Wird Apple Aktie wegen Probleme abstürzen- Binäre Optionen 2020

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Wird Apple Aktie wegen Probleme abstürzen?

Wird die Apple Aktie wegen möglicher Steuernachzahlung abstürzen?

In dieser und auch in der letzten Woche lief es für Apple nicht ganz so gut, Probleme um Schadsoftware und auch eine mögliche Steuernachzahlung von mehreren Milliarden Euro stehen im Raum und Apple muss sich dazu erklären!

Seit 17. August ist die Apple Aktie auf Talfahrt und kennt nur die Richtung nach unten, die Verkäufe lagen zwar im guten Bereich was auch die letzten Quartalszahlen gezeigt haben, jedoch musste man letzte Woche einräumen das eine Schadsoftware die Sicherheit der iPhones durchdringen konnte.

Auch mit der EU läuft es schlecht und es drohen Apple Steuernachzahlungen in ca. 13 Milliarden Euro Höhe, die US-Regierung hat die EU deswegen schon scharf angegriffen und auch gedroht, die EU hält an seiner Position aber weiter fest

Steuernachzahlung, Schadsoftware als Probleme für Apple Aktie

Ende Juli hat Apple noch mit guten Quartalszahlen einen Kurssprung bei der Aktie erzielen können, nach dem Kurssprung ging der Kurs der Apple Aktie noch bis Mitte August nach oben und notierte bei knapp über 110,- US-Dollar pro Aktie!

Nach Mitte August kam dann die Meldung mit mit der Schadsoftware mit dem Namen „Pegasus“ die Nutzerdaten in großen Mengen abgreifen konnte und die Verbraucher sowie die Anleger haben das Vertrauen in Apple verloren.

Letzte Woche musste sich Apple zu den Vorwürfen mit der Schadsoftware äußern und zugeben das die Sicherheitsschranken durchbrochen wurden…mittlerweile soll die Lücke geschlossen sein, ein bitterer Nachgeschmack bleibt aber trotzdem.

Hier der Kursverlauf der Apple Aktie sein den letzten Quartalszahlen:

Kursverlauf der Apple Aktie sein den letzten Quartalszahlen

Nun kam aber auch noch die Meldung das Apple in Irland Steuervorteile bekommen hat die so gegen den Wettbewerb verstoßen und die EU erwägt eine Steuernachzahlung in Höhe von 13 Milliarden Euro.

Steuernachzahlung bereitet Probleme für Apple Aktie

Die Apple Aktie hat seit Mitte August ca. 6,- US-Dollar an Wert verloren, noch weitere zwei Euro und die Apple Aktie steht dann bei einem Wert nach dem Kurssprung der Aktie nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen und es könnte sogar noch weiter nach unten gehen!

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Sollte es wirklich soweit kommen das Apple die 13 Milliarden an Steuern nachzahlen muss bedeutet das für die Zukunft weniger Gewinn, die Steuervorteile wären weg und somit müsste man mit weniger Gewinn auskommen, was natürlich die Apple Aktie belasten wird.

Auf jeden Fall sollte man jetzt die Probleme von Apple geschickt ausnutzen und auf den fallenden Kurs der Apple Aktie spekulieren, viele gute Binary Broker bieten ja die Apple Aktie für den Handel mit binären Optionen an.

Hier einige gute Broker für binäre Optionen mit Apple Aktien:

Nutzen Sie einen dieser Broker und spekulieren Sie auf den derzeit fallenden Kurs der Apple Aktie, profitieren Sie so von den Problemen rund um Apple die ja auch Auswirkungen auf den Kurs der Aktie haben.

Es könnte jetzt zu einem anhaltenden fallenden Trend beim Kurs der Apple Aktie kommen und das kann man auch beim Handel mit binären Optionen gezielt für Gewinne nutzen…spekulieren Sie jetzt auf den fallenden Kurs der derzeit vorherrscht…

Social Trading einfach für Binäre Optionen nutzen

Social Trading beim Broker PocketOption für Binäre Optionen nutzen

Der Broker PocketOption bietet beim Handel mit Binäre Optionen die meisten Möglichkeiten für Trader und neben dem eigentlichen Trading mit Binäre Optionen gibt es noch Social Trading das die Nutzer für den Handel verwenden können!

Beim Social Trading kann man anderen Händlern folgen und auch die Traders dieser Händler kopieren…natürlich macht das nur Sinn wenn der Händler langfristig erfolgreich beim Trading ist und das kann man in den Statistiken einsehen.

In diesem Beitrag geht es nun um das Social Trading bei PocketOption und welche Möglichkeiten dort zu finden sind, wie das Social Trading funktioniert und auf was man als Einsteiger genau achten sollte bevor man einen Händler kopiert…

Bei Binäre Optionen einfach Social Trading nutzen

Das Trading mit Binäre Optionen ist gerade für Einsteiger nicht ganz einfach, es fehlt die Kenntnis bei den Handelsstrategien und auch beim richtigen „Lesen“ der Charts, man kennt keine Formationen und kann auch mit Indikatoren nicht richtig umgehen!

Trotzdem wollen viele Einsteiger von Beginn an vom Handel mit Binäre Optionen profitieren, daher werden Lösungen und Wege gesucht wie man ohne viel Kenntnisse beim Trading erfolgreich sein kann.

Da hilft dann das Social Trading, man kann beim Social Trading von den Kenntnissen anderer Händler profitieren in dem man erfolgreiche Händler sucht, diesen Händlern folgt und im weiteren Verlauf die Trades dieser Händler kopiert.

Social Trading beim Broker PocketOption für Binäre Optionen nutzen

Wichtig ist das man sich die Statistiken zu Hilfe nimmt um gute Händler zu finden…nur ein erfolgreicher Händler bringt auch beim Social Trading mit Binäre Optionen die nötigen Erfolge und somit auch ausreichend Gewinn.

Social Trading Statistiken als Hilfe bei Binäre Optionen

Beim Broker PocketOption kann man gleich einmal die besten Händler der letzten 24 Stunden ansehen und auch die Rangliste der höchsten Gewinne beim Social Trading und man findet dazu im Handelsbereich ein eigenes Menü mit weiteren Informationen!

Wenn man die Statistik der Händler öffnet bekommt man noch mehr nützliche Informationen und kann so sehen wie erfolgreich der jeweilige Händler ist…nur wenn der Händler im Bereich „All time“ eine positive Statistik aufweisen kann sollte man diesen Händler beim Social Trading nutzen.

