strategie gefunden haben, kann ein langwieriger und finanziell schmerzhafter Prozess vorangegangen sein, je nachdem welches Instrument der Trader bevorzugt.

Für den Handel mit binären Optionen haben wir Ihnen in den vergangenen Tagen und Wochen bereist einige mögliche Strategien vorgestellt. Oft ist es sinnvoll die Strategien an die Gegebenheiten des Marktes anzupassen. So kann es beispielsweise sinnvoll sein, es mit mehreren Techniken zu versuchen, bevor man sich für die Eine entscheidet, die einem am Meisten zusagt. Dabei können die verschiedenen Handelstypen helfen, die geeignete Strategie zu finden.

Sollten Sie sich zum Beispiel für den Handel von Seitwärtsphasen interessieren, die etwa 70 % des Kursverlaufs bestimmen, dann sollten Sie sich Handelstypen wie Boundary-Options oder One-Touch-Options anschauen. Wir hatten Ihnen dazu bereits einige Handelstypen vorgestellt.

Im Angebot von OptionFair

Viele der Broker für binäre Optionen bieten in etwa dieselben Handelstypen an, wobei lediglich die Bezeichnungen etwas variieren. Nehmen wir zum Beispiel den Broker OptionFair. Er bietet folgende Handelstypen an:

Deutlich wird erkennbar, dass es sich bei dem ersten Fall um die klassischen Call und Put Optionen handelt. Der Broker OptionFair unterteilt diesen Handelstyp sogar noch einmal in Oben/Unten (Screen 1).

Screen 1: Hoch / Niedrig oder Oben/Unten – Sie haben die Wahl

Der Hoch/Niedrig-Typ setzt auf eine Kursentwicklung, die nach Ablauf der Optionszeit entweder höher oder niedriger als der Zielpreis ist. Der Zielpreis ist hierbei der Preis bei Kauf der Option.

Bei der „Ein Treffer“ Variante handelt es sich um die klassisches One-Touch Option. Dabei kann man zwischen Treffer oder kein Treffer wählen. Der Zielpreis ist bei Kauf der Option vom Broker festgelegt, die Laufzeit kann der Trader selbst wählen.(Screen 2)

Screen 2 : Ein Treffer-Variante bei OptionFair

Auch hier unterteilt der Broker den Handelstypen weiter und bietet zusätzlich die Variante High Yield Treffer an. Dabei sind die Zielpreise weiter entfernt als bei der einfachen „Ein Treffer“ Variante.

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„Grenze“ bezeichnet die Handelsvariante bei der eine Preis-Range gebildet wird. Also eine Ober- und Untergrenze vorhanden sind. Diese Optionen sind der Kategorie Boundary-Options zuzuordnen.

Die Frage ist, liegt der Markt nach Ablauf der vom Trader festgelegten Laufzeit innerhalb oder außerhalb der Spanne (Screen 3)? Auch hier bietet der Broker die High Yield Grenzen an, bei denen eine höhere Rendite möglich ist.

Screen 3 : In oder Aus – Sie bestimmen ob der Kurs innerhalb- oder außerhalb der Range schließt

Kommen wir zur Kategorie des kurzfristigen Tradings: Im Grunde genommen bietet der Broker OptionFair auch bei den anderen Typen eine Laufzeitanpassung an. Mit kurzfristig ist hier jedoch der Handel auf Sekundenbasis gemeint. Die kürzeste Laufzeit die hier angeboten wird sind 60 Sekunden. Das ist selbst für einen professionellen Daytrader ein enorm kurzes Zeitfenster.

Kurzfristiger Handel anhand eines Beispiels

Theoretisch ist es möglich die gängigen und von uns vorgestellten Analyse-Methoden auch auf sehr kurzfristige Zeitfenster wie dem 1-Min-Chart anzuwenden. Praktisch ist es zwar auch möglich, allerdings sollte der Trader wissen, dass die Zuverlässigkeit von Chartmustern bei absteigenden Zeiteinheiten abnimmt.

Zu empfehlen ist hier die Analyse aller Zeiteinheiten absteigend und das herauspicken von zuverlässigen Mustern sowohl auf höherer Zeitbasis als auch auf niedriger.

Im aktuellen Tageschart des Währungspaares Gbp/Usd erkennen wir eine Bodenbildung (Sceen 4).

