Rück- und Ausblick auf die KW 44 Alle Trading News

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Rück- und Ausblick auf die kommende Handelswoche

Viele Anleger beobachteten in den letzten Wochen vor allem die Bundespräsidentenwahl in Österreich und das Verfassungsreferendum in Italien. Beide Ereignisse fanden am selben Tag statt. An der Wiener Börse fielen am Freitag vor der Wahl die Aktienkurse und auch an anderen europäischen Handelsplätzen war Unsicherheit zu spüren. Während die Österreicher aufatmen konnten – der von den Grünen unterstütze Kandidat Alexander van der Bellen setzte sich bei der Wahl gegen den Rechtspopulisten Norbert Hofer von der FPÖ durch – ging das Verfassungsreferendum in Italien zugunsten des Ministerpräsidenten Matteo Renzi aus, der kurz danach zurücktrat. Die Börsen reagierten dennoch nicht, wie zuvor zum Teil befürchtet, mit heftigen Reaktionen. Zudem ist die Situation in Italien nicht mit dem Brexit zu vergleichen, auch wenn das gescheiterte Referendum neue Unsicherheit für den Euro und die wirtschaftliche und politische Lage Italiens bedeutet. Außerdem wurde die Dezember-Sitzung der EZB mit Spannung erwartet. Unterdessen blickt man in den USA der Sitzung der Notenbank Fed bezüglich einer möglichen Zinserhöhung entgegen. Der DAX liegt derweil auf Höhenflug und knackte nach über einem Jahr erstmals wieder die 11.000 Punkte.

GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK

Russland schließt sich Drosselung der Ölförderung an

Russland stimmt nun doch dem Beschluss der Opec zu und nimmt an der Drosselung der Ölförderung teil. Wie der russische Energieminister Alex Nowak bekannt gab, werden auch die russischen Ölkonzerne ihre Förderung zurückfahren. Russland ist zwar nicht Mitglied in der Opec, der Organisation Erdöl exportierender Länder, wird aber in Zukunft ebenfalls seine Förderung pro Tag um rund 159 Liter senken. Die Opec hatte zuvor endgültig beschlossen, die Ölförderung in der ersten Jahreshälfte 2020 um 1,2 Millionen auf 32,5 Millionen Barrel pro Tag zu reduzieren. Das Ziel ist es, den Ölpreis steigen zu lassen. Neben Russland schlossen sich weitere 12 Länder, die keine Mitglieder der Opec sind, dem Vorstoß der Opec an. Schon am Montag nach der Vereinbarung stiegen die Ölpreise auf den höchsten Stand seit Sommer 2020.

Italien: Lohnerhöhung im öffentlichen Dienst kurz vor Referendum

Nur wenige Tage vor dem Verfassungsreferendum in Italien einigten sich Regierung und Gewerkschaften auf die erste Lohnerhöhung im öffentlichen Dienst seit sieben Jahren. Die Beschäftigten erhalten im nächsten Jahr rund 85 Euro mehr im Monat. Die Gehälter von Staatsbediensteten waren aufgrund der hohen Verschuldung des Landes seit 2009 eingefroren. Zudem rief die Gewerkschaft CGIL ihre Mitglieder dazu auf, beim Referendum die geplante Verfassungsreform von Ministerpräsident Matteo Renzi abzulehnen.

Maschinen aus Deutschland weniger gefragt

Die Bestellungen für Maschinen „Made in Germany“ sind im Oktober unter das Niveau des Vorjahres gesunken. Der Hauptgrund sind ausgebliebene Großaufträge. Insgesamt gingen nach Angaben des Branchenverbandes VDMA die Aufträge um zehn Prozent zurück. Im Ausland lag der Rückgang sogar bei 15 Prozent, im Inland gab es immerhin ein kleines Plus von einem Prozent. Im Zeitraum von August bis Oktober, der in der Regel wenig Schwankungen unterworfen ist, lag der Rückgang bei drei Prozent.

Großbritannien erwägt Zahlungen für Zugang zum EU-Binnenmarkt

Die britische Regierung erwägt, nach dem EU-Austritt für einen dauerhaften Zugang zum EU-Binnenmarkt zu zahlen. Der für den Brexit zuständige Minister David Davis sagte, dass es entscheidend sei, den bestmöglichen Zugang für Güter und Dienstleistungen zum europäischen Markt zu bekommen. Dafür kommen für die britische Regierung nun wohl auch Zahlungen an die EU infrage. Die britischen Unternehmen üben Druck aus und möchten Klarheit in dieser Frage. Sie wünschen sich Planbarkeit, wie es nach dem EU-Austritt für sie weitergeht.

Nach diesem Vorstoß von David Davis legte das britische Pfund erstmals seit drei Monaten wieder an Wert zu. Großbritannien will zwar weiter am EU-Binnenmarkt vertreten sein, die Arbeitnehmerfreizügigkeit aus anderen EU-Ländern aber einschränken. Dies ist eigentlich nicht möglich und stößt auf dem Festland auf Widerstand.

