Was sind Optionen 2020 Welche Arten von Optionen gibt es und wie kann man damit handeln

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Contents

Was sind Optionen?

Im Moment ist ein steigendes Interesse am Aktienmarkt zu beobachten. Aufgrund der immer wieder zu beobachtenden Kurssteigerungen ist dies auch nicht verwunderlich. So wird die Aktie aufgrund der niedrigen Zinsen als Anlageform zunehmend beliebter. Immer mehr Menschen interessieren sich in diesem Zusammenhang aber auch für das Thema „Optionen“. Die wenigsten haben allerdings eine genaue Vorstellung davon, um was es sich dabei genau handelt. Daher haben wir im folgenden Artikel die wichtigsten Informationen Rund um das Thema „Optionen“ zusammengefasst. Klären werden wir insbesondere die folgenden Dinge:

  • Was sind Optionen?
  • Welche Arten von Optionen gibt es?
  • Was bedeuten die griechischen Buchstaben Gamma, Delta, Vega und Theta im Zusammenhang mit Optionen?
  • Kann man auch bei Optionen „Long“ und „Short“ gehen?

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Was sind Optionen: Ein Anwendungsbeispiel

Am besten lassen sich Optionen unseren Erfahrungen nach anhand von Beispielen erklären: Angenommen, eine Fluggesellschaft ist gerade dabei, ihre Kalkulationen für die nächsten sechs Monate zu machen. Die Fluggesellschaft hat dabei mit zahlreichen Unbekannten zu kämpfen. Zum Beispiel ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar, wie sich die Passagierzahlen entwickeln werden. Jedoch kann dabei unter anderem auf Erfahrungswerte aus den letzten Jahren zurück gegriffen werden. Auch ist absehbar, wie hoch beispielweise die Personalkosten für die Piloten und Flugbegleiter sein werden. Den größten und wichtigsten Kostenpunkt bei einer Fluggesellschaft stellen jedoch die Ausgaben für Kerosin dar. Dies ist durchaus problematisch, da sich der Ölpreis, aus welchem sich der Kerosinpreis ergibt, stark ändern kann. Es ist daher schwer abzuschätzen, wie hoch der Ölpreis in sechs Monaten sein wird. Die Fluggesellschaft möchte aber für ihre Kalkulationen bereits zum jetzigen Zeitpunkt wissen, wieviel Geld sie für den Einkauf von Kerosin einplanen muss. Die Lösung für dieses Problem lautet: Optionen. Mithilfe von Optionen kann sich ein Unternehmen gegen zukünftige Kursschwankungen absichern. Eine Fluggesellschaft kann zum Beispiel Optionen für den Erwerb von Kerosin erwerben. Diese könnten dann in etwa so aussehen, dass die Fluggesellschaft mit der Option das Recht erwirbt, in sechs Monaten Kerosin zu einem bestimmten Preis, welcher bereits heute feststeht, zu kaufen. Es spielt daher für das Unternehmen keine Rolle, wenn der Kerosinpreis steigen sollte, denn dank der Optionen wird sie das Kerosin zum bereits jetzt festgelegten Preis erhalten. Optionen können daher dazu verwendet werden, um sich gegen künftige Kursveränderungen abzusichern. Daneben kann man aber mit ihnen auch auf künftige Kursentwicklungen spekulieren.

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Wie funktionieren Optionen

Im Folgenden werden wie genauer darauf eingehen, wie die Optionen im gerade dargestellten Beispiel genau funktionieren. Klären werden wir dabei auch die im Zusammenhang mit Optionen wichtigen Begriffe:

  • Basiswert
  • Ausübungspreis
  • „im Geld“, „am Geld“ und „aus dem Geld“
  • Call und Put Optionen
  • Schreiben einer Option, Stillhalter
  • Amerikanisches und Europäisches Modell
  • Verfall

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Basiswerte und Derivate, „im Geld“, „am Geld“ und „aus dem Geld“

Bei Optionen handelt es sich um sogenannte Derivate. Unter Derivaten versteht man Finanzprodukte, welche von anderen Finanzprodukten (den Basiswerten) abhängig sind bzw. davon abgeleitet sind. Ändert sich der Basiswert, so hat dies in der Regel auch eine Änderung beim abgeleiteten Finanzprodukt zur Folge. Solche Derivate sind in der Finanzwelt sehr häufig anzutreffen. Zu den bekanntesten Derivaten zählen dabei neben den Optionen auch die sogenannten Futures. Vielleicht hat der eine oder andere dabei schon einmal von Index Futures wie dem Dax Future oder dem S & P 500 Future gehört. So ist zum Beispiel der Dax als Index nicht direkt handelbar. Man kann allenfalls Aktien, welche Teil des Index sind, kaufen oder verkaufen. Anders sieht dies dagegen beim Dax Future aus: Dieser kann direkt gehandelt werden und verhält sich dabei vom Kursverlauf sehr ähnlich wie der Dax selbst.

Optionen werden dabei in der folgenden Form angegeben: ABC CALL 15. Juni 2020 100 Euro. ABC ist dabei ein Platzhalter und kann beispielsweise eine Aktie eines Unternehmens sein. „CALL“ gibt an, dass es sich um eine Call Option handelt (siehe unten). Bei einer Put Option steht daher an dieser Stelle „Put“. Danach folgt das Datum, an dem die Option verfällt (siehe unten). Am Ende wird schließlich der Preis angegeben, zu dem die Option ausgeübt werden kann (Ausübungspreis). Weitere wichtige Begriffe in diesem Zusammenhang sind „im Geld“, „am Geld“ und „aus dem Geld“. Eine Option ist dabei „am Geld“, wenn der Kurs des Basiswerts und der Ausübungspreis identisch sind. Dagegen befindet sich die Option „im Geld“, wenn der aktuelle Kurs des Basiswerts über dem Ausübungspreis liegt (bei Call Optionen). Auf der anderen Seite befindet sich eine Option „aus dem Geld“, wenn der aktuelle Kurs des Basiswerts sich unterhalb des Ausübungspreises der Option befindet (bei Call Optionen).

