Vor- und Nachteile- Binäre Optionen 2020

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Contents

Vor- und Nachteile von Optionen – Wir kennen die Fakten.

Optionen haben viele Vorteile. Dazu zählen vor allem der reduzierte Kapitalbedarf sowie der Hebeleffekt. Außerdem haben Käufer von Optionen Rechte, aber keine Pflichten. Genau das macht die Optionen für viele Investoren so interessant und ist sogar dafür geeignet, um das Depot abzusichern (beispielsweise durch Put-Optionen). Wer sich für das Kaufen von Optionen entscheidet, kann von beiden Kursrichtungen partizipieren und hat kein Emittentenrisiko. Allerdings gibt es beim Optionskauf auch Nachteile. Käufer können beispielsweise ihr gesamtes Investment verlieren. Wir schauen uns näher an, ob die Vorteile überwiegen und für wen die Optionen geeignet sind.

  • Optionen haben reduzierten Kapitalbedarf
  • Absicherung des Depots mittels Optionen möglich
  • Emittentenrisiko entfällt
  • Totalverlust bei Optionshandel kann drohen

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Vorteile von Optionen: Hebelkraft, Gewinne bei Kursverfall und reduzierter Kapitalbedarf

Zu einem Vorteil beim Optionshandel gehört zweifelsohne die Hebelkraft. Eine Gewinnerhöhung um 100 Prozent ist in der Praxis nicht ungewöhnlich. Der Hebel funktioniert aber nicht nur einseitig, sondern kann auch in die negative Richtung wirken. Entwickelt sich der Basiswert in die falsche Richtung, kann der Trader natürlich auch alles verlieren.

Gewinne auch bei fallenden Kursen

Optionen können auch bei fallenden Kursen Gewinne bringen. Trader können nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse Optionen abschließen. Mit der sogenannten Call-Option werden Gewinne erzielt, wenn die Märkte steigen. Wer hingegen auf den Kursverfall setzt, kauft eine Put-Option. Der Vorteil gegenüber einem Aktienkauf: Verliert der Kurs des Wertpapieres, verlieren auch die Investoren. Bei den Optionen gewinnen die Trader mit einer Put-Option hingegen.

Reduzierter Kapitalbedarf für Trader

Bei den Optionen benötigen Trader nicht viel Kapitalbedarf. Der Basiswert wird nicht direkt erworben (wie beispielsweise bei einem Aktienkauf), sondern es ist nur eine Sicherheitsleistung zu hinterlegen. Diese ist gemessen an anderen Investments vergleichsweise gering. Trader, die beispielsweise 100 Apple-Aktien kaufen möchten, müssen dafür deutlich mehr Kapital aufbringen, als bei den Optionen auf die Apple-Aktien. Damit werden die Trader zwar keine Aktien-Inhaber, erwerben jedoch das Recht, die 100 Aktien bis zum Verfallsdatum zu einem bestimmten Preis zu kaufen.

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Weitere Vorteile von Optionen: kein Emittentenrisiko und Investment in beide Richtungen möglich

Mit dem Kauf einer Option ist es faktisch egal, in welche Richtung sich der Basiswert entwickelt. Haben die Trader die richtige Option gekauft, können sie theoretisch von beiden Kursrichtungen partizipieren. Trader müssen nicht warten, bis der Kurs eine bestimmte Richtung einnimmt. Stattdessen können sie flexibel aktiv handeln und die eingeschlagene Richtung begleiten. Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil der Optionen: Sie werden häufig auch zur Absicherung des Depots genutzt. Damit dienen sie als „Versicherung“ für den Depotbestand, wenn Wertpapiere drohen, einen (größeren) Kursverfall zu erleben. Als „Versicherungssumme“ zahlen die Depot-Inhaber nur die Sicherheitsleistung für den Kauf der Optionen, die jedoch gemessen an den Verlusten ohne Option deutlich geringer ausfällt.

Kein Emittentenrisiko für Trader

Optionsscheine besitzen Emittenten, Optionen nicht. Damit haben Käufer der Optionen auch kein Emittentenrisiko. Daraus ergeben sich zwei Vorteile:

  • Risiko für Emittentenbankrott und Verfall der Option gibt es nicht.
  • Optionspreis wird nicht vom Emittenten bestimmt, sondern auf Basis der Underlyings-Entwicklung (Angebot und Nachfrage am Markt).

Wie sich das Emittentenrisiko auswirken kann, zeigte unlängst die Bankenkrise. Trader, die Lehman Brothers Papiere gekauft haben, mussten miterleben, wie sie ihre Investments verloren. Deshalb ist der Wegfall des Emittentenrisikos ein wesentlicher Vorteil von Optionen.

Gut zu wissen: Der Preis der Optionen wird auf Grundlage von Angebot und Nachfrage an Börsenplätzen gebildet; in Deutschland an der Eurex.

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Optionen sind transparent und anlegerfreundlich

Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) lobt die Optionen als vorbildlich und für die Trader transparent. Dabei handelt es sich um die zweitgrößte deutsche Interessenvertretung für Anleger. Während CFDs, Zertifikate oder Optionsscheine deutlich umfangreicher und weniger transparent sind, lassen sich die klaren Regelungen zu Optionen besser verstehen.

Da die Optionen an speziellen Terminbörsen gehandelt werden, sind die Regelungen auch hier klar formuliert. In Deutschland ist der Handelsplatz die Eurex.

Keine Kursmanipulation möglich

Optionen basieren auf den Underlyings. Das bedeutet, dass sich der Kurs entsprechend Angebot und Nachfrage entwickelt. Die Emittenten bestimmen hier nicht im Preis (wie bei Optionsscheinen), sondern die natürlichen Entwicklungen des Marktes. Hier zeigen sich die Unterschiede zwischen Optionen und Optionsscheinen, denn Letztere können zum Nachteil von Anlegern durch die Emittenten manipuliert werden.

