Social Trading im Test Abzocke oder sichere Geldanlage

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Social Trading im Test: Abzocke oder sichere Geldanlage?

Das Internet hat in den letzen Jahren immer neue Möglichkeiten hervorgebracht, online bares Geld zu verdienen. Seit einiger Zeit ist das so genannte Social Trading in aller Munde. Doch was ist das genau? Wie funktioniert es und welche Gewinnaussichten bringt es mit sich?

Social Trading: eine sichere Geldanlage?

Unter dem Begriff „Sozial Trading“ kann übersetzt so etwas wie „gemeinsamer Börsenhandel“ verstanden werden. Dabei handelt es sich um eine Art Anlageberatung von und für Privatanleger. Sie sind als eine Art Tipp und eigene Meinung zu sehen. Diese Meinungen werden auf bestimmten Websites, die ähnlich wie soziale Netzwerke aufgebaut sind, veröffentlicht. Hier können sie von interessierten Personen verfolgt und meist auch kommentiert werden.

Die Community und die Funktionsweise

Das Social Trading lebt natürlich von seinen Benutzern. Hier hat sich mittlerweile eine ausgewachsene Community gebildet, welche sich tagtäglich mit dem Finanzmarkt beschäftigt. Die Nutzer haben dabei immer den Wunsch, mit einer bestimmten Strategie möglichst viel Geld zu verdienen. Natürlich gelingt dies nicht jedem. Experten, wie die von abzocktest.com, prüfen Anbieter auf Herz und Nieren und können dem Anleger eine Übersicht über die verfügbaren Möglichkeiten geben.

Der große Unterschied zu anderen Communities liegt jedoch darin, dass diese Strategien hier öffentlich mit den anderen Nutzern geteilt werden. Dazu gehört meist eine kurze Beschreibung der Strategie, ebenso wie ihr bisheriger Erfolg. Wenn eine Strategie besonders überzeugt, dann kann dieser gefolgt werden. Dafür ist meist nur ein einziger Klick notwendig. Der „Erfinder“ der Strategie ist dann der so genannte Signalgeber. Ab diesem Moment wird die folgende Person immer auf dem Laufenden gehalten, wenn der Signalgeber eine Position nutzt. Der Trader muss somit nicht selbst handeln, um Geld zu verdienen, er lässt viel mehr für sich Arbeiten. Für den Erfolg ist somit vor allem der Signalgeber verantwortlich.

Wie profitiert der Signalgeber?

Natürlich kann sich jeder denken, dass der Signalgeber für seine Arbeit auch entlohnt werden möchte. Sowohl die sehr erfahrenen, wie auch die eher noch unerfahrenen Signalgeber vertreten diesen Standpunkt. Normalerweise werden sie von der Plattform, auf der sie arbeiten bezahlt. Ihr Gehalt hängt mit der Anzahl ihrer Follower und ihrem Erfolg zusammen, weshalb sie natürlich an einer relativ großen Community interessiert sind.

Führende Signalgeber können sich über ihre Vergütung meist nicht beschweren und verdienen leicht mehr als 20.000 Euro pro Monat. Allerdings sind nur die wenigsten dieser Personen ihr Geld tatsächlich auch wert. Neben einer hervorragenden Strategie ist auch eine ganze Menge Glück nötig, um auf Dauer erfolgreich zu sein. Ein dauerhafter Erfolg ist deshalb leider selten, meist handelt es sich mehr um Glückssträhnen. Das sollte bereits bei der Auswahl der Signalgeber berücksichtigt werden.

Ohne Arbeit reich werden?

Natürlich hört es sich jetzt verlockend an, selbst sein Geld als Signalgeber zu verdienen. Schließlich würden einige glückliche Phasen bereits ausreichen, für einen stattlichen Gewinn. Die Versprechungen der Plattform Betreiber sind außerdem mehr als spektakulär. Hier werden riesige Gewinne versprochen, ohne dass eine wirkliche Arbeitsleistung dafür nötig wäre. Bei solchen Behauptungen sollte natürlich immer mit Vorsicht reagiert werden. Über Nacht reich zu werden, ohne auch nur einen Finger dafür krumm gemacht zu haben, das kann natürlich nicht seriös sein. Hier sollte jeder auf seinen gesunden Menschenverstand hören und sich nicht von der Gier leiten lassen. Wer sich mit der Materie vertraut macht, der kann mit viel Übung hier bestimmt den einen oder anderen Euro verdienen. Reich werden über Nacht ist im Normalfall jedoch nicht möglich.