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Arten von Optionen: Call und Put Optionen

Wenn man sich mit dem Thema „Optionen“ beschäftigt, so wird man sehr schnell mit den Begriffen „Call“ und „Put“ in Berührung kommen. Der Inhaber einer Call Option hat dabei das Recht, den Basiswert zu einem bestimmten Preis in der Zukunft zu erwerben. Derjenige, von dem man die Option erwirbt, „schreibt“ dabei eine Option und wird auch als „Stillhalter“ bezeichnet. Der Stillhalter erhält für das Schreiben einer Option eine Prämie. Als Basiswerte kommen dabei die bereits erwähnten Aktienindices, aber auch einzelne Aktien in Betracht. Zudem gibt es Optionen auf Rohstoffe wie Öl oder auch Edelmetalle wie Gold oder Silber. Im obigen Beispiel macht es für die Fluggesellschaft beispielsweise Sinn, sich mit Hilfe von Call Optionen auf den Ölpreis abzusichern.

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Neben den Call Optionen gibt es aber auch noch die sogenannten Put Optionen. Mit dem Erwerb einer solchen Put Option erhält man das Recht, den Basiswert zu einem bestimmten Preis in der Zukunft zu verkaufen. In welchem Fall Put Optionen zur Absicherung Sinn machen, wird sich im folgenden Beispiel zeigen: Angenommen, ein landwirtschaftlicher Betrieb produziert Weizen. Weizen wird, wie viele weitere landwirtschaftliche Produkte, ebenfalls an der Börse gehandelt. Genauso wie der Öl Kurs verändert sich dabei auch der Weizen Kurs kontinuierlich. Auch bei ihm ist es schwer vorherzusagen, wo sich der Kurs beispielsweise in drei oder sechs Monaten befinden wird. Auf der anderen Seite benötigt aber auch das landwirtschaftliche Unternehmen Planungssicherheit. Es möchte wissen, zu welchem Preis es den Weizen in sechs Monaten verkaufen wird. Es macht daher als Absicherung Sinn, Put Optionen auf Weizen zu erwerben.

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Optionen müssen nicht ausgeübt werden

Bei den oben genannten Definitionen von Call und Put Optionen ist auffällig, dass man jeweils das Recht erwirbt, zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Allerdings besteht nicht die Pflicht, diese Option auch auszuüben. Wenn man daher die Option nicht ausübt, so verfällt diese einfach. In welchem Fall macht es aber Sinn, die Option auszuüben bzw. nicht auszuüben? Angenommen, man hat eine Option auf eine Aktie eines bestimmten Unternehmens erworben, da man davon ausgeht, dass der Kurs sich positiv entwickeln wird. Zum Kaufzeitpunkt der Option steht der Kurs der Aktie bei 100 Euro. Der Kurs entwickelt sich tatsächlich binnen sechs Monaten auf 150 Euro. In diesem Fall macht es daher Sinn, die Option auszuüben: Denn man kann die Aktie, die jetzt bei 150 Euro steht, zu einem Preis von 100 Euro erwerben. Würde die Aktie allerdings nunmehr bei 80 Euro notieren, so würde das Ausüben der Option keinen Sinn ergeben. Denn am Markt würde man sie 20 Euro billiger als durch die Ausübung der Option erhalten. Wie sich im Folgenden noch zeigen wird, haben Optionen einen bestimmten Preis. Wenn man daher eine Option nicht ausübt, so besteht der Verlust darin, dass man für den Preis, welchen man für die Option gezahlt hat, keinen Gegenwert erhält.

Wann können Optionen ausgeübt werden?

Eine weitere wichtige Frage in Bezug auf Optionen ist es, wie lange deren Laufzeit ist und wann sie ausgeübt werden können. So werden Optionen in der Regel mit einer Laufzeit von einem bis zu sechs Monaten Laufzeit angeboten. Es gibt dabei aber auch Ausnahmen, so dass man auch Optionen mit einer Laufzeit von nur einer Woche bzw. mit einem Jahr oder noch länger findet. Bei der Frage, wann Optionen ausgeübt werden können, gibt es zwei unterschiedliche Modelle: Das sogenannte „Amerikanische Modell“ und das „Europäische Modell“. Beim Amerikanischen Modell kann die Option jederzeit bis zum „Verfall“ ausgeübt werden. Der Verfall bezeichnet dabei den Zeitpunkt, ab dem die Option spätestens ausgeübt werden muss, bevor sie verfällt. Dagegen kann die Option beim Europäischen Modell nur zum Zeitpunkt des Verfalls ausgeübt werden. Die Bezeichnungen „amerikanisch“ und „europäisch“ sind dabei verwirrend, denn beide Modelle werden sowohl in Europa als auch in Amerika verwendet. Allerdings ist es zum Beispiel bei Aktienindices wie dem Dax so, dass bei diesen das Europäische Modell zur Anwendung gelangt. Dies hat zur Folge, dass die Kurse an den Börsen zu den Verfallstagen meist sehr volatil sind. Denn die großen Marktteilnehmer versuchen, den Markt durch hohe Käufe bzw. Verkäufe in die von ihnen gewünschte Richtung zu bewegen.

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Long und Short gehen bei Optionen

Bereits aus dem Handel mit Aktien oder Währungen ist vielen Leuten bekannt, dass man an der Börse sowohl „Long“ als auch „Short“ gehen kann. Bei „Long“ kauft man zum Beispiel eine Aktie und spekuliert dann auf steigende Kurse. Man kann aber auch „Short“ gehen und dabei auf fallende Kurse spekulieren. Der Gedanke, der dahinter steckt, ist, dass man sich die Aktien, sobald sie gefallen sind, günstiger kaufen kann. Genauso funktioniert dabei auch das Long und Short gehen bei Optionen: Bei einem Long Call setzt man auf steigende Kurse. Dies ist ebenfalls bei einem Short Put der Fall. Dagegen setzt man auf fallende Kurse bei Short Calls und bei Long Puts.

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Was bedeuten die griechischen Buchstaben bei Optionen?

Eine Frage, die unseren Erfahrungen nach immer wieder gestellt wird, ist die Bedeutung der griechischen Buchstaben in Zusammenhang mit Optionen: Delta, Gamma, Vega und Theta. Diese haben Einfluss auf den Preis der Option.