Screen 4 : Tageschart Gbp/Usd

Wir können daher zunächst einmal annehmen, sofern keine Wirtschaftsdaten erwartet werden, dass sich der Preis zu einem gewissen Teil wieder stabilisieren wird, beziehungsweise weiter nach oben korrigieren sollte. Wir haben daher jetzt schon eine gewisse Tendenz für unseren Trade.

Danach arbeiten wir uns zu den kürzeren Zeitfenstern vor. Da es sich hier beim gezeigten Beispiel um ein repräsentativen Chart handelt, gehen wir direkt zum Stunden-Chart über. Empfehlenswert wäre die Analyse aller Zeitfenster. In diesem Fall können wir die Bodenbildung auch im Stunden-Chart gut erkennen. Aber nicht nur der Boden lässt sich gut erkennen, sondern auch ein wichtiger Widerstand kristallisiert sich heraus (Screen 5).

Screen 5 : Stundenchart des Gbp/Usd

Wenn wir jetzt auf das Zeitfenster 1 Min ändern (Screen 6), können wir diesen Widerstand ebenfalls gut erkennen. Dieser ist jedoch für uns nur deshalb so gut zu erkennen, weil wir auch den Stunden-Chart analysiert haben.

Screen 6 : Minutenchart des Gbp/Usd

Wir haben nun sozusagen unsere Richtung auch für den extrem kurzfristigen Trade über die Analyse der höheren Zeitfenster festgelegt und damit die Wahrscheinlichkeit auf Gewinn erhöht.

Keep it Simple and Smart

Wie dieses Beispiel verdeutlicht hat, kann die Analyse auch sehr einfach sein. Wichtig hierbei ist, dass man sie auch anwendet. Man kommt daher als aktiver Trader, unabhängig davon welches Instrument man handelt, nicht umhin, vernünftige Analysen zu beitreiben. Oft wird man dabei auf den Ausdruck „Keep it Simple and Smart“ stoßen. Eine weit verbreitete Einstellung zur Analyse, die selbst von Profis vertreten wird. Die Idee dahinter ist, sich nicht von zu vielen Analyseparametern ablenken zu lassen und sich nur auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Die wesentliche Eigenschaft von binären Optionen ist die Einfachheit der Struktur dieser Instrumente. Auch hier gilt wohl der oben genannte Ausdruck. Der Broker OptionFair bietet zudem eine übersichtliche Handels-Plattform (Screen 7) und ist durch seine EU-Regulierung ein zuverlässiger Broker. Ein Bildungszentrum rundet das Angebot für Anfänger ab und trägt zur wesentlichen Reduktion an Komplexität bei.

Screen 7 : So sieht eine übersichtliche Handelsplattform aus: OptionFair

Binäre Optionen One-Touch – Handelsart auch 2020 bei Tradern beliebt

Diese Inhalte werden im Folgenden näher betrachtet:

Viele Binäre Optionen Broker bieten heute nicht nur die einfachen Call- und Put-Optionen als Handelsart an, sondern geben dem Kunden die Möglichkeit, auch noch weitere Handelsarten zu nutzen, mit denen teilweise noch deutlich höhere Gewinne möglich sind. Eine ebenfalls beliebte Handelsart heißt im Bereich Binäre Optionen One-Touch. Im Kern funktionieren die One-Touch Optionen so, dass der Trader auf einen bestimmten Kurs des Basiswertes spekuliert, und zwar im Rahmen der Laufzeit der Optionen.

Bei den einfachen binären Optionen muss der Trader nur die Entscheidung treffen, ob der Kurs des Basiswertes am Ende der Laufzeit (der Option) höher oder niedriger als zum Kaufzeitpunkt ist. Auch bei der One-Touch Option ist diese Entscheidung zu treffen, aber darüber hinaus muss der Trader sich auch noch festlegen, welchen Kurs der Basiswert erreichen kann. Im Unterschied zu den einfachen binären Optionen reicht es, wenn dieser Kurs während der Laufzeit vorübergehend erreicht wird, er muss also nicht ausschließlich am Laufzeitende erreicht werden.

Auch OptionFair ermöglicht seinen Kunden den One-Touch-Handel

1. Alternativen zum Binäre Optionen One-Touch Handel

Selbstverständlich können Kunden von Binäroptionsbrokern wie BDSwiss oder anyoption nicht ausschließlich nur dem One-Touch-Handel nachgehen – stattdessen stehen ihnen zahlreiche andere Handelsarten zur Verfügung, die mit verschiedenen Tradingstrategien für den Handel Binärer Optionen verbunden werden können.