Am besten geht man auf die Seite vom Broker PocketOption und schaut sich das Social Trading und die Möglichkeiten dort genauer an…

Man sollte aber gleich wissen das man im Demomodus weniger Möglichkeiten beim Social Trading für Binäre Optionen hat als wenn man sich für ein Handelskonto registriert, erst dann bekommt man alle Funktionen beim Social Trading.

Händler bzw. die Positionen der Händler kann man beim Social Trading nur mit einem angemeldeten Handelskonto beim Broker PocketOption kopieren…

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Nur zwei Broker die man für Trading mit Binäre Optionen nutzen kann Ich habe hier auf der Seite einmal daraüber berichtet das es nur noch einen Broker für das Trading mit Binäre Optionen für Kleinanleger gibt und heute möchte ich das korrigieren da es mittlerweile zwei Broker sind! Ganz gleich was man tut um Kleinanleger […]

Die Trading-Videos beim Broker Binary für Informationen nutzen Informationen sind beim Trading wichtig und mit den richtigen Informationen kann man sich gezielt weiter bilden oder beim Trading mehr Erfolg haben…Informationen kann man aus verschiedenen Quellen beziehen! Es gibt sehr gute Bücher über Trading, dann gibt es kostenlose Ebooks und man findet auch Videos mit hilfreichen […]

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BMW beflügelt, VW und Porsche kurz vor dem finalen Ausbruch ?

Nach hervorragenden Zahlen von BMW notiert der gesamte Automobilsektor heute weiterhin freundlich. Der Münchner Konzern steigerte seine Erlöse um 14 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro. Analysten hatten lediglich mit einem Umsatz in Höhe von 17,4 Milliarden Euro gerechnet. Hinzu kam noch dass der Automobilmarkt, trotz aller Skepsis diverser Fachleute, im Monat April auch in Deutschland weiter zulegen konnte. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen lag mit gut 274.000 um 3 Prozent höher als im Vorjahresmonat, wie der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller heute mitteilte…

Die Bayerischen Motorenwerke verkündeten heute – nicht ohne Stolz – das beste Firmenergebnis der Unternehmensgeschichte für das abgelaufene Quartal. Das Ebit stieg in diesem Zeitraum um 18,8 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen haben die beiden Absatzmärkte Asien und Nordamerika, mit weiter steigender Tendenz. Die BMW Aktie ist darauf hin nach oben ausgebrochen und notiert mit einem deutlichen Plus von knapp vier Prozent nahe am Jahreshoch von 74,- Euro. Gelingt nun der Ausbruch über diese Marke, die bereits zweimal zuvor getestet worden ist, dann winken nun weitere Kursgewinne bei in den Bereich um die 80,- Euro.

Fundamental betrachtet ist BMW, ebenso wie die deutschen Branchenkollegen, immer noch sehr günstig bewertet. Auch für das Gesamtjahr bleibt das Unternehmen weiter optimistisch, und geht davon aus dass man stärker als der Gesamtmarkt wachsen werde. Bei allen Marken rechnet die Konzernführung mit neuen Höchstwerten. Fachleute meinen bereits in der heutigen Prognose von BMW für das Gesamtjahr eine mögliche Erhöhung des Ausblicks in den Sommermonaten rausgehört zu haben…

Eine interessante Entwicklung finden wir heute auch bei den beiden Aktien von VW und Porsche vor. Angetrieben von den eigenen hervorragenden Porsche Geschäftszahlen und den heutigen guten Vorgaben sind auch die VW Stammaktien unter verhältnismäßig hohen Umsätzen angesprungen und nach oben ausgebrochen. Der Umsatz des Sportwagenbauers stieg im letzten Quartal um knapp ein Drittel auf 3,0 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis kletterte um 18,4 Prozent auf 528 Millionen Euro. Damit ist Porsche mit einer Umsatzrendite von 17,5 Prozent erneut der profitabelste Autobauer der Welt.

Die Porsche Aktie steht somit unmittelbar vor dem Sprung über die charttechnisch wichtige Marke von 47,- Euro, während sich die VW Vorzugsaktien ebenfalls erneut an die Hürde bei 145,- Euro herantasten. Alle drei Aktiengattungen befinden sich also unmittelbar vor dem Sprung in höhere Regionen. Ob dieser Ausbruch heute gelingen kann hängt im Wesentlichen wohl mal wieder von den US Konjunkturdaten ab. Die Chancen stehen aber nicht schlecht, denn auch gestern haben alle genannten Aktien in dem negativen Marktumfeld extreme Stärke bewiesen …unbedingt beobachten!

HeidelCement patzt und wird abgestraft!

Die Führung der HeidelbergCement AG strotzt vor Zuversicht die in diesem Jahr gesteckten Ziele auch zu erreichen, auch wenn der Baustoffkonzern im abgelaufenen ersten Quartal einen höher als erwarteten Verlust hinnehmen musste. Der Fehlbetrag betrug 204 Millionen Euro, und fiel damit deutlich höher aus als dies von den Analysten erwartet wurde. Fachleute sind im Vorfeld davon ausgegangen dass der Fehlbetrag den des Vorjahres (Minus 161 Millionen Euro) nur leicht übersteigen sollte. Der Umsatz kletterte hingegen um acht Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Die Heidelberger profitierten in den letzten drei Monaten vor allem von einer guten Nachfrage in Asien, aber auch in Nordamerika.

Als Hauptgrund für den Rückgang des Ergebnisses wurde von Unternehmensseite in erster Linie die deutlich gestiegenen Energiekosten angegeben. Daran dürfte sich auch in den nächsten Monaten wohl nicht viel ändern. Dennoch hat die Konzernführung die gesteckten Ziele für das Gesamtjahr erneut bestätigt. HeidelbergCement peilt für das Gesamtjahr weitere Zuwächse bei Umsatz und operativem Ergebnis an. Das Unternehmen will an seinen Sparkurs festhalten, rechnet aber im Gegenzug mit einem weiteren Anstieg bei Rohstoff- und Energiekosten. Das Einsparziel wurde für die kommenden beiden Jahre noch einmal von 600 Millionen auf 850 Millionen Euro erhöht. Zudem plant der Konzern weitere 150 Millionen Euro im Bereich Logistik bis zum Jahr 2020 einzusparen.