Delta ist dabei die wichtigste Kennzahl einer Option. Sie gibt die Preisänderung der Option im Verhältnis zur Preisänderung des Basiswerts an. Delta kann dabei Werte zwischen 0 und 1 annehmen. Dazu ein kleines Beispiel: Angenommen, der Kurs einer Aktie (= Basiswert) steht bei 20 Euro und das Delta einer entsprechenden Option auf die Aktie beträgt 0,8. Wenn sich dann der Kurs der Aktie um 1 Euro auf 21 Euro erhöht, dann würde sich der Preis der Option um 0,80 Euro erhöhen. Bei Put Optionen wird das Delta dabei mit einem negativen Vorzeichen angegeben, also zum Beispiel –0,4. Bei Call Optionen „am Geld“ (siehe oben) beträgt das Delta dabei 0,5. Je näher bei einer Option der Verfallstag rückt, desto empfindlicher reagiert das Delta auf Veränderungen des Basiswerts.

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Der griechische Buchstabe Gamm gibt dagegen die Veränderung des Deltas an, wenn sich der Kurs des Basiswerts um eine Einheit verändert. Bei Optionen „am Geld“ ist das Gamma hierbei am größten, da hier eine Änderung des Basiswerts den größten Einfluss auf das Delta hat.

Mit Vega wird angegeben, wie stark sich der Preis einer Option ändert, wenn sich die Volatilität des Basiswerts ändert. Unter Volatilität versteht man dabei die Schwankungsbreite des Kurses. Je niedriger die Volatilität des Basiswerts ist, desto günstiger werden auch die entsprechenden Optionen: Denn der Markt ist auf diese Weise „vorhersehbarer“ und es besteht daher weniger Bedarf zur Absicherung.

Schließlich wird auch noch der griechische Buchstabe Theta verwendet. Dessen Höhe ist abhängig davon, wie lange der Verfallstag der Option noch entfernt ist. Dabei ist das Theta umso höher, je näher das Verfallsdatum ist.

Fazit: Optionen sind für den Investor eine interessante Anlagemöglichkeit

Wie gezeigt, handelt es sich bei Optionen um kein Hexenwerk, sobald man sich etwas mit den Begrifflichkeiten vertraut gemacht hat. Optionen bieten dabei im Vergleich zu anderen Finanzinstrumenten Vorteile, welche man als Anleger nutzen sollte: Wenn man beispielsweise eine Aktie kauft und auf steigende Kurse spekuliert, so sollte man einen Stopp Loss Kurs setzen. Dies bedeutet, dass die Aktie, sobald der Kurs auf einen bestimmten Kurs gefallen ist, verläuft wird, um das Verlustrisiko zu begrenzen. Allerdings ist es oftmals schwierig, den Kurs festzulegen, ab dem verkauft werden soll. Umso ärgerlicher ist es zudem, wenn der Kurs danach wieder zu steigen beginnt und man die Entscheidung treffen muss, ob man die Aktie wieder kauft. Beim Kauf einer Option hat man dieses Problem jedoch nicht: Denn entweder, der Kurs entwickelt sich in die gewünschte Richtung und man übt die Option aus. Oder man lässt die Option verfallen, wenn der Kurs unter den Ausübungskurs gefallen ist. Das Risiko beläuft sich in diesem Fall auf den Preis (die Prämie), welche man für die Option gezahlt hat. In jedem Fall empfehlen wir jedoch gerade Einsteigern, vorsichtig beim Handel mit Optionen zu agieren.

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Was sind Optionen und welche Arten gibt es (Short oder Long)?

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Optionen zählen zu den ältesten Finanzinstrumenten der Welt. Früher machten sie sich Bauern zu Nutze, um sich frühzeitig Preise für ihre Produkte zu sichern. Sie erwarben mit den Optionen das Recht, Erzeugnisse zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Mittlerweile gelten Optionen, die nahezu auf alle Finanzprodukte gekauft werden können, auch als Spekulationsobjekte. Je nachdem, wie sich der Preis eines Basiswertes tatsächlich entwickelt, steigt oder fällt der Preis einer Option erheblich. Neben der Kaufoption (Call) gibt es auch die Verkaufsoption (Put). Während mit einem Call auf einen steigenden Preis spekuliert wird, setzt ein Anleger mit einer Put-Option auf einen fallenden Preis.

  • Optionen zählen zu den ältesten Finanzinstrumenten
  • Es gibt verschiedene Arten von Optionen
  • Erklärung der Begriffe Short und Long
  • Optionen bieten Vor- und Nachteile

1. Was sind Optionen?

Der Begriff Option bezeichnet in der Geldwirtschaft ein Recht, eine gewisse Menge eines Basiswertes zu einem festgelegten Preis, zu einem festgelegten Zeitraum oder Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Ein Käufer zahlt für dieses Recht dem Verkäufer der Option ein bestimmtes Entgelt. Optionen zählen zu den Termingeschäften. Das Geschäft wird zwischen dem Optionsinhaber und dem Verkäufer über Terminbörsen durchgeführt. Bei dem „Stillhalter“ handelt es sich um den Verkäufer einer Option. Als Basiswerte kommen für den Handel mit Optionen beispielsweise Währungen, Rohstoffe oder Aktien in Frage.

Arten von Optionen: Short oder Long?

Anleger können verschiedene Arten von Optionen nutzen.

  • Put-Option: Diese Option wird eingesetzt, wenn Anleger auf fallende Kurse setzen. Hierbei muss der künftige Kurs unter dem Ausübungswert liegen.
  • Call-Option: Mit dieser Option setzen Anleger auf steigende Kurse. Dementsprechend muss der künftige Kurs über dem Ausübungswert liegen.
  • Long-Option: Anleger entscheiden sich hierbei für den Kauf von Optionen.
  • Short-Option: Mit dieser Option erwerben Anleger das Recht, Optionen zu einem gewissen Zeitpunkt zu einem festgelegten Preis zu verkaufen.

Europäische und amerikanische Optionen

Generell werden europäische und amerikanische Optionen auf dem Finanzmarkt unterschieden. Für amerikanische Optionen legt man verschiedene Zeitpunkte fest, an denen die Optionen ausgeübt werden können. Europäische Optionen können ausschließlich am Tag der Fälligkeit ausgeübt werden.