Der Klassiker im Binäroptionshandel: Call/Put

Eine dieser Handelsarten ist der klassische Call/Put-Handel, der zu den ersten Handelsarten im Binäroptionstrading gehörte. Beim Call/Put-Handel gibt es grundsätzlich nur zwei Richtungen: Der Trader spekuliert dabei entweder auf einen steigenden oder einen fallenden Kurs seines gewählten Finanzinstrumentes, indem er die Call- oder die Put-Option wählt. Allerdings spielt dabei auch das zeitliche Fenster eine große Rolle, in welchem der Ablaufzeitpunkt stattfinden soll: Liegt der Kurs bei einer Call-Option zum Ablaufzeitpunkt über dem Einstiegspunkt, hat der Trader einen Gewinn erzielt – dies ist selbstverständlich auch umgekehrt der Fall.

Alternativ zur regulären Call-/Put-Option können Trader hier auch auf das Erreichen eines bestimmten Kurswertes spekulieren, indem er die Knock-in- oder die Knock-out-Optionen handelt. Die Knock-in-Option kann dabei grundsätzlich wieder in Call und Put unterteilt werden: Spekuliert der Trader auf einen steigenden Kurs mit einer Call-Option und gibt eine bestimmte Grenze an, muss diese berührt oder überschritten werden, um einen Gewinn zu erzielen. Bei der Knock-out-Option unterscheidet man hingegen zwischen Call, Put und Range: Rechnet der Trader mit einem moderaten Anstieg der Kurse oder mit einem Seitwärtstrend, sollte die Call-Option gewählt werden, bei welcher der Kurs die Grenze des Traders nicht berühren oder unterschreiten darf. Bei der Put-Option darf sich der Kurs wiederum nicht auf oder über der Grenze des Traders befinden, während sich der Wert bei Range innerhalb der definierten Grenze bewegen muss, ohne diese zu berühren.

Zu den Call/Put-Optionen gehören dabei auch die Cash-or-Nothing-Optionen, bei denen der Trader im Verlustfall seinen kompletten Einsatz ohne Verlustabsicherung verliert, bei einem Gewinn hingegen mit einer Rendite von 100 % rechnen kann.

Der Range-Handel für Seitwärtstrends

Ist beim aktuellen Kurs keine bestimmte Richtung zu erkennen, wäre es eher Glücksspiel, auf einen steigenden oder einen fallenden Kurs zu spekulieren – stattdessen nutzen erfahrene Trader hierbei den Range-Handel bzw. die Range-Optionen, bei denen keine bestimmten Preise oder Richtungen erreicht werden müssen – stattdessen muss sich der Kurs zum Ablaufzeitpunkt innerhalb eines bestimmten Bereiches befinden, der durch Ober- und Untergrenzen vom Broker definiert wird. Da hierbei ein „Korridor“ für den Kurs entsteht, wird diese Handelsart auch als Korridor-Option bezeichnet, doch auch die Bezeichnungen „Grenze“ oder „Boundary“ werden oft anstelle von „Range“ verwendet. Diese Range-Optionen werden wiederum in zwei verschiedene Gruppen unterteilt: Bei der angesammelten Range-Option ist die Rendite davon abhängig, wie lange sich der Kurs innerhalb des Korridors bewegt hat, während ansonsten die Höhe der Rendite bereits von Vornherein fest steht.

Die Range-Optionen können auf zahlreiche verschiedene Arten gestaltet werden, trotzdem gibt es einige beliebte Variationen, wie beispielsweise die Single-Range-Optionen, bei denen dem Broker der Wert ausgezahlt wird, der sich während der Laufzeit der Option durch die Bewegungen des Kurses innerhalb des Korridors angesammelt hat – hat sich der Kurs außerhalb des Korridors bewegt, fällt der Gewinn entsprechend schmaler aus. Auch die K.O.-Range-Option wird gern gehandelt: Hierbei wird von Vornherein festgelegt, wie hoch die Rendite bei einer Option im Geld ausfällt. Dabei darf sich der Kurs allerdings keinesfalls außerhalb des Korridors bewegen – dies hätte den Verlust des kompletten Einsatzes zur Folge.