Die Aktie ist heute mit einem satten Minus von 5 Prozent kräftig unter Druck. Aus charttechnischer Sicht bewegt sich die HeidelCement Aktie damit in gefährlichem Terrain. Hält die runde Marke von 40,- Euro heute nicht drohen weitere Abschläge in Richtung 36,70 und 35,- Euro. Nach dem gelieferten Zahlenwerk, und dem wenig nachvollziehbarem Optimismus der Geschäftsführung für die nächsten Quartale, würde ich persönlich dem Szenario eines weiteren Abtauchens der Aktie in den nächsten Wochen eine höhere Wahrscheinlichkeit einräumen, als einem Rebound. In jeden Falle werde ich den Titel erst einmal nur beobachten…

Lufthansa im Sinkflug

Die Lufthansa Aktie dürfte sich nach der Vorlage der Quartalszahlen heute weiter im Sinkflug befinden. Operativ wurde im ersten Quartal 381 Millionen Euro Verlust geschrieben. Im Vorjahr war dieser Verlust noch halb so groß. Der Umsatz konnte zwar auf 6,6 Milliarden Euro gesteigert werden, und legte somit um knappe sechs Prozent zu, die hohen Kerosinpreise, die Konkurrenz aus den arabischen und asiantischen Nationen, sowie die Verlust bringende Tochter Austrian Airlines und nicht zuletzt das Nachtflugverbot zerren aber weiterhin an der Bilanz des Unternehmens. Dies dürfte auch in Zukunft so bleiben bzw. sich weiter verstärken, da beispielsweise die Effekte des Nachtflugverbotens wohl erst mit dem nächsten Quartal so richtig durchschlagen.

Die Airline hat nun bereits mit massiven Kostensenkungsmaßnahmen begonnen. Insgesamt 1,5 Milliarden Euro will man bei der Lufthansa künftig pro Jahr einsparen. Heute ließ das Unternehmen mitteilen dass man 3.500 Arbeitsplätze weltweit streichen will. Die Kosten für dieses Sanierungsprogramm werden sich allerdings wohl auch in den kommenden Bilanzen finden lassen, und das Ergebnis weiterhin belasten. Die Neuausrichtung des Lufthansa Konzerns könnte sich noch bis zum Jahr 2020 hinziehen und dementsprechend nachhallen.

Das erste Quartal gehört in der Luftfahrtbranche traditionell zu dem schwächsten des Jahres. Somit bleibt für die Kranich Airline immer noch die Hoffnung auf einen starken Sommer. Anleger hingegen, die auf einen guten Start ins neue Jahr gehofft haben, dürften enttäuscht sein. Die Aktie wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten Quartalen und bis zum Abschluss der Restrukturierung eher im Tiefflug bleiben…

Metro – vor den Zahlen kaufen?

Der Metro Konzern veröffentlicht morgen die Zahlen zum abgelaufenen ersten Quartal. Fachleute gehen davon aus dass auch im letzten Quartal die Preisoffensive der Media-Saturn Märkte, ebenso wie in den Großhandelsmärkten, dazu geführt haben dass der Handelskonzern in den roten Zahlen gelandet ist. Die spannende Frage scheint somit nur noch zu sein wie hoch der tatsächliche Quartalsverlust bei Metro ausfallen wird. Die Experten erwarten dass der Konzern bei einem leicht gesteigerten Umsatz von ca. 15,6 Milliarden Euro ein von 145 Millionen auf 55 Millionen Euro geschrumpftes EBIT ausweisen wird. Der Nettoverlust nach Anteilen Dritter dürfte sich somit auf ca. 53 Millionen Euro belaufen haben.

Das erste Quartal ist traditionell eher das schwächste des Jahres, und sollte somit nicht über bewertet werden. Im vergangenen Jahr trug der Zeitraum Januar bis März lediglich sechs Prozent zum Konzernergebnis bei. Dennoch war auch die Entwicklung im ansonsten so erfolgreichen Weihnachtsquartal alles andere als zufriedenstellend für die Aktionäre. Im Gesamtjahr 2020 war der Konzerngewinn bereits um 20 Prozent auf 741 Millionen Euro gesunken. Zusätzlich belastet wurde das Vertrauen der Anleger in den Metro Konzern durch die öffentlich ausgetragenen Streitereien der Konzernführung.

Seit kurzem zeichnet nun Olaf Koch an der Konzernspritze für den weiteren Kurs des Unternehmens verantwortlich. Einsparungen in Höhe von 150 Millionen Euro, sowie einen deutlich geänderte Strategie beim Online Handel sollen den Konzern langfristig wieder auf Kurs bringen. Für 2020 kündigte der neue Chef ein EBIT auf Vorjahresniveau an. Jedoch steht zu befürchten dass nun erst einmal alle schlechten Assets des Konzerns in den ersten Quartalsberichten ausgewiesen werden. Denn ein Wechsel in der Konzernführung führt meist genau zu diesem Phänomen, damit man dann im Anschluss darauf verweisen kann wie gut sich der Konzern unter der neuen Führung entwickelt hat.

Ich gehe also eher davon aus dass wir bei Metro wirklich schlechte Daten sehen werden. Entscheidend ist nun aber der Ausblick auf die kommenden Quartale, und wie der Markt darauf reagieren wird. Der französische Konkurrent Carrefour hat kürzlich ebenfalls deutlich enttäuscht, die Aktie notiert inzwischen auf einem 10 Jahres Tief. Davon ist Metro allerdings noch etwas entfernt, es zeigt aber die mögliche Fallhöhe eines solchen Konzerns auch wenn die Aktie heute schon „billig“ aussieht. Aus meiner Sicht sind die Risiken immer noch sehr hoch auch wenn sich die Aktie zuletzt etwas erholen konnte. Ich werde somit in jedem Falle erst einmal die Reaktion des Marktes auf die Quartalszahlen abwarten!

VW, Audi und Daimler mit erneuten Rekordwerten in den USA

Die guten Nachrichten bei VW scheinen nicht abzureißen. Der Volkswagen Konzern konnte nun erneut Rekordzahlen für den Absatz von Neufahrzeugen in den USA verkünden. Mit insgesamt 37.525 abgesetzten Fahrzeugen im Monat April wurde der Absatz des Konzerns in den USA bereits zum siebten Mal in Folge um mehr als 30 Prozent gesteigert. Das ist das beste Ergebnis seit über 40 Jahren. VW findet damit in den USA nicht nur zur alten Stärke zurück, und kann erneut positiv überraschen, sondern zeigt ganz deutlich dass auch ein möglicher Absatzrückgang in China, an den ich persönlich ja nicht glaube, offensichtlich durch den US Markt kompensiert werden.