Steigende Kosten für Unternehmen

Die britische Industrie bekommt die Folgen des Brexit-Votums immer deutlicher zu spüren. Viele Unternehmen haben mit der anhaltenden Schwäche des Pfunds und damit mit steigenden Kosten zu kämpfen. Allein im Oktober stiegen die Preise für Materialien und Energie so stark wie seit sechs Jahren nicht mehr. Zwar wurden durch das niedrige Pfund britische Exporte ins Ausland billiger, Importe dagegen wurden teurer.

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Preise in Großbritannien steigen

Die Inflationsrate in Großbritannien liegt bei über einem Prozent. Die Preise sind damit so stark gestiegen, wie schon seit zwei Jahren nicht mehr. Gerade Kleidung ist für die Briten in den letzten Wochen spürbar teurer geworden. Die Händler gewähren derzeit auch seltener Rabatte. Elektronische Geräte wie Handys wurden ebenfalls teurer. Ausländische Unternehmen wie Apple begründen dies auch mit dem schwachen Pfund.

Für das kommende Jahr erwarten die Briten laut einer Umfrage der Bank of England sogar eine Teuerungsrate von 2,8 Prozent. Die BoE strebt allerdings lediglich zwei Prozent an. Man würde jedoch eine höhere Inflationsrate für einen gewissen Zeitraum tolerieren, um den Aufschwung nicht zu gefährden.

Finanzinvestoren fürchten „harten“ Brexit

Professionelle Finanzinvestoren befürchten bei einem kompletten Ausstieg Großbritanniens aus der EU, dass dies ihre Renditen beeinträchtigt. Coller Capital, einer der führenden Investoren auf dem Private-Equity-Markt, befragte hierzu Kapitalgeber. 37 Prozent von ihnen gaben an, dass sie mit weniger Erträgen aus ihren Private-Equity-Investitionen rechnen, falls ein sogenannter „harter“ Brexit auf sie zukommen wird. Lediglich sechs Prozent erwarten für diesen Fall positive Auswirkungen.

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Coller Capital befragt zweimal pro Jahr Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds und andere wichtige Investoren aus aller Welt, die in Unternehmensbeteiligungsfonds investieren. 74 Prozent der Befragten glauben auch, dass Großbritannien unter einem harten Austritt aus der EU leiden würde. 64 Prozent sehen auch das Risiko, dass dieser der EU ebenfalls schaden wird.

Schweizer zum Shoppen in Baden-Württemberg

Noch immer kommen viele Schweizer ins Nahe gelegene Baden-Württemberg, um dort einzukaufen. Die Preise sind in Deutschland für viele Waren deutlich günstiger als in der Schweiz. 2020 verzeichneter die Hauptzollämter in Singen und Lörrach insgesamt 17,6 Millionen Ausfuhrzettel. Seit 2020 ist die Anzahl damit um über 50 Prozent gestiegen. Die Ausfuhrzettel ermöglichen es Nicht-EU-Bürgern, die Mehrwertsteuer erstattet zu bekommen. Dies ist der zweite Pluspunkt für Schweizer, wenn sie in Deutschland einkaufen. Die Nachfrage bei Shampoos und Duschgel ist besonders hoch, aber auch Lebensmittel kaufen die Schweizer gerne in Deutschland ein. Die Händler im Süden Deutschlands in der Nähe der Grenze hoffen derzeit auch aufgrund der Besucher aus der Schweiz auf ein besonders gutes Weihnachtsgeschäft.

Vorfreude auf Weihnachtsgeschäft

Doch nicht nur im Süden Deutschlands wird das Weihnachtsgeschäft mit großer Freude erwartet. Der Handelsverband HDE rechnet in diesem Jahr mit Umsatzrekorden im Weihnachtsgeschäft und geht von einem Gesamtumsatz von 50 Milliarden Euro aus. Damit könnte der Dezember 2020 der umsatzstärkste Monat in der Geschichte werden. Vor allem Uhren und Schmuck sind in diesem Jahr beliebte Geschenke. Die Umsätze in diesem Bereich liegen bei 100 Prozent über den Vormonaten. Gerade für Onlinehändler, die in der Vorweihnachtszeit einen großen Teil ihres gesamten Jahresumsatzes erzielen, hoffen in diesem Jahr auf ein besonders erfolgreiches Weihnachtsgeschäft.

Weiteres Wachstum der US-Wirtschaft

Die US-Notenbank Fed sieht ein weiteres Wachstum der amerikanischen Wirtschaft. Sie legte Anfang November ihren aktuellen Konjunkturbericht für Oktober und November, das sogenannte „Beige Book“, vor. Bei den Löhnen gab es allerdings nur einen geringen Zuwachs. Der starke Dollar belastet zudem das produzierende Gewerbe. Außerdem habe sich in sieben von zwölf Fed-Bezirken die Situation auf dem Arbeitsmarkt verschärft. Auch die Unsicherheit in den Tagen rund um die Präsidentenwahl habe sich in manchen Bezirken negativ auf die Wirtschaft ausgewirkt. Im Großen und Ganzen ist die Fed jedoch zuversichtlich. Im dritten Quartal stieg das BIP um 3,2 Prozent. Dies war der stärkste Zuwachs seit Sommer 2020.