Das Ladder-Trading für Profis

Der Ladder-Handel gehört zu den neueren Handelsarten und ist eher auf erfahrene Trader ausgelegt, die den Markt mithilfe der technischen oder der fundamentalen Analyse genau durchleuchten können. Beim Ladder-Trading werden meist vier bis fünf verschiedene Stufen oder „Sprossen“ vorgegeben, auf die der Trader spekulieren kann. Dabei steigt die Rendite mit jeder Sprosse: Die Sprosse, die am wahrscheinlichsten erreicht wird, ist mit einer niedrigen Rendite versehen und je unwahrscheinlicher es ist, die Sprosse zu erreichen, desto höher steigt die maximale Rendite. Der Trader wählt demnach beim Ladder-Trading zunächst einen bestimmten Basiswert und daraufhin die Sprosse der Leiter aus, auf welcher der Kurs zum Ablaufzeitpunkt stehen wird, bzw. welche der Kurs übersteigt. Liegt der Kurs zum Ablaufzeitpunkt hingegen auf der nächsthöchsten Sprosse, ist der Trade ebenfalls aus dem Geld und der Händler verliert seinen Einsatz. Bevor sich unerfahrene Trader einem so hohen Verlustrisiko aussetzen, sollten sie erste Erfahrungen mit einem unverbindlichen und kostenlosen Demokonto sammeln, das viele Broker anbieten.

Spannende Abwechslung: Das Paar-Trading

Eine der neusten Handelsarten, die dem Portfolio verschiedener Unternehmen hinzugefügt wurde, ist das Paar-Trading: Im Gegensatz zum Ladder-, Call/Put- oder zum Binäre-Optionen-One-Touch-Handel spekulieren Trader hierbei nicht darauf, dass der Kurs einen spezifischen Punkt erreicht oder nicht erreicht, sondern geben stattdessen an, welches Finanzprodukt zum Ablaufzeitpunkt den höheren Kurs verzeichnen kann. Um es dem Trader dabei nicht zu leicht zu machen, treten hierbei meist zwei Aktien oder Rohstoffe mit ähnlichen Kursverläufen gegeneinander an – und je unwahrscheinlicher es ist, dass der jeweilige Kurs zum Ablaufzeitpunkt über dem des anderen Finanzproduktes steht, desto höher steigt die mögliche Rendite.

Spekulation mit aktuellen Daten Es gibt zahlreiche Alternativen dazu, mit Binären Optionen One Touch zu handeln – Trader sollten einfach mal die Augen offen halten und sich unter Umständen bei ihrem favorisierten Broker genau über die angebotenen Handelsarten sowie über deren Vor- und Nachteile informieren. Zu den zur Verfügung stehenden Alternativen gehören in jedem Fall der Call/Put-Handel, sowie der Range-Handel, das Ladder- und das Paar-Trading.

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Binäre Optionen handeln: Wie es geht und welche Strategien es gibt

Strategien müssen an Optionstypen angepasst werden

Auch Einsteiger ohne jegliche Handelserfahrung interessieren sich für Binäre Optionen. Der Einstieg besteht in der Kontoeröffnung und ist denkbar einfach. Doch wie geht es danach konkret weiter? Die wichtigsten Optionstypen und mögliche Strategien für ihren Einsatz in der Praxis ohne jahrelange Handelserfahrung.

  • Der Ablauf des Handels ist sehr einfach
  • Es gibt verschiedene Optionstypen
  • Die Renditechance richtet sich nach dem Verlustrisiko
  • Generell ist das Verlustrisiko sehr hoch
  • Dauerhafte Gewinne sind nur mit einer hohen Trefferquote möglich
  • Gute Strategien erhöhen die Trefferquote

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1. Warum Sie mit einem Demokonto Binäre Optionen handeln lernen sollten

Binäre Optionen Broker werben hartnäckig mit den Vorzügen der besonders schnellen Kontoeröffnung: Wenn Sie möchten, können Sie in weniger als fünf Minuten den ersten Trade platzieren – sogar am Wochenende. Möglich ist dies, weil die notwendigen Legitimationsprüfungen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

So verlockend der schnelle Eintritt auch sein mag – wenn Sie Binäre Optionen handeln lernen möchten, sollten Sie zunächst mit einem Demokonto starten. Das sind simulierte Konten mit virtuellem Guthaben, mit denen Sie keinen Schaden erleiden können.