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2. Die Vor- und Nachteile von Optionen im Überblick

Bei der Geldanlage werden Optionen zumeist Aktien gegenübergestellt. Darauf basierend ergeben sich folgende Vor- und Nachteile für Anleger.

Vorteile Optionen Nachteile Optionen
Handel weltweit möglich: Es ist möglich, Optionen auf der ganzen Welt zu handeln. Erfahrung und umfangreiche Kenntnisse erforderlich: Der Handel mit Optionen erfordert neben Fach- und Marktwissen auch praktische Erfahrungen.
Hebel für höhere Rendite: Mit dem Hebeleffekt kann eine hohe Rendite erzielt werden (natürlich ist das Risiko dann umso größer). Zusammenfassung des Basiswertes: Bei Optionen werden mehrere Aktien (meist 100 Stück) gebündelt. Das heißt, dass Anleger nicht nur auf eine Aktie eine Option kaufen.
Geringer Kapitalbedarf: Bereits mit einem relativ kleinen Kapitalaufwand können Optionen erworben werden. Hoch spekulativ: Optionsgeschäfte sind in der Regel sehr spekulativer Natur, insbesondere ohne Vorkenntnisse besteht ein hohes Verlustrisiko.
Kein Emittenten-Risiko: Für Optionen gibt es keine Emittenten, die dementsprechend nicht Bankrott gehen können. Das Verlustrisiko wird in diesem Fall minimiert. Hohes Verlustrisiko: Kommt es zu einer schlechten Entwicklung des Kurses, kann es zu einem Totalverlust kommen.
Rechte für Käufer: Ein Käufer erwirbt ein Recht, bei der Ausübung der Option zu verkaufen oder zu kaufen. Jedoch ist er dazu nicht verpflichtet.
Käufer werden zu Verkäufern: Beim Optionen-Handel besteht die Möglichkeit für Anleger, von einer Call-Position zu einer Put-Position zu wechseln.

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3. Unterschied zwischen Option und Optionsschein

Häufig werden die beiden Begriffe Optionen und Optionsscheine synonym verwendet. Tatsächlich beschreiben sie aber unterschiedliche Dinge. Der Handel mit einer Option kann nur auf speziellen Terminbörsen durchgeführt werden. Ein Optionsschein wird von einer Bank herausgegeben und kann direkt bei Emittenten und an Parkettbörsen ge- und verkauft werden.

Die Pflichten und Rechte des Verkäufers

Der Verkäufer (Stillhalter) der Option bekommt von dem Käufer der Option ein Entgelt. Dieses wird auch als Optionsprämie bezeichnet. Er hat damit eine Short-Position. Er geht die Verpflichtung ein, dass er dem Käufer der Option den entsprechenden Basiswert liefert, den Basiswert der Option abnimmt oder einen Barausgleich vornimmt, wenn der Inhaber der Option diese zu dem festgelegten Termin ausübt.

Die Pflichten und Rechte des Käufers

Der Käufer hat die Long-Position. Damit erhält er das Recht, einen Basiswert zu den festgelegten Bedingungen zu verkaufen oder zu kaufen. Gleichermaßen ist er dazu verpflichtet, eine Prämie zu zahlen. Bei Fälligkeit der Option kann er diese entweder ausüben, glatt stellen oder verfallen lassen. „Glattstellen“ heißt, dass durch den Käufer eine Umwandlung der Long-Position in eine Short-Position vorgenommen wird. Damit wird er zum Verkäufer.

Der Verfallstag

Der Verfallstag beschreibt den Tag, an dem ein Optionsschein verfällt. Wenn an den Finanzmärkten wichtige Futures oder Optionen verfallen, spricht man vom sogenannten „Hexensabbat“. Dieser Tag findet jedes Jahr im März, Juni, September und Dezember jeweils an jedem dritten Freitag statt. Für Anleger bedeutet dies, dass sie an den Börsen mit sehr hohen Kursschwankungen rechnen müssen.

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4. Was ist ein Basiswert?

Bei einem Basiswert, auch als Underlying bezeichnet, handelt es sich um einen Wert, auf den sich Optionen oder Optionsscheine beziehen. Im Optionshandel kommen folgende Basiswerte zum Einsatz:

  • Aktien
  • Indizes
  • Anleihen
  • Währungen
  • Energie
  • Rohstoffe
  • Nahrungsmittel

Ein Anleger kann beispielsweise eine Option auf einen bestimmten Rohstoff erwerben, indem er mit dem Verkäufer die Vereinbarung trifft, dass eine bestimmte Menge dieses Rohstoffs zu einem festgelegten Preis und zu einem festen Termin gekauft wird.

Leerverkäufe als Sonderfälle

Bei Leerverkäufen handelt es sich um Optionen, die ohne vorhergehenden Kauf durchgeführt werden können. Zu beachten ist aber, dass diese Variante des Optionen-Handels nicht mit Optionsscheinen möglich ist. Die Leerverkäufer haben das Ziel, später Optionen günstiger erwerben zu können. Die Anleger partizipieren dann an der Differenz zwischen dem Verkaufs- und dem Kaufpreis. Leerverkäufe entwickeln sich anschließend zu Short-Positionen. Anleger sollten ferner bedenken, dass Leerverkäufe sehr spekulativer Natur sind und an den Aktienmärkten häufig zu großen Verschiebungen führen können. Denn Spekulanten setzen durch die Verkäufer auf fallende Preise. Zwar können die Börsenhändler damit oft eine hohe Rendite erzielen. Kommt es hingegen zu einem Anstieg der Preise, müssen die Händler aufgrund der Short-Position zahlen. Mitunter können sehr hohe Verluste durch Leerverkäufe entstehen, wenn ein Anleger sehr viele Optionen auf diesem Wege erwirbt.

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5. Wie werden Optionen bewertet?