US-Arbeitsmarkt weiter im Aufwind

Im November sank die Erwerbslosenquote in den USA überraschend auf 4,6 Prozent und damit auf den niedrigsten Wert seit neun Jahren. Damit kann sich die USA praktisch über Vollbeschäftigung freuen und erreicht damit eines der wichtigsten Vorgaben der Fed im Hinblick auf eine Zinserhöhung. In den vergangenen Monaten schufen Firmen und staatliche Einrichtungen insgesamt 178.000 neue Stellen. Dies übertraf sogar die Erwartung vieler Fachleute.

Mehr Aufträge für US-Industrie

Im Oktober konnte sich die US-Industrie über 2,7 Prozent mehr Aufträge freuen. Dies ist der kräftigste Anstieg seit knapp eineinhalb Jahren. Im September stiegen die Aufträge nur um 0,6 Prozent. Auch dies ist ein gutes Zeichen für die Entwicklung der amerikanischen Wirtschaft zum Jahresende.

Zinserhöhung in den USA

Wie erwartet erhöhte die US-Notenbank Fed den Leitzins um einen Viertelpunkt. Der Leitzins liegt nun zwischen 0,5 und 0,75 Prozent. Dies ist die erste Zinserhöhung seit einem Jahr. In diesem Zeitraum hielt die Fed den Zinssatz in einer Spanne von 0,25 bis 0,5 Prozent. Die Fed geht damit ihren Weg weiter, die amerikanische Geldpolitik nach der Finanzkrise 2008 zu normalisieren. In der Folge der Finanzkrise lag der Zinssatz jahrelang auf einem Rekordtief nahe Null. So sollten Banken die Möglichkeit haben, sich billiges Geld zu leihen, um die Wirtschaft mit günstigen Krediten zu stützen und so die Konjunktur anzukurbeln. Notenbank-Chefin Janet Yellen stellte zudem drei weitere Zinsschritte im kommenden Jahr in Aussicht.

GELDPOLITIK

Inflation 2020 oder 2020 bei EZB-Zielmarke

EZB-Chef Mario Draghi verkündete kürzlich in einem Interview mit „El Pais“, dass die EZB ihr Inflationsziel von zwei Prozent schon zwischen 2020 und 2020 erreichen will. Derzeit liegt die Inflation im Euroraum bei 0,6 Prozent und damit noch weit vom EZB-Ziel entfernt. Bislang gingen Fachleute davon aus, dass es noch bis ins nächste Jahrzehnt dauern wird, bis die Inflation bei knapp zwei Prozent liegen wird. Draghi verteidigte zudem erneut die sehr lockere Geldpolitik seiner Zentralbank. Diese sei notwendig, um der Konjunktur auf die Sprünge zu helfen. Niedrige Zinsen würden zu einer vollständigen Erholung der Wirtschaft beitragen. Wenn dies erreicht ist, würden auch die Zinsen steigen.

Entscheidung um Börsensteuer erneut verschoben

Seit Jahren wird um die Finanztransaktionssteuer (FTT) gerungen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble stellte von einigen Wochen in Aussicht, dass noch in diesem Jahr eine Entscheidung fallen könnte. Ursprünglich war für Anfang Dezember eine Sitzung geplant, die jedoch nicht zustande kam. Erst im Januar wird daher das Thema wieder auf die Tagesordnung kommen. Einige Länder müssten noch Daten nachliefern und der italienische Wirtschaftsminister konnte aufgrund der Situation in Rom nach dem Verfassungsreferendum nicht an der Sitzung teilnehmen.

Befürworter enttäuscht

Befürworter der Finanztransaktionssteuer zeigten sich enttäuscht. Schäuble hatte vor kurzem die Hoffnung geweckt, dass man bis zum Jahresende zumindest eine Minimalregelung finden könnte. Es gebe eine Vereinbarung über die Kernbestandteile einer zukünftigen Finanztransaktionssteuer. Dennoch gebe es noch komplexe Fragen zu klären und auch die Höhe der Steuersätze sei noch nicht festgelegt. Schäuble wollte die Sitzung nutzen, um seine Kollegen aus anderen EU-Ländern über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.

Das Ziel der Transaktionssteuer ist es, Börsenspekulationen einzudämmen. Schäuble startete vor einigen Monaten einen neuen Vorstoß, um eine weltweite Finanztransaktionssteuer voran zu bringen. Die betroffenen Banken lehnen das Vorhaben ab. Sie begründen dies damit, dass eine Finanztransaktionssteuer nur zu einer Verlagerung von Finanzgeschäften in andere Länder führen würde.

EZB-Sitzung zu Anleihekäufen

Die EZB gab nach ihrer Dezember-Sitzung bekannt, dass sie ihr Anleihenprogramm mindestens bis September 2020 verlängern wird, die monatliche Kaufsumme wird jedoch ab April um 20 Milliarden auf 60 Milliarden reduziert. EZV-Chef Mario Draghi betonte allerdings, dass es sich hierbei nicht um den Beginn des Ausstiegs aus dem Anleihenprogramm handelt. Die Entscheidung der EZB gab einigen Fachleuten Rätsel auf. Viele hatten erwartet, dass die EZB die Höhe der Anleihekäufe nicht verändern wird und nicht vom geplanten Enddatum im März 2020 abweichen wird. Daher fallen die Einschätzungen der Experten durchaus unterschiedlich aus. So bewerten einige das Vorgehen der EZB doch als „Tapering“, also den langsamen Ausstieg aus den Anleihenkäufen.

