Optionsscheine handeln Broker 2020 Beispiele für Anfänger

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Contents

Optionsscheine handeln 2020: Tipps für Optionsscheine kaufen und verkaufen

Optionsscheine sind unter institutionellen Investoren für das Risikomanagement weit verbreitet, dabei erlangt der Handel mit Optionsscheinen seine Attraktivität aus der Möglichkeit zur Teilnahme an Kursschwankungen. Kleinanleger müssen wissen, dass eine falsche Handhabung und nicht optimale Auswahl passender Optionsscheine den Einsatz sehr riskant macht. Im Prinzip ist das Optionsscheine kaufen und verkaufen leicht verständlich. Für Anleger bietet sich die Gelegenheit, sowohl ein Steigen oder Fallen der Kurse zu setzen. Dank der Hebelwirkung kann man von dieser Anlageform mit hohen Renditen profitieren. Bei Banken (Deutsche Bank, Commerzbank) und bei einem Online-Broker wie flatex kann man in seinem Aktiendepot Optionsscheine handeln. In wenigen Minuten kann man ein Depot online eröffnen.

Optionsscheine handeln: Wichtige Fakten

  • Optionsscheine Bank-Abhängige Derivate mit beliebigen Parametern
  • Optionsscheinen nur an der Börse kaufen
  • Optionsscheine günstig beim Discount-Broker kaufen
  • Auf steigende oder auf sinkende Kurse setzen
  • Optionsscheinhandel für erfahrene und risikobereite Anleger

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Optionen und Optionsscheine: Wichtige Unterschiede

Wer mit Aktien, Fonds oder Rohstoffen handelt, setzt in der Regel darauf, dass die Kurse steigen, weil nur so Gewinne eingefahren werden können. Doch es gibt durchaus Ausnahmen von dieser Regel. Händler können auch auf sinkende Kurse setzen und damit Geld verdienen. Zu diesen Möglichkeiten gehören Optionsscheine. Der Handel mit Optionsscheinen bietet die Chance, große Gewinne zu erzielen. Das Risiko beim Handel dieser Wertpapiere ist hoch. Es empfiehlt sich, generell mit Vorsicht zu agieren und den Optionsscheinhandel Depotbesitzern mit Erfahrung zu überlassen. Begrifflich sollte man trennen zwischen Optionsscheinen und Optionen.

Optionen besitzen gegenüber Optionsscheinen einige Vorteile. Banken und Wertpapierhäuser empfehlen ihren Kunden dennoch den Optionsscheinkauf. Das ist verständlich, da sie als Emittenten entsprechend daran verdienen. Der Anleger sollte wissen, dass er für hohe Werbekosten zahlt.

Optionen vs. Optionsscheine: Gewinne 100 Prozent und mehr

Beim Optionen Trading sind Gewinne von 100 Prozent und mehr nicht ungewöhnlich. Das gilt auch für Optionsscheinen. Optionen und Optionsscheine können mit relativ geringem Kapitaleinsatz gehandelt werden. Mit Call-Optionen entstehen bei steigenden Märkten Gewinne, zutreffen ebenso für Call-Optionsscheine. Mit Put-Optionen und Put-Optionsscheinen erzielt man auch bei fallenden Märkten Gewinne. Für Optionen sprechen, dass Kursmanipulationen nicht möglich sind, und dass es kein Insolvenzrisiko des Emittenten gibt. Aus Angebot und Nachfrage bildet sich ein fairer Preis von Optionen. Im Gegensatz dazu nimmt die Preisbildung bei Optionsscheinen der Emittent vor. Kurse lassen sich zum Nachteil der Anleger manipulieren.

Hinweis: Bei Emittenten-Produkten handelt der Anleger immer “gegen die Bank”. Da es bei Optionen keinen Emittenten gibt, kann kein Emittent Einfluss auf die Kurse nehmen.

Da Optionsscheine von Emittenten herausgegeben werden, droht im Fall der Insolvenz zahlungsunfähig) der Totalverlust der investierten Gelder. Bei Optionen besteht dieses Risiko nicht.

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Betrachtet man die Ausstattung der Anlageprodukte haben Optionen den Vorteil einer eindeutig geregelten und standardisierten Ausstattung. Einmal gelesen, weiß man bei allen Optionen Bescheid. Bei Optionsscheinen muss der Anleger viele DIN-A4-Seiten lesen, wenn er wirklich wissen möchte, worauf er sich einlässt. Bei einer jeden neuen Investition droht das erneute Studieren. Die Ausstattung dieser Emittenten-Derivate ist nur teilweise in Standards zu fassen.

Der Handel mit Optionsscheine ist im außerbörslichen Direkthandel oder an Wertpapierbörsen, wie der EUWAX (European Warrant Exchange) in Stuttgart möglich. Optionen handelt man an Terminbörsen wie zum Beispiel der Eurex (European Exchange). Die Terminbörse Eurex wird nicht ohne Grund von der SdK (Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger) jedes Jahr. An der EUWAX kann es passieren, dass kein Handel für den betreffenden Optionsschein möglich ist.

Hinweis: In den USA ist der Handel mit Optionen erlaubt, wegen ihrer Manipulationsanfälligkeit nicht mit Optionsscheinen. Optionen sind das Standard-Hebelprodukt in den USA.

Welche Vorteile bietet der Einsatz von Optionsscheinen?

  • Optionsscheine können mit relativ geringem Kapitaleinsatz gehandelt werden, sodass sie auch für Kleinanleger infrage kommen.
  • Die inkludierte Hebelwirkung ermöglicht auf einfache Weise attraktive Gewinne.
  • Mit dem Kauf von Call- oder Put-Optionsscheinen kann man bei steigenden und bei fallenden Märkten Erträge erzielen. Ein Aktienkauf bietet diese Möglichkeit nicht. Der Anleger ist bei seinen Entscheidungen nicht ausschließlich von einer Aufwärtstendenz im Markt abhängig.
  • Die einfache und transparente Preisfindung Online-Brokern wie OnVista Bank oder Consorsbank erlaubt es Tradern, eine relativ gute Prognose für den Preisverlauf des Optionsscheines abzugeben. Der Preisverlauf folgt einer Entwicklung des Basiswertes. Durch fortlaufenden An- und Verkaufskurse können zu jeder Zeit Optionsscheine gekauft oder verkauft werden.
  • Eine Nachschusspflicht entsteht beim Kauf eines Optionsscheines nicht. Das Risiko ist begrenzt, das Wertsteigerungspotential hingegen unlimitiert.
  • Die Auswahl an unterschiedlichen Optionsscheinen aus allen Anlageklassen ist riesig. Anleger können auf die Preisentwicklung von Aktienindizes, Devisen, Rohstoffen, Devisen oder auch Zinspapiere setzen.