Versteckte Kosten gibt es nicht

Beim Optionshandel sind die Kosten klar definiert. Sie werden bei jedem Broker individuell bestimmt und laut unseren Erfahrungen transparent zur Verfügung gestellt. Eine Transparenz der Handelskosten ist vor allem bei Zertifikaten, Fonds oder Optionsscheine nicht immer gewährleistet, denn hier setzen sich die Handelsgebühren oft aus verschiedenen Komponenten zusammen. Dennoch sind viele Broker auch hier bestrebt, Transparenz an den Tag zu legen und die Kosten für den Handel für alle Anleger gut sichtbar auszuweisen.

Tipp: Optionen bieten auch die Möglichkeit, Leerverkäufe oder Stillhaltegeschäfte zu tätigen. Das ist beispielsweise bei Optionsscheinen nicht möglich. Ein weiterer Nachteil von Optionsscheinen: Emittenten sind in der Ausgestaltung der Produkt- und Preisgestaltung frei.

Strategien für klassische Optionen können Sie bei Plus500 umsetzen

Optionshandel und die Psychologie: Vorteil oder Nachteil?

Generell ist beim Handel die psychologische Komponente nicht zu unterschätzen. Das können wir laut den Erfahrungen auch beim Optionshandel beobachten. Wer den Markt beobachtet, wird viele Gewinner, aber auch viele Verlierer sehen. Für Anleger bedeutet dies eine stetige Berg- und Talfahrt der Gefühle und vor allem der finanziellen Mittel.

Wer beispielsweise eine Option verkauft, erhält dafür eine sofortige Prämie. Damit erhält der Verkäufer sofort den Gewinn. Je mehr Optionen verkauft werden, desto mehr Geld wird natürlich auch gutgeschrieben. Zwar ist zu beobachten, dass viele Trader beim Beginn ihrer Optionshandels-Karriere noch etwas zurückhaltend sind, aber dies ändert sich häufig mit der entsprechenden Handelsroutine. Wer beispielsweise Put-Optionen in einem Bullenmarkt veräußert, wird sehen, dass diese oft verfallen und komplett wertlos werden. Wer immer nach mehr Gewinnen lechzt, dabei seine eigenen Regeln aus den Augen verliert, läuft Gefahr, alles zu verlieren.

Häufig verwendete Strategien für Optionshandel

Es gibt verschiedene Strategien, die im Optionshandel zu den wichtigsten gehören:

  • Covered Call
  • Protective Put
  • Vertical Spread
  • Butterfly
  • Iron Condor
  • Straddle
  • Strangle

Entsprechend der Erwartungshaltung (neutral, bullisch, bärisch oder volatil) wird die entsprechende Strategie angewandt. Bei der bullischen Erwartung sind es beispielsweise: Covered Call und Vertical Call.

Hinweis: Jeder Trader sollte stets konsequent seine Handelsstrategie verfolgen und in jedem Fall eine haben. Sie hilft dabei, den passenden Einstiegszeitpunkt für den Handel zu finden, und definiert auch den geeigneten Ausstieg. Wer aus Übermut oder falschen Gewinnerwartungen von seiner Strategie abweicht, läuft Gefahr, sein gesamtes Investment zu verlieren.

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Optionen sind Hebelprodukte – ist das positiv oder negativ für Trader?

Optionen sind ein Hebelprodukt, was für viele Trader einen Vorteil darstellt. Doch ist dieser Multiplikator in jedem Fall positiv oder kann er sich auch nachteilig auswirken? Bei Aktienoptionen liegt der Hebel meist bei 100. Für Trader bedeutet das, dass der Preis der Option mit 100 multipliziert wird und sich daraus die entsprechende (theoretische) Prämie ergibt. Dieser Betrag zeigt jedoch auch, wie viel Trader zahlen müssen, um eine Option zu kaufen.

Hier bestehen zwei Möglichkeiten: Optionen können sich im Preis schnell halbieren oder vervielfachen. Läuft die Option gegen den Trader und unternimmt dieser nichts, sind besonders hohe Verluste möglich. Wer zusätzlich mit einem Marginkonto handelt, hebelt ebenfalls sein Kapital. Damit wird der doppelte Leerzeichenhebel zugrunde gelegt: Kapital und Optionen werden gehebelt. Trader, die dabei nicht auf ihr Moneymanagement achten, laufen Gefahr, besonders viel Kapital zu verlieren.

Margin – für Trader vorteilhaft?

Ähnlich verhält es sich mit der Sicherheitsleistung. Unbestritten ist es vorteilhaft, dass beim Optionshandel nur eine vergleichsweise geringe Sicherheitsleistung hinterlegt werden muss. Zwar sind durch das Schreiben von Optionen auch hohe Prämieneinnahmen möglich, aber durch den Hebel kann dies auch in die entgegengesetzte Richtung laufen. Beim Marginkonto können die Trader auch ihr komplettes Geld verlieren. Das ist beispielsweise bei einem Cash-Konto eher unwahrscheinlich, da jede Option mit einem 100-prozentigen Cash-Betrag hinterlegt werden muss.

Mit Musterdepot den Optionshandel üben

Der Handel mit Optionen bringt zwar viele Vorteile, birgt aber auch Nachteile. Deshalb sollten Investoren einige grundlegende Tipps beherzigen, um das Risiko zu minimieren.

Das Musterdepot bietet dafür eine gute Möglichkeit. Ohne echtes Kapital und Risiko können Trader den Handel mit Optionen üben. Generell sollte jeder zwar die Grundzüge des Optionshandels kennen, aber wie überall, macht auch hier Übung den Meister. Vergleichbar ist dies etwa mit der Fahrstunde. Nur der Führerschein allein befähigt uns längst nicht, dass wir gute Autofahrer sind. So verhält es sich auch mit dem Optionshandel. Trader sollten vor dem ersten „echten“ Handel Folgendes beachten:

  • Machen Sie sich vertraut mit der Materie des Optionshandels.
  • Lernen Sie die Handelsplattform näher kennen.
  • Schauen Sie sich die Märkte an.

Das Musterdepot bietet dafür eine gute Möglichkeit, denn hier wird kein echtes Kapital gehandelt. Auch wenn es sich um virtuelles Guthaben handelt, sollten Trader immer wissen: Auch der Totalverlust ist möglich.