Modifikationen am Anleihenprogramm

Die EZB will Knappheiten am Anleihenmarkt vorbeugen. Man werde in Zukunft Wertpapiere auch kaufen, deren Effektivzins bzw. Rendite unterhalb des EZB-Einlagensatzes von minus 0,4 Prozent liegt. Dies hatte man in der Vergangenheit vermieden, wohl um Verlusten für die EZB vorzubeugen. Zudem will man von nun an Wertpapiere mit Laufzeit ab einem Jahr kaufen. Bisher entschied man sich für Anleihen mit Laufzeiten von zwei bis 31 Jahren. Mit diesen beiden Veränderungen erhöht sich die Anzahl an Wertpapieren, die die EZB ankaufen kann. Hätte die EZB auf diese Modifikationen verzichtet, wären die erwerbbaren Anleihen wie beispielsweise deutsch Bundesanleihen im nächsten Jahr knapp geworden.

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Rück- und Ausblick auf die KW 44: Aktuelle News aus Geldpolitik und Wirtschaft

In den vergangenen Wochen hielt eine kleine Region Europa in Atem: Die Wallonie. Die französischsprachige Region Belgiens stimmte zunächst gegen das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada. Erst nach weiteren Verhandlungen stimmte die Wallonie dem CETA-Abkommen zu und die EU und Kanada konnten das Abkommen drei Tage später als geplant unterzeichnen. In Nachverhandlungen handelte man einen Kompromiss bei den umstrittenen Themen Schiedsgerichte und Landwirtschaft aus.

WIRTSCHAFT UND GELDPOLITIK

In Großbritannien bereiten sich die Banken derweil auf einen Wegzug vor. Kleinere Banken wollen sogar noch vor Weihnachten ihre Geschäfte in andere Länder verlagern. Größere Banken werden wahrscheinlich im ersten Quartal 2020 mit dem Umzug beginnen. Derzeit herrscht im britischen Bankenwesen große Unsicherheit hinsichtlich der Austrittsverhandlungen mit der EU. Die Banken, Versicherer und Hedgefonds in Großbritannien befürchten, dass sie im Zuge des EU-Austritts die Erlaubnis verlieren, ihre Dienstleistungen in der gesamten EU anbieten zu dürfen.

Dies kann für Großbritannien einen großen Verlust darstellen. Viele große, weltweit agierende Banken haben ihre europäischen Zentralen in Großbritannien. Insgesamt sind in der Finanzbranche über zwei Millionen Menschen beschäftigt und die Banken und Versicherer tragen etwa zwölf Prozent zum britischen BIP bei.

Einige Brexit-Befürworter sind der Ansicht, dass die Finanzbranche durchaus auf den sogenannten EU-Pass verzichten kann. Die sogenannten Gleichwertigkeitsbestimmungen könnten dafür sorgen, dass die Vorgaben in Großbritannien gleichwertig mit den EU-Vorgaben sind. Doch die britischen Bestimmungen gelten nur für bestimmte Dienstleistungen. Zudem könnten sie jederzeit zurückgenommen werden. Großbritannien könnte daher gezwungen sein, Regeln anzuerkennen, auf die das Land keinen Einfluss hat.

Derweil erholt sich die britische Industrie vom Brexit-Schock. Von August bis Oktober stiegen die Investitionsabsichten der Betriebe nach Angaben des Industrieverbands CBI wieder. Die starken Kursverluste nach der Abstimmung über den EU-Austritt haben für einen Anstieg der Exporte gesorgt. Gerade hinsichtlich der weiteren Export-Erwartungen blicken die britischen Unternehmen positiv nach vorne. Das schwächere Pfund beschert den Unternehmen Aufträge aus dem Ausland. Dennoch hat der Fall des Pfunds auch höhere Kosten zur Folge. Auch ein Fachkräftemangel wird von Seiten der britischen Industrie befürchtet falls die Zuwanderung aus EU-Ländern begrenzt wird.

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Der Brexit wird sich auch auf das Wirtschaftswachstum in Deutschland auswirken. Das Institut der deutschen Wirtschaft schätzt, dass der EU-Austritt der Briten das Wirtschaftswachstum in Deutschland um etwa 0,25 Prozent verringern wird. Der Grund dafür ist der deutliche Verlust des britischen Pfunds gegenüber dem Euro sowie der zu erwartende Wachstumsrückgang in Großbritannien im kommenden Jahr. Die Abwertung des Pfunds bedeutet, dass die deutschen Exporte nach Großbritannien 2020 um neun Prozent gegenüber dem Vorjahr sinken werden. Und auch von Großbritannien nach Deutschland werden wohl 3,5 Prozent weniger Waren exportiert.