Achten Sie bei der Suche nach einem Demokonto darauf, dass es mit echten Kursen versorgt und nicht nach kurzer Zeit automatisch gelöscht wird. Entscheiden Sie sich zudem für einen Broker, bei dem möglichst viele Optionstypen handelbar sind. Bei einigen Anbietern ist nur eine Handelsart verfügbar.

2. Es gibt unterschiedliche Typen von Binären Optionen

Bevor Sie mit dem Demokonto durch praktische Übungen Binäre Optionen handeln lernen, sollten Sie sich kurz mit den wichtigsten Handelsarten vertraut machen. Diese sind nachfolgend aufgeführt.

Eröffnung am Geld – am Ende höher oder niedriger

Ein Fallbeispiel: Der DAX notiert bei 11.850 Punkten. Eine Call Option mit einer Laufzeit von einer Stunde wird mit 85 % Rendite zurückgezahlt, wenn der DAX am Ende der Laufzeit über 11.850 Punkten notiert. Setzen Sie 10 EUR (aus virtuellem Guthaben) ein, gewinnen Sie 18,50 EUR. Ansonsten verlieren Sie Ihren Einsatz.

Diese Option weist mehrere Merkmale auf: Den Basiswert (DAX), die Laufzeit (eine Stunde), die Handelsrichtung (Call), die Ablaufrendite (85 %) und den Ausübungs- bzw. Strike Preis (11.850 Punkte). Das entscheidende Merkmal dieses Optionstyps ist, dass der Strike dem Kurs des Basiswertes zum Zeitpunkt der Eröffnung der Position entspricht. Im Jargon nennt sich das „Eröffnung an Geld“.
Rein rechnerisch liegt die Gewinn- ebenso wie die Verlustwahrscheinlichkeit bei dieser Handelsart bei 50 %. Theoretisch liegt die Wahrscheinlichkeit etwas niedriger, weil auch ein Schlusskurs exakt am Geld möglich ist. In diesem Fall wird der Einsatz ohne Rendite zurückerstattet.

Eröffnung aus dem Geld – am Ende höher oder niedriger

Ein Fallbeispiel. Der Dow Jones notiert bei 18.650 Punkten. Eine Option zahlt 120 % Rendite aus, wenn der Index am Ende der genau 24 Stunden langen Laufzeit über der Marke von 18.800 Punkten notiert.

Der Unterschied zur ersten Option besteht in der Eröffnung der Option aus dem Geld: Der Strike liegt oberhalb des aktuellen Marktkurses und wird deshalb mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit überschritten. Die Wahrscheinlichkeit, einen Verlust zu erleiden, ist größer als bei einer am Geld eröffneten Option. Deshalb fällt auch die Rendite signifikant höher aus. Je weiter der Kurs des Basiswertes zum Zeitpunkt der Eröffnung vom Strike entfernt liegt, desto höher sollte die Rendite ausfallen.

Diese Regel gilt für konstante Volatilität und Laufzeit. Eine hohe Marktvolatilität wirkt sich bei aus dem Geld eröffneten Optionen grundsätzlich negativ auf die Rendite aus, weil die Chance, den Strike zu erreichen, in einem schwankenden Marktumfeld größer ist.

Eine kurze Laufzeit geht dagegen mit einer höheren Rendite einher: Schließlich ist die Chance auf einen Ablauf der Option im Geld umso geringer, je weniger Zeit noch bis zur Fälligkeit verbleibt. Der Einfluss von Laufzeit und Volatilität auf die Rendite ist ein maßgeblicher Unterschied zu am Geld eröffneten Optionen.

Eröffnung im Geld – am Ende höher oder niedriger

Optionen können auch im Geld eröffnet werden. In diesem Fall notiert der Basiswert zum Zeitpunkt der Eröffnung über dem Ausübungspreis der Option. Die Konsequenz: Die Option läuft mit einer größeren Wahrscheinlichkeit im Geld ab, weshalb die Rendite niedriger ausfällt. Je weiter eine Option im Geld liegt, desto niedriger ist die Rendite. Bei einer im Geld notierenden Option führt ein Anstieg der Volatilität zu einer höheren Rendite, eine Verkürzung der Laufzeit dagegen zu einer geringeren Rendite.

In der Praxis sind Leiter Optionen der Optionstyp, über den im Geld und aus dem Geld notierende Optionen am häufigsten gehandelt werden. Eine Leiter Option bezieht sich auf einen bestimmten Basiswert und bildet diesen mit verschiedenen Ausübungspreisen ab. Trader wählen einen Ausübungspreis aus, der im Geld, aus dem Geld oder am Geld notieren kann. Einige Broker nennen Optionen, die nicht am Geld eröffnet werden, auch „Dynamik“ Option.