Plus500 bietet ein kostenloses Demokonto zur Verfügung

Mittlerweile bieten viele Broker ein kostenloses Depot, um den Optionshandel durchzuführen. Dabei sollten die Trader darauf achten, dass der Zugang zu Echtzeitkursen gewährleistet wird. Diese Echtzeitkurse stehen jedoch nicht überall kostenfrei zur Verfügung. Mit diesen Echtzeitkursen haben Trader jedoch die Möglichkeit, sich die Marktsituationen anzusehen und auf Basis von realen Daten zu handeln.

Strategien mit Musterdepot anwenden

Entsprechend der erwarteten Marktentwicklung bestehen verschiedene Strategien, die beim Optionshandel angewendet werden. Wussten Sie, dass bei neutraler Erwartungshaltung die „Butterfly“ oder die „Iron Condor“ Strategie angewendet werden kann? Ihre Grundzüge lassen sich risikolos mit dem Demokonto ausprobieren.

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Wie bewerte und handle ich eine Option?

Der Handel von Optionen ist auf unterschiedliche Weise möglich. Als effizient erweist sich beispielsweise die „Bracketorder“. In diesem Fall werden drei Orders (voneinander abhängig) gehandelt. Wie hängen diese Orders zusammen? Nehmen wir an, dass beispielsweise die Apple-Aktie bei einem Kurs von 10,50 Euro notiert. Wir möchten bei 10 Euro kaufen und geben dafür eine Limit-Order auf. Jetzt fällt der Kurs auf 10 Euro und wir steigen ein. Parallel dazu geben wir zwei weitere Orders auf:

  • Verkaufs-Order mit Preis über 10 Euro
  • Stopp-Loss Order mit Preis von 9,50 Euro

Mit der Stopp-Loss Order begrenzen wir den möglichen Verlust. Wenn eine der beiden Orders ausgeführt wird, erfolgt automatisch die Stornierung der anderen. Bekannt ist diese Strategie auch unter „one cancels the other“.

Optionen bewerten

Grundlage vom Optionshandel ist zunächst die Beurteilung von Optionen. Dabei werden die folgenden Kriterien bewertet:

  • Laufzeit der Option
  • Basispreis der Option
  • Kursziel des Basiswertes

Gehen wir davon aus, dass wir auf die Aktie mit einem aktuellen Wert von 50 Euro spekulieren. Wir erwarten einen Kursanstieg von 10 Prozent. Damit läge das Kursziel des Basiswertes bei 55 Euro. Rechnen wir mit einem Kursverlust von 10 Prozent, liegt das Kursziel bei 45 Euro. Der Basispreis der Option sollte dem Kursziel des Basiswertes entsprechen (abhängig von der Restlaufzeit der Option). Ist dies theoretisch möglich, sollten wir die Option erwerben oder halten. Sehen wir allerdings das Risiko, dass das Kursziel nicht erreicht wird, sollten wir die Option glattstellen oder gar nicht erst erwerben.

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Fazit: Optionen bieten viele Chancen, bergen aber auch Risiken

Optionen können wahlweise auf steigende oder fallende Kurse eröffnet werden. Damit können Anleger von beiden Kursentwicklungen partizipieren. Der produzierte Kapitalbedarf ist einer der wesentlichen Vorteile beim Optionshandel. Hinzu kommt der Hebeleffekt, der jedoch auch negative Seiten aufweist. Wer Optionen erwirbt, hat Rechte, aber keine Pflichten. Er muss beispielsweise den Basiswert zum Ende der Laufzeit nicht kaufen, kann es aber. Optionen haben im Gegensatz zu Optionsscheinen einen weiteren Verzug: Es besteht kein Emittentenrisiko. Dennoch wollen wir nicht verbergen, dass es auch Nachteile beim Optionshandel gibt. Wer beispielsweise Optionen nicht richtig bewerten kann, läuft Gefahr, die Optionen zum falschen Zeitpunkt zu kaufen oder verkaufen. Ein weiterer Nachteil bezieht sich auf die Bündelung des Basiswertes. Investoren müssen beispielsweise mehrere Wertpapiere erwerben und können nicht nur in eine Aktie investieren.

Wer sich mit dem Optionshandel nicht gut auskennt, sollte zunächst üben. Dafür bietet sich beispielsweise ein Demokonto an, welches es bei vielen Brokern gibt. Bestenfalls halten Trader Ausschau nach einem Demokonto mit Echtzeitdaten. Welche Anbieter dies zur Verfügung stellen, zeigt ein Broker Vergleich.

Vor- & Nachteile von Optionen – Das sollten Spekulanten wissen!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 15.04.2020

  • Krypto handelbar: ja
  • Handelskosten: A-
  • Konto ab: $20

Vor- & Nachteile von Optionen sollten alle Optionen-Trader, die auf steigende oder fallende Kurse spekulieren, kennen. Die Vorteile liegen für den Käufer insbesondere im geringen Kapitalbedarf, dem Hebeleffekt und dem Recht, die Option bei Fälligkeit nicht ausüben zu müssen. Bei den Nachteilen handelt es sich vor allem um die Handelsrisiken bis zum Risiko eines Totalverlustes, wenn der Basiswert sich in der entgegengesetzten Richtung entwickelt.

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In unserem Beitrag erfahren Sie Näheres zur Geschichte der Termingeschäfte und Optionen, welche Faktoren den Optionspreis bestimmten und die Vor- & Nachteile von Optionen.

  • Geschichte der Optionen
  • Die erste Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte
  • Welche Faktoren bestimmen den Optionspreis?
  • Vor- & Nachteile von Optionen

Geschichte der Optionen

Wir gehen zurück in die Epoche der Regenten und Fürsten im 17. Jahrhundert, um zu den Ursprüngen der Optionen und den Termingeschäften zurückzukehren. Das niederländische Amsterdam spielt eine große Rolle durch die besondere staatengeschichtliche Stellung der niederländischen Republik. Es war die Zeit des Handelskapitalismus, der Weltökonomie und der Beginn weltweiter Handelskontakte.