Neben Großbritannien wird mittlerweile wird nicht mehr Griechenland als das Sorgenkind der Eurozone gesehen, sondern Italien. Das Marktforschungsinstitut Sentix befragte über 1.000 Investoren. Das Ergebnis war, dass die Wahrscheinlichkeit für einen EU-Austritt Italiens derzeit höher eingeschätzt wird als ein Austritt Griechenlands. Zehn Prozent der Befragten sehen die Wahrscheinlichkeit eines Austritts Italiens, während nur noch 8,5 Prozent von einem Austritt Griechenlands ausgehen. Der griechische Wert ist damit so gering wie seit 2020 nicht mehr.

Besonders die Lage der italienischen Banken bereit vielen Sorgen. Außerdem steht im Dezember ein Verfassungsreferendum an und die Konjunktur Italiens stagniert seit langem. Kürzlich kündigte die italienische Bank Popolare die Vicenza, die bereits Teil des nationalen Rettungsfonds Atlante ist, einen massiven Personalabbau an. Mindestens ein Viertel der Stellen soll abgebaut werden, sagte der Verwaltungsratschef der Bank, Gianni Mion. Dies bedeutet, dass 1.300 bis 1.500 Stellen wegfallen werden. Die Gewerkschaften müssen noch von der Notwendigkeit der Stellenstreichungen überzeugt werden.

Ende Juni arbeiteten bei Popolare die Vicenza noch 5.400 Mitarbeiter. Die Bank fuhr im ersten Halbjahr 2020 einen Verlust von 795 Millionen Euro ein. Bereits in den vergangenen Jahren wurden 2,2 Milliarden Verluste erzielt. Schon im April rief die italienische Regierung den Rettungsfonds Atlante ins Leben, um den angeschlagenen Banken zu helfen. Der Fonds wird mehrheitlich von privaten Investoren gehalten.

Die Regierung in Rom bereitet sich derweil auf einen weiteren Stellenabbau in der Bankenbranche vor und will für diesen Fall 500 Millionen Euro öffentliche Gelder bereitstellen. Beispielsweise will man in den nächsten drei Jahren Vorruhestandsregelungen unterstützen. Die Gelder sollen den Banken helfen, die Kosten zu decken die bei Entlassungen von bis zu 25.000 Beschäftigten entstehen. Bislang trugen die Banken selbst die Kosten für Entlassungen und Frühverrentungen. Doch in den letzten Jahren sind auch hier hohe Kosten entstanden.

Die Pläne der Regierung sind ein Teil der Budgetpläne, die das italienische Kabinett vor einigen Tagen genehmigt hat. Im neuen Haushalt für 2020 sind dafür 100 Millionen Euro vorgesehen. Für die beiden darauf folgenden Jahre sind je 200 Millionen Euro eingeplant. Die italienischen Banken leiden derzeit unter einer großen Zahl an sogenannten faulen Krediten. Außerdem ist das Filialnetz der italienischen Kreditinstitute im Vergleich zu anderen europäischen Staaten sehr dicht. Insgesamt arbeiten 317.000 Menschen bei den Banken des Landes. Die Gewerkschaft FABI schätzt, dass bis zum Jahr 2020 allein bei den fünf wichtigsten Banken des Landes rund 16.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren werden.

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In Portugal freut man sich, dass die Ratingagentur DBRS ihre Einschätzung für das Land nicht gesenkt hat. Der Grund ist, dass das Land bei der Verringerung des Haushaltsdefizits durchaus Fortschritte gemacht hat. Damit bleibt Portugal bei DBRS auf dem Status „BBB (low)“. Wenn die Ratingagentur eine Herabstufung vorgenommen hätte, hätte die EZB keine portugiesischen Anleihen mehr kaufen dürfen. Damit wäre die Kreditaufnahme verteuert worden. Die Regierung zeigte sich erleichtert und sah sich auf ihrem Weg bestätigt. Die anderen drei Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch führen Portugal allerdings weiterhin als „Ramsch“. Wenn auch DBRS Portugal auf „negativ“ herabgestuft hätte, hätte dies eine weitere Herabstufung in den nächsten sechs Monaten bedeutet. Damit wäre die Regierung weiter unter Druck geraten.

Dennoch ist Portugal weiterhin hoch verschuldet und das Wachstum ist sehr gering. Die Regierung vor wichtigen Aufgaben: Im Jahr 2020 soll das Haushaltsdefizit auf 1,6 Prozent der Wirtschaftsleistung gesenkt werden. 2020 lag das Defizit bei 4,4 Prozent und in diesem Jahr soll es unter 2,5 Prozent fallen. Diese Zahl war mit der EU vereinbart. Diese ehrgeizigen Ziele sollen mit einer strengen Ausgaben-Kontrolle erreicht werden. Dennoch wurden Steuersenkungen und Rentenerhöhungen in Aussicht gestellt.

Der IWF, der Portugal während der Euro-Schuldenkrise in sein Rettungsprogramm aufgenommen hatte, erklärte kürzlich, dass das Land unter den Erwartungen geblieben sei. Zwar konnte eine Bankenkrise vermieden und der Zugang zum Geldmarkt wiederhergestellt werden, aber der Staat und seine Bürgen leiden weiter unter hohen Schulden und Arbeitslosigkeit. Auch das Wirtschaftswachstum wird in diesem Jahr wohl nur bei rund ein Prozent liegen.