Optionsscheine können nicht nur für Spekulationszwecke eingesetzt werden, denn sie machen auch zur Absicherung eines Aktiendepots Sinn. Mit dem Kauf von Put-Optionen beispielsweise auf den Aktienindex DAX kann man sein Depot gegen einen Kurssturz einzelner DAX-Aktien oder des gesamten Marktes absichern. Optionen besitzen gegenüber Optionsscheinen einige Vorteile mehr. Doch mit der richtigen Strategie lassen sich Optionsscheine sinnvoll und gewinnbringend einsetzen.

So funktioniert der Optionsscheinhandel / Foto: Börse Stuttgart

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Wie und wo kann man günstig Optionsscheine kaufen

Wer erstmals Optionsscheine kaufen möchte, muss einige formale Grundvoraussetzungen erfüllen. Eine gewisse Erfahrung mit dem Optionsscheinhandel ist empfehlenswert. Jeder Anleger muss auf alle Fälle die Termingeschäftsfähigkeit seitens seines Brokers erhalten. Verweigert der Broker diese, kann der Kunde Optionsscheine in fast beliebiger Zahl finden, allerdings wird er keinen einzelnen handeln können. Bevor man Optionsscheine kaufen kann, ist der jeweilige Broker verpflichtet, vom Kunden Informationen zu seinem Kenntnis- und Erfahrungsstand beim Derivatehandel einzuholen. Außerdem muss er den Anleger über die hohen Verlustrisiken von Termingeschäften informieren. Vom Broker gibt es dazu meist Formblätter, die vom Kunden zu unterschreiben und an den Broker zurückzusenden sind. Erst dann erhält der Kunden die Freigabe zum Handel mit Optionsscheinen.

Optionsscheine kaufen: Wie geht man vor?

Ein Wesensmerkmal von Optionsscheine ist, dass die Kursentwicklung grundsätzlich von der Entwicklung des jeweiligen Basiswertes abhängt. Bevor man sich entscheidet, Optionsscheine zu handeln, sollte sich ein Basiswert im grünen Bereich bewegen. Werden bereits beim Basiswert hohe Verluste eingefahren, macht das Kaufen von Optionsscheinen keinen Sinn. Letztlich werden sich die Verluste vervielfachen.

Erfolgreich kann man sein, wenn man mit seinem Basiswert auf der Gewinnerseite steht und dann Optionsscheine findet und erfolgreich handelt. Damit wirkt der Hebel im Sinne des Anlegers.
Zwei beliebte Vorgehensweisen, um Optionsscheine zu handeln, sind zum einen hochgehebelte Spekulationen auf starke Kursbewegungen nach Konsolidierungsphasen und zum anderen das Setzen auf Trendbewegungen. Letzteres verlangt nach Optionsscheinen mit einer längeren Laufzeit (ab 8 Monate) und einem niedrigeren Hebel. Damit kann man Korrekturen ohne größere Probleme aussitzen.

Wo kann man günstig Optionsscheine kaufen

Wer zur Optionsscheinsuche den Optionsschein-Finder der Börse Stuttgart nutzt, erhält weit über 285.000 Optionsscheine angezeigt. Es ist daher nicht einfach, den richtigen Optionsschein zu finden. Zu jedem Optionsschein gehört ein Emittent. Zu den Emittenten gehören alle großen Banken von Deutsche Bank über DZ Bank bis Commerzbank. Allein die Commerzbank und Deutsche Bank offerieren rund 50.000 klassische Optionsscheine auf unterschiedliche Assetklassen (Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe, Edelmetalle).

Optionsscheine kann man direkt beim Emittenten oder unter Zuhilfenahme eines Online-Brokers an den Börsen und im außerbörslichen Direkthandel kaufen. Bekannte Broker mit einem attraktiven Optionsscheinhandelsangebot sind Consorsbank, S-Broker, OnVista Bank und Deutschlands erster Discountbroker flatex.

Bei flatex Optionsscheine ohne Gebühren handeln

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Optionsscheine kaufen: 0 Euro Handel beim Aktiendepot Testsieger

Flatex bietet günstige Festpreise für den Handel an der Börse und beim außerbörslichen Direkthandel. Gebührenfrei können Anleger ausgewählte Zertifikate, Optionsscheine und Fonds bei zehn flatex Premiumpartnern des mehrmaligen Aktiendepot Testsiegers handeln. flatex verspricht den Wertpapierkauf im außerbörslichen Direkthandel zum Dauer-Nulltarif. Der eigentliche Handel von Wertpapieren läuft über die biw AG, für die flatex als vertraglich gebundener Vermittler tätig ist. Die biw AG ermöglicht es flatex-Kunden dank der Partnerschaften mit Emittenten ausgesuchte Wertpapiere gebührenfrei zu handeln. Anleger müssen lediglich beachten, dass das Ordervolumen mindestens 1.000 Euro bzw. 1.500 Stück betragen muss. Insgesamt stehen im Flatex Depot 600.000 Produkte und rund 2.000 Fonds zum gebührenfreien Handel zur Verfügung.

Auch die weiteren Konditionen sind bei flatex günstig. Die flatex Order kostet einen Festpreis beim XETRA-Handel von 5 Euro, an deutschen Börsen zuzüglich einer geringen Börsengebühr. Die Direkthandelsorder kostet normal einen Festpreis von 5,90 Euro.

Beim Online-Broker müssen Kunden und Interessenten auch nicht auf ein flatex Musterdepot / Demokonto verzichten. Trader haben die Möglichkeit, den Handel von Aktien und Optionsscheinen dauerhaft, von CFDs und Forex zeitlich begrenzt zu testen.