Historisch wurde Amsterdam bereits im 15. Jahrhundert als Stadt erwähnt, in der Termingeschäfte von Getreidehändlern abgewickelt wurden. Das Getreide wurde zu einem zuvor festgelegten Preis an einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt verkauft. Zunächst wurde dieser Terminhandel allerdings wieder verboten, weil man den Getreidehändlern vorwarf, sie würden damit nur die Preise in die Höhe treiben. Das änderte sich wieder, als Anfang des 17. Jahrhunderts in Amsterdam eine offizielle Getreide-Börse unter Regierungsbeteiligung eingerichtet wurde und die ökonomische Bedeutung der Stadt allgemein immer größer wurde.

Ein regelrechter Boom von Termingeschäften erfolgte in den Niederlanden im 17. Jahrhundert während der sogenannten Tulpenmanie und zeigt gleichzeitig die möglichen Nachteile von bedingten Termingeschäften gegenüber den Optionen, die heute als unbedingte Termingeschäfte gehandelt werden, auf. Seinerzeit gingen Käufer und Verkäufer im bedingten Termingeschäft eine für die Option auf den Erwerb zwingende Verpflichtung insofern ein, dass der Käufer die Ware zum festgelegten Preis am Fälligkeitsdatum kaufen muss und der Verkäufer sie zu diesem Zeitpunkt liefert (bereitstellt). Vergleichbar also mit den heutigen unbedingten Termingeschäften wie Optionsscheine oder Futures.

CFD-Broker Plus500: Auch klassische Optionen stehen zur Verfügung

„Holland in Not“ – Tulpenhysterie & der erste Börsencrash

Nachdem Anfang des 17. Jahrhunderts die ersten Tulpen aus der Türkei eingeführt wurden, hielt sich die Begeisterung für die einfarbigen Blumen bei den Niederländern noch überschaubar in Grenzen. Doch findige Züchter brachten Neuzüchtungen durch Kreuzung in immer mehr Farben hervor. Ähnlich wie bei exklusiven Orchideen-Arten brachten es die Tulpen schnell auf Sammlerwert und wurden besonders von der wohlhabenden Bevölkerung gekauft. Die Preise stiegen immer weiter, die Nachfrage war enorm. Nun interessierten sich auch Händler für die Tulpen und wer genügend Platz für die Anpflanzung der späteren Verkaufspflanzen hatte, schloss sich ebenfalls dem „Tulpen-Business“ an. Waren es zunächst nur die blühenden Pflanzen, konnte man nun auch viel Geld mit Tulpenzwiebeln verdienen.

Doch wie konnte man mit Tulpenzwiebeln handeln, die man erst in einigen Monaten aus der Erde sammeln und verkaufen konnte? Option hieß die Lösung. Der Tulpenzwiebel-Verkäufer einigte sich mit dem Käufer auf einen festgelegten Zeitpunkt, an welchem er eine bestimmte Menge Tulpenzwiebeln zu einem ebenfalls zuvor festgelegten Preis verkaufte. Im Gegenzug verpflichtet sich der Käufer zur Abnahme und Zahlung des vereinbarten Preises.

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Das Platzen der ersten Spekulationsblase in der Wirtschaftsgeschichte

Viele investierten sogar ihr gesamtes Vermögen in das Geschäft, um vom Tulpenhandel und den immer höher steigenden Verkaufspreisen zu profitieren. Ganz Holland war im Tulpen-Fieber und zog ein mögliches Ende dieser Erfolgsstory gar nicht erst in Betracht. Doch jede Hysterie lässt einmal nach und so kam es auch mit den Tulpen. Zunächst geriet die Nachfrage ins Stocken, dann verebbte das Interesse an den Pflanzen nahezu völlig. Wer Optionen als Käufer eingegangen war, musste sie zu dem vereinbarten Preis dem Verkäufer abnehmen und konnte die nun wertlose Ware selbst mangels Nachfrage nicht mehr weiterverkaufen. Die Spekulationsblase war geplatzt. Man hatte sich bezüglich der Tulpen und deren Preisentwicklung völlig verschätzt.

Für viele Optionsinhaber wurde die daraus folgende wirtschaftliche Situation zum Verhängnis. Im Gegensatz zu heute konnten Sie die Option als Käufer nicht einfach verfallen lassen und demzufolge nur die Optionsprämie verlieren. Sie waren verpflichtet, die Ware zu kaufen. Ein erheblicher Nachteil von unbedingten Termingeschäften, wenn der Basiswert – zu damaliger Zeit die Tulpen – rasant an Wert verliert, vergleichbar mit heutigen starken Kursschwankungen, der Volatilität.

Und auch ein anderer Faktor spielte eine Rolle: Die Investoren kannten kein Risikomanagement, sie setzten alles auf eine Karte und vertrauten nur in dieses eine, große Geschäft. Die Gier nach Gewinn war größer als die Vernunft.

Für die Verkäufer der Optionen war es zumindest etwas verschmerzbarer. Sie konnten die Tulpenzwiebeln zwar nicht zum erwarteten Preis und allenfalls mit hohem Wertverlust anderweitig am Markt verkaufen, aber auch die Optionsprämie des Käufers behalten.

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Welche Faktoren beeinflussen den Optionspreis?

Der Optionspreis ist von verschiedenen Faktoren abhängig, aus denen sich der Wert einer Option zusammensetzt. Der Optionspreis ist nicht gleichzusetzen mit dem Ausübungspreis, der festgelegt wird und zu dem vereinbarten Fälligkeitsdatum für den Kauf des Basiswertes zu zahlen ist, wenn der Käufer die Option ausübt. Er wird lediglich für das Recht zum Kauf gezahlt. Der Verkäufer erhält diesen Preis als Optionsprämie, d.h. er kann diese Prämie in jedem Fall behalten, auch wenn der Käufer auf die Ausübung verzichtet.

Zu den Faktoren für die Bestimmung des Optionspreises zählen:

  • Angebot & Nachfrage
  • Restlaufzeit
  • Entwicklung des Basiswertes (Kurshistorie)
  • Volatilität
  • Dividenden & Zinsen

Eine hohe Nachfrage bei vergleichsweise geringem Angebot kann den Optionspreis erhöhen. Ist wiederum das Angebot im Gegensatz zur Nachfrage sehr groß, kann dies den Optionswert verringern.