Deutschland bleibt unterdessen der Konjunktur-Motor der Eurozone. Im Oktober legten die Geschäfte der deutschen Industrie weiter zu. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft im Euroraum liegt derzeit bei 53,7 Punkten. Dies ist der höchste Stand seit Dezember 2020. Er stieg im vergangenen Monat um 1,1 Punkte und damit stärker als erwartet. Ein Wert von mehr als 50 Punkten steht für Wachstum. Gerade die Konjunktur in Deutschland sorgte für diesen hohen Wert.

Das Anziehen der deutschen Wirtschaft sorgt auch für gute Zahlen in der Baubranche und auf dem Arbeitsmarkt. Die Bauwirtschaft profitiert von niedrigen Zinsen und konnte damit ihre Umsätze um 12,4 Prozent steigen. Die Aufträge stiegen um 16,6 Prozent. Und auch andere Branchen profitieren von einem deutlichen Auftragsplus.

Schlechte Nachrichten kommen allerdings aus der Autobranche. Im Oktober sank die Zahl der Neuzulassungen um 5,6 Prozent. Von Januar bis Oktober registrierte man aber mit 2,82 Millionen Neuzulassungen einen Anstieg um fast fünf Prozent. Besonders Volkswagen kommt nicht aus den Negativschlagzeilen heraus: Im Oktober übergab der Marktführer fast ein Fünftel weniger Autos in Deutschland.

Auch die Inflation in Deutschland zieht an. Im Oktober stiegen die Preise so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Der Grund ist, dass billiges Öl kaum mehr Wirkung erzielt. Die Preise für Waren und Dienstleistungen stiegen so durchschnittlich um 0,8 Prozent mehr als 2020.

In den USA wartet man derzeit gespannt auf die Präsidentenwahl. Wird Hillary Clinton das Rennen machen oder kann Donald Trump auf den letzten Metern noch aufholen? Vor den Präsidentschaftswahlen wird sich hinsichtlich der Geldpolitik der US-Notenbank Fed nichts mehr bewegen. Daher ist mit einer Zinserhöhung weiterhin erst zum Jahresende zu rechnen. William Dudley, der Chef der Fed in New York, sagte, dass wohl nur noch ein Konjunktureinbruch gegen eine Zinserhöhung im Dezember sprechen würde. Wenn aber die Wirtschaft auf dem gegenwärtigen Niveau bleiben wird, steht einer Zinserhöhung zum Jahresende nichts mehr im Wege.

Dagegen ist der Chef der Fed in Dallas, Robert Kaplan, der Ansicht, dass die Inflation wohl anziehen wird. Er befürwortet daher eine etwas weniger konjunkturstimulierende Geldpolitik und sprach sich für eine Wachstumsrate von etwa 1,75 Prozent aus. Dieser Wert liegt zwar unter dem Normmaß der Vergangenheit, sei aber zu einer weiteren Verringerung der Arbeitslosigkeit ausreichend. Laut dem sogenannten „Beige Book“, dem Konjunkturbericht der Fed, wuchs die US-Wirtschaft in den meisten Bezirken zuletzt nur wenig.

Das Bruttoinlandsprodukt der USA erlebt gerade das größte Wachstum seit zwei Jahren. Auch dies erhöht den Druck auf die Fed, die Normalisierung der Geldpolitik zum Jahresende anzustreben. Nach Angaben des Büros für Wirtschaftsanalysen stieg das BIP zwischen Juli und September von 1,4 auf 2,9 Prozent. Erwartet wurden nur 2,5 Prozent. Diese sehr positive Zahl wurde maßgeblich durch einen Anstieg der Exporte um zehn Prozent begünstigt. Im vorangegangenen Quartal erreichten die US-Exporte lediglich einen Anstieg von 1,4 Prozent.

Die täglichen Konsumausgaben in den USA stiegen im dritten Quartal dagegen nur um 2,1 Prozent. Damit wurden die Erwartungen, die um 0,5 Prozent höher lagen, deutlich verfehlt. Im Vorquartal lag der Anstieg noch bei 4,3 Prozent.

Geldpolitik

Die EZB hält weiterhin an ihrem Anleihen-Programm fest. Auch das letzte Treffen des EZB-Rates änderte nichts an diesem Plan. Auf der Sitzung sprach man laut EZB-Präsident Mario Draghi nicht über das sogenannte „Tapering“. Dies bezeichnet das graduelle Herunterfahren der Transaktionen im Rahmen des Anleihen-Programms. Bislang sieht es so aus, als würden mindestens bis März 2020 weiterhin jeden Monat Wertpapiere im Wert von 80 Milliarden Euro gekauft. Allerdings sagt nun auch die Zentralbank, dass man nicht ewig an dieser Geldpolitik festhalten kann. Dies wird als erster Hinweis auf mögliche Veränderungen gedeutet.