Der richtige Umgang ist entscheidend

Die Frage, ob Social Trading eine sichere Sache oder doch nur Abzocke ist, hängt größtenteils davon ab, wie damit umgegangen wird.
Wer hier unterwegs ist, der sollte sich vor allem dem Risiko immer bewusst sein. Es handelt sich um ein Geschäft, bei dem ein Totalverlust durchaus möglich und auch nicht gerade selten ist. Wer denkt, Trading sein eine todsichere Angelegenheit, der ist an der vollkommen falschen Stelle.

Automatischen Trades sollten ohnehin niemals vertraut werden. Schließlich würde auch niemand einfach einer fremden Person Glauben schenken, wenn diese einem einen Anlagetipp gibt. Denn in einer solchen Situation ist überhaupt nicht nachvollziehbar, woher diese Person ihre Informationen hat und wie glaubhaft diese wiederum sind. Eine kritische und nachfragende Einstellung ist somit angebracht.
Auch bei den anderen Signalgebern ist Vorsicht walten zu lassen. Diese gehören zwar nicht grundlos zu den besten, wenn ihnen aber wiederum viele Personen folgen, dann ist der Vorteil schnell hinüber. Eine aktuelle Liste, welche Signalgeber gerade über die meisten Follower haben, gehört deshalb zu Grundausstattung eines erfolgreichen Traders zwingend hinzu.

eToro im Test: Unsere Erfahrungen

Die Verbindung von individuellen Möglichkeiten mit den globalen Potentialen des Finanzhandels ist die zentrale Vision, auf die der Online Broker für das Social Trading seine Geschäftsidee aufgebaut hat. Der Anbieter eToro, der bereits seit 2006 am Markt aktiv ist, hat seinen Hauptsitz in Zypern und bietet seine Dienstleistungen auch in vielen anderen europäischen Ländern sowie im arabischen Raum und in den USA an.

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Das Angebotsspektrum umfasst dabei nicht nur das Social Trading, sondern auch die Möglichkeit selber zu handeln und sich als Top Trader zu etablieren. Doch die meisten werden eToro wohl als Möglichkeit nutzen, sich nach individuellen Ansprüchen die besten internationalen Trader ins Depot zu holen. Wie das im Einzelnen funktioniert, haben wir versucht, in einem Test zu ermitteln. Im Interesse der Anleger stellen wir dabei stets die Frage, wie es um die Themen Sicherheit und Einlagenschutz bestellt ist. Denn um die Gefahr von Betrug oder Abzocke sollten Anleger nach Möglichkeit einen großen Bogen machen, um sich ganz und gar auf einen sicheren Handel konzentrieren können.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Mit 4,5 Millionen Benutzern aus 170 Ländern sehr breite Kundenbasis
  • Eigene Trading Akademie
  • Kostenloses Demokonto verfügbar

Nachteile

  • Derzeit keine Live Webinare im Angebot
  • Inaktivitätsgebühr
  • Kein Bonusprogramm

Erfahrungen im Überblick

Wer sich für eToro als Anbieter entscheidet, wird mit der Anmeldung eines Kontos bei diesem Online Broker für Social Trading Mitglied einer riesigen Community. Diese Welt wirkt für die meisten nicht nur auf den ersten Blick verwirrend und undurchsichtig. Wenn dies im Allgemeinen dafür sorgt, dass sich viele sehr schnell wieder aus diesem Segment zurückziehen, verfolgt eToro den Ansatz, den Tradern den Einstieg in diese Welt so einfach wie möglich zu machen.

Dies gelingt nach unserer Erfahrung am besten, wenn man nach der Anmeldung nicht sofort in den Handel einsteigt, was aber natürlich möglich ist, sondern sich zunächst einen Überblick über die Community der aktiven Trader bei eToro verschafft. Auf das Ziel, diesen Überblick so effektiv und transparent wie möglich zu gestalten, hat eToro offenbar kontinuierlich hingearbeitet. In jedem Fall kann sich das Ergebnis sehen lassen. Die Grundlage für die Auswahl der passenden Strategien besteht in Rankings, die nach verschiedenen Kriterien erstellt werden können. Dabei können sowohl die Anzahl parallel geöffneter Trades zugrunde gelegt werden als auch die durchschnittliche Positionsdauer. Eine wichtige Rolle spielen natürlich auch die Hebelverhältnisse, die im Handel eingesetzt wurden und werden. Entscheidend für die meisten Anleger, die auf der Suche nach einer Erfolg versprechenden Strategie sind, ist aber natürlich die erzielte Rendite. Auch dieses Kriterium steht selbstverständlich zur Auswahl.