Bei kürzerer Restlaufzeit wird eine laufende Option vermutlich im Preis steigen, weil es absehbarer sein kann, wie sich die Preisentwicklung des Basiswertes bis zum Fälligkeitsdatum gestaltet.

Auch die Kurshistorie des Basiswertes spielt eine Rolle. Bei der Preisfindung einer Option wird die Entwicklung des Basiswertes berücksichtigt, wobei stabile Kurswerte oder -steigerungen den Optionspreis erhöhen, während Optionen für Basiswerte, die in der Vergangenheit einen sinkenden Kurs verzeichnet haben, preislich günstiger sind.

In diesem Zusammenhang wird auch die Volatilität des Basiswertes berücksichtigt. Bei starken Kursschwankungen erhöht sich entsprechend das Optionsrisiko.

Bei Aktien-Optionen haben auch Dividendenzahlungen auf Aktien einen Einfluss auf den Optionspreis. Das Gleiche gilt für Zinsen, die auf den Basiswert gezahlt werden. Beide bieten zusätzliche Erträge und erhöhen den Wert einer Option.

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Vor- & Nachteile von Optionen

Vorteile von Optionen

Optionen können mit vergleichsweise geringem Kapitalbedarf gekauft werden. Da der Käufer nicht zur Ausübung verpflichtet ist, sondern die Option auch verfallen lassen oder vor Fälligkeitsdatum weiterverkaufen kann, benötigt er nicht zwingend auch das Kapital, um den Basiswert bei Ausübung kaufen zu können. Man kann also auch nur mit Optionen handeln, ohne später den Basiswert zu kaufen.

Bei Verwendung eines Hebels lassen sich Gewinne vervielfachen. Im Gegenzug potenzieren sich aber auch Verluste, wenn sich die Kursentwicklung des Basiswertes in entgegengesetzter Richtung bewegt.

Optionen können weltweit gehandelt werden. In Deutschland ist eine der weltweit größten Terminbörsen – die EUREX – die erste Adresse.

Käufer müssen die Option nicht ausüben, sie haben praktisch nur Rechte, keine Pflichten.

Die Option kann vor Ablauf der Fälligkeit vom Käufer weiterverkauft werden.

Es besteht kein Emittentenrisiko, d.h. der Verkäufer kann nicht bankrottgehen, wie es z.B. beim Handel mit Optionscheinen der Fall sein kann.

Nachteile von Optionen

Bei schlechter Kursentwicklung kann es für den Käufer zu einem hohen Verlustrisiko und schlimmstenfalls zum Totalverlust kommen.

Es besteht ein Mindest-Volumen des Basiswertes, welches in einer Einheit abgenommen werden muss. Das bedeutet, dass man nicht eine Option auf nur 1 Aktie ausüben kann, sondern mindestens 100 Aktien.

Wer Optionen handeln will, muss nicht nur die Märkte (Basiswerte), sondern auch das Finanzinstrument Option und die Funktionsweise genau kennen. Handelserfahrung ist zwingend notwendig.

Optionshandel gilt als hochspekulativ. Es bestehen hohe Handelsrisiken und das Finanzinstrument ist nicht für konservative Anleger geeignet.

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Besonders spekulativer & risikoreicher Handel durch Leerverkäufe

Als besonders spekulativ und risikoreich gelten die sogenannten Leerverkäufe. Hierbei handelt es sich um Optionen, die vom Verkäufer ohne vorherigen Kauf des Basiswertes eingegangen werden. Das Ziel des Anlegers ist es, den Basiswert nachher günstiger kaufen zu können und einen Gewinn zwischen Verkaufs- und Kaufpreis zu erzielen. Man spekuliert also auf fallende Kurse und geht eine Short Position als Verkäufer ein. Das aber auch mit allen Pflichten, was bedeutet, der Verkäufer muss zum Fälligkeitsdatum liefern und die beispielsweise 100 Aktien dem Käufer bereitstellen.

Durch Leerverkäufe kommt es zu Verschiebungen innerhalb der Märkte. Tatsächlicher Kauf und Verkauf des Basiswertes findet nicht statt. In den Aktienmärkten kann es durch Leerverkäufe deshalb zu Kursentwicklungen kommen, die gar keine Grundlage haben, wie es beim regulären Handel der Fall wäre. Nachteilig wird es für den Verkäufer dann, wenn der Kurs stattdessen steigt und er sich aufgrund der eingegangen Short Position verpflichtet hat zu liefern. Dann müssen beispielsweise inzwischen gestiegene Aktien erst zu einem höheren Marktpreis von ihm eingekauft werden. Bei starkem Kursanstieg kann dies zu ganz erheblichen Verlusten führen.

Für den Käufer besteht hingegen kein Risiko, wenn der Verkäufer einen Leerverkauf getätigt hat. Will der Käufer sein Recht zum Erwerb der Basiswerte zum vereinbarten Preis am Fälligkeitsdatum ausüben, muss der Verkäufer ihm diese auch liefern. Die Käufer-Position ist immer eine Long Position, d.h. er spekuliert auf steigende Kurse. Im Fall von Leerverkäufen ist diese Preisentwicklung deshalb nur für den Verkäufer in der Short Position negativ.

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In unseren unabhängigen Bewertungen & Vergleichen unterziehen wir jeden Online-Broker einem kritischen Test und einer unabhängigen Bewertung. Neben Handelsangebot, Handelskosten, technischer Ausstattung und Stabilität der Handelsplattformen sind weitere Testkriterien auch die Seriosität des Anbieters bezüglich einer ordnungsgemäßen Regulierung und Einlagensicherung, Transparenz und mögliche Fallstricke in den Vertragsbedingungen wie versteckte Kosten.

Deshalb ist für uns auch das „Kleingedruckte“ wie die rechtlichen Dokumente und insbesondere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von ganz besonderer Bedeutung. Denn nur die AGB sind rechtlich bindend zwischen Kunde und Broker und können z.B. unterschiedliche Informationen im Vergleich zur Webseite des Anbieters enthalten. Nur wenn wir auch das „Kleingedruckte“ genau unter die Lupe nehmen, können wir Sie über die tatsächlich anfallenden Kosten wie z.B. Mindest-Einzahlung oder anfallende Gebühren für Ein- und Auszahlungen, Kontoführung oder inaktive Konten auch korrekt informieren.