Die Preise für Optionen bestimmen sich nach diversen Faktoren:

  • Basiswert-Entwicklung: Hier wird berücksichtigt, wie sich ein Basiswert über einen bestimmten Zeitraum entwickelt hat.
  • Restlaufzeit einer Option: Es ist davon auszugehen, dass Optionen mit kürzerer Laufzeit im Preis voraussichtlich steigen werden, weil es leichter absehbar ist, wie sich die Preise künftig entwickeln können.
  • Zinsen: Auch die Zinsen, die für die Basiswerte entrichtet werden müssen, nehmen auf den Preis Einfluss.
  • Dividenden: Der Optionspreis wird zudem davon beeinflusst, welche Dividenden für Aktien bezahlt werden.
  • Volatilität des Marktes: Hierbei spielt eine Rolle, wie stark ein Basiswert von Schwankungen betroffen ist.
  • Angebot und Nachfrage: Generell kann der Wert einer Option durch eine hohe Nachfrage steigen.

Der innere Wert von Optionen

Optionen lassen sich anhand des inneren Wertes bestimmen:

  1. Optionen „in the money“: Die erste Variante sind Optionen „im Geld“. Davon spricht man, wenn der aktuelle Kurs eines Basiswertes bei einem Call über dem Basispreis liegt. Eine Option ist auch bei einem Put „im Geld“, wenn der aktuelle Kurs eines Basiswertes unter dem Basispreis liegt.
  2. Optionen „out of the money“: Wenn der aktuelle Kurs eines Basiswertes über dem Basispreis des Puts oder unter dem Basispreis des Calls liegt, gibt es keinen inneren Wert. Damit ist die Option „aus dem Geld“.
  3. Optionen „at the money“: In diesem Fall sind der aktuelle Kurs und der Basispreis identisch, sodass es keinen inneren Wert gibt.

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6. Optionen – die richtige Strategie für den finanziellen Erfolg

Der Handel mit Optionen stellt für immer mehr Anleger eine interessante Investitionsmöglichkeit dar. Allerdings kann man sich anders als beim Lotto hierbei nicht ausschließlich auf sein Glück verlassen. Stattdessen kommt es darauf an, strikt der eigenen Strategie zu folgen, Risiken abzuwägen und auch einen Anbieter Vergleich durchzuführen. „Call“ und „Put“ sind die einfachsten Strategien. Während Käufer nicht mehr als ihre Prämie verlieren können, besteht für den Verkäufer theoretisch ein unbegrenztes Verlustpotenzial. Darüber hinaus gibt es sogenannte Hedge-Positionen bzw. Sicherungspositionen:

  • Collar
  • Reverse Hedge
  • Protective Put
  • Covered Call

Als weitere Möglichkeit sind die sogenannten Spread-Positionen zu nennen. Diese setzen sich aus Kauf- und Verkaufsoptionen zusammen. Es gibt Zeit-Spreads (z. B. Bear-Time-Spread oder Bull-Time-Spread) und Preis-Spreads (z. B. Condor Spread, Strangle oder Straddle).

Der Hebel bei Optionen und Optionsscheinen

Bei einem Optionsschein legt der Hebel das Verhältnis zwischen dem Basiswert und dem Bezugswert fest. Kommt es zu einem Anstieg des Basiswertes, so kann der Wert einer Option prozentual erheblich ansteigen oder fallen. Man spricht dabei auch vom „Leverage Effekt“ bzw. Hebeleffekt. Anleger, die Optionen zum Verkauf oder Kauf von Basiswerten erwerben und hierfür einen hohen Hebel einsetzen, müssen nur wenig Eigenkapital einsetzen, um eine beachtliche Rendite zu erzielen. Allerdings ist zu bedenken, dass auch das Gegenteil – der Verlust – ebenso gravierend ausfallen kann. Zur Berechnung wird der Kurs des jeweiligen Basiswertes mit dem Optionsverhältnis multipliziert und durch den Betrag für den Optionsschein geteilt. Demnach würde ein Hebel von drei für den Anleger bedeuten, dass der Optionswert um 3 Prozent steigt, wenn der Basiswert um einen Prozent ansteigt.

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7. Wie sind Optionen eigentlich entstanden?

Die Optionen sind genau genommen im 17. Jahrhundert in Holland entstanden. Zum damaligen Zeitpunkt wurde in dem Land die Tulpe eingeführt. Nachdem sich immer mehr Menschen für die Tulpe interessierten, züchteten Gärtner immer mehr Varianten der bis heute beliebten Pflanze. Die Nachfrage wuchs im Laufe der Zeit stark an, so dass eine Handelsmethode notwendig wurde, um Waren handeln zu können, die erst in der Zukunft erhältlich waren. Dies waren in dem Fall die Zwiebeln der Tulpe, die es zum Handelszeitpunkt noch nicht gab. Der Käufer sagte mit einer solchen „Option“ dem Verkäufer zu, dass er zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Menge der Zwiebeln kaufen würde. Mit diesem frühen Termingeschäft war der Handel mit Optionen geboren.

Was ist eine Terminbörse?

Eine Terminbörse wird auch Derivate-Börse genannt. Es handelt sich um einen Handelsplatz, auf welchem Termingeschäfte abgeschlossen werden. Termingeschäfte sind Geschäfte, die in der Zukunft erfüllt werden. Deshalb ist in diesem Fall eine andere Abwicklung als bei den Kassamarkt-Geschäften erforderlich. Zu den wichtigsten Instrumenten am Terminmarkt zählen Optionsscheine und Futures. Aus diesem Grund werden Terminbörsen auch manchmal als Futures-Börsen beschrieben. Termingeschäfte können Waren und andere Finanzprodukte verbriefen. Aus diesem Grund wurden die Terminbörsen vormals noch einmal in Finanzterminbörsen und Warenterminbörsen unterteilt. Mittlerweile ist es aber möglich, an zahlreichen Terminbörsen Produkte aus beiden Kategorien zu handeln. Die Eurex stellt in Europa die wichtigste Terminbörse dar. Sie entstand im Jahr 1998 aus der Fusion der Schweizer Terminbörse mit der Deutschen Terminbörse DTB.

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8. Fazit: Was sind Optionen?