Unserer Meinung nach ist aber der Gesamteindruck entscheidend. Vor diesem Hintergrund ist es als ein gewisser Nachteil zu sehen, dass sogenannte weiche Faktoren wie die Kommunikationsstärke eines Top Traders oder auch die bevorzugten Anlagekategorien keine Rolle bei den Rankins spielen. Allerdings stehen auch andere Möglichkeiten zur Verfügung, gezielt nach passenden Top Tradern zu suchen. So wird ein eigener Blog betrieben, in welchem Artikel über die einzelnen Top Trader zu finden sind und auch auf Youtube wird von eToro verwiesen.

Aus Sicht des Followers, also desjenigen, der andere Strategien kopiert, funktioniert eToro wie eine Plattform, bei der man sich nach Wunsch jeden verfügbaren Top Trader ins Depot holen kann. Ebenso schnell kann man sich mit wenigen Klicks darüber hinaus von diesem Trader trennen. Insgesamt können zu einem Zeitpunkt gleichzeitig 20 andere Trader kopiert werden.

Beim Copy Trading selber werden die Transaktionen dabei anteilig in das Konto kopiert und es gibt dabei auch kein Mindestvolumen. Der Anbieter eToro hat zu diesem Zweck Teileinheiten eingeführt, mit denen der Handel im Hintergrund abgewickelt wird. Dabei kann es gerade in Phasen mit hoher Volatilität immer wieder zu kleineren Abweichungen bei den Ausführungen kommen, auch wenn die Trades nach Angaben von eToro innerhalb von Sekundenbruchteilen kopiert werden.

In jedem Fall hat unser Test gezeigt, dass sowohl die Suche als auch die Auswahl von Top Tradern sehr gut funktioniert und das Copy Trading selber sehr effektiv und präzise abgewickelt werden kann. Ein besonderes Augenmerk galt natürlich auch der Frage der Sicherheit und Seriosität. Auch hier fällt das Urteil positiv aus: Abzocke oder Betrug müssen nach unserem Eindruck nicht befürchtet werden.

Großes Angebot zu guten Konditionen

Auch wenn technisch alles sehr gut funktioniert und der eToro sehr viele interessante Möglichkeiten bietet, kommt es natürlich auch auf die Frage der Konditionen und des Angebotes an. Zunächst soll erwähnt werden, dass eToro den CFD Handel anbietet. Es können also keine physischen Aktien gehandelt werden, sondern nur Finanzderivate in Form von Differenzkontrakten.

Darüber hinaus kann der Anleger zunächst darauf setzen, dass das Kopieren selber komplett kostenlos angeboten wird. Trotzdem verfolgt der Anbieter eToro selbstverständlich auch ein kommerzielles Interesse mit seinem Angebot und will in erster Linie Geld verdienen. Basis hierfür sind die Spreads, also Preisdifferenzen, die sich aus der Geld Brief Spanne am Markt ergeben. Diese werden zu einem gewissen Teil vom Markt vorgegeben. Im Falle von eToro muss der Anleger darüber hinaus einen weiteren kleinen Aufschlag auf die Marktspreads bezahlen. Entscheidend für die Rendite ist dabei aber letztendlich der Gesamtspread. Dieser ist bei eToro variabel und wird in entsprechenden Tabellen veröffentlicht. Dabei handelt es sich allerdings nur um durchschnittliche, sogenannte typische Spreads, mit denen der Anleger rechnen kann. Garantiert sind diese Spreads jedoch nicht.

Die Spreads unterscheiden sich dabei üblicherweise auch zwischen den angebotenen Basiswerten. Von diesen hat eToro fünf Kategorien im Angebot. Neben Devisen und Rohstoffen können auch CFDs auf Aktien, Indizes und ETFs gehandelt werden. Während bei den Devisen die durchschnittlichen Spreads bei 3 Pips im traditionell sehr liquiden Euro / US-Dollar Handel oder bei 2 Pips bei Kontrakten auf das Wechselverhältnis von US-Dollar zu Yen liegen, sind die Spreads bei weniger nachgefragten Währungspaaren auch etwas höher.

Unterschiedliche Spreads sind auch im Handel mit Indizes üblich: Bei einem Kontrakt auf den DAX liegt dieser bei lediglich drei Punkten, der französische Leitindex CAC40 kann auch schon zu durchschnittlichen Spreads von 1 gehandelt werden. Bei den ETFs werden die Spreads in Prozent angegeben und liegen bei durchgängig 0,24 Prozent.