Auch die anderen Autobauer konnten ihre US Absätze erneut kräftig steigern. So verkaufte Daimler Tochter Mercedes Benz ebenfalls 30,8 Prozent mehr Autos, Audi setzte 15 Prozent mehr Fahrzeuge ab und BMW konnte 6 Prozent mehr Autos verkaufen. Porsche verkaufte vier Prozent mehr Sportwagen im letzten Monat. Insgesamt bleibt damit der Trend hin zu deutschen Premium Fahrzeugen erhalten. Lediglich Chrysler konnte mit diesen starken Verkaufszahlen mithalten. Der zum italienischen Fiat -Konzern gehörende Autobauer verkaufte mit über 141.000 Fahrzeugen 20 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Es handele sich um den besten April seit vier Jahren, erklärte der Konzern. Ford und General Motors hingegen mussten einen Absatzrückgang hinnehmen.

Es bleibt wie es ist. Deutsche Automobilhersteller sind weltweit erste Wahl. Dieser Trend sollte sich auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Die Expansion mit neuen Werken in den USA zeigt dass die Konzerne hier noch weitere Steigerungen der ohnehin schon sehr guten Zahlen erwarten. Allen voran ist und bleibt Volkswagen mit seinen beiden Töchtern Audi und Porsche hier unser Favorit für die kommenden Jahre.

Gastkommentar: Windkraft 2020 – erfolgreich mit der richtigen Management-Strategie

„Auf die richtigen Management-Strategien kommt es an“, reflektieren Analysten der Energie-Branche die Jahrestagung der European Wind Energy Association (EWEA) 2020, die in Kopenhagen stattgefunden hatte und mit Ablauf der 16. Kalenderwoche erfolgreich endete. 450 Aussteller mit Schwerpunkt Elektro- und Erneuerbare Energien waren vor Ort präsent und belebten einen regen Informationsaustausch.

Was man kann, das weiß man in dieser Branche sehr gut: Beispiel Jütland. Dort hat Siemens Wind Power nach Übernahme des Windkraftspezialisten Bonus Energy eine hochmoderne Fertigung aufgebaut, wo Windräder verschiedenster Leistungsklassen hergestellt werden. Aber auch Sorge macht sich breit. Um nicht ein ähnliches Schicksal zu erleiden wie die angezählte europäische Solarindustrie, müsse sich die Windenergiebranche am Riemen reißen, kommentieren Experten und Manager.

„Wir müssen massiv in Innovation und Industrialisierung investieren“, bringt Felix Ferlemann, Chef von Siemens Wind Power, im Rahmen EWEA-Jahrestagung auf den Punkt. EWEA ist das stärkste Windenergienetzwerk und die anerkannte Stimme der Windindustrie. EWEA fördert aktiv die Windenergie in Europa und weltweit. Der Fokus richtet sich auf die Bereiche Lobbyismus und Politik sowie die zielorientierte und interessensgeleitete Zusammenarbeit mit den Mitgliedern. Darüber hinaus produziert und verbreitet EWEA zahlreiche Informationen – wie Pressemitteilungen, Berichte, wissenschaftliche Analysen, Stellungnahmen, Statistiken, Kommunikationsstrategien – alle dazu bestimmt, die Interessen der Windindustrie zu stärken und sicherzustellen, dass Medien, Politiker und die Öffentlichkeit sich der Leistungen und des Potentials der Windindustrie bewusst werden.

Die Mitglieder von EWEA sind Hersteller, die 98 % des Weltwindenergiemarktes repräsentieren, Zulieferer, Forschungsinstitute, nationale Wind- und erneuerbare Energieverbände, Entwickler, Elektrizitätsversorger, Finanz- und Versicherungsgesellschaften sowie Berater. Die vereinte Stärke von über 650 Mitgliedern aus mehr als 50 Ländern macht EWEA zum weltweit größten erneuerbaren Energieverband. Das EWEA hat seinen Sitz im “Renewable Energy House“ in Brüssel und ist Gründungsmitglied des “European Renewable Energy Council (EREC)“, der die 6 Hauptindustrien und Forschungsverbände im Bereich erneuerbare Energien unter einem Dach vereint.

Die Management-Formel lautet: weitere Spezialisierung unter gleichzeitiger Kostenreduzierung, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und die Konkurrenz aus Asien auf Distanz zu halten. Geht das überhaupt?

Felix Ferlemann, Siemens Wind Power, sieht das jedenfalls so: „Die Implementierung einer klaren Plattformstrategie für unsere Produkte, stärkere Modularisierung und Standardisierung bringen uns dem Ziel näher.“ Ferlemann selbst kommt aus der Autoindustrie und möchte diese Erfahrungen in die Branche der Erneuerbaren Energien einspeisen. Auch bei der Volkswagen AG und anderen großen Autoherstellern habe man gedacht, „die Zitrone sei ausgepresst“, mehr ließe sich nicht herausholen: „Und siehe da, es ging doch noch mehr“, resümiert Ferlemann. Durch Kostensenkung und Ausbau des Service könnte der zunehmend aggressiver auftretenden Konkurrenz aus Asien, vor allem aus China, die Stirn geboten werden.

Die Finanzierungsfragen für die Projekte hat Patrick Champlain, der als Analyst für ein auf Wind spezialisiertes Londoner Beratungsunternehmen tätig ist, im Auge: Die Branche spürt einerseits Rückenwind, weil es bis 2020 in der EU fix vereinbarte Ziele gibt, den Anteil der erneuerbaren Energien zur Eindämmung des Klimawandels zu heben. Andererseits gibt es auch verstärkt Gegenwind. Das Umfeld hat sich im Vergleich zum Vorjahr rasant schnell geändert, deshalb ist für Champlain klar: „Die Sparprogramme, die in Europa gefahren werden, gefährden den Ausbau der erneuerbaren Energien.“ Zur Subventionspolitik hat der Analyst auch noch etwas nachzutragen: die Unsicherheit der Subventionsvergabepraxis. „Das ist Gift für das Geschäft“, kommentiert Champlain. „Selbst für die Windenergie kann das gefährlich werden, obwohl sie noch am wenigsten auf Subventionen von staatlicher Seite angewiesen ist.“

Zur richtigen Managementstrategie gehört auch Controlling und bewusstes Personalkostenmanagement mit den Instrumenten, die der Markt bietet: Kurzzeit-Arbeit ist beispielsweise kein Tabu, wenn der mittelständische Betrieb Auftragsrückgänge hinnehmen oder zeitweise verkraften muss. Arbeitszeit-Konten und familienorientierte Mitarbeiterführung kann sowohl dem Betrieb, als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei deren Planung entgegen kommen.