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In unsere Erfahrungsberichte fließen aber ebenso die Qualität und Umfang der Serviceleistungen wie z.B. Realtime-Kurse oder Fortbildungsmöglichkeiten wie Webinare oder Online-Seminare mit ein.

Um sich ein vollständiges Bild des jeweiligen Anbieters machen zu können, sind selbstverständlich auch mögliche negative Aspekte erwähnt. Können wir Ihnen als Kunden einen Anbieter aus verschiedenen Gründen ganz und gar nicht empfehlen, weisen wir auch darauf deutlich in unserem Testbericht hin.

Bei uns finden interessierte Trader eine Vielzahl von seriösen und namhaften Brokern mit umfangreichem Service- & Leistungsangebot. Entscheiden Sie sich in Ruhe für einen für Sie persönlich in Frage kommenden Broker und eröffnen Sie Ihr Handelskonto bequem über unsere Webseite direkt beim für Sie passenden Anbieter.

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Fazit Vor- & Nachteile von Optionen

Um die Vor- & Nachteile von Optionen richtig einschätzen zu können, sind nicht nur Handelserfahrung, sondern auch gute Fachkenntnisse notwendig. Es handelt sich bei Termingeschäften – unabhängig davon, ob bedingt oder unbedingt – um sehr spekulative Geldanlagen. Auch wenn der Käufer das Recht auf den Erwerb des Basiswertes nicht ausübt, kann er bei schlechter Kursentwicklung einen Totalverlust erleiden. Entwickelt sich der Kurs jedoch in die für ihn positive Richtung, sind trotz niedrigem Kapitaleinsatz im Margin-Handel hohe Gewinne durch Potenzierung aufgrund der Hebelwirkung möglich. Richtet sich der Kurs jedoch gegen die Einschätzung des Käufers, werden auch Verluste gehebelt.

Mit dem Hebel wir das Verhältnis zwischen Bezugswert und Basiswert festgelegt, man bezeichnet diesen Effekt auch als Hebeleffekt bzw. Leverage-Effekt. Steigt der Basiswert, steigt auch der Optionswert. Sinkt der Basiswert, sinkt der Optionswert.

Bei Nutzung eines hohen Hebels, ist die zu hinterlegende Margin (Sicherheitsleistung) nur gering, man benötigt hierfür nur wenig Kapital. Für die Berechnung des Hebels wird der Kurs des betreffenden Basiswertes mit dem Optionsverhältnis multipliziert und durch den Optionspreis geteilt. Bei einem Hebel von 5:1 bedeutet dies beispielsweise, dass sich der Optionswert um 5% erhöht, wenn der Kurs um 1% steigt. Umgekehrt gilt dies bei einem fallenden Kurs. Der Optionswert würde dann um 5% sinken.

Durch hochriskante Leerverkäufe versuchen Verkäufer von fallenden Kursen zu profitieren. Sie bieten die Option zum Kauf an, besitzen den Basiswert aber nicht. Bei Kauf zum aktuellen Marktpreis kann dies zu einem großen Verlustgeschäft werden, wenn der Kurs inzwischen gestiegen statt gefallen ist.

Vor- und Nachteile von Optionen

Aufgrund der anhaltenden niedrigen Zinsen machen sich immer mehr Anleger Gedanken darüber, wie sie ihr Kapital gewinnbringend anlegen können. Es ist wenig überraschend, dass die meisten Privatanleger dabei früher oder später bei Aktien landen. Diese verfügen zwar über ein höheres Risiko als zum Beispiel Geldanlagen auf einem Festgeldkonto, dafür sind aber auch die Gewinnchancen höher. Auch sogenannte Optionen werden dabei für viele Anleger immer interessanter. Allerdings wissen die wenigsten Anleger, um was es sich dabei genau handelt. Daher haben wir im Folgenden zahlreiche Informationen zu diesem Thema, insbesondere über die Vor-und Nachteile von Optionen, zusammengetragen:

  • Was sind Optionen?
  • Was sind die Vor- und Nachteile von Optionen?
  • Wie hoch ist das Risiko bei Optionen?
  • Welche Alternativen gibt es zu Optionen?

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Was sind Optionen?

Zunächst werden wir kurz darauf eingehen, um was es sich bei Optionen überhaupt handelt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der Zeitpunkt, an welchem Optionen ausgeübt werden können.

Begriffe und Anwendungsbeispiel

Durch eine Option erwirbt man das Recht, einen Basiswert (zum Beispiel eine Aktie) zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis zu kaufen (Call Optionen) oder zu verkaufen (Put Optionen). Derjenige, von dem man die Option erwirbt, „schreibt die Option“ und heißt dabei „Stillhalter“. Für das Schreiben der Option erhält der Stillhalter als Gegenleistung eine Prämie. Optionen haben dabei immer einen Verfallstag, an dem sie erlöschen: Wenn sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeübt wurden, so werden sie wertlos. Optionen werden dabei gerne von Unternehmen eingesetzt, um sich gegen zukünftige Kursrisiken abzusichern. Dazu ein kleines Beispiel: Angenommen, ein Schokoladenproduzent plant gerade seine Ausgaben für die nächsten sechs Monate. Ein großer Kostenpunkt ist dabei der Kakao. Kakao wird wie viele andere Nahrungsmittel auch an der Börse gehandelt. Daher unterliegt der Kurs Schwankungen, wie man es auch von Aktien etc. gewohnt ist. Das Unternehmen möchte aber gerne Planungssicherheit in Bezug auf den Kakao Preis haben: Es erwirbt daher Optionen auf Kakao. Auf diese Weise weiß das Unternehmen schon jetzt, wie viel Geld es in sechs Monaten für den Einkauf von Kakao aufwenden muss. Optionen können aber auch von Privatanlegern verwendet werden. Wie sich zeigen wird, können auch diese ihr Depot damit absichern. Zusätzlich kann man mit Optionen natürlich auch auf steigende und fallende Kurse an der Börse spekulieren.