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Eine Barriere, die der Markt reißen muss

We nn Sie Digitale Optionen handeln, stoßen Sie bei fast allen Brokern auf One Touch Optionen. Für den Verlauf dieser Optionen ist maßgeblich, ob der Kurs des Basiswertes eine festgelegte Barriere zu irgendeinem Zeitpunkt während der Laufzeit berührt oder nicht. Wird die Barriere „genommen“, erfolgt eine Rückzahlung des Einsatzes mit einer zumeist recht hohen Rendite von einigen hundert Prozent. Wird die Barriere nicht berührt, verfällt der Einsatz.

Die Renditen von One Touch Optionen fallen optisch sehr hoch aus, stehen aber einer entsprechend geringen Eintrittswahrscheinlichkeit gegenüber. Die Rendite fällt umso höher aus, je geringer die Volatilität und je kürzer die Laufzeit ist. Die bei Brokern verfügbaren Laufzeiten reichen häufig bis hin zu einem Jahr. Typischerweise sind One Touch Optionen die einzige Handelsart, die auch am Wochenende abgeschlossen werden kann. Zu einem Ablauf kommt es außerhalb der regulären Handelszeiten des Basiswertes dennoch nicht.

Eine Barriere, die der Markt nicht reißen darf

Das Gegenstück zu One Touch Optionen sind No Touch Optionen. Diese Optionen werden mit Rendite zurückgezahlt, wenn der Basiswert zu keinem Zeitpunkt während der Laufzeit eine festgelegte Barriere verletzt. Während One Touch Optionen während der gesamten Laufzeit bis zur Fälligkeit mit einem Gewinn abgerechnet werden können, ist ein positiver Verlauf bei No Touch Optionen ausschließlich bei Fälligkeit möglich.

Eine hohe Marktvolatilität erhöht die Rendite. Das ist intuitiv nachvollziehbar: Je stärker der Kurschart in die eine oder andere Richtung ausschlägt, desto größer ist das Risiko einer verletzten Barriere. Eine lange Laufzeit geht ceteris paribus ebenfalls mit einer höheren Rendite einher.

Zwei Barrieren

Eine weitere, weit verbreitete Handelsart sind Optionen mit zwei Barrieren. Diese definieren einen Kursbereich, zum Beispiel im Bereich zwischen 7.000 und 7.400 Punkten im DAX. Das Basisereignis kann vorsehen, dass der Kurs am Ende der Laufzeit innerhalb dieses Bereichs notieren muss, damit die Option mit Rendite abgerechnet wird. Genauso kann festgelegt werden, dass der Kurs während der gesamten Laufzeit innerhalb des definierten Kursbereichs notieren muss; kommt es zur Verletzung einer der beiden Barrieren, verfällt die Option wertlos.

Bei der zweiten Variante fällt die Rendite umso höher aus, je enger der definierte Kursbereich ist, je höher die Marktvolatilität ist und je länger die Laufzeit ausfällt. Auch das lässt sich leicht nachvollziehen: Ein breiter Kursbereich erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Markt während der gesamten Laufzeit darin verweilt. Die meisten Optionen dieses Typs werden bei der Auflegung so konzipiert, dass der Kurs des Basiswertes exakt in der Mitte des Preisbereichs befindet.

„Wettkampf“ zwischen zwei Basiswerten

Bei Paar Optionen treten zwei Basiswerte vereinfacht dargestellt zu einem Wettkampf gegeneinander an. Trader entscheiden, ob am Ende der Laufzeit ihrer Meinung nach Basiswert A oder Basiswert B die bessere, relative Performance absolviert haben wird.

Entscheidend ist ausschließlich die relative Wertentwicklung von zwei Basiswerten, nicht die absolute Kursentwicklung. Ein Call auf Basiswert A gewinnt zum Beispiel, wenn Basiswert A während der Laufzeit 7 % und Basiswert B 10 % an Wert verliert.

Das Prinzip von Paar Optionen ist als Alpha Trading auch in anderen Bereichen des Börsenhandels bekannt. Geht ein Anleger zum Beispiel davon aus, dass sich die Siemens Aktie relativ besser entwickeln wird als der DAX, soll aber zugleich das allgemeine Marktpreisrisiko neutralisiert werden, werden parallel eine Longposition in der Siemens Aktie und eine Shortposition im DAX eröffnet.