Viele Experten gehen aber davon aus, dass das Anleihen-Programm der EZB auch über März 2020 hinaus weitergehen wird. Die Weichen dafür könnten durch kleine Veränderungen im Dezember gestellt werden, sodass die EZB auch in Zukunft genügend Anleihen zum Kaufen findet. Auf der nächsten EZB-Sitzung im Dezember wird die EZB verkünden, wie es weitergehen wird. Dann werden auch die Inflations- und Wachstumsprognosen der EZB-Volkswirte vorliegen. Und auch die Ausschüsse werden bis dahin Vorschläge zum Anleihen-Programm einreichen. Diese sollen prüfen, wie die Anleihenkäufe auch in Zukunft reibungslos realisiert werden können.

Schritt für Schritt kommt durch die Geldflut der Kreditfluss in der Eurozone wieder in Schwung. Im September vergaben die europäischen Banken 1,9 Prozent mehr Kredite an Firmen als ein Jahr zuvor. Auch im Sommer war das Wachstum in dieser Größenordnung. An Privathaushalte wurden im September 1,8 Prozent mehr Kredite vergeben, als im September 2020. Dies entsprach ebenfalls dem Zuwachs aus den Vormonaten.

Trotz dieser positiven Signale erzielt das Anleihen-Programm der EZB nur zum Teil Wirkung. Der Kreditmarkt sorgt derzeit kaum dafür, dass das Wirtschaftswachstum in der Eurozone anzieht. Die Unternehmenskredite erholen sich weiterhin nur langsam. Die Entwicklung am Kreditmarkt deutet darauf hin, dass viele Unternehmen ein Investitionsrisiko scheuen. Zudem kämpfen die Banken mit steigenden Regulierungsanforderungen und verdienen aufgrund der niedrigen Zinsen weniger.

Die Geldmenge M3, die in der Eurozone sehr wichtig ist, stieg im September um fünf Prozent. Hier werden unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen mit zweijähriger Laufzeit zusammengerechnet. Experten hatten mit einen etwas höheren Zuwachs gerechnet.

Markttechnische Betrachtung der Märkte:

Chartbild des DAX

Im Chartbild des DAX ist deutlich zu erkennen, dass sich der Kurs seit dem Sommer diese Jahres in einer Seitwärtsrange befindet. Dabei oszilliert der Kurs um die Zone von 10.600 Punkten zwischen 10.200 Punkten auf der Unterseite und 10.800 Punkten auf der Oberseite. Ich persönlich tendiere eher dazu langfristig von steigenden Kursen auszugehen, jedoch stehen die Zeichen in den nächsten Tagen und Wochen auf Sturm. Da wäre zum einen der ungewisse Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen und zum anderen die mögliche Zinsanhebung im Dezember diesen Jahres. Sollten diese Ereignisse anders als von den Analysten erwartet ausfallen, so könnten uns schnell wieder Kurse um 9.000 Punkte ereilen. Vielleicht preist die Börse aber auch nur den Worst Case ein und die Kurse erholen sich wieder und wir sehen doch noch eine Jahresendrally. Immer wenn Kurse an einer wichtigen Marke angekommen sind, bieten sich sehr gute Einstiegschancen für Trader. Aktuell können mittelfristig orientierte Trader Call Optionen kaufen und diese eng absichern. Trader könnten den Stop Loss eng setzen und von möglichen Zielen auf der Oberseite im Abstand von 800 Punkten und mehr profitieren.

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Updates zu RWE, Aurubis, Hannover Rьck, Volkswagen und Inditex

DZ Bank hebt fairen Wert fьr RWE auf 20 Euro – ‚Halten‘

FRANKFURT – Die DZ Bank hat den fairen Wert fьr RWE anlдsslich der Neuausrichtung des Versorgers von 18 auf 20 Euro angehoben, aber die Einstufung auf „Halten“ belassen. Die deutliche Stдrkung des Bereichs Erneuerbare Energien und die klare Verringerung des CO2-Abdrucks sei sinnvoll, schrieb Analyst Werner Eisenmann in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Zudem biete die knapp 17-prozentige Beteiligung an Eon neben einem stabilen Cashflow auch finanziellen Spielraum. Andererseits sei der Kohleanteil weiterhin hoch und die Dividendenrendite liege unter dem Sektorniveau, weshalb die Chance eines deutlichen Kursanstiegs begrenzt sei.

Independent hebt Ziel fьr Eon auf 10,50 Euro – ‚Halten‘

FRANKFURT – Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel fьr Eon (EON SE) anlдsslich der Vereinbarung mit RWE ьber einen Tausch von Vermцgenswerten von 9,50 auf 10,50 Euro angehoben und die Einstufung auf „Halten“ belassen. Nach Abschluss der avisierten Transaktionen werde der Energiekonzern fokussierter aufgestellt sein und habe Synergiepotenzial, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Dem stьnden aber die Verwдsserung der Aktionдrsanteile und mцgliche Wertberichtigungen gegenьber.