OnVista Bank mit Festpreis-Depot

Zu den Online-Brokern mit einem umfangreichen Handelsangebot von Aktien bis Optionsscheinen gehört OnVista Bank. Dabei ist das OnVista Aktiendepot für Anleger günstig. Das Depot und das Konto sind kostenfrei. Das Festpreis-Depot steht für die Order zu einem Festpreis von 5 Euro unabhängig vom Handelsvolumen. Der Broker bietet diese Order dauerhaft an. Die günstige Ordergebühr gilt für Wertpapiere an deutschen Börsenplätzen. Hinzu kommen weitere Kosten aus Börsenentgelten, Fremdspesen oder einer Maklercourtage.

Bei OnVista können Kunden alle am deutschen Markt offerierten Zertifikate und Optionsscheine an der Börse Frankfurt (Frankfurt Zertifikate) oder Börse Stuttgart (EUWAX) handeln. Der außerbörslicher Direkthandel geschieht direkt mit den jeweiligen Emittenten. Die allgemeinen Ordergebühren beim Handel mit Optionsscheinen über OnVista bewegen sich ab 5,99 Euro + 0,23 Prozent (höchstens 39 Euro) im Modell FreeBuy Cash.

Consorsbank: Optionsscheine günstig ab 4,95 Euro ordern

Consorsbank bietet seinen Kunden eine umfassende Auswahl an handelbaren Basiswerten von Aktien bis Optionsscheine an. Die Handelsspesen sind niedrig. Optionsscheine können dank einer Suchfunktion passend zu den individuellen Vorgaben ausgewählt werden. Das Portfolio an Hebelprodukten umfasst um die 250.000 Optionsscheine von mehr als 70 Emittenten. Die Orderkosten für Optionsscheine für 1.000 Euro in Deutschland betragen beim Handel bei der Consorsbank 9,95 Euro. Beim Handel über XETRA sind es 10,90 Euro, andere Börsen 12,90 Euro. Die regulären Ordergebühren gelten nicht für Neukunden, denn diese handeln ab 4,95 Euro. Dank der Suchfunktion bei der Consorsbank kann der Anleger aus einer Vielzahl an Optionsscheinen den passenden auswählen.

Für Neukunden hält die Consorsbank ein attraktives Einstiegsangebot bereit. Wenn man bei der Consorsbank ein kostenloses Wertpapierdepot eröffnet und Wertpapierübertrag in bestimmter Höhe vornimmt, honoriert das der Online-Broker mit bis zu 3 Prozent Tagesgeldzinsen. Für maximale Zinsen muss ein bisheriges Depot aufgelöst werden. Mehr als 10.000 Fonds sind im Angebot, darunter mehr als 1.000 Fonds mit 100 Prozent Discount auf den Ausgabeaufschlag.

Großinvestoren kaufen und verkaufen Optionsscheine vor allem für Absicherungsgeschäfte. Kleinanlegern erlaubt der große Hebel Kleinanlegern mit geringem Kapitaleinsatz Renditen im dreistelligen Bereich. Das Gewinnpotential geht einher mit einem begrenzten Kapitaleinsatz, sodass die Verwendung von Optionsscheinen für jeden Anlegertyp attraktiv sein kann. Anleger kaufen Optionsscheine beim Online Broker günstiger. Sie achten auf einen engen Spread, weil die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs zulasten der Rendite geht.

Die Optionsschein-Suche bei OnVista

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Wie und wo verkauft man Optionsscheine?

Im Gegensatz zu Aktien gibt es den Handel mit Optionsscheinen nicht nur an den Börsen. Der außerbörsliche Direkthandel erlaubt zusätzliche Handelsmöglichkeiten. Der Handel mit Optionsscheinen direkt an der Börse ist möglich, doch ist es nicht einfach den passenden Handelspartner.

Erschwerend ist zum einen die hohe Zahl an unterschiedlichen Optionsscheinen. Zum anderen müsste man einen Partner finden, der einen angebotenen Optionsschein in gleicher Stückzahl kaufen oder verkaufen will. Die Chance dafür ist eher gering. Der Großteil des börsentäglichen Optionsscheinhandels läuft über die Optionsscheinbörse EUWAX in Stuttgart. Dort kann man jederzeit Optionsscheine verkaufen.

Eine weitere Handelsmöglichkeit bietet sich in Frankfurt (Smart Trading). Der Anleger kann seine Order unter Angabe der Wertpapierkennnummer im börsen- oder außerbörslichen Handel oder unmittelbar beim Emittenten platzieren. Beim Börsenhandel verlangen große Banken wie die Citibank oder Deutsche Bank, dass man mindestens einen Optionsschein verkauft. Zunächst versucht ein Makler einen passenden Käufer für den Auftrag zu finden. Ist kein Käufer für den betreffenden Optionsschein auffindbar, geht der Auftrag dem Emittenten zu. Dieser wickelt den Auftrag wird dann zu vorgegebenen Geld- und Briefkursen des Optionsscheins ab. Im Vergleich mit dem Kurs an der Börse ist das etwas ungünstiger.

Der Verkauf beim Online Broker im Direkthandel ist im Vergleich zur Bank meist mit weniger Kosten verbunden. Bessere Kurse lassen sich im Börsenhandel erzielen. Wegen der dort anfallenden Kosten wie Maklergebühr und Abwicklungsgebühr macht es Sinn, immer mehrere Optionsscheine zu handeln.

Fazit: Handel mit Optionsscheinen beim Online-Broker

Online-Broker sind eine gute Adresse für den Handel mit Optionsscheinen. Sie sorgen für einen Marktzugang an Börsen und beim außerbörslichen Direkthandel. Dank attraktiver Ordergebühren für eine Festpreisorder können Optionsscheine unabhängig ihres Handelsvolumens günstig gekauft oder verkauft werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Optionsscheinangebote mit gebührenfreier Order.

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Futures handeln für Anfänger – Erklärung und Beispiele, so dass es jeder versteht!

Heutzutage gibt es zahlreiche Derivate, mit denen spekulativ eingestellte Anleger handeln können. Zu den bekanntesten Produkten aus diesem Bereich gehören sicherlich neben den Optionen, Optionsscheinen und Zertifikaten auch die sogenannten Futures. Es handelt sich dabei um spezielle Terminkontrakte, die ausschließlich für spekulativ eingestellte Anleger geeignet sind. In den folgenden Abschnitten möchten wir gerne einige Informationen zum Futures handeln bereitstellen und darüber hinaus Anhaltspunkte geben, was Futures für Anfänger sowie für Profis interessant macht und worauf bei der Wahl des Anbieters zu achten ist.