Optionen sind interessante Investments für erfahrene Anleger. Hierbei handelt es sich um einen Vertrag zwischen zwei Parteien, der eine Transaktion beinhaltet, die erst in der Zukunft stattfindet. Der Anleger erhält gegen die Zahlung eines Entgeltes das Recht, eine gewisse Menge eines bestimmten Basiswertes innerhalb bzw. am Ende der vereinbarten Frist zu dem bei Vertragsabschluss festgelegten Preis zu erwerben oder zu verkaufen. Es werden zwei Arten von Optionen unterschieden: die Kaufoption und die Verkaufsoption. Der Käufer einer Kaufoption bezahlt die Prämie (den Optionspreis) und erhält dafür das Recht, vom Stillhalter (dem Verkäufer der Option) eine gewisse Menge eines bestimmten Wertpapiers innerhalb oder zum Ablauf einer festgelegten Frist kaufen zu dürfen. Im Falle einer Verkaufsoption erhält er das Recht, entsprechend verkaufen zu dürfen. Wenn es darum geht, ein Gut am Laufzeitende zu kaufen, ist von der Call-Option die Rede. Möchte ein Anleger auf fallende Kurse setzen, kauft er für gewöhnlich eine Put-Option (er sichert sich vorab mit einem bestimmten Strike-Preis ab). Bei dem sogenannten Underlying handelt es sich um ein handelbares Gut, wie beispielsweise Währungen, Aktien, Indizes, Zinsen oder Rohstoffe.

Für den Handel mit Optionen ist es wichtig zu wissen, wie der Aktienkurs an der Börse entsteht. Generell sollten Anleger auch ein Grundlagen-Wissen über Aktien besitzen, wenn sie sich mit dem Thema Optionen auseinandersetzen möchten. Um den richtigen Broker für den Handel mit Optionen zu finden, empfiehlt sich außerdem ein Online Broker Vergleich.

Entwicklung Option und Optionsschein

Bestimmt hat sich der ein oder andere schon einmal gefragt, was der Unterschied zwischen „Optionen“ und „Optionsscheinen“ ist, da die beiden Begriffe sehr ähnlich sind. Daher werden wir uns in diesem Artikel genauer mit diesen beiden Finanzinstrumenten befassen. Vor allem werden wir dabei auf deren Entwicklung und jeweiligen Einsatzmöglichkeiten eingehen. Schon an dieser Stelle sei gesagt, dass es sich bei Optionsscheinen um eine Unterart von Optionen handelt. Wie sich im folgenden Artikel zeigen wird, sind sie für den Privatanleger leichter zugänglich. Unter anderem werden wir uns mit den folgenden Punkten auseinandersetzen:

  • Entwicklung von Optionen
  • Entwicklung von Optionsscheinen
  • Unterschiede zwischen Optionen und Optionsscheinen
  • Alternativen zu Optionen und Optionsscheinen

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Entwicklung von Optionen

Zunächst werden wir auf Optionen eingehen und vor allem auch die Frage beantworten, wie sich diese entwickelt haben. Danach werden wir die Funktionswiese von Optionen anhand von Beispielen erklären.

Entstehungsgeschichte von Optionen

Optionen existieren dabei schon länger, als man vielleicht im ersten Moment annehmen würde: Sie entstanden in den Niederladen zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Ausgangspunkt dafür war der Handel mit Tulpen. So wurden Tulpen seit dem Ende des 16. Jahrhunderts aus der Türkei in die Niederlande eingeführt. Zunächst waren sie einfach nur ein weiterer Luxusartikel für die reiche Bevölkerung. Allerdings änderte sich dies, als Tulpenzüchter in den Niederlanden damit begangen, unterschiedliche Tulpen miteinander zu kreuzen: Auf diese Weise entstanden Tulpen mit unterschiedlichen Farben. Man kann sich dies zwar heutzutage nur schwer vorstellen, aber dies führte damals dazu, dass auf einmal jeder solche Tulpen haben wollte. Die Nachfrage überstieg dabei schon nach Kurzem das Angebot ganz erheblich, so dass Tulpen immer teurer wurden. Dies führte dazu, dass nicht nur mit Tulpen selbst gehandelt wurde, sondern auch schon mit Tulpenzwiebeln. Es wurde daher im Endeffekt mit erst zukünftig vorhandenen Tulpen gehandelt. Um einen solchen Handel zu ermöglichen, wurden Optionen entwickelt: Der Käufer erwarb durch die Option das Recht, in Zukunft bestimmte Tulpen zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Allgemeiner formuliert ergibt sich die folgende Definition von Optionen: Durch eine Option erwirbt der Käufer das Recht, einen bestimmten Basiswert (zum Beispiel Aktien, Aktienindices oder auch Rohstoffe wie Öl) in Zukunft zu einem bestimmten Preis (Ausübungspreis) zu kaufen (bei Call Optionen) oder zu Verkaufen (bei Put Optionen). Derjenige, von dem man die Option erwirbt, „schreibt“ dabei die Option und wir als „Stillhalter“ bezeichnet. Für das Schreiben der Option erhält der Stillhalter eine Prämie.

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Arten von Optionen

Die Besonderheit von Optionen liegt darin, dass der Käufer zwar das Recht erwirbt, einen bestimmten Basiswert zu kaufen oder zu verkaufen, aber nicht die Pflicht dazu hat. Die Option muss dabei bis zu einem bestimmten Stichtag (sogenannter Verfallstag), ausgeübt werden, ansonsten erlischt sie. Man kann Optionen auch danach unterscheiden, wann sie ausgeübt werden können: Bei sogenannten „Amerikanischen Optionen“ kann die Option in der Zeit bis zum Verfallstag jederzeit ausgeübt werden. Hingegen ist dies bei den „Europäischen Optionen“ nur am Verfallstag selbst möglich. Eine Kombination aus diesen beiden Modellen bilden sogenannte „Bermuda Optionen“: Bei diesen kann die Option zu vorher festgelegten Zeitpunkten bis zum Verfallstag ausgeübt werden. Allerdings haben diese Ortsbezeichnungen nichts damit zu tun, wo die jeweiligen Optionen gehandelt werden. So gibt es zum Beispiel auch in Europa „Amerikanische Optionen“. Allerdings ist es zum Beispiel so, dass Optionen auf Aktienindices wie dem Dax dem Europäischen Modell folgen, sprich sie können nur am Verfallstag ausgeübt werden. Dies ist unserer Erfahrung nach auch der Grund dafür, warum sich die Börse an den Verfallstagen oft sehr chaotisch verhält: Große Investieren versuchen an diesen Tagen, die Kurse in bestimmte Richtungen zu bewegen. Für Privatanleger ist es daher oftmals besser, diese Tage zu meiden und lieber an „normalen“ Tagen zu handeln.