Die richtige Managementstrategie ist freilich nur die eine Seite der Medaille, ein klares Konzept und ein handlungsfähiges Kompetenzzentrum für die Erneuerbaren Energien, fordert die Wirtschaft von der Politik. Am 02. Mai 2020 soll dies im Rahmen der Expertenrunde im Amt der Bundeskanzlerin angesprochen werden. Wirtschaftsverbände wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fordern insbesondere aufgrund der Verwerfungen in der Solar-Branche, in der Regierung müssten jetzt die Kompetenzen zur Energiewende an einer Stelle, einem Kompetenzzentrum, organisatorisch gebündelt werden. Ein „Energieministerium“, das diese Rolle übernehmen könnte, kann sich Bundeskanzlerin Dr. Merkel aber erst vorstellen, wenn alle Atomreaktoren abgeschaltet sind und sich die Aufsicht sowie der Betrieb von Kernkraftwerken nicht mehr auf unterschiedliche Ressorts, untergeordnete Behörden, verteilt. Auch hierbei wird die Schwachstelle der Energiewende nur zu offensichtlich erkennbar.

Derweil stellt die Branche sich neu auf: neben Siemens Wind Power ist Alstom und General Electric (GE) und Areva Wind zu benennen.

Mit Blick auf die Konkurrenz aus Asien ist der europäischen Wind-Energie Branche bewusst: „Wir müssen massiv in Innovation und Industrialisierung investieren!“ Die Verwerfungen und Turbulenzen in der Solar-Branche schrecken die EU-Unternehmen auf, das Management will unbedingt strategische Fehler vermeiden. Allen Branchenkennern ist dabei bewusst, dass auch in der Windenergie-Technik das Ringen um die weltweite Vormachtstellung bereits begonnen hat.

China hat Interesse an dem dänischen Branchenprimus Vestas: Die chinesischen Hersteller Goldwind und Sinovel, die sich auf Platz 2 und 3 der globalen Rangliste in dieser Branche bereits etabliert haben, planen aktuell die Übernahme von Vestas. Vestas ist Marktführer der Branche und Platz 1 auf dem Weltmarkt, fragt sich freilich nur, wie lange noch?

Der Ausblick für 2020 ist positiv und dürfte die Innovationen in der Wind-Energie Branche weiter beflügeln, kommen doch global rund 46.000 Megawatt (MW) an Leistung neu hinzu. Global Wind Energy Council prognostiziert für 2020 einen leichten Rückgang bei Neuprojekten um 0,4 % auf 45.800 MW. Für 2020 schaut es allen Prognosen nach bereits schon jetzt sehr gut aus, die Weichenstellungen in dieser Branche stehen auf Wachstum. Ein Gastkommetar von Sandro Valecchi

Trading Update VW, Conti, Daimler, Rheinmetall und Wacker Chemie

In der Woche vor der Wahl in Frankreich stehen aber zunächst wieder alle Zeichen auf weiter steigende Kurse. Insbesondere die teilweise hervorragenden Quartalszahlen einige Unternehmen sollten für eine gute Unterstützung des neu eingeschlagenen Trends sorgen. Echte Highlights in der abgelaufenen Woche waren die Bilanzen von Apple und Volkswagen, die einmal mehr sämtliche Markterwartungen geradezu pulverisiert haben. Mit einem satten Plus von über 12 Prozent gehörten die VW Aktien, ebenso wie die der Tochter Porsche, zu den absoluten Top Performern der letzten Woche. Bankaktien wie die Commerzbank standen weiterhin unter Druck. Die Schuldenkrise, insbesondere die Entwicklungen in Spanien, sind für den gesamten Bankensektor weiterhin Gift. Bei der Deutschen Bank kamen zusätzlich negative Nachrichten in Form von unerwartet schlechten Quartalsergebnissen hinzu, und drückten die Aktie auf ein inzwischen aus charttechnischer Sicht bedenkliches Niveau. Wir haben im Blog darüber berichtet…!

Erfreuliches gabe es aber von nahezu allen anderen Depotwerten zu berichten. So konnte beispielsweise Continental alle Erwartungen mit den Quartalszahlen übertreffen, worauf hin der Aktie nun endlich der Ausbruch über die Hürde bei 73,- Euro gelungen ist. Der Continental-Konzern hat seinen Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zweistellig auf 8,3 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) liegt mit 766 Millionen Euro deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Continental will auch im Gesamtjahr 2020 um mehr als fünf Prozent weiter wachsen. Die nächsten Kursziele bei 77,40 und 79,80 Euro sind nun in greifbarer Nähe. Gelingt sogar der Sprung über die 80ger Marke dann sind 85,- Euro kurzfristig drin. Zunächst einmal werden die Aktien am morgigen Montag EX-Dividende gehandelt. Sie sollten sich also nicht wundern wenn der Kurs erst einmal um die ausgeschütteten 1,50 Euro nachgibt.

Daimler konnte ebenfalls operativ weiter deutlich zulegen und überraschte somit positiv, allerdings konnte der Aktienkurs am Freitag nicht wirklich davon profitieren. Der wahre Grund dieses Kursverlaufes ist noch nicht erkennbar, aber es gibt diverse Spekulationen über die Hintergründe. Wie auch auf Investors Inside.de berichtet scheinen die Anleger etwas verunsichert über die Zusammensetzung der künftigen Aktionärsstruktur zu sein. Hier gibt es allerdings auch deutlich positive Varianten, die der Markt offenbar noch gar nicht auf dem Radar hat. Letztlich dürfte die Aktie nachdem nun ein Großteil der Investitionskosten im ersten Quartal „verarbeitet“ wurden, bald wieder kräftig durchstarten. Eine Restrukturierung der verlustreichen Bussparte ist nach Unternehmensangaben bereits in Arbeit, und sollte künftig weniger belasten.