Bei der Betrachtung der Gebühren sollte noch erwähnt werden, dass auch die Kontoführung grundsätzlich kostenlos angeboten wird. Allerdings setzt der Anbieter eToro eine gewisse Aktivität der Trader voraus. Wer 12 Monate lang nicht handelt, muss eine Inaktivitätsgebühr von fünf US-Dollar zahlen.

Die zweite entscheidende Größe aus Sicht der Anleger ist natürlich der Hebel bzw. die für den Handel zu hinterlegende Margin. Hieraus ergibt sich letztendlich das Verhältnis von Chance und Risiko. Der Online Broker ermöglicht seinen Kunden dabei in Bezug auf den Hebel weitgehende Wahlfreiheit. Für jede Anlagekategorie wird dabei lediglich ein Rahmen vorgegeben, innerhalb dessen jeder Trader den Hebel individuell bestimmen kann.

Im Handel mit Währungen liegt die Spannbreite dabei zwischen einem Hebel von 1:2 und 1:400, wobei mit einer minimalen Positionsgröße von 10.000 Einheiten gehandelt werden muss. Bei Rohstoffen und allen anderen Basiswerten liegt der mögliche Hebel zwischen 1:2 und 1:50, bei deutlich niedrigeren minimalen Positionsgrößen. Diese liegen etwa beim Gold bei 10 und beim Öl bei 100 Einheiten.

Die Kunden von eToro können sich also an einer sehr transparenten und insgesamt auch konkurrenzfähigen Struktur von Spreads und Hebeln orientieren, die gleichermaßen für eigenständige Händler als auch für Copy Trader gelten.

Bonus für Neukunden wird derzeit nicht angeboten

Wie immer schauen wir bei unserem Test auch darauf, ob Kunden, die sich dazu entschließen, erstmalig ein Konto bei einem Anbieter zu eröffnen, mit einem finanziellen Bonus rechnen können. Beim Online Broker eToro ist dies nicht der Fall, allerdings nur derzeitig. Wer diesen Anbieter schon länger im Blick hat weiß, dass Boni an der einen oder andern Stelle durchaus zur Politik gehören können. Anleger, die es auf einen Bonus abgesehen haben, sollten eToro also einfach im Auge behalten.

Zahlreiche Varianten für die Ein- und Auszahlungen nutzbar

Bei eToro handelt es sich um einen international aufgestellten Anbieter mit Kunden aus zahlreichen Ländern und Erdteilen. Nur folgerichtig ist es dabei, dass so auch viele verschiedene Zahlungsmethoden angeboten werden, um allen Kunden gerecht werden zu können. Für den Kunden selber bedeutet dies vor allem, dass er aus einer großen Zahl von Varianten wählen kann. Um einzuzahlen, muss zunächst ein Konto eröffnet werden. Über den Bankingbereich des Accounts kann eine bevorzugte Zahlungsmethode eingestellt werden. Zur Auswahl steht natürlich die Kreditkarte. Darüber hinaus kann auch per Banküberweisung Handelsguthaben transferiert werden. Und nicht zuletzt stehen verschiedene Dienstleister zur Auswahl, die den Vorgang online abwickeln und bei denen der Anleger ebenfalls angemeldet sein muss, um Geld überweisen zu können. Neben PayPal stehen dabei Dienste wie Neteller oder Moneybookers zur Auswahl. Je nach Methode gibt es dabei sowohl nach unten als auch oben spezielle Einzahlungsgrenzen. Die Mindesteinzahlung liegt bei 200 bzw. 500 US-Dollar. Nach oben ist die Überweisungssumme bei 5.000 US Dollar (Kreditkarte und PayPal) bzw. 10.000 US-Dollar (Neteller) gedeckelt.

Während bei der Banküberweisung mit bis zu fünf Werktagen gerechnet werden muss, bis das Geld als Handelsguthaben zur Verfügung steht, können Anleger, die per Kreditkarte einzahlen, in der Regel sofort das Geld im Handel einsetzen.

Die Ziele für Auszahlungen können darüber hinaus unabhängig von der genutzten Einzahlungsquelle die gleichen Varianten genutzt werden. Diese sind allerdings kostenpflichtig. Gestaffelt nach dem Auszahlungsbetrag fallen zwischen 5 und 25 US Dollar an Gebühren an.

Sicherheit, Regulierung und Markterfahrungen

Ein wichtiger Gesichtspunkt ist in jedem Fall die Frage nach der Sicherheit. Da eToro im EU-Staat Zypern registriert und lizensiert ist, gelten auch die Europäischen Standards, die von der CySec überwacht werden. Darüber hinaus wachen auch die nationalen Finanzaufsichtsbehörden auf die Einhaltung grundlegender Standards, in Deutschland ist das die BaFin.