Futures handeln für Anfänger: die wesentlichen Merkmale dieser Derivate

Das Futures handeln für Anfänger ist sicherlich mit einem großen Anreiz verbunden, dass es bei diesen Derivaten möglich ist, in kurzer Zeit hohe Gewinne zu erzielen. Dennoch sollten sich Neulinge zunächst mit dem Thema Futures Handel und diesen Finanzprodukten im Detail beschäftigen, wozu unter anderem gehört, dass die Definition der Produkte bekannt ist und der Anleger darüber informiert ist, worauf er beim Handel achten sollte. Die Erklärung der Futures ist nicht ganz einfach, da diese Produkte durchaus von der Struktur her etwas kompliziert sein können, insbesondere für Anfänger. Per Definition handelt es sich bei Futures um Terminkontrakte und Hebelprodukte, mit denen Anleger auf die Entwicklung eines Basiswerte spekulieren können.
Die Erklärung sieht weiter vor, dass Futures stets eine begrenzte Laufzeit haben und es sich bei den Basiswerten vor allen Dingen um Aktien, Indizes und Rohstoffe, aber auch um Zinsen oder Währungen handeln kann. Futures handeln ist für Anfänger und Profis gleichermaßen risikoreich, was unter anderem mit dem Hebel zu tun hat, mit denen all diese Finanzprodukte ausgestattet sind. Anleger haben den Vorteil, dass nur ein kleiner Betrag, die sogenannte Sicherheitsleistung (Margin) eingezahlt werden muss und es bei Weitem nicht notwendig ist, den tatsächlichen Gegenwerte der Kontakte zu „hinterlegen“. Ein wesentliches Merkmal der Futures besteht zudem darin, dass sich der Wert des einzelnen Futures – aufgrund des Hebels – überproportional zur Entwicklung des Basiswertes entwickelt. Dies führt zum einen dazu, dass hohe Gewinne in kurzer Zeit möglich sind, aber andererseits gibt es aufgrund dieser Tatsache auch ein recht hohes Verlustrisiko.

Terminkontrakte und Hebelprodukte für Anfänger

Ein Futures-Beispiel aus der Praxis

Wie Futures funktionieren und warum der Futures Handel für Anfänger durchaus mit guten Chancen verbunden ist, lässt sich an einem Praxisbeispiel verdeutlichen. Angenommen, ein Anleger entscheiden sich beim Futures Trading dafür, auf die Entwicklung der Telekom-Aktien zu spekulieren. Da er an zukünftige Kursgewinne glaubt, würde er in diesem Fall einen Terminkontrakt kaufen, der ihn später zum Erwerb der Telekom-Aktien verpflichtet. Der Anleger spekuliert in diesem Fall also auf steigende Kurse. Sollte es in der Zukunft nun bis zum Fälligkeitsdatum dazu kommen, dass der Aktienkurs der Telekom-Aktien tatsächlich steigt, hätte der Anleger mit seinem Future einen Gewinn erzielt. Wie hoch dieser im Detail ist, richtet sich nach verschiedenen Aspekten, beispielsweise nach dem Basispreis des Futures und auch nach der Laufzeit. Denn wie Optionsscheine besitzen auch Futures eine Art Zeitwert. Während der gesamten Laufzeit hat der Anleger die Möglichkeit, die Futures zu handeln, also vorzeitig zu verkaufen. Dies geschieht in der Praxis sogar relativ häufig, denn nur wenige Anleger warten bis zum Fälligkeitsdatum ab um den Future dann tatsächlich ausführen zu lassen.

Futures Definition: Ein Vergleich der Anbieter

Wer mit Futures handeln möchte, der muss sich für einen Broker entscheiden, wobei auch manche Banken den Handel mit diesen Derivaten anbieten. Aufgrund der Unterschiede zwischen den vielen Anbieter ist es ratsam, einen Online Futures Broker Vergleich durchzuführen. Zum Handel muss ein Depot vorhanden sein, in dem in aller Regel nicht nur Aktien, Renten und sonstige Wertpapiere verwaltet werden können, sondern eben auch Derivate wie Futures. Es kommt hier beim Vergleich im Wesentlichen auf die Konditionen an, wie zum Beispiel auf die Depotführungsgebühren und die Ordergebühren, die der jeweilige Broker verlangen. In aller Regel ist es so, dass die Transaktionskosten für den Handel mit Futures etwas von den normalen Ordergebühren abweichen, die beispielsweise beim Handel von Aktien gelten. Daher sollte man bei den verschiedenen Brokern darauf achten, wie hoch die Kosten für den Handel mit Futures im Details sind. Darüber hinaus bieten zahlreiche Broker die Möglichkeit, die Terminkontrakte nicht nur eine Terminbörse, sondern auch außerbörslich zu handeln. Oftmals ist hier noch ein besserer Preis möglich, sodass dieses Kriterium mit in den Vergleich einfließen sollte.

Auch bei CapTrader kann man Futures zu günstigen Konditionen handeln

Mini-Futures als Alternative zu herkömmlichen Futures

Seit geraumer Zeit können Anleger nicht nur klassische Futures handeln, sondern es werden am Finanzmarkt auch die sogenannten Mini-Futures angeboten. Auch wenn diese von der Bezeichnung her ähnlich wie Futures klingen, so gibt es doch einige deutliche Unterschiede zwischen Futures und Mini-Futures, die insbesondere Anfänger kennen sollten. Es handelt sich bei Mini-Futures um Zertifikate, die zahlreiche Gemeinsamkeiten mit Optionsscheinen haben, allerdings auch mit herkömmlichen Futures.
Ein wesentlicher Unterschied zu den klassischen Futures besteht bei Mini-Futures unter anderem darin, dass die Laufzeit meistens nicht begrenzt ist. Eine Gemeinsamkeit ist hingegen, dass es auch bei den Mini-Futures einen Basiswert gibt, auf den sich diese Derivate beziehen. Dabei handelt es sich häufig um Aktien oder Indizes. Die Mini-Futures zeichnen sich vor allem durch das Finanzierungslevel aus, welches vom Emittenten bestimmt wird. Darüber hinaus sind das Stop-Loss und der jeweilige Basispreis wichtige Faktoren.