Ebenfalls in dieser Woche berichtet haben wir über die Aktie der Wacker Chemie AG, die am Freitag einen wahren Freudensprung von über zehn Prozent hinlegen konnte, und sich damit zunächst sehr überzeugend aus der charttechnisch schwierigen Lage befreit. Die Chancen auf einen nachhaltigen Kurswechsel stehen hier jetzt nicht schlecht. Der Grund für den plötzlichen Anstieg der Aktie waren Aussagen des Firmenchefs das sich die Nachfrage nach Polysilicium in den ersten drei Monaten des Jahres nun wieder deutlich belebt habe. Insgesamt haben die Umsätze in dem zuvor schwächelnden Bereich wieder um über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum angezogen. Konzernchef Rudolf Staudigl zeigte sich sehr optimistisch für den weiteren Verlauf des Jahres, und hat die Prognose erneut bestätigt. Auch charttechnischer Betrachtung ergibt sich zudem ein optimales Bild für eine Umkehrformation, über die wir am Dienstag ebenfalls berichtet haben. Ich hoffe Sie haben sich getraut…

Zum Abschluss würde ich heute noch gerne kurz auf die Aktie von Rheinmetall eingehen. Das Unternehmen hat durchwachsene Zahlen, insbesondere im Rüstungsgeschäft, bekannt gegeben. Der Aktienkurs konnte sich am Freitag aber, nach einem anfänglichen Minus von über drei Prozent, wieder in den (fast) positiven Bereich vorarbeiten. Und das nicht ohne Grund, denn die Zahlen waren bei weitem nicht so schlecht wie es der momentane Aktienkurs simuliert. Bei der Rheinmetall Aktie ist nach wie vor etwas Geduld gefordert. Sobald Einzelheiten oder ein konkreter Plan zum Börsengang der Automobiltochter an die Öffentlichkeit dringen, wird der Aktienkurs deutlich anspringen. Hinzu kommt aus meiner Sicht noch dass insbesondere eine Firma wie Rheinmetall mit ihren Produkten, von der Umstrukturierung diverser Armeen dieser Welt, hin zu kleineren schlagkräftigen Spezialtrupps, langfristig deutlich profitieren wird. Die Zahlen sind nun raus und somit der Zeitpunkt für einen Einstieg aus meiner Sicht günstig.

DAX – auf dem Weg zur 7000 Punkte Marke

Die Bullen sind zurück und konnten das zuvor deutlich negative Bild wieder einmal zu ihren Gunsten drehen. Mit dem Kursrutsch bis auf 6.500 Punkte scheint somit die aktuelle Korrektur, wie von uns erwartet, beendet zu sein. Jedoch sollten Anleger weiterhin vorsichtig bleiben, denn in der kommenden Woche stehen einige Termine auf dem Programm, die durchaus das Zeug dazu haben noch einmal für einen deutlichen Rücksetzer zu sorgen. Allen voran wäre hier wohl die Wahl in Frankreich zu erwähnen bei der sich, zumindest für den Moment ein Wahlsieg des Sozialisten Hollande abzeichnen. Dass dieses Ergebnis für den Reformkurs in Europa eher kontraproduktiv sein wird lässt sich bereits heute erahnen, wenn man die markigen Wahlkampfschreie des Anwärters auf das Präsidentenamt verfolgt. Es steht aus meiner Sicht zumindest zu befürchten dass Hollande, ähnlich wie sein sozialistischer Vorgänger François Mitterrand, das Land zunächst in eine tiefe Krise führt bevor es dann (vielleicht) wieder besser wird. Natürlich wäre all dies nicht ohne Konsequenzen für die Währungsunion. Es bleibt also zu hoffen dass die Franzosen sich bis zur Wahl am nächsten Wochenende doch noch eines Besseren besinnen werden.

Für den Dax hat sich das Bild in dieser Woche nach einem anfänglichen Fehlstart nun wieder deutlich aufgehellt. Die Unterstützung bei 6.500 Punkten hat erwartungsgemäß gehalten. Dem Bärenlager ist es nicht gelungen die Stimmung nachhaltig zu drehen, obwohl alle nur erdenklich guten Voraussetzungen dafür am Anfang dieser Woche vorlagen. Nun sind die Bullen wieder am Ruder. Die spannende Frage dürfte nun sein ob die aktuelle Bewegung in der kommenden Woche fortgesetzt werden kann…

Das große Bild im ein Jahreschart des Dax ist an dieser Stelle wenig aufschlussreich, bzw. etwas verwirrend, dennoch habe ich dies nun wieder einmal um die aktuell relevanten Marken erweitert. Zur Erklärung der Situation, vor allem aber der für Sie relevanten Marken, habe ich Ihnen heute den drei Monats Chart des DAX etwas vergrößert. Diese Woche muss es unbedingt gelingen die Höchststände der vorangegangenen Woche bei ca. 6810 Punkten nachhaltig zu überwinden. Dies würde dann auch den hier neu eingezeichneten Aufwärtstrend-Kanal bestätigen. Die nächsten Kursziele liegen somit bei 6.847 und später 6.929 Punkten.

Es besteht also jetzt grundsätzlich eine gute Chance dass auch die runde Marke von 7.000 Punkten erneut von unten getestet wird. Bei 6.981 Punkten liegt zudem noch ein Gap dass der letzte Kursrutsch hinterlassen hat. Dieses sollte in den kommenden Tagen unter optimalen Bedingungen noch geschlossen werden. Bei 6.913 Punkten liegt zudem noch ein Kreuzwiderstand. Über dieser Marke würde der DAX dann wieder im mittelfristigen Aufwärtstrend-Kanal notieren. Ob es gelingen kann die 7.000er Marke zu überschreiten wage ich allerdings vorerst zu bezweifeln, da abgesehen von den politischen Wirren, über dieser Marke eine ganze Reihe von deutlichen Widerständen zu finden sind. Auf der Unterseite finden sich nun Unterstützungen bei 6.650, 6.600 und natürlich das letzte Low bei 6.499 Punkten.