Der Kunde kann sich vor diesem Hintergrund darauf verlassen, dass etwa seine Einlagen separat von den Firmengeldern verwaltet werden und auch ein nationaler Einlagenschutz besteht. Im Fall von eToro der von Zypern.

Angemessenes Angebot im Bereich Support und Training

An den Support können sich Kunden aus Deutschland zunächst über eine eigene Telefonnummer wenden, die wochentäglich zwischen 10.00 und 15.00 Uhr geschaltet ist. Darüber hinaus gibt es einen Kundenservice, der ähnlich einem Forum organisiert ist. Hier kann der Anleger zunächst nach Antworten auf seine Frage suchen und wenn er im Bestand nicht fündig wird, sich diese auch direkt von einem Mitarbeiter beantworten lassen.

Auch den Bereich Support und Training haben wir uns angesehen. Negativ aufgefallen ist dabei zunächst, dass zwar Webinare angekündigt werden, in der entsprechenden Kategorie aber derzeit keine aktuellen Angebote aufgeführt sind. Ansonsten umfasst das Angebot von eToro in diesem Bereich einige Einsteigertipps für den Handel und sogenannte interaktive E-Kurse, bei denen sich der Trader quasi abfragen lassen kann. Für Anfänger ganz sicher ein nützliches Angebot. Als Anbieter für das Social Trading versteht es sich darüber hinaus eigentlich von selber, dass eToro auch in den gängigen sozialen Medien aktiv ist und mit seinen Kunden im ständigen Kontakt steht.

Fazit: eToro als Plattform für internationale Trader

Den Online Broker eToro haben wir in unserem Test als einen Anbieter kennengelernt, der vor allem dadurch besticht, dass er international sehr breit aufgestellt ist. Der Anleger kann im Bereich des Social Tradings vor diesem Hintergrund vor allem durch eine sehr große Auswahl an Top Tradern profitieren. Bei den verfügbaren Suchkriterien könnte eToro unsere Meinung nach ruhig noch etwas nachbessern.

Positive Folge der Vielfalt ist auch, dass es in der Trader Community sehr viele Orientierungsmöglichkeiten gibt, auf deren Basis sich der Anleger stetig weiterentwickeln kann. Hierfür werden auch die Sozialen Medien im Internet genutzt. Dies wiegt den Kritikpunkt wieder auf, dass derzeit keine Webinare angeboten werden.

Auch mit Blick auf die Sicherheit können die Trader im Falle von eToro beruhigt sein. Durch einen Standort innerhalb der EU muss sich der Anbieter an die hier geltenden Regularien für Geldanlagen halten, was ein solides Mindestmaß an Sicherheit garantiert.

ayondo im Test: Unsere Erfahrungen

Insbesondere über eine gewisse Medienpräsenz ist es dem Online Broker ayondo in den letzten Jahren und Monaten gelungen, immer wieder von sich reden zu machen. Dabei ist der Anspruch, mit dem sich dieser Anbieter seinen Kunden und Interessierten präsentiert, durchaus selbstbewusst. Das Trading soll für den Privatanleger revolutioniert werden. Nun basiert der Handel mit Aktien und anderen Finanzprodukten aber immer noch auf Grundlage der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Erfolg von Unternehmen. Wenn nicht als Revolution so doch als echter Fortschritt kann in diesem Zusammenhang aber bewertet werden, dass bei ayondo die Formen des Handels mit gehebelten Finanzprodukten und des Social Tradings effektiv miteinander verzahnt wurden. So stehen Anleger nicht mehr allein vor der Wahl, entweder allein auf Grundlage eigener Kenntnisse zu investieren oder überteuerte Finanzprodukte wie bestimmte Fonds erwerben zu müssen.

In einem Test haben wir uns den Anbieter ayondo einmal genauer angesehen und dabei geprüft, wie dieser Online Broker die Revolution des privaten Finanzinvestments im Einzelnen angeht. Doch nicht nur die innovativen Perspektiven haben uns dabei interessiert, sondern mit der Frage nach Sicherheit und Einlagenschutz auch ganz klassische Aspekte. Der Schutz vor Betrug und Abzocke sollte unserer Ansicht nach bei der Wahl des passenden Brokers und der Geldanlage stets im Vordergrund stehen. Die Einzelheiten nun im folgenden Bericht.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • Kombination von Social Trading und CFD Handel
  • attraktives Weiterbildungsangebot
  • solider Service
  • britischer Anbieter mit Niederlassung in Deutschland
  • Regulierung durch die BaFin
  • Demokonto ist verfügbar