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Beispiel für den Handel mit Optionen

Vor allem Unternehmen verwenden Optionen dazu, um sich gegen zukünftige Kursrisiken abzusichern. Denn Unternehmen, die für ihre Produkte bestimmte Rohstoffe benötigen, stehen vor dem Problem, dass sich die Preise für die entsprechenden Rohstoffe stark verändern können. Als Rohstoffe kommen dabei zum Beispiel Öl, Weizen oder Zucker in Betracht. Auf der anderen Seite möchten die Unternehmen aber Planungssicherheit in Bezug auf ihre künftigen Ausgaben haben. Daher verwenden sie häufig Optionen: Dadurch kann zum Beispiel der Betreiber von Schiffen mit Hilfe von Optionen auf Öl sicherstellen, dass er in den nächsten sechs Monaten einen bestimmten Preis für Öl zahlen wird.

Aber nicht nur Unternehmen können sich mit Hilfe von Optionen gegen zukünftige Kursschwankungen absichern. Vielmehr können auch Privatanleger von dieser Vorgehensweise profitieren. Dazu ein Beispiel: Angenommen, man hat Aktien eines Unternehmens zum Preis von 50 Euro gekauft. Aufgrund guter Unternehmenszahlen hat sich die Aktie des Unternehmens auf 100 Euro verdoppelt. Nunmehr steht man vor der Wahl, ob man die Aktien zu diesem Preis verkaufen möchte oder lieber noch auf weitere Kurssteigerungen spekulieren möchte. In jedem Fall möchte man aber die bereits angelaufenen Gewinne nicht mehr verlieren. Um dieses Ziel zu erreichen, kann man Optionen kaufen, die einen dazu berechtigen, die Aktien in Zukunft zu einem bestimmten Preis zu verkaufen.

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Wichtige Begriffe im Zusammenhang mit Optionen

Optionen werden in der folgenden Form angegeben: ABC CALL 1. August 2020 50 Euro. ABC steht dabei zum Beispiel für die Aktie eines Unternehmens. Eine Call Option erkennt man dabei einfach daran, dass sie mit „CALL“ bezeichnet wird, wohingegen bei Put Optionen „PUT“ stehen würde. Danach wird das Datum des Verfalls der Option genannt. Zudem ist der Ausübungspreis ersichtlich. Da Optionen standardisierte Finanzprodukte sind, welche an Terminbörsen gehandelt werden, werden sie immer in der gleichen Form angegeben. Dies führt dazu, dass der Handel mit Optionen im Vergleich zu vielen anderen Finanzinstrumenten überaus transparent ist.

Wichtige Begriffe mit Optionen sind dabei auch „am Geld“, „im Geld“ und „aus dem Geld“. Der einfachste Fall ist „am Geld“: Eine Option liegt am Geld, wenn der aktuelle Kurs des Basiswerts mit dem Ausübungspreis übereinstimmt. Hingegen liegt eine Option „im Geld“, wenn der aktuelle Kurs des Basiswerts über dem Ausübungspreis ist (im Falle von Call Optionen). Von „aus dem Geld“ spricht man dagegen, wenn der aktuelle Kurs des Basiswerts über dem Ausübungspreis liegt. Dazu ein Beispiel: Angenommen, der aktuelle Kurs einer Aktie (= Basiswert) notiert bei 100 Euro. Wenn der Ausübungspreis bei 80 Euro liegt, so befindet sich die Option auf diese Aktie aktuell „im Geld“.

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Entwicklung von Optionsscheinen

Auch Optionsscheine existieren schon seit Längerem: So wurde zum Beispiel der erste Optionsschein in Deutschland 1925 von Karstadt auf den Markt gebracht (allerdings wurde der Optionsschein an der amerikanischen Börse gehandelt). 1929 wurden Termingeschäfte sodann in Deutschland komplett verboten. Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren auch in Deutschland wieder Optionsscheine zugelassen. Heutzutage sind Optionsscheine weit verbreitet und aus dem Markt nicht mehr wegzudenken.

Wie sich im weiteren Verlauf des Artikels zeigen wird, bestehen zwischen Optionen und Optionsscheinen sowohl Gemeinsamkeiten, als auch Unterschiede. So erwirbt man sowohl bei Optionen, als auch bei Optionsscheinen das Recht, einen bestimmten Basiswert in Zukunft zu einem bestimmten Preis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Optionen werden dabei nur an sogenannten Terminbörsen wie zum Beispiel der Eurex gehandelt. Da nur relativ wenige Broker einen Zugang zu Terminbörsen anbieten, ist es für Privatanleger häufig einfacher, anstelle von Optionen Optionsscheine zu erwerben. Denn diese können sowohl an der Börse als auch außerbörslich gehandelt werden und sind dabei eher mit Wertpapieren wie Aktien vergleichbar. Sie haben daher auch eine Wertpapierkennziffer. Insgesamt handelt es sich bei Optionsscheinen um eine Unterart von Optionen.

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Unterschiede zwischen Optionen und Optionsscheinen

Nachfolgend werden wir vertiefend auf die Unterschiede zwischen Optionen und Optionsscheinen eingehen.