Abschließend bleibt somit noch zu sagen dass wir aus fundamentaler Sicht weiterhin deutliches Potenzial nach oben haben. Insbesondere die in unserem kostenlosen Börsen Newsletter beschriebenen Aktien könnten im Fall eines überraschenden Wahlausgangs in Frankreich, oder anderer externen Faktoren, noch einmal deutliches Kurspotenzial aufweisen. Zudem war die Stimmung der Anleger zum Anfang der abgelaufenen Woche so schlecht wie schon seit Monaten nicht mehr. Wie man am Beispiel der Herabstufung Spaniens durch S&P gut sehen kann neigt der Markt dazu, statt des vom Mainstream befürchteten Absturzes, in einem solchen Sentiment eher in die Gegenrichtung auszuschlagen. In vielen Aktiencharts haben sich nun frische Kaufsignale etabliert, die weitaus höhere Kurse versprechen. Dieser Umstand dürfte bei institutionellen Investoren wieder einen gewissen Kaufdruck erzeugen, und zuletzt pessimistische Privatanleger zum Nachdenken anregen.

Gegen Ende der Handelswoche könnte die Nervosität am Markt allerdings kurzzeitig wieder deutlich zunehmen. Es ist davon auszugehen dass viele Anleger ihre Gewinne vor diesem entscheidenden Wochenende erst einmal mitnehmen werden. Die Frage wird am Ende sein ob das Ereignis „Hollande“ am vergangenen Montag schon vollständig eingerpeist worden ist, oder ob der Markt nach der Wahl im Falle eines Sieges des Sozialisten, noch einmal nach unten geht. Und was passiert eigentlich wenn es sich die Franzosen noch einmal anders überlegen, und doch Sarkozy gewinnt….

Daimler – erst säen dann ernten!

Die Börsen finden zu alter Stärke zurück, und das liegt wohl nicht zuletzt an den teilweise starken Unternehmenszahlen die wir in dieser Woche genießen konnten. Allen voran wären hier natürlich Apple und VW zu erwähnen. Aber auch der Stern von Daimler glänzte heute erneut. Der Stuttgarter Autobauer legte heute für das Auftacktquartal überraschend gute Zahlen auf den Tisch. Trotz diverser Belastungsfaktoren gelang es dem Konzern die Verkaufszahlen in den letzten drei Monaten deutlich zu steigern. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres legte der Gesamtumsatz des Konzerns um 9 Prozent auf 27 Milliarden Euro zu. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern verbesserte sich auf 2,13 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 5 Prozent entspricht. Unter dem Strich standen 1,42 Milliarden Euro in der Bilanz, und damit 20 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Profitieren konnte Daimler insbesondere auch von der EADS Beteiligung, die dem Konzern satte 133 Millionen Euro in die Kassen spülte, 80 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Verluste hingegen fielen in der Bussparte an. Die Zahlen konnten heute an der Börse trotz eines sehr guten Umfeldes nicht für Kurssteigerungen bei der Daimler Aktie sorgen. Aktionäre zeigten sich verunsichert über den angeblichen Ausstieg des Großinvestors Abu Dhabi, der über den Staatsfond Aabar rund neun Prozent der Stimmrechte an dem Konzern hält. Daimler hingegen kommentierte diese Sorgen nicht weiter und verwies darauf dass der Unternehmensführung nichts dergleichen bekannt sei.

Letztlich ist es an der Konzernleitung nun endlich Klarheit in diesem Punkt zu schaffen, denn ohne diese „externen“ Einflussfaktoren sollte der Aktienkurs nach der heutigen Meldung deutlich höher stehen. Das Unternehmen ist hervorragend aufgestellt und hat den richtigen Weg eingeschlagen. Die momentanen operativen Belastungsfaktoren sollten in den kommenden Quartalen nur noch in einem deutlich geringeren Maße finden lassen, denn die Investitionen in die neue Modellpalette und die zusätzlichen Werke werden sich auszahlen. Die Beteiligungsverhältnisse an dem Unternehmen könnten sich tatsächlich demnächst deutlich ändern, aber das wäre wohl eher sehr positiv zu werten. Lesen Sie >hier Tags: Aaber, Aktion�rsstruktur, Ausblick 2020, Belastungsfaktoren, Bussparte, Daimler, EADS Beteiligung, Quartalszahlen, Zetsche
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Commerzbank – weiter seitwärts !

Während die Aktie der Deutschen Bank charttechnisch nun etwas angeschlagen ist sind wir über den Punkt bei der Commerzbank Aktie schon längst hinweg. Mit dem erneuten Rutsch unter die Marke von 1,80 Euro Anfang April wurde eine neues Verkaufssignal generiert, das die Aktie letztlich bis knapp unter 1,50 Euro abstürzen ließ. Das ursprüngliche Ziel eines Gap Close bei 1,62 Euro wurde damit leider weit unterschritten sodass sich nun eine neue Betrachtung der Aktie ergibt. Seit fünf Tagen läuft die Aktie in einer Trading Range zwischen 1,50 Euro und 1,60 Euro seitwärts. Der europäische Bankensektor ist insgesamt weiterhin sehr schwach und auch die Bonitätsabstufung Spaniens durch S&P heute dürfte nicht gerade zur Verbesserung der Stimmung beitragen. Die spannende Frage ist nun ob sich diese Zone nun dauerhaft als neuer Boden fungieren kann, und die Commerzbank nun endlich zum langersehnten Rebound ansetzt!?

Am 23.05. 2020 findet die diesjährige Hauptversammlung bei der Commerzbank statt. Bereits heute kann man wohl davon ausgehen dass dies kein leichter Tag für den Bankchef Martin Blessing werden wird. Nicht etwa weil der grundsätzlich eingeschlagene Kurs der Commerzbank falsch gewesen wäre sondern viel mehr die „überraschende“ letzte Kapitalerhöhung hat viel zuvor mühsam erarbeitetes Vertrauen verspielt. Nun will Blessing auf der HV erneut für eine Kapitalerhöhung werben um die stille Beteiligung der Allianz zurückzahlen zu können. Damit könnten die Nerven der Anleger inzwischen etwas überstrapaziert werden, was sich auch am Aktienkurs ablesen lässt. Hinzu kommt noch dass es nicht unbedingt eine vertrauensbildende Maßnahme ist wenn ein Großaktionär zu diesem Zeitpunkt aus seinem Investment bei der Bank ausstiegen will, oder dies zumindest vorbereitet.

Viel Vertrauen verspielt wurde in den letzten Jahren auch mit der Immobilientochter des Konzerns. Die baldige Auflösung der Eurohypo kann von den Aktionären somit wohl nur begrüßt werden. Denn damit fällt ein jahrelang bestehender Hemmschuh für den Konzern nun sukzessive weg. Dennoch scheinen die Probleme der Bank angesichts einer immer noch schwelenden europäischen Schuldenkrise alles andere als gelöst zu sein. Die neu aufkeimenden Gerüchte über mögliche Zahlungsausfälle einzelner Länder werden auch in den kommenden Wochen Ihre Spuren im Aktienkurs des zweitgrößten Bankhauses Deutschlands hinterlassen. Bis zur Hauptversammlung ist wahrscheinlich sowieso nicht mehr mit großen Freudensprüngen des Aktienkurses zu rechnen.