Über die Lynx Handelsplattform lassen sich auch Mini Futures handeln

Optionsscheine erklärt: Wie Sie mit dem Optionsscheine Hebel mehr Gewinn machen

Optionsscheine erklärt – kurz & auf den Punkt:

  • Optionsscheine kann man genau so wie Aktien über ein Online-Depot kaufen und verkaufen
  • Über den Optionsschein Hebel ist ein vielfacher Gewinn im Vergleich zur Aktie möglich
  • Der Wert eines Optionsschein orientiert sich am Kurs der zugehörigen Aktie (innerer Wert) und der Restlaufzeit (Zeitwert)

Auf dieser Seite finden Sie alles, was Sie über Optionsscheine wissen müssen:

Vorteile von Optionsscheinen

Optionsscheine sind sogenannte Hebelprodukte, mit denen sich an der Börse schneller mehr Geld verdienen lässt. Was sich auf den ersten Blick nach Zockerei anhört, ist mit der richtigen Trendfolgestrategie ein wertvolles Instrument zur sicheren und langfristigen Geldanlage.

Was ist nun der Vorteil von Optionsscheinen gegenüber dem Kauf einer Aktie?

  • Sie benötigen weniger Kapital als würden Sie die Aktie von Anfang an kaufen. Beispiel: Sie investieren 2 € (bzw. 20 € bei einem Bezugsverhältnis von 1:10) € anstatt anfänglich 90 € für die Aktie.
  • Bei steigenden Aktien profitieren Sie von der Hebelwirkung bei Optionsscheinen.

Ich erkläre Ihnen den Gewinnvorteil von Optionsscheinen anhand des Unternehmens VISA.

Aktiver Trend VISA

In den letzten 9 Jahren ging der Kurs der VISA Aktie – mit Ausnahme kleinerer Korrekturen – stetig nach oben. So konnte die Aktie in diesem Zeitraum über 1.000 % Kursgewinn erzielen. Mein Trendfolgesystem zeigt zudem an, das der Trend weiterhin in Takt ist und man immer noch in die Aktie einsteigen kann.

Trotz dieses schon beeindruckenden Zuwachs der Aktie lässt sich noch mehr Gewinn erzielen. Und zwar mit einem zugehörigen Optionsschein. Doch wie funktioniert das?

Mit dem richtigen Optionsschein zu mehr Profit

Wenn man in eine Aktie einsteigt, weil der Trend intakt ist, kann man dazu auch einen Optionsschein kaufen. Dadurch lässt sich im gleichen Zeitraum deutlich mehr Gewinn mit ein und demselben Kurs erzielen.

Ein Optionsschein ist im Grunde das Recht, eine Aktie innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu einem vorher festgelegten Kurs zu kaufen (wir betrachten bei unseren Erklärungen immer Call Optionsscheine auf Aktien). Der Kurs, zu dem ich die Aktie dann kaufen darf, nennt sich Basispreis.

Überschreitet die Aktie innerhalb der Laufzeit diesen Basispreis, so ist das für den Inhaber des Optionsscheins sehr gut. Denn er kann nun hingehen und die Aktie günstig einkaufen und im nächsten Moment wieder teurer verkaufen.

Nehmen wir zum Beispiel einen Optionsschein, der für die Aktie X einen Basispreis von 100 € vorsieht, und die Aktie steigt auf 120 €, so kann der Inhaber des Optionsscheins die Aktie für 100 € erwerben und im nächsten Moment für 120 € wiederverkaufen.

Das ist zwar in der Praxis nicht nötig, da der Optionsschein selbst handelbar ist, so ist aber prinzipiell die Idee, die hinter dem Optionsschein steht.

Die Differenz zwischen aktuellem Kurs der Aktie und dem Basispreis des Optionsscheines nennt man inneren Wert. Das Ziel beim Kauf eines Optionsscheines ist, einen möglichst hohen inneren Wert zu erreichen, bevor man den Optionsscheinen wieder verkauft.

Falls jedoch der Kurs der Aktie unter dem Basispreis des Optionsscheins liegen sollte, also zum Beispiel bei 90 €, macht es keinen Sinn, die Aktie für 100 € einzukaufen und für 90 € wieder zu verkaufen. Der innere Wert wäre in diesem Fall gleich null.

Wird der Optionsschein am Geld gekauft, ist der Basispreis der Option gleich dem aktuellen Kurs der Aktie. Davon ausgehend steigt und fällt der Kurs des Optionsscheins höher und tiefer im Vergleich zur Aktie. Zudem wird beim Kauf eine bestimmte Laufzeit vereinbart, die bei einem langfristigen Investment mindestens ein Jahr betragen sollte.

Am Beispiel eines VISA Optionsscheins konnten so in den letzten 1,5 Jahren gut 245% Gewinn erzielt werden. Zum Vergleich: In dem gleichen Zeitraum hat die VISA Aktie selbst um „nur“ 55% zugelegt. Sie sehen, Optionsscheine sind ein wunderbares Instrument, um aus dem gleichen Geld im gleichen Zeitraum mehr Gewinn zu erzielen.

Trotzdem: Optionsscheine sollten immer mit Bedacht eingesetzt werden, da auch der Verlust größer als bei einer Aktie sein kann. Ist man allerdings von seinem Investment überzeugt, zeigen alle Trendfolge-Indikatoren auf Grün und ist die gesamte Geldanlage gut gestreut, sind Optionsscheine alles andere als Zockerei.

Optionsscheine Erklärung: Was sind Optionsscheine?

Was ist ein Optionsschein? Diese Frage stellen sich Börsenneulinge, wenn sie zum ersten Mal von Optionsscheinen hören. So sind Optionsscheine erklärt:

Wie der Name schon sagt, ist der Schein eine Option, nämlich eine bestimmte Aktie zu einem festgesetzten Kurs innerhalb eines festgesetzten Zeitraums zu kaufen. Der Einfachheit halber betrachten wir in dieser Erklärung nur Call Optionsscheine, als Optionsscheine, die sich auf den Kauf eine Aktie beziehen. Im Gegensatz zu Put Optionsscheinen, die das Recht auf den Verkauf einer Aktie beinhalten.