Nur Optionen sind standardisierte Finanzprodukte

Optionsscheine sind nicht nur deshalb für Privatanleger einfacher beziehbar, da man herfür keinen Zugang zu einer Terminbörse benötigt. Vielmehr spielt auch noch ein weiterer Aspekt eine Rolle: die Kontraktzahl. Damit ist die Tatsache gemeint, dass man Optionen in der Regel für eine bestimmte Stückzahl eines Basiswerts (zum Beispiel 100 Aktien) erwirbt. Wenn eine Aktie daher teuer ist, so werden die wenigsten Anleger gleich 100 Stück dieses Basiswerts benötigen. Bei Optionsscheinen ist dagegen eine beliebige Anzahl von Kontrakten möglich. Das Optionsscheine flexibler sind, liegt daran, dass es sich bei ihnen nicht um standardisierte Finanzprodukte handelt: An der Terminbörse gehandelte Optionen unterliegen alle den gleichen Bedingungen. Anders sieht dies bei Optionsscheinen aus: Hier werden die jeweiligen Bedingungen von den Banken oder anderen Finanzinstituten festgelegt, welche die Optionsscheine ausgeben. Dies hat zur Konsequenz, dass verschiedenen Banken verschiedene Optionsscheine anbieten. Diese können sich zum Beispiel in den jeweiligen Preisen und Laufzeiten unterscheiden. Denkbar ist beispielsweise, dass bei einer Bank der Optionsschein nach 30 Tagen ausläuft, wohingegen bei einem andere Anbieter der Verfall nach 33 Tagen eintritt. Insgesamt sind Optionsscheine im Vergleich zu Optionen für den Anleger daher deutlich intransparenter. Es ist daher empfehlenswert, sich vor dem Erwerb eines Optionsscheins sehr genau die jeweiligen Konditionen anzusehen.

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Weitere Unterschiede zwischen Optionen und Optionsscheinen

Ein weiterer Unterschied zwischen Optionsscheinen und Optionen liegt darin, dass man bei Optionsscheinen nicht die Rolle des Stillhalters einnehmen kann. Das heißt, dass es immer die Bank oder das andere Finanzinstitut ist, welches einen Optionsschein verkauft bzw. schreibt. Die meisten Privatanleger werden aber unserer Erfahrung nach sowieso nicht als Stillhalter auftreten wollen. Daher ist dieser Unterschied zwischen Optionen und Optionsscheinen eher vernachlässigbar.

Ein weiterer wichtiger Aspekt in Bezug auf Optionen und Optionsscheine stellt das sogenannte Emittentenrisiko dar. Damit ist das Risiko gemeint, welches dem Anleger dadurch entsteht, dass sein Handelspartner zahlungsunfähig wird. Bei Optionsscheinen kann es zum Beispiel passieren, dass die Bank, von der man den Optionsschein erworben hat, zahlungsunfähig wird. Dies ist zwar relativ unwahrscheinlich, allerdings hat die Finanzkrise gezeigt, dass dies keinesfalls ausgeschlossen ist. Hingegen sind Optionen bei der Börse durch entsprechende Sicherheitseinlagen abgesichert, so dass man hier nicht das Emittentenrisiko trägt.

Alternativen zu Optionen und Optionsscheinen

Interessant ist auch die Frage, welche Alternativen es zur Verwendung von Optionen bzw. Optionsscheinen gibt. So kann gerade das Absichern des eigenen Depots auch auf andere Art und Weise dargestellt werden: Angenommen, man hat Aktien zu einem Preis von 500 Euro erworben. Der Kurs hat sich seit dem Kauf um 20 % auf 600 Euro erhöht. Nachvollziehbarer Weise möchte man den angelaufenen, aber noch nicht realisierten Gewinn gerne behalten. Eine Möglichkeit dazu besteht in der Verwendung von Optionen oder Optionsscheinen. Diese berechtigen einen zum Beispiel dazu, die Aktien in Zukunft zu einem Preis von 600 Euro zu verkaufen, selbst wenn der Kurs zu diesem Zeitpunkt niedriger stehen sollte. Eine andere Möglichkeit, seinen bereits angelaufenen Gewinn abzusichern, besteht in der Verwendung eines Stopp Kurses: Man legt einen Kurs fest, bei dessen Unterschreitung die Aktien verkauft werden sollen. Allerdings hat ein Stopp Kurs im Vergleich zu Optionen der Nachteil, dass der Preis, welchen man beim Verkauf erhält, nicht vorab feststeht. Dafür hat ein Stopp Kurs den Vorteil, dass er in der Regel nichts kostet und auch zeitlich nicht limitiert ist.

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Fazit: Optionen sind transparentere Finanzprodukte als Optionsscheine

Es wurde gezeigt, dass es zwischen Optionen und Optionscheinen sowohl Gemeinsamkeiten, als auch Unterschiede gibt. Beide Finanzprodukte verschaffen dem Anleger das Recht, einen bestimmten Basiswert (zum Beispiel Aktien) in Zukunft zu einem bestimmten Preis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Eine Pflicht, dieses Recht auszuüben, existiert dabei nicht. Bei Optionen handelt es sich dabei um standardisierte Finanzinstrumente, welche ausschließlich an Terminbörsen wie zum Beispiel der Eurex gehandelt werden. Dies hat zur Folge, dass der Preis sich hier aus Angebot und Nachfrage ergibt. Anders sieht dies bei Optionsscheinen aus: Diese werden von Banken oder anderen Finanzinstituten ausgegeben und können sich dabei sehr stark voneinander unterscheiden. Denn der jeweilige Anbieter kann sowohl den Preis, als auch die weiteren Konditionen (wie zum Beispiel die Laufzeit) beliebig festlegen. Daher sind sie weit weniger transparent als Optionen. Bevor man daher Optionsscheine erwirbt, empfehlen wir, sich vorab gründlich mit den jeweiligen Bedingungen auseinanderzusetzen und auch verschiedene Optionsscheine miteinander zu vergleichen. Ein Vorteil von Optionsscheinen liegt darin, dass sie für den Privatanleger leichter zugänglich sind. Denn man benötigt keinen Zugang zu einer Terminbörse, um sie zu erwerben. Vielmehr kann man sie ähnlich wie Aktien über deren Wertpapierkennziffer erwerben. Insgesamt empfehlen wir, zunächst sehr vorsichtig und mit wenig Kapital zu handeln. Denn sowohl mit Optionen, als auch mit Optionsscheinen kann man Verluste erleiden. Insgesamt bilden die beiden Finanzprodukte jedoch gute Möglichkeiten, um sein Depot abzusichern bzw. um auf steigende oder fallende Kurse zu spekulieren. Wie gezeigt, sollte man dabei aber nicht vergessen, dass es dabei auch Alternativen zu Optionen und Optionsscheinen gibt.

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