Auf lange Sicht bin ich aber weiterhin optimistisch dass Anleger die jetzt mit dem nötigen Mut in die Aktie einstiegen irgendwann in naher Zukunft dafür entlohnt werden. Momentan besteht aber offensichtlich kein Grund zur Eile. das Szenario bleibt somit unverändert. Gelingt es den Aktienkurs wieder über 1,65 Euro zu hieven würde eine neues Kaufsignal generiert und damit Kurse von bis zu 1,75 Euro und 1,89 Euro kurzfristig möglich. Auf der Unterseite muss unbedingt auf die Unterstützung bei 1,45 Euro geachtet werden, die halten sollte, sonst droht ein weiterer Rutsch bis auf 1,35 Euro. Zusammenfassend kann man somit wohl sagen dass die Commerzbank Aktie sich im Niemandsland befindet. Ich gehe davon aus dass der Titel nun erst einmal weiter seitwärts laufen wird…

Für die Deutsche Bank Aktie wird es jetzt eng…!

Die Bankaktien gehören heute einmal mehr zu den großen Verlierern an den Börsen. Weiterhin belasten die Unsicherheiten um die europäische Schuldenkrise. Für die Deutsche Bank kommt heute noch ein zusätzlich unschöner Faktor hinzu. Deutschlands Branchenprimus hat bei den Zahlen zum abgelaufenen Quartal gepatzt. Damit endet auch die Ära Josef Ackermann etwas unrühmlich. Der Noch-Deutsche-Bank-Chef wollte ursprünglich ein Rekordergebnis präsentieren, aber daraus wurde leider nichts. Mit einem Vorsteuergewinn von nur 1,9 Milliarden Euro blieb die Deutsche Bank weit hinter den Erwartungen des Marktes zurück, nachdem das Geldhaus im Vorjahres-Zeitraum noch einen Vorsteuer-Ertrag in Höhe von drei Milliarden Euro erwirtschaftet hatte.

Insbesondere Sonderbelastungen aufgrund von Vergleichszahlungen beim Verkauf des verlustreichen Pharma-Unternehmens Actavis hatten den Frankfurtern die Bilanz verhagelt. So musste die Deutsche Bank auf Actavis im ersten Vierteljahr 2020 Abschreibungen in Höhe von mehr als vier Milliarden Euro tätigen. Aber auch hohe Kosten für Rechtsstreitigkeiten waren für das ernüchternde Ergebnis verantwortlich. Das Ergebnis aus der Sparte Investmentbanking hingegen konnte mit einer Rendite von 26 Prozent aufwarten, was nahezu unglaublich ist. Der Gewinn aus diesem Segment trug somit knapp zwei Drittel zum Konzernergebnis bei. Leider zeigt dies wohl auch den künftigen Weg des Geldhauses…Die Tier 1 Kernkapitalqoute von zehn Prozent kann sich im internationalen Vergleich ebenfalls sehen lassen.

Die Aktie der Deutschen Bank war nach diesen Nachrichten heute kräftig unter Druck und tauchte zeitweise sogar bis auf 32,- Euro ab. Das ist insofern bemerkenswert als dass die Aktie damit sogar noch unter das Tief vom 24.04 gerutscht ist, und sich aus charttechnischer Betrachtung nun in einer äusserst schwierigen Lage befindet. Sollte der Titel in den kommenden Tagen weiter unter Druck geraten, und die Unterstützung bei ca. 31,75 Euro nachhaltig unterschreiten, wäre damit weiterer Abwärtsdruck zu befürchten. Hier verläuft auch die Trendlinie des seit September bestehenden Aufwärtstrends. Ebenso kann man sehen dass die Nackenlinie einer möglichen SJS Formation damit bereits kurzzeitig unterschritten wurde.

Für heute rettet sich die Aktie mit einem Minus von 3,3 Prozent und einem Kurs von knapp über 33,- Euro noch einmal in den minimal positiven Bereich. Die Gefahr ist damit aber keineswegs gebannt und sollte nicht unterschätzt werden. Ein Bruch der Nackenlinie könnte die Aktie bis in den Bereich um die 28,- Euro führen. Der Aufwärtstrend wäre damit dann vorläufig gebrochen…!

VW Aktie im Rausch, Porsche im Windschatten hinterher

Der heutige Tag hat es wirklich in sich. Wie schon diverse Male hier geschrieben bleibt VW für mich das DAX Unternehmen schlechthin, und das wurde heute einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Veröffentlichung der Quartalszahlen hat erneut sämtliche Erwartungen geschlagen. Der Umsatz des VW Konzerns stieg im ersten Quartal um 26,3 Prozent auf 47,3 Milliarden Euro. Der operative Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,2 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zu, und das trotz hoher Investitionen in weitere Werke und einem weiterhin etwas trägen Lastwagengeschäfts. Zudem bestätigte die VW Konzernführung erneut Ihre Prognose für das Gesamtjahr sowie das Ziel eines neuen Absatzrekordes für 2020.

Damit hat VW die Erwartungen des Marktes einmal mehr deutlich geschlagen. Ein Hauch von Apple Story liegt in der Luft. VW macht sich auf eine ähnliche Entwicklung wie der US Technologiekonzern zu vollziehen. Und im Windschatten dieser Entwicklung immer dabei ist Porsche! Natürlich ist dieser Vergleich nicht ganz ernst gemeint, aber es gibt gewisse Parallelen. Gelingt es dem Konzern seine gesteckten Ziele zu erreichen sind hier bald weitaus höhere Kurse zu erwarten. Heute haben beide Aktien, nach dem Kaufsignal gestern, durch den weiteren Anstieg wichtige Hürden genommen. Aus charttechnischer Sicht ist damit der Weg nach oben wieder frei. Jetzt muss also „nur“ noch der Gesamtmarkt mitspielen, dann dürften wir bei den VW Vorzugsaktien sehr schnell wieder Kurse um die 145,- Euro sehen. Die Porsche Aktie sollte dann nicht unter 48,- Euro notieren.

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