Nachteile

  • Mindesteinzahlung von 100 Euro

Diese Erfahrungen haben wir mit ayondo gemacht

Der Handel bei ayondo basiert grundsätzlich auf den Säulen Social Trading und CFD Handel. Für beide Handelsformen müssen separate Konten eröffnet werden. Die meisten werden sich vermutlich zunächst als Follower bei ayondo registrieren. Das zugrunde liegende Prinzip ist dabei tatsächlich sehr einfach. Als Follower hat man zunächst die Möglichkeit, sich über verschiedene Listen und Suchfunktionen einen Überblick über die aktiven Top Trader bei ayondo zu verschaffen. Dies sollte man nach Möglichkeit auch ausführlich tun, denn auch wenn man natürlich über das eigene Konto handelt, vertraut man letzten Endes sein Geld einem anderen Akteur an. Daher sollte sich der Anleger schon sicher sein, dass er sich mit der Strategie des gewählten Top Traders identifiziert.

Dabei kann sowohl auf eine schnelle Suche als auch auf eine detaillierte Suche zugegriffen werden. Bei der Schnellsuche können dabei lediglich einige zentrale Kriterien wie Performance, Anzahl der Follower sowie maximaler Verlust verglichen werden. Damit ist natürlich nur eine erste grobe Auswahl möglich. Wer jedoch auf der Suche nach einem passenden Top Trader ist, dem sei dringend angeraten, auch auf weitere Eigenschaften des Akteurs zu achten. Dies ist vor allem über das individuelle Profil möglich. Doch auch in der erwähnten Detailsuche kann die Auswahl verfeinert werden und etwa und nach weiteren Kriterien der Anlagestrategie gesucht werden. So kann etwa auch die Volatilität oder das spezifische Chance Risiko Verhältnis herangezogen werden. Denn auch im Social Trading gilt der in der Finanzanlage übergreifend gültige Ansatz, wonach höhere Renditechancen stets auch mit höheren Risiken einhergehen. Im Profil eines jeden Top Traders kann vor diesem Hintergrund auch die jeweilige „Asset Allokation“ eingesehen werden, so dass sich der Anleger auch diesbezüglich einen genaueren Eindruck verschaffen kann.

Der Anbieter versteht sich dabei nicht allein als Plattform, die Top Trader und Follower zusammenbringt, sondern auch als Handelsplattform. Entscheidend ist daher für beide Gruppen auch, wie die Auswahl an Basiswerten und die Ausgestaltung der Handelsinstrumente geregelt sind. Prinzipiell basiert der Handel bei ayondo auf CFDs, also sogenannten Differenzkontrakten, bei denen mit Hilfe einer Margin die Kursentwicklung von Basiswerten gehebelt wird.

Das Handelsangebot bei ayondo ist dabei in jedem Fall umfangreich. Mit CFDs kann der Anleger auf Produkte aus den Bereichen Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffe und auch Anleihen setzen. Auch ETFs und Futures gehören zum Handelsportfolio von ayondo. Ohne auf einzelne Kategorien einzugehen, lässt sich doch konstatieren, dass auf Basis von etwa 1.200 Einzelwerten bei Aktien und Indizes sowie den wichtigsten Produkten in den übrigen Kategorien viele Möglichkeiten für die Umsetzung von unterschiedlichen Strategien bestehen.

Während man als Follower nur zwischen unterschiedlichen Top Tradern wählen kann, bietet ayondo natürlich auch die Möglichkeit, eine eigene Karriere als Top Trader zu starten. Hierfür muss jedoch ein separates Konto eröffnet werden, über welches dann mit CFDs gehandelt werden kann. Dabei hat der Trader nun die Möglichkeit, sich über fünf Karrierestufen weiter zu entwickeln und damit auch seine Verdienstchancen als Top Trader zu verbessern. Der Top Trader kann dabei Kommissionen auf Grundlage der durch ihn generierten Lots erhalten, was mit einer Umsatzbeteiligung vergleichbar ist. Grundsätzlich kann der Handel als Top Trader auch mit virtuellem Kapital stattfinden. Allerdings ist dann mehr als fraglich, ob sich auf diese Weise das Vertrauen von Followern gewinnen lässt.

Bei den Konditionen sind die Spreads entscheidend

Mit Blick auf die konkreten Konditionen muss zwischen den Angeboten aus Sicht der Top Trader und der Follower differenziert werden. Der Anbieter ayondo nimmt dabei für sich in Anspruch, hier eine Win-Win Situation geschaffen zu haben. Für den Follower heißt dies zunächst, dass er keine direkten Gebühren an den Anbieter ayondo zu zahlen hat. Allerdings werden bei jeder Transaktion kleine Spreadaufschläge genommen, die zu einem Teil an ayondo und zum anderen Teil an den jeweiligen Top Trader gehen. Eine Performancegebühr gibt es dagegen bei ayondo nicht.