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Ausübungszeitpunkt von Optionen

Man kann unterschiedliche Arten von Optionen unterscheiden. Meistens liegt der Unterscheid darin, wann eine Option ausgeübt werden kann. So gibt es zum Beispiel das Europäische, das Amerikanische und das Bermuda Modell. Allerdings sind diese Bezeichnungen verwirrend, denn auch in Europa werden Amerikanische Optionen gehandelt und umgekehrt. Bei Amerikanischen Optionen kann die Option bis zum Verfall jederzeit ausgeübt werden. Dagegen ist dies beim europäischen Modell nur am Tag des Verfalls möglich. Eine Zwischenlösung bietet das Bermuda Modell: Hier kann die Option zu bestimmten, vorher bereits festgelegten, Zeitpunkten ausgeübt werden. Meistens werden Optionen über einen Zeitraum von einem Monat bis zu sechs Monaten geschrieben. Es gibt aber auch Fälle, in denen der Zeitraum nur wenige Tage beträgt oder in denen der Verfall erst nach einem Jahr erfolgt. Unserer Erfahrung nach sollte man an Verfallstagen an den Börsen generell vorsichtig agieren. Denn die Kurse schwanken an diesen Tagen sehr häufig erheblich und der Handel wird dadurch sehr schwierig.

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Vor- und Nachteile von Optionen

Im Folgenden werden wir uns genauer mit den Vor- und Nachteilen von Optionen auseinandersetzen. Im Zusammenhang mit Optionen werden dabei immer wieder die folgenden Aspekte genannt:

  • Geringerer Kapitalbedarf
  • Absichern von Positionen
  • Risiko ist kalkulierbar, als Käufer nur Rechte
  • Kein Emittentenrisiko
  • Sowohl Long als auch Short Handel möglich

Geringerer Kapitalbedarf

Häufig liest man, dass ein Vorteil von Optionen der geringere Kapitalbedarf sei. Ob dies tatsächlich der Fall ist, wird sich im folgenden Beispiel zeigen: Angenommen, man interessiert sich beispielsweise für eine Aktie eines Unternehmens, welche momentan bei 1.000 Euro steht. Um eine solche Aktie zu erwerben, müsste man daher auch 1.000 Euro aufwenden. Anders sieht es im Falle einer Call Option für diese Aktie aus, diese könnte zum Beispiel nur 50 Euro kosten. Auf den ersten Blick erscheint man daher für eine Option wesentlich weniger Kapital zu benötigen. Allerdings verkennt diese Betrachtungsweise, dass man, wenn man die Option in Zukunft ausüben möchte, wiederum den vollen Preis für die Aktie zahlen muss. Außerdem beziehen sich Optionen meist auf eine größere Kontraktzahl an Aktien, zum Beispiel 100 Stück. Man kann also nicht einfach nur eine Option für eine Aktie erwerben. Gerade, wenn der Kurs der Aktie daher zwei, drei oder sogar vierstellig ist, so kann man sich als Privatanleger in der Regel ein solches Paket mit 100 Stück zu diesem Preis nicht leisten. Es zeigt sich daher, dass man, wenn man plant, die Option auszuüben, sehr wohl über ein entsprechend hohes Kapital verfügen sollte. Wie der Fall zu beurteilen ist, in dem man bereits über Aktien eines Unternehmers verfügt, wird sich im nächsten Absatz zeigen.

Der Handel mit Optionen kann mit dem Demokonto von Plus500 im Vorfeld getestet werden

Absichern von Positionen

Nicht nur große Unternehmen können Optionen dazu verwenden, um sich gegen Kursrisiken abzusichern (siehe oben). Vielmehr kann es auch für den Privatanleger Sinn machen, sich mit Hilfe von Optionen abzusichern. Dazu das folgende Beispiel: Angenommen, man hat sich 100 Aktien eines Unternehmens zum Preis von 10 Euro gekauft. Der Kurs hat sich positiv entwickelt und momentan steht die Aktie bei 20 Euro. Obwohl man positiv gestimmt ist und davon ausgeht, dass der Kurs noch weiter steigen wird, so möchte man aber auf der anderen Seite seine bereits angelaufenen (unrealisierten) Kursgewinne nicht mehr hergeben. Eine Möglichkeit, um dies zu erreichen, sind Put Optionen. Man könnte sich beispielsweise solche Optionen kaufen, die einen dazu berechtigen, die Aktien zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem Preis von 20 Euro zu verkaufen. Die Option zum Verkauf wird man dabei nur ausüben, wenn der Preis unter 20 Euro gefallen ist. Steigt der Kurs hingegen weiter an, so wird man die Option einfach verfallen lassen. Dieses „mehr“ an Sicherheit hat man sich dann durch den Preis bzw. die Prämie für die Option erkauft.

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Handeln mit Optionen

Man kann aber Optionen nicht nur dazu benutzen, um seine Aktien damit abzusichern bzw. um damit später Aktien zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Vielmehr gibt es auch noch die Möglichkeit, mit den Optionen direkt zu handeln. Denn genauso wie der Basiswert verändern auch sie sich in ihrem Preis. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Angenommen, man hat eine Call Option gekauft und plant nun, die Option zu verkaufen. Sobald man die Option verkauft, tritt man aber selbst als Stillhalter auf und hat dann auch die Pflicht, dem neuen Inhaber der Option den Basiswert zu verschaffen, sofern dieser die Option ausübt. Falls man selbst über den Basiswert verfügt (zum Beispiel hat man die entsprechenden Aktien in seinem Depot), so ist die unproblematisch. Denn im Zweifel kann man einfach diese Aktien verwenden. Schwierig wird es jedoch, wenn man nicht über die entsprechenden Aktien verfügt. Dann muss man sich diese (teuer) am Markt kaufen. Das Risiko ist daher in diesem Fall keinesfalls nur auf die Prämie der Option begrenzt. Als mahnendes Beispiel dafür, wie hoch eine Aktie steigen kann, sollte man sich das Beispiel der VW Aktie vor Augen führen. Während der Übernahmeschlacht mit Porsche hat diese absurde Höhen erreicht. Wir empfehlen daher gerade Einsteigern, lieber nicht als Stillhalter aufzutreten, da dies zu sehr hohen Verlusten führen kann. Dies gilt vor allem dann, wenn man nicht über die entsprechenden Basiswerte in seinem Depot verfügt.