Angenommen Sie erwerben das Recht, eine Aktie innerhalb der nächsten 2 Jahre für 100 € zu kaufen. Diese Aktie ist heute 90 € Wert. Für dieses Recht bezahlen Sie 2 €. Dann würde sich der Kauf dieses Rechtes dann lohnen, wenn die Aktie über 102 € innerhalb der nächsten zwei Jahre steigen würde.

Angenommen die Aktie steigt auf 110 €. Dann würden Sie Ihr Recht, welches Sie für 2 € gekauft haben, nehmen, die Aktie für 100 € kaufen und könnten sie im nächsten Moment für 110 € wiederverkaufen. Ihr Gewinn läge (vereinfacht) bei 8 €. Das ist zum Verständnis die grundlegende Idee eines Optionsscheines.

Optionsschein Basispreis

Der Preis, für den Sie die Aktie innerhalb der Laufzeit des Optionsscheines kaufen können, nennt sich Basispreis (im oberen Beispiel wären das die 100 €).

Bezugsverhältnis

Eine weitere wichtige Kennziffer ist das Bezugsverhältnis. In der Praxis kann man meist nicht wie oben vereinfacht dargestellt für einen Optionsschein, eine Aktie einkaufen, sondern es gibt verschiedene Bezugsverhältnisse, häufig 1:10. Das heißt nichts anderes, als dass Sie 10 Optionsscheine benötigen, um eine Aktie für den Basispreis kaufen zu dürfen.

Wie funktionieren Optionsscheine? – Beispiel

Nachdem wir wissen, was ein Optionsschein ist und welche wichtigen Faktoren er enthält, wollen wir uns anschauen, welche Faktoren den Preis des Optionsscheines bestimmen. Das ist als erstes der innere Wert.

Der innere Wert

Der innere Wert hängt hauptsächlich von zwei Dingen ab. Auf der einen Seite ist es der Kurs des Basiswertes und auf der anderen Seite ist es der Basispreis des Optionsscheins.

Ein Optionsschein hat immer dann einen inneren Wert, wenn er mit Gewinn ausgeführt werden könnte. Nehmen wir an, ein Call Optionsschein der Aktie XY hat einen Basispreis von 50 €. Wenn also die Aktie XY höher als diese 50 € notiert, so hat der Optionsschein einen inneren Wert. Notiert die Aktie unter 50 €, so ist der innere Wert des Optionsscheins gleich null.

Aufgrund dieser Tatsache hören wir in der Praxis häufig drei Begriffe:

  1. „Im Geld“ oder auf Englisch „in the money“ bedeutet, dass der Kurs des Basiswertes (zum Beispiel der Aktie) über dem Basispreis des Optionsscheins liegt. Wir sprechen in unserer Betrachtung immer von Call Optionsscheinen, bei Put Optionsscheinen wäre es genau andersherum.
  2. „Am Geld“ oder auf Englisch „at the money“ bedeutet, dass der Kurs des Basiswertes gleich dem Basispreis ist. In diesem Fall haben wir keinen inneren Wert des Optionsscheins.
  3. „Aus dem Geld“ oder auf Englisch „out of the money“ bedeutet, dass der Kurs des Basiswertes unterhalb des Basispreises des Optionsscheins notiert, auch in diesem Fall ist der innere Wert des Optionsscheins null.

Optionsscheine Beispiel 1: Apple Aktie

Prüfen wir diese Situation einmal anhand der Optionsscheine, die wir im Depot „Proffes Newcomer“ hatten. Wir wählen hier ein Beispiel aus dem Jahr 2020. Unser Apple Optionsschein hatte einen Basispreis von 440 $. Die Apple Aktie notierte derzeit bei 556 $. Somit war der Optionsschein „im Geld“ und hat einen inneren Wert.

Optionsscheine Beispiel 2: Fielman Aktie

Betrachten wir hingegen den Optionsschein auf unsere Fielmann-Aktie so stellen wir fest, dass dieser Optionsschein einen Basispreis von 80 € hatte.

Die Fielmann-Aktie notierte derzeit im oben genannten Beispiel bei ca. 72 €. Somit ist der Optionsschein „aus dem Geld“. Dies ist jedoch nicht weiter schlimm, denn entscheidend ist, dass der Optionsschein zum Ende seiner Laufzeit „im Geld“ liegt, d.h. die Aktie sollte zum Ende der Laufzeit des Optionsscheins über 80 € stehen.

Optionsschein berechnen: Innerer Wert

Wir haben jetzt viel über den inneren Wert gelernt. Die Frage, die sich nun stellt, ist natürlich wie berechnet man den inneren Wert eines Optionsscheins? Hierfür gibt es eine einfache Formel.

Der innere Wert eines Call Optionsscheins berechnet sich folgendermaßen:

Wobei bei dieser Formel zu beachten ist, dass der Wert eines Optionsscheins nie negativ sein kann, denn in diesem Fall wäre es günstiger, die Aktie direkt zu erwerben, als die Ausübung über einen Optionsschein stattfinden zu lassen.

Wie Sie sehen, spielt der innere Wert für den Kurs eines Optionsscheins eine gravierende Rolle, es gibt aber weitere wichtige Faktoren, die den Preis bestimmen.

Der Zeitwert

Es gibt Optionsscheine, deren innerer Wert gleich null ist, die aber trotzdem etwas kosten. Diese Optionsscheine haben offensichtlich, obwohl ihre Ausübung keinen Sinn machen würde, einen Wert.

Angenommen wir haben einen Optionsschein, der einen Basispreis von 100 € besitzt, und die dazugehörige Aktie tendiert bei 85 €. Der Optionsschein läuft aber noch über ein Jahr. Wir erkennen anhand dieses Beispiels, dass hier Hopfen und Malz noch lange nicht verloren sind.

In einem Jahr kann sehr viel passieren und die 15 €, die die Aktie aktuell unter dem Basispreis notiert, können schnell aufgeholt werden.