Weisen beide Positionen ein Volumen von 10.000 EUR auf und verliert die Siemens Aktie 6 %, während der DAX im selben Zeitraum um 8 % verliert, ergibt sich für den Anleger ein Gewinn. Der Verlust in Höhe von 600 EUR aus der Longposition in der Siemens Aktie wird durch einen Gewinn in Höhe von 800 EUR in der Shortposition mehr als neutralisiert. Der Nettogewinn in Höhe von 200 EUR entspricht der Differenz der relativen Wertentwicklung von DAX und Siemens Aktie in Höhe von 2 %.

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3. Weil Verluste nicht begrenzt werden können, ist allein die Trefferquote entscheidend

Verluste lassen sich im Handel mit Binären Optionen vor allem über die Bestimmung der Handelssumme begrenzen. Das gilt ungeachtet der Tatsache, dass Risikomanagement zum Beispiel bei Leiter Optionen auch durch eine Aufteilung der Positionen auf mehrere Ausübungspreise umgesetzt werden kann und dass eine wachsende Zahl von Brokern die vorzeitige Schließung von Positionen ermöglicht oder 0-100 Optionen (Binäre Optionen) anbietet.

Bevor sie Binäre Optionen handeln, sollten Sie sich vor Augen führen, wie Handelsgewinne entstehen. Der Erwartungswert eines beliebigen Beobachtungszeitraumes besteht aus vier Komponenten:

  • dem Anteil der positiven Trades
  • dem Anteil der Verlusttrades
  • dem durchschnittlichen Gewinn bei Gewinntrades
  • dem durchschnittlichen Verlust bei Verlusttrades

Die Rendite der Unternehmung „Trading“ berechnet sich ex post (und der Erwartungswert ex ante) als:

Anteil Gewinntrades x Gewinn – Anteil Verlusttrades x Verlust

Was folgt daraus? Angenommen, Sie führen 100 Trades durch und setzen pro Trade 100 EUR. Gewinnen Sie, erhalten Sie eine Rendite in Höhe von 85 %, verlieren Sie, beträgt der Verlust 100 %.
Es ist offensichtlich, dass eine Trefferquote von 50 % nicht ausreicht. Bei einer Trefferquote von 60 % erzielen Sie dagegen einen Gewinn von 11 %:

0,60 x 85 – 0,40 x 100 = 51 – 40 = 11

Der entscheidende Unterschied im Handel mit Binären Optionen zum Handel von Aktien, Futures usw. besteht darin, dass Sie an der Stellschraube „durchschnittlicher Verlust bei Verlusttrades“ nicht viel verändern können. Im Aktienhandel können die Verluste durch eng gesetzte Stop Loss Limits reduziert werden, was die Anforderungen an die Trefferquote reduziert. Sie könnten zwar gezielt nach einem Broker mit hohen Restwerten suchen (Binäre Optionen Vergleich)– die hohen Restwerte mindern allerdings zwangsläufig die Rendite.

Wenn Sie Digitale Optionen handeln, besteht das entscheidende Erfolgskriterium in einer hohen Trefferquote.

4. Ohne Strategie ist eine ausreichende Trefferquote Glückssache

Eine hohe Trefferquote lässt sich nicht durch zufälliges und planloses Eröffnen von Positionen erreichen. Wenn Sie Binäre Optionen handeln und damit kein Geld verlieren möchten, sollten Sie von Beginn an eine valide Strategie verfolgen. Bedenken Sie: Durch die Margen des Brokers kommt es beim Handeln „auf gut Glück“ durch das Gesetz der großen Zahl auf Dauer zwangsläufig zu Verlusten!

Warum Handelsstrategien notwendig sind

Was leistet eine Strategie? Eine Strategie definiert Regeln. Diese Regeln beziehen sich im Handel mit Binären Optionen auf Einstiegszeitpunkte. Unter welchen Umständen wird eine Position eröffnet? Trivialerweise zielen Strategien darauf ab, Positionen mit möglichst hoher Erfolgswahrscheinlichkeit zu eröffnen.

Wie lassen sich Erfolgswahrscheinlichkeiten erkennen? Möglich ist dies insbesondere durch die Empirie. Märkte bewegen sich in wiederkehrenden Mustern. Werden solche Muster frühzeitig identifiziert, kann die Marktentwicklung mit einer signifikant erhöhten Wahrscheinlichkeit prognostiziert werden.