Goldman hebt Ziel fьr Aurubis auf 60 Euro – ‚Sell‘

NEW YORK – Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel fьr Aurubis (Aurubis (ex Norddeutsche Affinerie)) von 57 auf 60 Euro angehoben, aber die Einstufung auf „Sell“ belassen. Die Minen- und Metallwerte seien nach einer saisonalen Schwдche nun reif fьr eine Aufwertung, schrieb Analyst Eugene King in einer am Mittwoch vorliegenden Branchenstudie und stufte den Sektor von „Neutral“ auf „Attractive“ hoch. Die Preisaussichten fьr die Industrierohstoffe seien mit Ausnahme des etwas schwдcheren chinesischen Marktes robust und die Konzerne lieferten prozentual zweistellige Free-Cashflow-Renditen. Der Kupferproduzent Aurubis habe jedoch mit diversen Problemen zu kдmpfen und hinke hinterher.

DZ Bank hebt fairen Wert fьr Hannover Rьck an – ‚Kaufen‘

FRANKFURT – Die DZ Bank hat den fairen Wert fьr Papiere der Hannover Rьck nach der Vorlage von Jahreszahlen von 122 auf 124 Euro angehoben und die Einstufung auf „Kaufen“ belassen. Der Rьckversicherer habe erneut die vergleichsweise hohe Stabilitдt seiner Gewinne unter Beweis gestellt, schrieb Analyst Thorsten Wenzel in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Die moderaten Preiserhцhungen und eine Normalisierung der GroЯschadenbelastung in der Schaden-Rьckversicherung sollten 2020 zu Gewinnwachstum fьhren. Im kommenden Jahr dьrfte – eine erfolgreiche Sanierung vorausgesetzt – das Segment Personen-Rьckversicherung fьr zusдtzlichen Schub sorgen.

Equinet senkt Ziel fьr Deutsche Telekom auf 13,30 Euro

FRANKFURT – Die Investmentbank Equinet hat das Kursziel fьr Deutsche Telekom von 15,50 auf 13,30 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf „Neutral“ belassen. Der Telekomkonzern sei nurmehr ein Dividendenzahler, schrieb Analyst Cengiz Sen in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Er habe seine Annahmen fьr den Umsatz, den operativen Gewinn (Ebitda) und die freien Barmittel gesenkt.

DZ Bank senkt fairen Wert fьr Wacker Chemie – ‚Halten‘

FRANKFURT – Die DZ Bank hat den fairen Wert fьr WACKER CHEMIE nach dem Geschдftsbericht fьr 2020 von 152 auf 143 Euro gesenkt und die Einstufung auf „Halten“ belassen. Der Dividendenvorschlag des Chemieunternehmens fьr 2020 enthalte ьberraschenderweise eine Sonderdividende, schrieb Analyst Peter Spengler in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Der Ausblick auf 2020 habe die hohen Markterwartungen aber nicht erfьllt. Dennoch seien die Wachstumsaussichten insgesamt positiv zu beurteilen.

CFRA senkt Volkswagen Vorzьge auf ‚Buy‘ – Ziel 183 Euro

LONDON – Das Analysehaus CFRA hat Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) von „Strong Buy“ auf „Buy“ abgestuft und das Kursziel auf 183 Euro belassen. Der Zeitpunkt der deutlichen Aufstockung der Bezьge fьr das Top-Management sei ziemlich unglьcklich angesichts der jьngsten Skandale (Diesel, Lkw-Kartell), schrieb Analyst Ahmad Halim in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Dies ьberschatte die soliden Ergebnisse.

JPMorgan senkt Ziel fьr Inditex auf 35 Euro – ‚Overweight‘

NEW YORK – JPMorgan hat das Kursziel fьr Inditex nach der Telefonkonferenz zu den Jahreszahlen von 35,50 auf 35,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf „Overweight“ belassen. Sie habe wegen der etwas schwдcher als von ihr erwartet ausgefallenen Umsдtze im ersten Geschдftsquartal ihre Prognosen leicht gekappt, schrieb Analystin Chiara Battistini in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Ein Teil des Gegenwindes fьr den Modekonzern dьrfte sich im Laufe des aktuellen Geschдftsjahrs aber legen. In der zweiten Geschдftsjahreshдlfte sollte Inditex dann wieder zu prozentual zweistelligem Wachstum zurьckkehren.

Independent Research hebt Ziel fьr Adidas – ‚Halten‘

FRANKFURT – Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel fьr adidas nach Zahlen von 190 auf 193 Euro angehoben und die Einstufung auf „Halten“ belassen. Die Ergebnisse fьr 2020 seien gemischt ausgefallen, schrieb Analystin Laura Cherdron in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Die Expertin lobte aber den Margenausblick und das Aktienrьckkaufprogramm.

JPMorgan sieht BASF als kurzfristig taktischen Kauf – ‚Neutral‘

NEW YORK – Die US-Bank JPMorgan sieht die Aktie von BASF nach dem Kursrutsch seit Jahresbeginn als kurzfristig taktischen Kauf fьr eine mцgliche Erholung. Die fundamentale Einstufung belieЯ Analyst Chetan Udeshi in einer am Mittwoch vorliegenden Studie zur europдischen Chemiebranche aber auf „Neutral“. Die Aktie habe inzwischen fast 9 Prozent eingebьЯt und sich im Vergleich zur Branche um 7 Prozent schlechter entwickelt. Inzwischen biete BASF, basierend auf den Schдtzungen fьr 2020, die zweitbeste Free-Cashflow-Rendite.

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