Wer sich für einen oder auch mehrere Top Trader entschieden hat, koppelt das entsprechende Musterdepot an sein eigenes, in dem er diesem ein gewisses Budget zuweist. Bei den Transaktionen werden dann natürlich die geltenden Gebühren in Form von Spreads fällig. Bei ayondo werden dabei sogenannte indikative, also nicht variable Spreads erhoben. Diese liegen etwa im Falle von Aktien bei den wichtigsten Werten aus Deutschland oder der USA einheitlich bei 0,12 Prozent. Bei Rohstoffen muss der Anleger mit unterschiedlichen indikativen Spreads rechnen. Diese liegen etwa im Falle des Goldhandels bei 11 Punkten, während die handelbare Einheit bei 0,1 liegt.

In Bezug auf die Werte werden verschiedene Basismargins angeboten, grundsätzlich ist der Hebel aber bei ayondo frei wählbar. Dabei kann auch ein Hebelverhältnis von 1:1 eingestellt werden, also praktisch ohne Hebel gehandelt werden. Als maximaler Hebel kann ein Verhältnis von 1:200 eingestellt werden.

Aktuell keine Bonusangebote für Neukunden

Der Bonus spielt im Kampf um die Kunden und deren Geld nach wie vor eine wichtige Rolle. Auch ayondo hat in der Vergangenheit immer wieder mit spezifischen Bonusangeboten versucht, neue Kunden zu gewinnen und diese mit zusätzlichem Handelskapital zu höheren Einzahlungen zu motivieren. Aktuell (Stand Januar 2020), findet sich allerdings kein entsprechendes Angebot bei ayondo. In der Vergangenheit war es immer wieder zu beobachten, dass etwa im Zusammenhang mit Branchenmessen Bonusaktionen angekündigt wurden. Dabei wurde etwa im letzten Jahr Neukunden zusätzliches Kapital in Höhe von 25 Prozent des Einzahlungsbetrages gewährt.

Wie bei anderen Anbietern auch, ist die Auszahlung dieser Beträge, sowie auch damit erzielter Gewinne an Bedingungen geknüpft. Insbesondere müssen entsprechende Umsätze in einer vorgegebenen Frist generiert werden.

Damit wollen wir sagen, dass es sich zwar auf der einen Seite lohnen könnte, mit Blick auf ayondo noch abzuwarten und auf ein Bonusangebot zu warten. Auf der anderen Seite sollten sich Anleger von einem solchen Angebot auch nicht zu viel versprechen. Am Ende sollten Angebot und Konditionen den Ausschlag für oder gegen einen bestimmten Anbieter geben und nicht der Bonus.

Ein- und Auszahlungen sind per Kreditkarte und Banküberweisung möglich

Zunächst steht es jedem Anleger frei, zu Beginn mit virtuellem Geld zu handeln, aber letztendlich ist der Schritt in den Handel mit echtem Handelskapital nur konsequent, wenn man von dieser Art des Handels überzeugt ist. Dafür muss aber zunächst Kapital auf das Handelskonto eingezahlt werden. Dem Anleger stehen bei ayondo dabei die beiden Möglichkeiten der Banküberweisung und der Kreditkartenzahlung zur Auswahl. Beide Möglichkeiten bieten bei ayondo spezifische Vor- und Nachteile.

Im Normalfall sollten Kunden dabei nach Möglichkeit auf die Form der Banküberweisung zurückgreifen. Für diesen Zweck wird von ayondo ein spezielles Konto bei der Commerzbank geführt. Unter Angabe der individuellen Kundendaten wird das Geld dann per Überweisung auf das eigene Handelskonto transferiert. Dabei kann es nach Angaben von ayondo bis zu fünf Werktage dauern, bis das Geld auf dem Handelskonto gutgeschrieben ist und im Handel eingesetzt werden kann. Dafür wird diese Einzahlungsform kostenlos angeboten.

Anders sieht es bei der Einzahlungsform per Kreditkarte aus. Hier muss maximal mit 10 bis 20 Minuten gerechnet werden, bis der Betrag auf dem Handelskonto zur Verfügung steht. Dafür müssen aber auch Gebühren seitens ayondo eingeplant werden. Immerhin zwei Prozent der Einzahlungssumme werden dabei kassiert.