Und genau hierin ist der Wert begründet, den der Optionsschein innehat. Man schaut, wie wahrscheinlich es ist, dass die Aktie noch über dem Basispreis steigt. Es ist sehr leicht einzusehen, dass die Wahrscheinlichkeit umso höher ist, je größer die Restlaufzeit des Optionsscheines ist. Daher nennt man diesen Wert, den der Optionsschein hat, auch wenn der innere Wert gleich null ist, den „Zeitwert“.

Zeit ist Geld – die Restlaufzeit entscheidet

Würde bei gleicher Konstellation die Restlaufzeit nicht mehr über ein Jahr, sondern nur noch wenige Wochen betragen, so würde der Wert des Optionsscheins gegen null tendieren. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die Aktie zum Laufzeitende über dem Basispreis tendiert, ist um ein Vielfaches geringer. Und damit wäre nicht nur der innere Wert gleich null, sondern auch der Zeitwert nahe null und somit der Gesamtwert des Optionsscheins nahe null.

Mathematisch betrachtet berechnet sich somit der Zeitwert als die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Optionsscheines und dem inneren Wert.

In unserem Beispiel war der innere Wert gleich null, somit wurde der komplette Wert des Optionsscheines über den Zeitwert getragen.

Für den Zeitwert gilt, dass er besonders dynamisch in den letzten drei Monaten der Laufzeit abnimmt, da hier die Wahrscheinlichkeit einer Erholung der Aktie immer geringer wird.

Aber selbst wenn der Optionsschein bereits einen inneren Wert besitzt, nimmt der Zeitwert hier dramatisch ab, da die Möglichkeit eines weiteren Anstieges der Aktie mit ablaufender Zeit immer geringer wird.

Zusammengefasst setzt sich der Wert unseres Optionsscheines also aus zwei verschiedenen Komponenten zusammen: Einmal haben wir den inneren Wert und zum anderen den Zeitwert.

Der innere Wert entsteht erst, wenn der Kurs der Aktie über dem Basispreis des Optionsscheines liegt und der Zeitwert, so haben wir gelernt, reduziert sich mit abnehmender Restlaufzeit des Optionsscheines und beziffert die Wahrscheinlichkeit, dass der Optionsschein am Ende seiner Laufzeit einen inneren Wert erreicht.

Optionsschein Hebel – Segen und Fluch

Die Hebelwirkung bei Optionsscheinen ist einer der großen Vorteile.

Ein Beispiel: Angenommen wir haben eine Aktie, die aktuell 90 € Wert ist. Ein Optionsschein mit einem Basispreis von 100 € kostet pro Stück 1,5 €. Das Bezugsverhältnis beträgt 1:10.

Sie kaufen 10 Optionsscheine, um das Recht zu haben, eine Aktie zu kaufen. Nun steigt die Aktie von 90 € innerhalb der Laufzeit der Optionsscheine auf 130 €. Sie haben also insgesamt 105 € investiert (90 € für die Aktie + 15 € für 10 Optionsscheine). Die Aktie, die Sie dafür bekommen, ist aber bereits 130 € wert.

Somit haben Sie einen Gewinn von 25 € gemacht. Das bedeutet der Gewinn eines einzelnen Optionsscheins beträgt 2,50 € (25 €/10 Optionsscheine). Der Wert des Optionsscheines beim Verkauf beträgt somit 4 € (1,50 € Kaufpreis + 2,50 € Gewinn).

Während der Kurs der Aktie von 90 € auf 130 € um 44 % gestiegen ist, so ist der Optionsschein von 1,50 € auf 4 € gestiegen, das ist ein Gewinn von 166 %. Somit wurde der Gewinn der Aktie gehebelt, man spricht hier auch von dem „Leverage Effekt“ (leverage = Hebel).

Aber hier liegt natürlich auch die Gefahr. Sollte der Kurs der Aktie innerhalb der Laufzeit nicht die 100 € übersteigen, so würden die Optionsscheine wertlos verfallen. Denn es würde keinen Sinn machen, eine Aktie für 100 € zu kaufen und sie dann wieder für weniger zu verkaufen. Daher ist die Laufzeit der Scheine ein sehr wichtiges Kriterium.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Optionsschein vor Ende der Laufzeit wieder zu verkaufen und z.B. durch einen Schein zu ersetzen, der eine längere Laufzeit hat.

Hebel Optionsschein berechnen

Den Hebel bei Optionsscheinen berechnen Sie ganz einfach mit der folgenden Formel:

Nun wissen Sie, wie der Optionsschein Hebel entsteht.

Optionsscheine vs. Optionen

Und hier kommt noch eine wichtige Info: Optionsscheine sind nicht zu verwechseln mit Optionen!

Optionen bieten noch sagenhaftere Chancen als Optionsscheine – und damit auch jede Menge Risiko. Sie sind deshalb nur für erfahrene Anleger mit einer entsprechenden Liquidität geeignet. Wenn Optionsscheine der Porsche unter den Autos sind, dann sind Optionen der Porsche Turbo. Und diesen Wagen würden Sie ja auch keinem Fahranfänger empfehlen, oder?

Um mit Optionen handeln zu können, benötigen Sie ein US-Konto, das für das Handeln mit Optionen ausgelegt ist. Oder einen europäischen Broker.

Wie handelt man Optionsscheine?

Um an den Gewinn eines Optionsscheins zu kommen, muss man nicht den Umweg über den Kauf der Aktie nehmen. Optionsscheine sind handelbar und man kann den Gewinn einfach durch den Verkauf des Scheines realisieren.

So können Sie in Optionsscheine investieren

Sie sind risikofreudig und haben ausreichend „Spielgeld“? Dann wagen Sie sich alleine aufs (Börsen-)Parkett.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, lassen Sie sich beim Investieren in Optionsscheine von mir unterstützen. Wenn Sie mit wenig Risiko ein solides Vermögen aufbauen wollen und dabei auch Optionsscheine nutzen möchten, empfehle ich Ihnen meinen Börsenbrief „Proffes Trend Depot“.

Neben dem Standard- und dem US-Trader-Depot, welches beide Aktiendepots sind, habe ich ein sogenanntes Power-Depot zusammengestellt. Dieses Power-Depot beinhaltet diverse Optionsscheine. Durch die Drittelung haben Sie einige Werte, die „eine sichere Bank“ sind und trotzdem die Möglichkeit, mit Optionsscheinen in relativ kurzer Zeit ein beachtliches Plus zu machen.