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Risiko ist kalkulierbar, als Käufer nur Rechte

Viele Menschen denken, dass Optionen generell sehr risikoreiche Finanzgeschäfte sind. Allerdings ist diese Aussage zu pauschal: Richtig ist, das Optionen sehr riskant sind, wenn man als Stillhalter auftritt, ohne über den entsprechenden Basiswert zu verfügen (siehe oben). Als Käufer einer Option hat man jedoch nicht die Pflicht, die Option auch auszuüben. Das Risiko beschränkt sich daher auf den Betrag, welchen man als Prämie für die Option bezahlt hat. Übt man daher die Option nicht aus, so ist dieser Betrag verloren. Das Gute an Optionen ist, dass dieser Betrag von vornherein feststeht und man daher auch von vornherein weiß, wie viel Geld man maximal verlieren kann. Insgesamt handelt es sich daher bei Optionen um sehr transparente Finanzinstrumente. Manchmal wird die Tatsache, dass die Option wertlos wird, wenn man sie bis zum Verfall nicht ausübt, auch als Nachteil gesehen. Diese Sicht verkennt allerdings, dass man durch die Option durchaus einen Gegenwert erhält: So erkauft man sich dadurch entweder Sicherheit, um sich gegen zukünftige Kursrisiken abzusichern. Oder im Falle der Spekulation erkauft man sich die Chance, an zukünftigen steigenden oder fallenden Kursbewegungen zu partizipieren.

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Weitere Vorteile: Kein Emittentenrisiko und sowohl Short als auch Long möglich

Schließlich ist es auch noch ein Vorteil von Optionen, dass bei ihnen kein sogenanntes Emittentenrisiko besteht. Denn Optionen haben keinen Emittenten (jemanden, der die Optionen ausgibt, wie zum Beispiel eine Bank). Daher trägt man auch nicht das Risiko, wenn der Emittent zahlungsunfähig werden sollte.

Ein weiterer Vorteil von Optionen ist es, dass man mit ihnen sowohl auf steigende, als auch auf fallende Kurse spekulieren kann. Bei Aktien ist dies ja bekanntermaßen anders: Hier kann man nur gewinnen, wenn die Kurse steigen. Dagegen kann man mit Hilfe von Put Optionen auch von fallenden Kursen an den Börsen profitieren. Dies erhöht die Handlungsfähigkeit und man kann insgesamt flexibler agieren.

Welche Alternativen gibt es zu Optionen?

Interessant ist auch die Frage, welche Alternativen es zu Optionen gibt. Zunächst betrachten wir dabei den Fall, dass man seine Positionen absichern möchte. Wer zum Beispiel eine Aktie besitzt, welche sich im Gewinn befindet, kann zur Absicherung auch einen Stopp Kurs verwenden. Hierbei wird die Aktie bei einem bestimmten Preis automatisch verkauft. Im Vergleich zu einer Option bietet dies sowohl Vor-, als auch Nachteile. Ein klarer Vorteil liegt darin, dass die Einrichtung eines Stopp Kurses bei einer Aktie etc. in der Regel nichts oder nur sehr wenig kostet. Zudem ist ein Stopp Kurs zeitlich unbefristet. Optionen sind dagegen meistens auf einen Zeitraum von sechs Monaten beschränkt. Allerdings haben Stopp Kurse auch Nachteile: So erhält man beim Verkauf nicht den vorher festgelegten Preis. Gerade wenn der Markt sehr unruhig ist, kann man daher einen schlechteren Preis erhalten. Zudem kommt es immer wieder vor, dass der Kurs fällt, man ausgestoppt wird und der Kurs danach wieder zu steigen beginnt. Bei einer Option ist dies unerheblich, hingegen muss man sich bei einem Stopp Kurs entscheiden, ob man die Aktie wieder kauft.

Wer Optionen dazu verwenden möchte, um auf steigende oder fallende Kurse von Aktien etc. zu spekulieren, der kann alternativ dazu zum Beispiel auch CFDs verwenden. Gerade bei Einsteigern wird der Handel mit CFDs unseren Erfahrungen nach immer beliebter, da man hier häufig zunächst auf einem Demokonto eines Brokers trainieren kann, bevor man echtes Geld einsetzt. Auch bieten CFDs den Vorteil, dass sie nicht an einem bestimmten Tag verfallen.

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Fazit: Richtig eingesetzt bieten Optionen dem Anleger viele Vorteile

Im Rahmen des Artikels wurde gezeigt, dass Optionen sowohl Vor- als auch Nachteile für den Anleger haben können. Es macht dabei nicht nur für Unternehmen Sinn, ihre Kursrisiken mit Hilfe von Optionen abzusichern. Auch Privatanleger können durch die Verwendung von Optionen ihre Gewinne bei Aktien etc. absichern. Der Vorteil von Optionen liegt gerade darin, dass man mit ihnen zwar das Recht erwirbt, einen bestimmten Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen bzw. zu verkaufen, aber nicht die Pflicht dazu hat. Durch die Option kann man sich daher ein höheres Maß an Sicherheit und Handlungsfähigkeit erkaufen. Sofern man die Option nicht ausübt, besteht das maximale Verlustrisiko in der bereits gezahlten Prämie für die Option. Aufpassen sollte man allerdings, wenn man eine Option verkauft. Denn in diesem Fall wird man zum Stillhalter und hat damit auch die Pflicht, dem Käufer der Option den Basiswert zu liefern, falls dieser die Option ausübt. Wie beschrieben, gibt es aber auch Alternativen zu Optionen. So kann man seine im Gewinn befindlichen Aktien zum Beispiel auch mit Hilfe eines Stopp Kurses absichern. Dies hat den Vorteil, dass Stopp Kurse in der Regel kostenlos sind und dass sie zeitlich unbefristet sind. Allerdings besteht bei Stopp Kursen immer die Gefahr, dass man ausgestoppt wird und der Kurs danach wieder zu steigen beginnt. Es wird daher im Einzelfall vom Anleger und dessen individueller Strategie abhängen, welche Möglichkeit er für die Absicherung bevorzugt.

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