Technisch orientierte Strategien

Wenn Sie Binäre Optionen handeln lernen, werden Sie sehr wahrscheinlich schon einige Grundlagen der Technischen Analyse kennen. Falls nicht, gibt es hier Basisliteratur.

Aus der Technischen Analyse werden zahllose Strategien abgeleitet. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem am Anfang Trendfolge- und Ausbruchstrategien.

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Für eine Trendfolgestrategie könnten Sie wie folgt vorgehen:

  • Sie suchen montags nach Aktien, die sich nahe an Ihrer Aufwärtstrendlinie befinden
  • Sie eröffnen eine Call Option mit einer Woche Laufzeit

Notiert eine Aktie in der Nähe ihrer Aufwärtstrendlinie bzw. im unteren Bereich eines aufwärts gerichteten Trendkanals, sollte sie einige Zeit später höher notieren, wenn der vorherrschende Trend nicht bricht. Gemäß den Prämissen der Technischen Analyse setzt sich ein einmal begonnener Trend allerdings mit einer größeren Wahrscheinlichkeit fort, als dass es zu einem Bruch kommt. Deshalb ermöglichen Trendfolgestrategien bei gut selektierten Signalen und korrekter Umsetzung Trefferquoten jenseits von 50 %.

Für eine Ausbruchstrategie könnten Sie wie folgt vorgehen:

  • Sie suchen montags nach Aktien, die sich nahe eines Widerstands befinden
  • Sie prüfen Indizien für einen Bruch des Widerstands
  • Sie kaufen eine Put Option

An signifikanten Widerständen scheitern Märkte statistisch betrachtet höher als dass sie den Widerstand überwinden. Deshalb bietet sich eine Strategie an, die auf das Ausbleiben eines Ausbruchs abzielt. Die Trefferquote wird optimiert, indem ausschließlich Widerstände gehandelt werden, bei denen keine Indizien auf einen Durchbruch vorliegen. Solche Indizien sind z. B. ein steigendes Handelsvolumen oder Kurslücken (Aufwärtsgaps) im Vorfeld des Widerstands.

Volatilitätsstrategien

Volatilitätsstrategien zielen darauf ab, an schwankenden Kursen zu verdienen – unabhängig davon, IN WELCHE RICHTUNG die Kurse sich entwickeln. Die Funktionsweise soll an einem Fallbeispiel erläutert werden.

Der DAX notiert bei 12.200 Punkten. Sie rechnen mit einem Anstieg der Volatilität und stärkeren Kursbewegungen. Deshalb kaufen Sie einen Call mit einem Basispreis von 12.600 Punkten und einen Put mit einem Basispreis bei 11.800 Punkten.

Beide Optionen liegen zu Beginn relativ weit aus dem Geld. Notiert der DAX am Laufzeitende entweder über 12.600 oder unter 11.800 Punkten, verlieren Sie den Einsatz einer der beiden Optionen. Die zweite Option wird jedoch mit einer Rendite deutlich über 100 % abgerechnet, so dass Sie unter dem Strich einen Gewinn erzielen.

Alternativ können Sie One Touch Optionen kaufen: Eine mit einer Barriere bei 12.600 und eine mit einer Barriere bei 11.800 Punkten. Der Vorteil: Es kommt nicht darauf an, ob die Kurse am Ende der Laufzeit über dem Basispreis notieren oder nicht. Eine einmalige Berührung der Barriere reicht aus.

Das Wesen von Volatilitätsstrategien besteht in dem Umstand, dass der maximale Verlust einer Option auf 100 % begrenzt ist, die Gewinne aber weit über 100 % liegen können.

Fazit

Die Eröffnung eines Handelskontos nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Dann steht der Lernprozess jedoch erst am Anfang. Einsteiger sollten zunächst mit einem Demokonto beginnen und alle handelbaren Optionstypen verstehen. Damit der Umstieg aufs Echtgeldkonto Erfolg verspricht, muss eine Strategie ausgewählt und erlernt werden. Ohne profunde Strategie lässt sich nicht die Trefferquote erzielen, die für dauerhaft gute Ergebnisse erforderlich ist. Für den Anfang eignen sich Trendlinien und Widerstände gut als Basis für Handelsentscheidungen.

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