Sind Sie ein erfahrener Anleger, und volatile Kurse bringen Sie nicht um Ihren Schlaf, dann nutzen Sie meinen Börsenbrief „Proffes Optionsschein Trader“. Damit können Sie die eingangs beschriebenen Chancen nutzen, Sie haben aber mich als begleitenden Experten an Ihrer Seite.

Optionsscheine Empfehlungen mit ungeahnter Rendite

Optionsscheine sind ein Mittel, um den Gewinn, den man mit einer Aktie erzielen würde, zu erhöhen. So sind mit Optionsscheinen Renditen jenseits von Aktien möglich. Aber Vorsicht: Wer auf den falschen Optionsschein setzt, läuft Gefahr, sein eingesetztes Kapital zu verlieren. In meinen zahlreichen Börsenbriefen und dem kostenlosen Aktien-Newsletter „Proffe News“ gebe ich Ihnen konkrete Optionsscheine Empfehlungen. Auf dieser Seite finden Sie ein paar Optionsscheine Tipps.

Welche Optionsscheine kaufen?

Grundsätzlich orientiert sich ein Optionsschein am Kurs der Aktie. Noch mal kurz zur Erklärung: Call Optionsscheine berechtigen den Inhaber, innerhalb eines Zeitraums eine Aktie zu einem zuvor festgelegten Kurs zu erwerben. Steigt der Aktienkurs über diesen „Basispreis“ machen Sie Gewinn, andernfalls Verlust.

So simpel es sich jetzt anhört, sollte man Optionsscheine kaufen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in dem Zeitraum, z.B. einem Jahr, an Wert gewinnen. Dabei ist es nicht erheblich, ob zwischendurch der Kurs auch einmal runtergeht. Selbst die besten Optionsscheine verlieren einmal kurzzeitig an Wert. Hauptsache ist, dass vor Ende der Laufzeit der Kurs über dem Basispreis liegt.

Da Optionsscheine viel spekulativer als Aktien sind und im schlimmsten Fall den Totalverlust bedeuten, sollte man auf Optionsscheine zu Aktien setzen, die auch schon in der Vergangenheit gezeigt haben, dass sie mittel- und langfristig nach oben gehen. Kleinere Kurskorrekturen kann man dann relativ entspannt hinnehmen, solange das Endergebnis stimmt.

Doch das ist noch nicht alles…

Optionsscheine Strategie

Wer in Optionsscheine anlegt, sollte eine Strategie verfolgen. Ich selbst verwende die von mir entwickelte und seit Jahrzehnten erprobte Trendfolgestrategie, in der ich sowohl auf Aktien als auch Optionsscheine setze. Doch wie funktioniert das genau?

1. Wähle Unternehmen, die einem Trend folgen

Und wenn ich Trend schreibe, dann meine ich nicht Trend, wie es die meisten Menschen verstehen. Es geht nicht um einen kurzlebigen Modetrend. Oder den nächsten Sommerhit. Ich spreche von langlebigen Trends, die Jahre und Jahrzehnte überdauern. So ein Unternehmen ist beispielsweise Apple. Oder auch Visa. Analysiert man die Charts der letzten Jahre dieser Unternehmen, bestätigt sich: Trendfolge-Unternehmen gehen mit ihrem Kurs langfristig nach oben. Zwar gibt es immer wieder kleinere Korrekturen nach unten, aber das Gesamtbild stimmt.

2. Verteile dein Investment auf mehrere Unternehmen

Nur auf 1-2 Unternehmen bzw. deren Aktien oder Optionsscheine zu setzen, wäre nicht besonders klug. Warum? Trotz aller Analyse und Wahrscheinlichkeit besteht immer die Möglichkeit, das Geld zu verlieren. Daher sollte man das Risiko immer verteilen. Hat man beispielsweise 10 Optionsscheine unterschiedlicher Unternehmen im Portfolio, können ein paar davon ruhig schlecht laufen. Wenn die anderen dafür nach oben gehen, stimmt auch die Rendite!

3. Nutze die dynamische Trendbegleitung für langfristige Gewinne

Optionsscheine haben immer eine bestimmte Laufzeit. Nehmen wir eine Laufzeit von einem Jahr an und dass der Optionsschein gut im Plus steht. Man verkauft den Optionsschein und freut sich über den Gewinn. Und jetzt? Das ist natürlich schön, aber noch kein langfristiger Vermögensaufbau. Nur mit der dynamischen Trendbegleitung erreicht man dieses Ziel. Liegen das Unternehmen und deren Aktie weiterhin im Trend, wird der Erlös aus dem Verkauf direkt in einen neuen Optionsschein mit anderem Basiswert und Laufzeit in reinvestiert. So multiplizieren sich der Gewinn über Jahre und ungeahnte Renditen sind möglich.

Optionsschein-Pakete: Das Beste aus allen Welten

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, wie Sie von Optionsscheinen profitieren können. Und zwar, indem Sie ein von mir zusammengestelltes Paket mit Optionsscheinen oder Knock-Outs kaufen. Das lassen Sie dann so lange liegen, bis Sie wieder von mir hören. Und verkaufen dann entsprechend meiner Anleitung. Und freuen sich über einen schönen Gewinn.

Klingt zu schön, um wahr zu sein?

Dann lassen Sie uns doch mal einen Blick auf das Optionsschein-Paket aus 2020 werfen: In knapp vier Monaten hat sich der Wert des Optionsschein-Paket glatt verdoppelt. Ich spreche von sagenhaften 101,24 Prozent!

Optionsschein Paket 2020: Nettovermögen und Schlusskurs

Zahlen versachlichen ja bekanntlich die Diskussion, und ich könnte mir vorstellen, dass Sie spätestens jetzt überzeugt sind und sich denken: „So möchte ich auch investieren!“ Für diesen Fall habe ich gute Nachrichten. Ich bereite derzeit entsprechende Pakete vor – und werde Sie informieren, sobald ich Ihnen ein Optionsschein-Paket zur Verfügung stellen kann. Tragen Sie sich dazu am besten in meine kostenlosen „Proffe News“ ein und verpassen Sie keinen Optionsschein mehr!

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
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