Aus diesem Umstand sollte der Trader also nach Möglichkeit vorausschauend handeln. Während man sich bei Neueröffnung eines Kontos einfach etwas gedulden muss, bis es mit dem Handel losgehen kann, ist in mancher Situation auch Schnelligkeit gefragt. Etwa wenn es zur sogenannten Nachschusspflicht kommt und verhindert werden soll, dass bestimmte Positionen aufgelöst werden, weil die Margin nicht mehr sichergestellt werden kann. Wer diese Situation vermeiden will, sollte vorsorglich ausreichend Kapital auf dem Handelskonto vorhalten.

In Bezug auf Auszahlungen kann auf die gleichen Möglichkeiten zurückgegriffen werden. Sowohl die Überweisung als auch Kreditkarten können genutzt werden, dabei wird Geld aus Sicherheitsgründen ausschließlich auf die Quelle überwiesen, von der das Geld eigegangen ist. Weitere Gebühren werden dabei nicht verlangt.

Hoher Einlagenschutz bei ayondo

Grundsätzlich hohe Bedeutung sollten die Anleger bei der Auswahl des richtigen Online Brokers dem Thema Sicherheit und Regulierung beimessen. Unter den vielen seriösen Anbietern finden sich immer auch wieder mal schwarze Schafe, welche die Kunden entweder aus Nachlässigkeit oder sogar vorsätzlich um ihre Einlagen bringen. Bei ayondo haben Betrug und Abzocke allerdings keinen Platz. Dafür sorgt zunächst die britische Regulierungsbehörde Financial Conduct Authority (FCA). Diese ist für ayondo verantwortlich, da sich der Hauptsitz des Online Brokers in London befindet. Darüber hinaus verfügt der Anbieter aber auch über einen Sitz und eine Zulassung in Deutschland. Für die Einhaltung der notwendigen Regeln ist dabei die BaFin zuständig. Neben der gesetzlichen Verpflichtung einer getrennten Veranlagung von Kunden- und Firmengeldern ist ayondo auch an einer freiwilligen Einlagensicherung beteiligt, über die Kundeneinlagen bis zu 500.000 Britischen Pfund abgesichert sind.

Das Unternehmen ayondo wurde 2009 in Großbritannien gegründet und operiert seit 2020 auch von einer deutschen Niederlassung aus. Auch wenn es sich bei ayondo damit um ein vergleichsweise junges Unternehme handelt, verfügt der Anbieter mittlerweile über eine hohe Markterfahrung und gute Expertise, die eine professionelle Abwicklung aller Vorgänge auch weiterhin erwarten lässt. Doch nicht nur das Geld ist bei ayondo in guten Händen, auch die Kunden selber dürfen sich sehr gut aufgehoben fühlen. Dafür sorgen auch die Angebote im Bereich Support und Trainings.

Hohe Standards bei Support und Trainingsangeboten

Neben Konditionen und Handelsangebot entwickelt sich der Bereich Support, Service und Weiterbildung zunehmend zu einem Feld, auf dem sich die Anbieter ein Alleinstellungsmerkmal zu verschaffen suchen. Diese Entwicklung ist natürlich aus Sicht der Kunden sehr positiv zu sehen. Der Anbieter ayondo kann vor diesem Hintergrund als führend angesehen werden. Neben umfangreichen Angeboten, in denen die Grundlagen des CFD Handels sowie des Social Tradings erklärt werden, kann der Kunde auch auf ein qualitativ hochwertiges und anspruchsvolles Angebot im Bereich der Webinare zugreifen. Hierfür konnten von ayondo zudem prominente und erfahrende Referenten gewonnen werden. Wichtiger Teil des Trainingsangebots ist auch ein Demokonto, mit dem zunächst risikofrei getestet werden kann.

Auch im Servicebereich wird sehr gutes geleistet: Die Mitarbeiter von ayondo stehen per Telefon zwischen 09.00 Uhr und 18.00 zur Verfügung. Darüber hinaus kann per Chat oder auch per Email Kontakt aufgenommen werden.

Fazit – Social Trading, CFDs Handel und mehr mit ayondo

Mit dem Anbieter ayondo gewinnt der Anleger nicht nur eine Plattform, über die er sowohl das Social Trading als auch den direkten Handel effektiv und sicher abwickeln kann, sondern auch einen Partner, der ihn als Händler optimal unterstützt. Während die Handelsplattform vor allem aufgrund günstiger Konditionen und guter Suchfunktionen besticht, können die Kunden bei ayondo auch von einem professionellen Service sowie anspruchsvollen Bildungsangeboten profitieren.

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